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  1. PA-Forum
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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Zukunft des Selbstbaubrettes

  • ADMIN
  • 2. Juli 2009 um 10:02
  • DerNub
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    • 3. Juli 2009 um 14:35
    • #21

    Mechwerkandi:
    Diese Argumentations linie mag für ne Standard 15"/2 noch irgendwie gelten,
    wobei sie m.M.n. auch sehr einseitig ist, denn sie berücksichtigt nicht,
    dass man in dem Moment in dem man selbst "Hersteller" ist Produktpflege
    selbst in die Hand nehmen kann (Erstatzteile etc.) und klar ist ne Markenbox
    gebraucht günstiger, aber (zumindestens gehts uns so) muss man andauernd den Verleihbestand
    aufstocken, was mit second Hand equipment schwierig ist (Verfügbarkeit, Zustand).
    Aber für "Großgerät" haut es dann aber einfach nicht mehr hin.
    Vergleicht man die Preise für z.B. nen Punisher/1850er/LAB/XYZ-Basshorn
    mit den Preisen für Marken Basshörner wird das schnell klar.
    Noch krasser fällt das z.B. bei den Baukosten für ein Sram-Top vs. Marken Horntop
    der gleichen Qualität aus.

    Naja, wie dem auch sei, wenn Selbstbau nicht professionell eingesetzt und damit hier diskutiert
    werden kann, dann wohl auch nicht TMS 3, Martin F2 und z.b. db Opera sowieso nicht - wer würde
    sich denn auch damit auf eine Messe trauen :lol:

    edit: RS fehler :oops:

    Einmal editiert, zuletzt von DerNub (3. Juli 2009 um 21:33)

  • bernd häusler
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    • 3. Juli 2009 um 17:21
    • #22

    Moin,

    Also gibt es garnicht die Unterscheidung in Selbstbau und Fertiglautsprecher, nichts fällt vom Himmel, überall sind Menschen mit Herzblut dabei.

    Es gibt es nur PA-Systeme, aus Lautsprechern, Endstufen, DSP; man braucht nur noch einen MP3 Player, schon ist es PA... , hey, ist das nicht das PA- Forum hier?

    Worüber wollt Ihr denn Euere Arbeit hören? Ist es nicht ärgerlich, daß der HKS von nebenan mit Kanalkosten unter 108 Euro (inclusive Mic, Dynamics... Kabel...), genau den gleichen Sound hinbekommt (hinbekommen könnte ;) ), weil das vorhandene PA-System jeden Unterschied verschleift?
    Ich will keinen Lautsprecher hören, wirklich niemand interessiert sich für Lautsprecher, für Basslautsprecher schon garnicht :D

    Auch ich arbeite mit Fertiglautsprechern, mit was denn sonst? Kartons?

    Standard - Lautsprecher sollte man aus betriebswirtschaftlichen Gründen kaufen, es sei denn man hat Taschengeld und Ferien, die kann man gerne, auch mit mir, im Party-PA verbringen.

    Und jetzt klicke ich ins Party-PA, da kann man sich in Ruhe bilden, wirklich attraktiv, gerade weil einige Gesprächspartner nichteinmal Party-PA sind und doch jedes Buch gelesen haben, und das Risiko von Broken Links ist geringer.

    Gruß

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • linearray
    Gast
    • 5. Juli 2009 um 13:27
    • #23
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Der Wiederverkaufswert nach Abschreibung quasi gegen Null geht, die Sachen sind quasi nicht zu verkaufen.


    1. können sie günstiger abgegeben werden als Markenprodukte da auch der Ankauf günstiger war

    2. wird gerne einer der wesentlichen Vorteil solcher Systeme übersehen, der Produktezyklus. Bei einem eigenen System kommt nicht alle 4-5 jahre mein Lieferant und schiebt mit viel Marketinggedönse das Nachfolgesystem auf den Markt. Und lässt so ein teuer eingekauftes System älter erscheinen als es eigentlich ist. Ein Teil der Kollegen rund herum kauft dann das neue System und niemand möchte mehr das ältere Modell was Du vielleicht vor nicht einmal 2 Jahren angschafft und noch lange nicht amortisiert hast.

