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Low Budget Kompressor evtl mit Gate

  • sebastian landgraf
  • 30. April 2009 um 23:23
  • Schrumpeln
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    • 6. Mai 2009 um 10:08
    • #41

    Wenn man anfängt und noch mit vielen Sachen beim mischen beschäftigt ist rate ich immer dazu sich auf das wesentliche zu begrenzen. Also lieber erst mal mit dem Pult und den Mikrophonen beschäftigen und dazu vielleicht noch einen EQ für die Summe und die 2 Monitorwege. Die Bands, die man am Anfang seiner Laufbahn betreut, kommen damit meist noch zurecht und die Zahl der möglichen Fehlerquellen ist begrenzt.

    Wenn ich dann aber höre, dass jamand der seiner eigenen Einschätzung nach noch nicht erfahren ist überall Kompressoren verbauen möchte gehen bei mir die Alarmglocken an. Da kann man sehr viel kaputt machen am Sound!

    Einen Summenkompressor würde ich nur dann einsetzen wenn ich mir ganz im klaren bin was ich tue und dann noch eine unterdimensionierte Anlage vorfinden würde. Ich habe das noch nie gemacht. Hatte aber vor wenigen Tagen mal einen Mischer aus dem Amiland betreut der damit auch bei ausreichend dimensionierter Anlage einen guten (wenn auch etwas lauten) Sound gezaubert hatte.

    Kompressoren beschränken ja gewollt die Dynamik des Quellmaterials. Dabei senken sie laute Stellen gegenüber leiseren Passagen ab, der Gainmakeup am Ende der Kompressorschaltung gleicht diese Absenkung wieder aus und so erscheinen leisere Stellen lauter. Aber was erhalten wir aus diesem Regelprinzip? - Eine erhöhte Rückkoipplungsneigung! Wenn anfänger eh schon regelmässig die Hochtöner ihrer billig-China-Boxen mit Rückkopplungen killen und sich dann von einem Kompressor eine bessere durchsetzungsfähigkeit der Gesänge erwarten dann ernten sie am Schluß meistens nur noch mehr Gepfeife (nicht nur aus dem Boxen). Also lieber klein anfangen erstmal die Basics verstehen und dann erst langsam und nachhaltig mit brauchbaren (nicht billigen) Geräten aufrüsten. Vielleicht erst mal bei den Mikrophonen anfangen, dann einen Hall dazu und amm Schluss wenn das Wissen schon etwas weiter ist einen Kompressor und und ein Gate.

    Edith sagt: Rechtschreibung beachten

    Einmal editiert, zuletzt von Schrumpeln (6. Mai 2009 um 20:13)

  • nojunk
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    • 6. Mai 2009 um 19:47
    • #42
    Zitat von "Schrumpeln"

    Wenn man anfängt und noch mit vielen Sachen beim mischen beschäftigt ist, rate ich immer dazu sich auf das wesentliche zu begrenzen. Also lieber erst mal mit dem Pult und den Mikrophonen beschäftigen und dazu vielleicht noch einen EQ für die Summe und die 2 Monitorwegen.


    mehr dazu auch hier

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    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • wora
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    • 6. Mai 2009 um 23:08
    • #43
    Zitat von "sebastian landgraf"

    ...
    wie gesagt ich glaube euch wenn ihr sagt "166XL, der is so geil da hab ich mein ganzes rack mit voll..."


    wer hat denn sowas behauptet?

    Zitat von "sebastian landgraf"

    ...
    aber deswegen muss z.b der 266 doch nicht gleich ne krücke sein. das will mir irgendwie net in den kopf

    die tipps zu "besser kein 266" kommen allesamt von leuten mit jahrelangen erfahrungen in der profi-ecke.
    natürlich komprimiert der 266 auch ein signal, auch der günstigste behringer kann sowas. die sind aber eher was für die party-fraktion. denn wenn man viel wert auf das ergebnis legt, wird man ihn leider nicht ernsthaft empfehlen können.
    deshalb empfehlen viele hier den 166 als unterste grenze, das ist alles. von "...so geil..." ist der übrigens auch noch ein stück entfernt...

    wenn der 166 zu teuer für dich ist und du unbedingt einen kompressor brauchst, gibt es nur zwei auswege:
    - du kaufst einen noch günstigeren und nimmst in kauf, das du ihn bald ersetzen wirst
    - oder du wartest, bis du das geld zur verfügung hast

    und wie ich bereits geschrieben hatte:
    es ist allein deine entscheidung. wir können nur tipps geben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • stepu
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    • 6. Mai 2009 um 23:20
    • #44

