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Maximal möglicher Schalldruck

  • tobias hipf
  • 9. März 2009 um 14:38
  • tobias hipf
    Beiträge
    70
    • 9. März 2009 um 14:38
    • #1

    Hallo,
    gleich vorweg: das soll jetzt keine Frage werden a la "wie laut geht das und das" - Party PA style...

    Vielmehr hätte ich eine Frage an die Theoretiker von euch:
    Was ist- rein physikalisch- der maximal mögliche Schalldruck? Theorethisch müsste es aufgrund der Druckunterschiede ja irgendwann zum kurzzeitigen Vakuum führen, wo dann ja die absolute Grenze wäre...
    Mal abgesehen von den Schäden, die enormer Druck verursachen kann...

    PS: SuFu befragt, keie Ergebnisse :D

    LG
    Tobi

    Edit: Warum mich das interressiert? Ich will endlich mit fachlicher Kompetenz aussagen wie "Booah, die Boxen in meinem Auto gehen 200 Dezibel laut" entgegnen können ;)

    Tobias Hipf
    HIPF eventservice
    http://www.hipf.cc // info@hipf.cc
    Am Bichl 20
    6080 Igls - AUSTRIA

  • mathias k.
    Verifiziert
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    377
    • 9. März 2009 um 15:09
    • #2

    Ein Schalldruck von 1013 mbar entspricht einem Schalldruckpegel von 194 dB.

    Alles andere wäre dann eine Druckwelle ;)

  • tobias hipf
    Beiträge
    70
    • 9. März 2009 um 15:21
    • #3

    Also kann man daraus schließen, dass ein Schalldruckpegel von 194 dB quasi das Maximum ist, oder?

    Hm, klingt ja schon gut :)

    Tobias Hipf
    HIPF eventservice
    http://www.hipf.cc // info@hipf.cc
    Am Bichl 20
    6080 Igls - AUSTRIA

  • mathias k.
    Verifiziert
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    377
    • 9. März 2009 um 17:21
    • #4
    Zitat von "tobias hipf"

    Also kann man daraus schließen, dass ein Schalldruckpegel von 194 dB quasi das Maximum ist, oder?

    Das ist eher ein sehr theoretisches Rechenbeispiel: Ich bin (genau wie Du) einfach davon ausgegangen, dass die "Druckschwankung" nicht kleiner werden kann als der Umgebungsdruck. Diesen Druck habe ich dann als Schalldruckpegel in Dezibel umgerechnet.

    In der Realität kommen da noch alle möglichen Effekte dazu, über Nichtlinearitäten und so etwas habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Und über Effektivwerte oder Spitzenwerte habe ich auch nicht nachgedacht...

    Also nimmer es einfach als einen Richtwert und nicht als eine wissenschaftliche Abhandlung :D

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 10. März 2009 um 18:13
    • #5

    Der Druck könnte doch zwischen 0 (oder eben 0,0000000000000000000001) und 2026mbar wechseln, also könnte man die 200dB schon erreichen.

  • Arno
    Verifiziert
    Beiträge
    902
    • 10. März 2009 um 18:51
    • #6

    Moin,

    die älteren Forummitglieder werden sich daran erinnern: Das Thema hatten wir schon mal vor 6 Jahren:

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?f=29&t=12400

    (Edith meinte, dass der Link falsch war.)

    Bis dann... Arno!

    Einmal editiert, zuletzt von Arno (11. März 2009 um 20:11)

  • ADMIN
    Administrator
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    1
    • 10. März 2009 um 19:15
    • #7
    Zitat von "Arno"

    die älteren Forummitglieder werden sich daran erinnern: Das Thema hatten wir schon mal vor 6 Jahren:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=6&t=74641

    Aber inzwischen hat man doch ganz andere technische Möglichkeiten...


    (sicherheitshalber noch der Hinweis: Nicht jeder ist in der Lage, Ironie als solche zu erkennen.)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 11. März 2009 um 01:00
    • #8
    Zitat von "Arno"

    Moin,
    die älteren Forummitglieder werden sich daran erinnern: Das Thema hatten wir schon mal vor 6 Jahren:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=6&t=74641

    der Link führt zu einem neueren Thread von Maaatin betreff "Ist Fliegen so erlaubt?"