    Andi

  • Mechwerkandi
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    • 5. Juli 2009 um 15:39
    • #24
    Zitat von "linearray"


    1. können sie günstiger abgegeben werden als Markenprodukte da auch der Ankauf günstiger war

    Wieso ist der Ankauf günstiger?

    Wenn ich ein Industrieprodukt mit gleicher Ausstattung 1:1 nachfertige, muss es unter Betrachtung der Einkaufspreise und der notwendigen kalkulatorischen Kosten für die Erstellung zwangsläufig teurer sein.

  • Jens Droessler
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    • 5. Juli 2009 um 16:35
    • #25

    Ich habe zwar noch nie ein Industrieprodukt nachgebaut, aber schon etliche Boxen vom Schreiner bauen lassen. Nein, das war nicht mein bester Freund, der es zu Sonderkonditionen gemacht hat, sondern reguläre Firmen, die auch nicht in der Nachbarschaft sind. Ich komme trotzdem deutlich unter die Preise von vergleichbaren Fertigprodukten. Sicher, theoretisch ist die industrielle Fertigung günstiger, aber du übersiehst den Ratenschwanz, der da noch hintendran hängt: Die Büroleute, die Marketingabteilung,.... die wollen auch noch von dem Preis bezahlt werden!

  • linearray
    Gast
    • 5. Juli 2009 um 20:00
    • #26
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Wenn ich ein Industrieprodukt mit gleicher Ausstattung 1:1 nachfertige, muss es unter Betrachtung der Einkaufspreise und der notwendigen kalkulatorischen Kosten für die Erstellung zwangsläufig teurer sein.

    1. muss es um die Funktionalität zu erfüllen in allen Punkten identisch nachgebaut werden? Beispielsweise Frontgitter aus der Presse mit einem eingestanzten Herstellerlogo lohnen sich erst mit der grossen Stückzahl. Hier gilt es die Vernunft walten zu lassen. Viele Lösungen die bezahlbar sind lassen sich auch in kleinen Serien (10-30 Stück) gut realisieren.

    2. haben grosse Markenhersteller massive Kosten bei Entwicklung, Verwaltung und Werbung. Dazu möchte der Hersteller am Produkt verdienen und genauso der Vertrieb der dann nochmals kräftig zulangt.

    3. Industrieprodukte 1:1 kopieren ist öde. Wir bauen unsere Lautsprechersysteme selber weil wir das Produkt so wie wir es gerne hätten auf dem Markt nicht gefunden haben. Daneben sparen wir durch den Selbstbau massiv Geld.

  • FF
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    • 5. Juli 2009 um 21:21
    • #27

    Konsequenterweise sollte der Admin jetzt diesen Thread auch schließen wie den ersten zum Thema "Schließen des Selbstbaubretts" :roll: , weil es hier nicht mehr um die Zukunft des Selbstbaubretts geht, sondern um die (Grundsatz)-Frage, ob Selbstbau im kommerziellen PA-Business etwas verloren hat.

    Immerhin fällt die Antwort darauf nach Lektüre der Beiträge leicht:

    1. Selbstbau mach im kommerziellen Geschäft absolut keinen Sinn!
    2. Selbstbau mach im kommerziellen Geschäft absolut einen Sinn!
    3. Alles andere ist Ansichtssache...

    In diesem Sinne,

    Gruß FF

  • ADMIN
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    • 5. Juli 2009 um 21:39
    • #28
    Zitat von "linearray"

    2. haben grosse Markenhersteller massive Kosten bei Entwicklung, Verwaltung und Werbung. Dazu möchte der Hersteller am Produkt verdienen und genauso der Vertrieb der dann nochmals kräftig zulangt.

    Die Kosten für die Entwicklung werden in der Industrie auf viel größere Stückzahlen umgelegt. Wenn der Selbstbauer nichts entwickeln muss, dann muss die Industrie für ein vergleichbares Produkt auch nichts entwickeln.

    Die Werbung führt zu entsprechendem Marken-Image und macht das Produkt ridertauglich. Fairerweise müsste man mit einem Hersteller vergleichen, der wenig bis nichts für Werbung ausgibt. Wer traut sich, bei ehrlicher Berechnung der Arbeitszeit und einem Ansatz gewerkschaftlich gefordertem Mindestlohn (7,50 / Stunde) durch Selbstbau die Preise von beispielsweise AudioZenit unterbieten zu wollen?


