Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?
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Zitat von "Oliver Derks"
Ab Herbst soll die iDR ein zweites Netzteil bekommen. Für schon ausgelieferte Pulte soll es ein Upgrade Kid geben.Hat sich da schon was getan? Gibts das schon?
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auf der homepage von A&H ist tatsächlich angegeben, das die IPS10 (ersatz-Netzteil) an die iDR48 und iDR-32 angeschlossen werden kann.
bei meiner alten (ähem... 6 monate alt) sehe ich da allerdings keine möglichkeit.
ich muss mal beim vertrieb nachfragen. -
Ist jemandem im Editor eigentlich schon aufgefallen, dass man dort ab der Version 1.53 auch ein IDR16 anwählen kann?
Kommt also auch noch eine kleinere nach.
Gefällt mir - die Entwickeln weiter drauf los. -
Sach ich doch

Irgendwann gibt's IDR16 mit einem T32er-Surface zum Preis einer 01V96 mit SB168. (ja ich weiss: Die kann man nicht zusammenbasteln - halt sozusagen "virtuell"...).
Für alle Small-Jobs der Traum!
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Zitat von "voetter1"
Ist jemandem im Editor eigentlich schon aufgefallen, dass man dort ab der Version 1.53 auch ein IDR16 anwählen kann?
die gabs schon in 1.50

übrigens:
im prosoundweb gibt es gerade eine abstimmung, an der die iLive-T auch teilnimmt
http://www.prosoundweb.com/product/topic/…l_small_format/ -
Also das ist mir in Version 1.50 nicht aufgefallen...
Oops... -
zum thema "wo geht die reise hin": ich hab so viel spass mit diesen pulten, immer zufriedene kunden, super sound, tolle features, eine tolle bedienlogik und relativ wenig truckspace.
es wäre mir deshalb mittlerweile nicht unrecht, wenn es nur noch iLives gäbe
iLike it!

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Kann mich wora nur anschließen. Ich gebe das Pult nicht mehr her, es macht mir so einen unglaublichen Spaß mit der ilive dass ich es selber kaum glauben kann.
Hatte das Pult auch auf 3 Produktionen mit fremden (aber sehr fähigen Tonleuten) die ganz unterschiedliche Ansprüche an das Pult und vorallem an mich als Babysitter stellten. Alle hatten vorher noch nie auf einer ilive gearbeitet und waren nachher wirklich begeistert. (klar gab es auch Kritikpunkte aber die gibt es immer) Da habe ich echt nochmal einiges dazugelernt. Die Betreuung ist jetzt in der Anfangszeit allerdings noch etwas umfangreicher und man sollte einen fähigen FOH Betreuer neben die ilive stellen.
Mein größter Kritikpunkt ist: Ich fühle mich nackt und mickrig am FOH, aber auch daran werde ich mich gewöhnen.
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Moin,
das iDR-32 hat mir einen für mich unfassbar einfachen und wohl endgültigen Einstig ins digitale Zeitalter ermöglicht. Meine digitalen Arbeiten davor waren eher von Unsicherheiten geprägt, im iLive-Editor war ich schnell wirklich "zuhause".
Jetzt muß ich nur noch tontechnisch lernen mit einem "riesigen" Mischplatz umzugehen, sooo viele kreative Möglichkeiten hatte ich noch nie im Siderack, ganz ohne Stöpselei alles schon da wo es hingehört.
Viele Grüße, Bernd
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Zitat von "bernd häusler"
Jetzt muß ich nur noch tontechnisch lernen mit einem "riesigen" Mischplatz umzugehen, sooo viele kreative Möglichkeiten hatte ich noch nie im Siderack.Da liegt, wie ich finde, die Gefahr, daß man vor lauter Möglichkeiten zuviel des Guten macht...
Ich persönlich muss mich immer wieder zusammenreissen um nicht auf jedem Kanal alle Möglichkeiten die einem offen stehen (Gate, Compressor, Limiter, Deesser usw.) auszuschöpfen.Etwas Eigenverantwortung den Sound betreffend sollten die Musiker schon auch noch haben...
