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Prof. WLan Router für iLive & LS Controller

  • Oliver Derks
  • 17. September 2009 um 11:46
  • Oliver Derks
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    • 17. September 2009 um 11:46
    • #1

    Geschätzte Kollegen,
    ich bin derzeit auf der Suche nach einem professionellen WLan Access Point bzw. Router.

    Ziel ist es, sowohl Digitalpulte (in unserem Fall A&H iLive) als auch unsere Kling & Freitag CD44 Lausprechercontroller über einen Wifi Lablet PC anzusteuern.
    Alle mir bekannten Geräte sind eher für den Heimbereit gedacht – sprich nicht wirklich Roadtauglich. Gibt es hier professionelle Geräte? Eventuell sogar mit Neutrik Ethercon Buchsen?

    Vielen Dank für eure Ideen!

  • yamaha4711
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    • 17. September 2009 um 14:21
    • #2

    Tacho!

    Mal ganz davon abgesehen, dass ein DJ Mischer wohlweislich unprof. Steckverbindungen ala Cinch sehen möchte und so mancher Kollege mit diesen unsäglich behämmerten Miniklinken ankommt, wenn es mal wieder heißt: ich hab das auf meinem MP3 Player und jeder doofe Laptop auch solche Stecker ausführt, versteh ich das mit den Neutrik Ethernetbuchsen nicht. Die Teile verriegeln wenigstens. In jedem Fall ist es dir doch frei ein Anschlußpanel zu bauen, welches die Standardbuchsen auf Neutrik umsetzt.

    Ansonsten würde ich einen vernüftigen AP bzw. Router aus dem Heimbereich (Linksys/Cisco, Netgear, DLink, o.ä.) nutzen. Am besten ein Gerät mit abgesetzten Antennen, die du dann auch mit auf das Anschlußpanel legen kannst. Das ganze dann in Heimarbeit mit der Laubsäge in ein 19" Gehäuse oder 9.5" Gehäuse einsetzen und gut ist.

    Mir persönlich wäre das mit dem WIFI für Live zu unsicher. Wer weiß ob nicht irgendein Depp mit seinem WLAN rumspielt und dir das Teil hackt und dann alles verdreht oder ganz banal die Strecke einbricht und das Signal abreißt (in Bezug auf die iLive).

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • benjamin bruns
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    • 17. September 2009 um 14:42
    • #3

    Hallöchen,

    Zum größten Teil schließe ich mich da an.
    Patchpanel bauen und einen "stinknormalen" Router/Access Point 19" fähig machen. Es gibt gute Geräte (Linksys, ...) die externe Antennen haben und alle nötigen Funktionen mitbringen (Verschlüsselung, DHCP, ...)

    WiFi/Wlan ist zu störanfällig und daher für die Übertragung des Audio-Livesignals ungeeignet.
    Aber für Remote-Controll über nen Tablet PC ist es ne feine Sache.

    Wir nutzen das für den Zugriff auf unseren CD44. (kannst den Saal mit dem Laptop in der Hand ablaufen oder halt wegen Monitoring auf die Bühne gehen)
    Mit einer mit WPA/WPA2 verschlüsselten Verbindung seid Ihr dann zwar nicht 100% sicher aber sicher genug.

    Ich gehe mal davon aus, dass Ihr auch nur Remote-Controll nutzen wollt und die "iLive Surface<->MixRack" Verbindung weiterhin über ein CAT-Kabel läuft.

    Falls Ihr tatsächlich kein Kabel zum Surface legen wollt, solltet Ihr euch für entsprechend Leistungsfähige Geräte (ggf. WLAN Funkrichtstrecke) vom IT-Anbieter eures Vertrauens Angebote einholen. Kontakt mit Allen&Heath und Kling+Freitag könnte da auch nicht schaden.

    Gruß Ben

    Benjamin Bruns
    32832 Augustdorf

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    • 17. September 2009 um 18:00
    • #4

    Zunächst mal danke für die mehr oder weniger brauchbaren Statements.

    Natürlich wird zwischen Surface und Mixrack weiterhin ein Cat Kabel eingesetzt. Dies wird nicht über WLAN betrieben.
    In der Tat geht es mir ausschließlich um die Einrichtung des Systems vor der Show und die Überwachung der Controller während der Show.
    Hier sind also im Falle eines Ausfalls keine "Arterien" betroffen.