    Am Rande: Mit 80 gefertigten Systemen (zumal bei einem Geschoss dieser Größenordnung) ist man nicht mehr Selbstbauer, sondern Hersteller. Ein Selbstbauer kratzt vielleicht mal so an der Grenze zur zweistelligen Stückzahl.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Jens Droessler
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    • 6. Juli 2009 um 00:32
    • #29

    Nein, Audiozenit ist vom Preis her nicht zu unterbieten, wenn man gewisse Ansprüche an die Boxen hat. Da spricht dann nur noch der Bedarf von Boxen, wie sie der Hersteller nicht im Programm hat, für Selbstbau. Ein Hersteller wie Audiozenit kann es sich kaum erlauben, eine Serie für jeden Anspruch und jede Applikation zu haben wie EAW.

  • Mechwerkandi
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    • 6. Juli 2009 um 08:26
    • #30
    Zitat von "Jens Droessler"


    Da spricht dann nur noch der Bedarf von Boxen, wie sie der Hersteller nicht im Programm hat, für Selbstbau.


    "Nur noch", völlig korrekt, und auch ein völlig anderes Ding, s.o.
    Schon eine nach Kundenwunsch gestaltete Oberfläche ist so eine Sondersache.
    Oder eine Maßanfertigung für eine besondere Einbausituation, unbestritten.

    Aber nicht die 100ste 15/2 Multifunktionsanwendung...

    Ich mach hier ja auch nichts anderes als Einzelanfertigungen im Kundenauftrag, bzw. für den Eigenbedarf.
    Keiner würde auf die Idee kommen, einen Traversenlift selber bauen zu wollen, weil, es wäre ja "billiger"...

  • billbo
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    • 6. Juli 2009 um 14:09
    • #31

    Bei dieser Diskussion (Wirtschaftlichkeit) wird meines Erachtens bisher eine Tatsache nicht bedacht: Veranstaltungbetrieb ist, soweit ich zurückdenken kann, immer schon ein extrem unregelmäßiges Geschäft. Vereinfacht gesagt: entweder ist die Hölle los, oder aber tote Hose. Es ergeben sich also immer wieder mal Zeiten, in denen man gut beraten ist, wenn man Werkstatt/ Lager/ Personal/ Fahrzeuge usw. auch anderweitig sinnvoll wertschöpfend einsetzen kann. Und das darf – neben Wartung/ Pflege/ Reparaturen - gerne auch der 'Selbstbau' sein. Warum nicht?
    Mir sind diverse Kollegen bekannt, die bauen dann Flightcases, schreinern Boxen, konfektionieren Verkabelungen, usw. Bei Weitem nicht nur für den Eigenbedarf, sondern durchaus auch als z. T. recht stattliche Auftragsproduktionen. Und selbstverständlich gewinnbringend!
    Das sind sicher nicht die ganz großen Namen im Touring – oder Industriegeschäft (die besorgen sich ihr Betriebskapital zumeist auf anderen Wegen). Aber die, die ich kenne, leben davon nicht schlecht. Und mitunter wird aus einem solchen 'Nebenzweig' auch ganz schnell mal das eigentliche Hauptgeschäft. Häufig genau dann, wenn die Erkenntnis reift, dass sich „PA – Verleiherromantik“ mit nüchternem betriebswirtschaftlichem Denken streng genommen nicht länger vereinbaren lässt.

    Zum Selbstbaubrett allgemein: hier konnte ich in der Vergangenheit am Wenigsten mitreden – und am Meisten lernen. Anderswo schwafelt es sich oftmals recht locker und belanglos über wichtige Kisten mit den (angeblich) richtigen Buchstaben drauf. Hier schrieben und schreiben dagegen regelmäßig auch Leute, die über erkennbar viel physikalisches/ technisches Backgroundwissen verfügen und auch noch Spaß daran haben, dieses zu diskutieren und mitunter konkrete Projekte/ Experimente detailliert zu dokumentieren (und sich dafür zum Dank vielleicht genüßlich zerreissen lassen müssen :D).
    Deshalb würde ich diesen Bereich ungern missen.