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Das kenne ich auch vom Recording bzw beim abmischen. Da hat man in seinem DAW alle Möglichkeiten und man dreht ewig lange an dem Snare-Sound rum um dann im Endeffekt zu merken, wenn man alle Inserts auf Bypass stellt klingt es richtig gut. Gerade Live hat man ja meist nicht die Zeit so lange an einem einzelnen Sound zu basteln, da kann das schnell mal alles Verschlimmbessert werden und ohne den ganzen Schnick-Schnack wäre es viel besser geworden.
Ich finde auch und gerade bei digitalen Pulten muss man wissen wo man was und wie richtig einsetzt.
Und das hat man halt am besten mit der alten Analogtechik gelernt. Da hat man sich langsam an jedes gerät heranarbeiten können. Angefangen habe ich ohne jegliches Outboard und dann hat man sich ein Teil nach dem anderen Zugelegt und immer zwischendrinn gelert dieses auch zu beherrschen. Der heutige Anfänger hat alles in seiner digitalen Kiste und kennt sich gar nicht mehr aus. -
das sind wirklich wichtige erkenntnisse.
vor jahren hab ich schonmal geschrieben, das man in digitalpulten recht schnell zu viel des guten macht, wenn man nicht aufpasst.
"so wenig wie möglich - so viel wie nötig" ist hier die richtige vorgehensweise.das war aber auch schon im analogzeitalter so, einige leute hatten wahre outboard-berge und behaupteten, das man anders nicht richtig arbeiten könne... na ja, zum glück konnte sich nicht jeder jeden unfug leisten...

im "digitalzeitalter" sieht das leider etwas anders aus
aber ich habe mit der iLive auch eine andere beobachtung gemacht.
mit einigen anderen pulten war man immer versucht, sehr an den dynamics und am eq zu arbeiten, um eine bessere qualität aus dem signal zu holen. beim iLive braucht man das meist gar nicht mehr, denn das signal ist schon von sich aus besser zu gebrauchen. -
Zitat von "wora"
...
aber ich habe mit der iLive auch eine andere beobachtung gemacht.
mit einigen anderen pulten war man immer versucht, sehr an den dynamics und am eq zu arbeiten, um eine bessere qualität aus dem signal zu holen. beim iLive braucht man das meist gar nicht mehr, denn das signal ist schon von sich aus besser zu gebrauchen.Voodoo?
Bitte erklär das mal genauer. Meinst Du das die Wandler und die Übertragungsweg in dem Set so viel besser sind als in anderen Digitalgeräten? Oder könntest Du anders beschreiben woran Du das festmachst?Danke und Gruß
Ben -
es gibt digitalpulte, da war ich ständig am schrauben um einen für mich nutzbaren klang herauszuholen. mal mehr, mal weniger.
beim iLive habe ich aber oft das erlebnis, das ich einen kanal einpegle, ihn dann aufziehe... und sofort zufrieden bin.
es scheint also einfach besser zu klingen.
ich weiss jetzt nicht, wie ich das besser schildern könnte... -
Voodoo-Modus an:
Ein mir gut bekannter Kollege und sehr fähiger Tontechniker war kürzlich dabei, als das ILive mit einem M7CL und einem Neve-Channelstrip (ich glaube 8801) verglichen wurde. Die Pulte bzw. der Channelstrip wurden mit dem exakt identischen Signal versorgt.
Offensichtlich war es erschreckend, wie nahe der Sound des Neve und des ILives beieinander lagen bzw. war offensichtlich nicht wirklich ein Unterschied hörbar.
Voodoomodus aus.
Irgendwie bestätigt dieses Erlebnis aber die Erkenntnisse von Wora.
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Hallo Wora und Benjamin,
um gleich ein bißchen Öl ins Feuer zu gießen. Ich bin mir absolut sicher und habe das an anderen Stellen in diesem Forum schon zigmal diskutiert (da gibt es definitiv zwei Lager), daß es absolut Maßgebliche Klangunterschiede im Digitalbereich gibt. Diese Erkenntnis ziehe ich einerseits aus dem für eine sinnvolle Beurteilung nötigen technischen Background (sowohl E-technik, als auch Kenntnisse über Psychoakustik, Akustik allgemein und tiefe Programmierkenntnisse), andererseits aus unzähligen Vergleichstests und Messungen unter sinnvollen Laborbedingungen. Diese Ergebnisse werden dann gerne von den Gegnern der Theorie als Hirngespienste abgetan, obwohl die Gegner in der Regel noch NIE einen ernsthaften Versuch durchgeführt haben und in der Regel auch nicht die technische Ausstattung haben um sinnvolle referenzbedingungen zu schaffen oder einfach nur Dinge durchzumessen. ICH HABE DAS!