    Das ich mir "da was auf 19" basteln kann" ist mir schon klar.
    Mir geht es aber um eine schöne & amtliche Lösung.

  • tufkamar
    Gast
    • 17. September 2009 um 18:16
    • #5

    es gibt 19"-Wlan-Router für RZ-Einsatz und ähnliches. Preislich sind die aber mMn. unattraktiv - Cisco, LanCom und AFAIK auch NetGear haben entsprechende Geräte bzw. Montage-Sets im Angebot.

    >200€ für's Paket mußt Du auf jeden Fall rechnen.

    Steckernetzteil und nicht-Neutrik-Cat5-Buchsen bleiben aber oftmals erhalten.

  • cr
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    • 17. September 2009 um 21:24
    • #6

    Wir benutzen fürs Control-WLAN (I-TECHs, XTIs mit USB-Device-Server) eine "alte" FritzBox.

    Kann man auf einen 19" Auszug mit Kabelbinder fixieren (oder mit Klett), panel unten drunter mit 4x Ethercon und Strom.
    Man kann die Box ausziehen und die Antenne hochklappen.


    Bei uns läuft das sehr stabil und Reichweitenprobleme hatten wir noch keine. Selbst 40-50m Luftlinie bisher kein Problem...

    Die WPA2 Verschlüsselung gibt schon ein großes Zeitpolster was das hacken betrifft.
    Man sollte, um eine wirkliche stabile Verbindung zu bekommen, die Frequenzrange in der Location abscannen (Network Stumbler) und je nach Auslastung den Kanal des WLANs anpassen. Sonst könnte es passieren dass das WLAN laufend wegfliegt, weil ein anderer AP auf der Frequenz funkt und die beiden sich bekriegen.
    Wenn zu viele WLANs in der Umgebung sind, am Besten Kabel werfen und WLAN nicht benutzen...


    Blöd, dass die Digi-Pulte kein wirkliches TCP/IP sprechen können, sonst könnte man einfach vorne und hinten per Switch aufbohren... ;)

    Gruß.

  • skyworker
    Profi
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    • 17. September 2009 um 21:30
    • #7

    Salbei!

    Die üblichen Verdächtigen hier schwören auf Fritzbox oder Linksys - wobei letztere wohl via Firmware noch dramatisch gepimpt werden kann. Zudem gibts da auch Modelle, die Absetzantennen haben - sehr praktisch das. Brandheißer Tip: Pollin! Bisweilen hökert man dort Linksys-Material zu regelrechten Schweinepreisen. Wer pimpen will, sollte vorher einige einschlägige Foren befragen, das mit dem Updaten der Firmware geht wohl nicht bei allen Modellen. Aber wenn, dann tun die Dinger wohl alles ;O)

    Etwas Laubsägearbeit wird wohl nicht ausbleiben - fürchte ich, aber ob der Mehrpreis für ein 19"-fähiges Modell gerechtfertigt ist? Aus dem Bauch raus tät ich sagen, mit dem Adaptersatz für 9,5" IEMs oder Funken sollte sich da schon was machen lassen.

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • skyworker
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    • 17. September 2009 um 21:30
    • #8

    ...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • cr
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    • 17. September 2009 um 21:47
    • #9

    Ja, weil eine Fritzbox auch tagtäglich Ihren Dienst am millionen DSL Anschlüssen versieht und WLANs mit mehreren Repeatern ohne Probleme aufrecht erhält ;)

    Nachteil: keine abgesetzten Antennen...