    „No homebuilt cabinets like Showco/ Clair Brothers!“ (wörtliches Zitat aus einer ansonsten durchaus ernst zu nehmenden US – Bühnenanweisung, die mir in den letzten Wochen auf den Tisch geflattert ist).
    Selbstverständlich gab's das, was da ist. Wie immer halt. Und der Abend wurde trotzdem nett.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Jens Droessler
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    • 6. Juli 2009 um 14:53
    • #32
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Keiner würde auf die Idee kommen, einen Traversenlift selber bauen zu wollen, weil, es wäre ja "billiger"...


    DAS hast du gesagt, mir ist da anderes bekannt ;)

    Aber ansonsten sehe ich es ähnlich: Die tausendeinste 15/2er ist unnötig, immer stellt irgendwer dieses Konzept im geeigneten Preissegment und in geeigneter Qualität her. Jedoch sehe ich auch hier wieder eine Ausnahme: Wenn man ein komplettes System nach seinen eigenen Vorstellungen baut, würde ich sagen, macht es Sinn auch eine daran angepasste "Brot und Butter"-Box zuhaben, sodenn man sie benötigt.

  • matthias bronko
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    489
    • 6. Juli 2009 um 23:54
    • #33

    Auch wenn ich mich nicht zu den Profis zähle, keine 1000Pax Veranstaltungen betreue, und hauptberuflich was andere betreibe, so lese ich hier gern und das täglich.
    Ich würde es bedauern, wenn dieses Brett hier geschlossen wird.
    Meiner Meinung nach lässt sich das PartyPa Selbstbau nicht mit diesem hier wirklich vereinen, ohne das die Qualität merklich leidet. Nichts gegen das Selbstbaubrett im PPA, auch da gibts fundiertes Wissen und schöne Projekte von Kollegen die ich schätze. Doch all zu oft kommt eben der ultra-low-budget-Wahn und Kappa15 zu 9435894588mal. Das nervt und findet bei mir keine Beachtung mehr. Meine Befürchtung geht dahin, das die "Wissenden" unter den Selbstbauer auch so denken und ihre Aktivitäten dort zurückfahren. Die Folgen kann sich jeder selbst ausmahlen.

    Gerade die ausgefeilteren Projekte wie die PAF schätze ich sehr. Manche möge dort satten Kommerz dahinter vermuten. Ich sehe das nicht so, auch wenn die Weichen nur käuflich zu erwerben sind, so haben diese Teile hohe Entwicklungszeit gekostet. Als Entwickler möchte ich nicht unter 15,- Stundenlohn arbeiten, Materialbeschaffung und Herstellung der Weichen, daher sehe ich diesen Preis als gerechtfertigt und äußerst fair an. Ich glaube auch nicht, dass man nur von diesem Gewinn allein existieren kann. Ich könnte mir auch nicht vorstellen, wem das benachteiligen sollte. Ein komplett werbefreies Forum funktioniert sowieso NIE, denn dann brauchen wir weder über LAB, Solution²,ClayPaky zu diskutieren.
    Gut, so viel dazu.

    Gerade auch die Entwicklungen um die neuen Chassis sind wichtig, denn wie viel setzen noch z.B den alten15P200AK neu ein, obwohl es längst effektiveres Material gibt.

  • bernd häusler
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    833
    • 9. Juli 2009 um 19:20
    • #34

    Moin,

    Sven (User "svenr") hat mich gebeten seinen folgenden Beitrag hier einzubringen. Das mache ich gerne.


    Zitat von "Sven per Email"

    Ich moechte der Diskussion folgende Aspekt hinzufuegen:

    Es ist unbestritten richtig, dass der Einsatz von Beschallungsanlagen, die in Eigenregie hergestellt werden, kaum wirtschaftlich ist. Aber um industriell gefertigte Produkte sinnvoll und technisch vernuenftig einsetzen zu koennen, muessen die zugrundeliegende Physik und die genaue Funktionsweise jeden Produktes verstanden werden. Dies gilt ausnahmslos fuer alle Ingenieurdisziplinen. Ein Forum, welches sich selbst das Praedikat ‚Auf fachlich hohem Niveau’ verleiht, darf die technischen Grundlagen nicht vernachlaessigen.