Folgende Dinge sind mein derzeitiges Fazit über die vorhandenen Klangunterschiede:
1.: Wandler klingen durch die Bank unterschiedlich, teilweise sogar unfassbar schlecht, denn streng genommen kostet ein vernünftiger Wandler heute kaum Geld, trotzdem gibt es Produkte mit grauenhaften Ergebnissen. In der Liga der I-Live sollte der Wandler eine untergeordnete Rolle spielen im Vergleich zur Konkurrenz (aber wer weiß? - bisher nicht von mir getestet)
2.: Die Algorhythmen zur Klanglichen Änderung sind regelrechte Geheimnisse. Wann etwas gut oder schlecht klingt, entzieht sich jeder Logik und baut in der Regel auf Erfahrungswerte der jeweiligen Hersteller (Stichwort Soundguru...). Im Besipiel von Wora spielt das keine Rolle, da das Signal ja unbearbeitet bleibt. (alles Linear, kein Effekt).
3.: Jetzt wird es heikler: Die Summierung der Signale passiert in den Geräten auf unterschiedlichste Weise und beeinflusst tatsächlich den Klang!
4.: Jetzt kommt der Knaller: Je mehr Signale vorliegen, desto auffälliger werden die Klang- und Qualitätsunterschiede. Für einen Mathematiker klingt das im ersten Moment völlig unlogisch, da der Output von SIgnal aus Kanal rechnerische in keinster Weise von Signal zwei beeinflusst wird. Es gibt darüber auch wissenschaftliche Erhebungen, die zu folgender Theorie (klingt sehr logisch, ist nicht bewiesen, es gibt aber lustige Tests, die diese Theorie stützen): je mehr Klänge unserem Gehör vorliegen (damit meine ich nicht das Ohr, sondern mehr unser Hirn), desto besser kann es die Klänge gegeneinander referenzieren und somit Fehler ausfindig machen. Auch hängt der Testverlauf maßgeblich von der Art des gehörten Signales ab, da wir bei vielen Signalen besser geschult sind als bei andern. Dies sind natürliche Klänge (da wir die auch außerhalb des Proberaumes kennen) und an oberster Stelle SPRACHE. Allein wegen Musikgeschmäckern, können sogenannte Vergleichstests von Equipment zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen. Wer seine Anlagen mit Hardcoresound vergleicht, wird zu keinen sinnvollen Aussagen kommen (Außer: Ja das ist laut und das knallt), weil es ja keine Vorlage in der Natur gibt, wie eine E-Gitarre zu Klingen hat. Selbst technische Vollnieten können sehr gut Klangqualität beurteilen, wenn Sie selbst z.B. Naturmusiker sind (Klassik, Jazz, auch Blasmusiker).
5.: Was sich tatsächlich addiert, sind die Klirrspektren, die aus Resonanzen (z.B. im Wandler) entstehen. Da es sich um Resonanzen handelt, sind diese auch nur da, wenn auch Signale anliegen....also ich kann mir vorstellen, daß der Wora Recht hat.
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
...und jetzt kommt dann gleich der C. H. und haut uns eins auf's Dach :lol:
Schade, dass das immer wieder mal angedachte Shootout zwischen verschiedenen Digipulten nie wirklich stattgefunden hat.
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Mal eine kurze Zwischenfrage, mit welcher Samplingfrequenz läfen eure iLives?
Haben die schon 96kHz? Hat da jemand schon mal einen A-B-Vergleich gehört?
Würde mich mal interessieren....mfg stefan
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...wobei ich anmerken darf, daß der hörbare Unterschied zwischen 48 und 96 kHz für einen Erwachsenen schon sehr gering ist (aber es gibt Ihn).
Viele Grüße
Tobias Kammerer -