    Wenn du dich auf eine preisliche Region eingeschossen hast dann mein Tip für den Behringer Composer PRO MDX2200.
    Nach einem Direktvergleich von Stimme mit nem dbx 166xl war dieser bei leichten Kompressionen bis -6..8dB Gain Reduction gleichklingend. Bei mehr Kompression hat er den Klang dumpfer gemacht als der dbx.
    Mechanisch sind mir da allerdings einige LEDs ins Gerät reingerutscht, daher der Kaufvorschlag für den bereits erwähnten Composer MDX2000 oder 2100. Behringer kostet gebraucht aufgrund des Namens wenig und ist für mich
    der Used-Tip, wenn man die Geräte ohne PRO mit diesen Kipp-On_OFF-Netzschaltern kauft.
    Auf meine Intelligates schwöre ich bis heute, auch aufs Autoquad. Guter Sound, Preis-Leistung unschlagbar.
    Nur nicht Riderfest...
    Fürs Schlagwerk kann man gerne später bessere Geräte kaufen, aber 2 Composer tauscht man nur, wenn man Rider erfüllen will/muss oder eben die Kohle hat. Das waren zumindest meine Gründe meine 166XL zu kaufen.


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • guma
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    • 7. Mai 2009 um 08:43
    • #45

    Nochmal eine Überlegung ob die 'plug and play' Version, also die mit den automatisierten Zeitparametern wirklich die beste Anfängerversion ist:

    Auf der einen Seite sind Geräte, in denen die Zeitautomation geschickt gewählt ist, für Anfänger dann vorteilhaft, wenn sie Fehler vermeiden und schnell zu einem guten Ergebnis führen. Das trifft für Quellen wie Gesang, bei dem der häufigste Fehler, nämlich die zu schnelle attack-Zeit, vermieden wird, sicher zu.

    Auf der anderen Seite ist für das wirkliche Verständnis dieser Geräte das Verständnis für die Zeitparameter eigentlich unabdingbar. Also warum nicht gleich richtig lernen wies geht ? In den auch im Niederpreissegment immer häufiger auftauchenden Digitalpulten sind die Zeitfunktionen eh vorhanden also warum sich nicht gleich damit beschäftigen ? Es ist natürlich auch eine Frage danach, wie man lernt ( durch Verständnis oder durch 'trial and error' ) und wie genau man es wirklich wissen will.

    Für die Nutzung am Drumset finde ich die Beschränkung auf Geräte ohne einstellbare attack - und release-Zeiten nicht so geschickt, da hiermit die interessantesten Soundvarianten erzeugt werden können.

  • sebastian landgraf
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    23
    • 7. Mai 2009 um 09:29
    • #46
    Zitat von "guma"

    Nochmal eine Überlegung ob die 'plug and play' Version, also die mit den automatisierten Zeitparametern wirklich die beste Anfängerversion ist:

    Auf der einen Seite sind Geräte, in denen die Zeitautomation geschickt gewählt ist, für Anfänger dann vorteilhaft, wenn sie Fehler vermeiden und schnell zu einem guten Ergebnis führen. Das trifft für Quellen wie Gesang, bei dem der häufigste Fehler, nämlich die zu schnelle attack-Zeit, vermieden wird, sicher zu.

    Auf der anderen Seite ist für das wirkliche Verständnis dieser Geräte das Verständnis für die Zeitparameter eigentlich unabdingbar. Also warum nicht gleich richtig lernen wies geht ? In den auch im Niederpreissegment immer häufiger auftauchenden Digitalpulten sind die Zeitfunktionen eh vorhanden also warum sich nicht gleich damit beschäftigen ? Es ist natürlich auch eine Frage danach, wie man lernt ( durch Verständnis oder durch 'trial and error' ) und wie genau man es wirklich wissen will.

    Für die Nutzung am Drumset finde ich die Beschränkung auf Geräte ohne einstellbare attack - und release-Zeiten nicht so geschickt, da hiermit die interessantesten Soundvarianten erzeugt werden können.

    Hey danke. Mit der Aussage kann ich ejtz scho mal was anfangen.

    heißt jetz für mich ich kann mit nem gebrauchten behringer momentan mein (dringlistes) gesangsproblem einigermaßen in den griff kriegen

    Für Snare und kick warte ich bis ich mir nen 166 zulegen kann. gut. dann kann ich hier dann mehr mit anfangen

    Dann bliebe noch die frage welche gates für die Toms.

    Für denn gesang muss ich halt dann auf nen zweiten 166 sparen oder wareten bis er billiger wird ;)

  • TomyN
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    • 8. Mai 2009 um 14:55
    • #47

    Hi,

    und da wären wir wieder beim Alesis. Da kann man schön umschalten. Das Gate macht einen geilen Bassdrumsound, ist aber für alle anderen Anwendungen unbrauchbar. Weiterer Nachteil ist das externe 9VAC Netzteil.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
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