    Das Sammeln und Debattieren von ‚Bauvorschlaegen’ ist und bleibt ein Hobby. Das Diskutieren der technischen Hintergruende hingegen ist essentiell fuer alle Beteiligten. Themen wie Raumakustik, Entwurf von Beschallungsanlagen, akustische Messungen, Installationspraxis, Entwurf von Filtersystemen, Psychoakustik, etc. spielen in diesem Forum seit Jahren keine achtenswerte Rolle. Auch hier zeigt sich der krasse Unterschied zwischen Anspruch und erlebter Wirklichkeit.

    Ich persoenlich empfinde die Zersplitterung in etliche Unterforen als schlichte Zumutung. Ich zaehle derzeit 7 Bretter (davon 3 im Party-PA-Forum), deren Themengebiete sich drastisch ueberschneiden. Leser X liest nicht gern im Brett Y, da er sich in Brett Z und W heimischer fuehlt. Waehrenddessen laufen aber in Y die Diskussionen, die genau seine Interessensgebiete betreffen. Bollocks.

    Und noch was: nur weil ich den Dorfjungs meinen Rasen zum Bolzen zur Verfuegung stelle und die Kabbeleien kontrolliere, sind meine Chancen, dem propagierten Anspruch als Exzellenzcluster des Fussballs gerecht zu werden, nicht gestiegen. Da muss ich schon mal die Gummistiefel ausziehen und den Jungs ein paar Grundlagen und Tricks beibringen. Dann hab ich vielleicht die Chance, dass sich etwas entwickelt. Anderenfalls muss ich den Rest der Tage erklaeren, was ein Abseits ist.


    Gruß

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • SRAM
    Profi
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    • 21. Juli 2009 um 19:52
    • #35

    Die letzten drei Seiten sind ein gutes Beispiel dafür, weshalb man das Brett besser schließen sollte.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • andy006
    Verifiziert
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    1.264
    • 12. August 2009 um 21:22
    • #36
    Zitat von "billbo"

    Bei dieser Diskussion (Wirtschaftlichkeit) wird meines Erachtens bisher eine Tatsache nicht bedacht: Veranstaltungbetrieb ist, soweit ich zurückdenken kann, immer schon ein extrem unregelmäßiges Geschäft. Vereinfacht gesagt: entweder ist die Hölle los, oder aber tote Hose. Es ergeben sich also immer wieder mal Zeiten, in denen man gut beraten ist, wenn man Werkstatt/ Lager/ Personal/ Fahrzeuge usw. auch anderweitig sinnvoll wertschöpfend einsetzen kann. Und das darf – neben Wartung/ Pflege/ Reparaturen - gerne auch der 'Selbstbau' sein. Warum nicht?
    Mir sind diverse Kollegen bekannt, die bauen dann Flightcases, schreinern Boxen, konfektionieren Verkabelungen, usw. Bei Weitem nicht nur für den Eigenbedarf, sondern durchaus auch als z. T. recht stattliche Auftragsproduktionen. Und selbstverständlich gewinnbringend!
    Das sind sicher nicht die ganz großen Namen im Touring – oder Industriegeschäft (die besorgen sich ihr Betriebskapital zumeist auf anderen Wegen). Aber die, die ich kenne, leben davon nicht schlecht. Und mitunter wird aus einem solchen 'Nebenzweig' auch ganz schnell mal das eigentliche Hauptgeschäft. Häufig genau dann, wenn die Erkenntnis reift, dass sich „PA – Verleiherromantik“ mit nüchternem betriebswirtschaftlichem Denken streng genommen nicht länger vereinbaren lässt.

    Zum Selbstbaubrett allgemein: hier konnte ich in der Vergangenheit am Wenigsten mitreden – und am Meisten lernen. Anderswo schwafelt es sich oftmals recht locker und belanglos über wichtige Kisten mit den (angeblich) richtigen Buchstaben drauf. Hier schrieben und schreiben dagegen regelmäßig auch Leute, die über erkennbar viel physikalisches/ technisches Backgroundwissen verfügen und auch noch Spaß daran haben, dieses zu diskutieren und mitunter konkrete Projekte/ Experimente detailliert zu dokumentieren (und sich dafür zum Dank vielleicht genüßlich zerreissen lassen müssen :D).
    Deshalb würde ich diesen Bereich ungern missen.