  • hias.h
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    1.192
    • 11. März 2009 um 15:12
    • #9

    ich denke so extreme druckunterschiede haben auch irgend was mit Fliegen(raumfahrt) zu tun......

  • Arno
    Verifiziert
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    902
    • 11. März 2009 um 20:09
    • #10
    Zitat von "waldschrad99"

    der Link führt zu einem neueren Thread von Maaatin betreff "Ist Fliegen so erlaubt?"


    Huch... was ist denn da passiert? Ich bin mir zu 99,9% sicher, dass das vorher der richtige Link war. Sehr komisch.... hier ist der richtige Link und ich werde es oben korrigieren.

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?f=29&t=12400

    Bis dann... Arno!

  • Hitower
    Verifiziert
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    • 16. März 2009 um 15:59
    • #11

    Hi

    Ich weiß nichtmehr den genauen Namen, aber es gibt solche Testkammern wo man >190dB reinjagt um Materialien zu testen. Ich meine das wird per Luft gemacht und nicht per Lautsprecherchassis.


    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • FF
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    1.868
    • 16. März 2009 um 18:30
    • #12

    Stimmt. Am Caltech werden Prozessoren für spezielle Industrienotebooks in Kammern enormen Schalldrücken ausgesetzt, um die Robustheit auszutesten. Damit die empfindlichen Chips nicht durch andere Einflüsse gestört werden, herrscht in den Kammern absolutes Vakuum.

    Gruß FF

    PS: :D

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 16. März 2009 um 19:22
    • #13
    Zitat von "Hitower"

    Hi
    Ich weiß nichtmehr den genauen Namen, aber es gibt solche Testkammern wo man >190dB reinjagt um Materialien zu testen. Ich meine das wird per Luft gemacht und nicht per Lautsprecherchassis.
    Gruß Daniel

    Zitat von "FF"

    Stimmt. Am Caltech werden Prozessoren für spezielle Industrienotebooks in Kammern enormen Schalldrücken ausgesetzt, um die Robustheit auszutesten. Damit die empfindlichen Chips nicht durch andere Einflüsse gestört werden, herrscht in den Kammern absolutes Vakuum.
    Gruß FF
    PS: :D


    A-HA, also Vakuum mit > 190 db :shock: :lol:
    Mit oder ohne Compressor ?? :wink:
    Meine Frage an die Theorie-Studenten aus diesem Thread http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?f=29&t=12400:
    Wieviel ANSI Lumen sind im Dunkeln mit 3 Stück ohne Expotential-Horn in 1 m Abstand aufeinander zugerichteten Punktschallquellen (je 10 KW RMS/ 4 Ohm) bei 0 Grad Kelvin, 10 % rel. Luftfeuchte und 10 hPa in unseren Breitengraden innerhalb 1 min möglich ??
    Viel Spaß beim Berechnen :idea:

    Einmal editiert, zuletzt von waldschrad99 (16. März 2009 um 20:30)

  • Eliminator
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    • 16. März 2009 um 20:14
    • #14

    Wie kann man denn im Vakuum Schall übertragen?

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • FF
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    • 16. März 2009 um 23:34
    • #15
    Zitat von "FF"

    PS: :D


    Und ich dachte, ich mache mir mit dem Postscriptum den Gag kaputt... :D

    Gruß FF

  • microsound.de
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    • 24. März 2009 um 16:12
    • #16

    Nur der Vollständigkeit halber:
    Wenn es richtig laut wird, nennt man das irgend wann Knall, Explosion oder so, als Beispiel nenne ich einen Donnerschlag. Das sind dann die großen Schalldrucke, die aber nix mehr mit dem zu tun haben, was im PA-Forum gemeint ist.
    Die Physik des Schalls als (lineare) Schwingung ist dann auch nicht mehr anwendbar, z.B. wird die Luft so sehr gepresst, dass sie sich lokal erwärmt, die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist schneller als die Schallgeschwindigkeit etc. .
    In großer Entfernung beruhigt sich das dann wieder und ist "normaler" Schall, wie wir ihn kennen (siehe - oder besser höre - Donnerschlag).

  • wora
    Profi
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    11
    • 1. April 2009 um 00:00
    • #17
    Zitat von "Eliminator"

    Wie kann man denn im Vakuum Schall übertragen?


    in der "technologieregion karlsruhe" ist eben ALLES möglich!
    :D:D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

pro-silentium.de

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