    „No homebuilt cabinets like Showco/ Clair Brothers!“ (wörtliches Zitat aus einer ansonsten durchaus ernst zu nehmenden US – Bühnenanweisung, die mir in den letzten Wochen auf den Tisch geflattert ist).
    Selbstverständlich gab's das, was da ist. Wie immer halt. Und der Abend wurde trotzdem nett.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Hi Billbo,

    eine sehr kluge Betrachtung unserer Branche. Auch meiner wirtschaftlichen Situation. Wie glücklich bin ich das ich eine andere wirtschaftlich sprudelnde Quelle besitze. Glücklich der wer sowas in den jetzigen Zeiten hat,
    Grüße der Andy
    (P.S. so romantisch ist unser Job wohl doch nicht oder doch!!??)

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • ERICH
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    • 11. September 2009 um 14:19
    • #37

    Meine Meinung ist, das der Bau und das Abstimmen einer Box zu den Grundlagen der Beschallungstechnik gehören.
    Nun bin ich kein Hauptberufler, hab mir aber dennoch versucht ein solides Basiswissen anzueignen.
    In meinem Hauptberuf ist das ähnlich.

    Als (Metall-) Modell- und Formenbauer hab ich die ersten 9 Monate der Lehre mit der Feile am Schraubstock verbracht.
    Würfel, Quader, Passungen,... bis man überhaupt keine Lust mehr hatte.
    Im Zeitalter der NC-Fertigung lernen die meisten das gar nicht mehr.
    Dennoch vermittelt es einen ein handwerkliches Geschick und Gefühl fürs Material, das andere so nicht haben.

    In wieweit sich das Beispiel auf die Beschallungspraxis übertragen lässt muss jeder selbst wissen.
    Wenn auch die Diskussionen nur ab und an wirklich Perlen hervorbringen und der Rest oft eher hin/her/weisnet war so würde dennoch ein wichtiger Teil fehlen.

    MfG


    ERICH

  • no-lautsprecher
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    2
    • 8. Mai 2011 um 16:32
    • #38

    Hallo!Ich glaube fest an die Zukunft des Lautsprecherbaues im P.A.Bereich!Ich komme aus dem Bereich des Hifi ,High End Lautsprecherbaues und bewege mich jetzt fast ausschliesslich im P.A Bereich.Ich habe die Produkte von Turbosound im Programm, die wirlich nicht die schlechtesten sind! ( TQ-310 DP,Tq-115 DP,Tq-308,TXD Serie)!
    Schaut man sich dann die Messungen selbst super teurer Boxen an ( Beispiel NuQ 15) bekommt man es doch mit der Angst zu tun!!Das könnte eigentlich besser sein!
    Daher: keine Angst vor den P.A. Fertigkonstrukten!!!!!!!
    Wichtig:die Selbstgebauten müssen sehr gut aussehen und amtlich bestückt sein! und technisch ausgereift sein
    !!Damit der Angriffspunkt der schlechten Optik sofort ausgeräumt wird!
    Fazit:
    Kopf hoch ,es gibt noch sehr viel zu berbessern!!!!!!!!
    no-lautsprecher

    You too can be mainstream!!!!!!!

  • Jobsti
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    11
    Beiträge
    7.942
    • 8. Mai 2011 um 17:08
    • #39

    Ich mag hier Bilbo und andy auch zustimmen.

    Ich sehe keinen wirklichen Grund das Brett hier zu schließen, viele posten ihre "kleineren" Projekte ja mittlerweile eher im HiFi, PPA oder auch bei mir,
    hier im großen PA Forum kommen dann mittlerweile doch wieder ganz ganze andere Selbstbauthemen und Fragen auf,
    welche ich persönlich nicht missen möchte.

    Ich werde demnächst auch wieder mal nen, vielleicht für einige interessantes, privates Projekt posten mit RCF an dem alten 10" Flare und selbst gebautem 1,4er Horn mit altem PD dran (Passiv getrennt),
    ich hoffe das gibt vielleicht auch wieder netten oldschool Diskussionsstoff. ;)
    Sowas würde ich dann lieber hier als im PPA posten.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

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