  • fabio hermann
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    • 17. September 2009 um 22:19
    • #10

    Die sich bei der Fritzbox mit geringe Lötarbeit aber auch nutzen lassen. Es gibt zu dem Thema im WWW viele Anleitungen, da die Fritzbox ja auch nicht grade an wenigen DSL Anschlüssen ihren Dienst tut

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • Carm
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    • 17. September 2009 um 23:32
    • #11

    professionelle accesspoints gibts von lancom, incl. snmp-fernüberwachung, allen nur erdenklichen trafficfiltern wie man es z.B. für professionelle hotspot-lösungen benötigt. auch als outdoorversionen verfügbar. da kostet dann aber ein "schnöder" ap auch mal 300 euronen...

    wer was einfaches, günstiges und gutes haben will kann und die o.a. profi-funktionen nicht braucht sollte sich m.e. bei linksys oder d-link umschauen. die fritzboxen bringenm.e. zuviele funktionen mit die man bezahlt und gar nicht braucht (wer braucht auf job dauernd dsl-modems???), bieten dafür aber m.e. zuwenig lan/wlan-konfigurationsmöglichkeiten und sind da m.e. auch nicht schnell genug konfigurierbar (mac-adress-tables etc.). für zuhause unbestreitbar in den versionen mit telefon und voip super - aber auf job??? das kann jeder gute dsl-wlan-router für 60euro genauso gut oder besser...

  • wora
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    • 18. September 2009 um 02:20
    • #12

    ich habe mir für meine iLive zwei 3Com APs gekauft.
    diese lassen sich mit externen antennen ausrüsten, das habe ich aber bisher noch nicht benötigt.
    zwei geräte deshalb, weil ich bei reichweitenproblemen des WLANs am mixrack einfach den zweiten AP (am pult) dazuschalten kann und damit an meinen hauptarbeitsplätzen (auf und vor der bühne) zum einrichten immer eine hervorragende signalstärke habe. die APs sind so eingestellt, das sie zur reichweitenerhöhung zusammenarbeiten, die datenverbindung zwischen beiden erfolgt über die ACE verbindung.

    ich steuere damit meist einen rechner auf der bühne (per remotedesktop), der dann wiederum direkt mit der iLive (mixrack) und meinem controller (iDR4) verbunden ist. aber ich kann, wenn ich will, auch alles direkt ansprechen.

    die 3Com geräte hab ich im rack und im pultcase fest eingebaut. die verbindungen zu den netzwerk-ports an den iLive-gerätschaften mache ich mit handelsüblichen Cat5 kabeln...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
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    • 18. September 2009 um 19:14
    • #13

    Ich muß auch nochmal betonen,

    die blödesten 3com Netgear oder DLinkgeräte haben alles, was man so braucht. Eine pre shared key Verschlüsselung ist übrigens praktisch unknackbar, hier braucht man wirklich keine Angst haben. Es reichen als o 35,- Euro Investition+ Rackeinbaukosten. DLink hat in Deustchland auch noch einen tollen kostenlosen Support.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • cr
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    • 18. September 2009 um 19:39
    • #14

    Meine persönliche Meinung (basierend auf 10 Jahren IT-Berufserfahrung):

    D-Link fällt absolut nicht unter professionell.
    Das ist Home-Use Billigschrott...

    Gruß!

  • matthias falke
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    • 18. September 2009 um 19:43
    • #15
    Zitat von &quot;cr&quot;

    Meine persönliche Meinung (basierend auf 10 Jahren IT-Berufserfahrung):

    D-Link fällt absolut nicht unter professionell.
    Das ist Home-Use Billigschrott...

    Gruß!


    Dein Vorschlag ?
    Gruß und Danke

  • cr
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    • 18. September 2009 um 19:48
    • #16

    guggst Du weiter oben:


    cr
    Betreff des Beitrags: Re: Prof. WLan Router für iLive & LS Controller
    BeitragVerfasst: Do Sep 17, 2009 9:24 pm
    Online

    Registriert: Di Jul 08, 2003 11:04 am
    Beiträge: 204
    Wohnort: Ginsheim bei Mainz
    Wir benutzen fürs Control-WLAN (I-TECHs, XTIs mit USB-Device-Server) eine "alte" FritzBox.

    Kann man auf einen 19" Auszug mit Kabelbinder fixieren (oder mit Klett), panel unten drunter mit 4x Ethercon und Strom.
    Man kann die Box ausziehen und die Antenne hochklappen.


    Bei uns läuft das sehr stabil und Reichweitenprobleme hatten wir noch keine. Selbst 40-50m Luftlinie bisher kein Problem...

    Die WPA2 Verschlüsselung gibt schon ein großes Zeitpolster was das hacken betrifft.
    Man sollte, um eine wirkliche stabile Verbindung zu bekommen, die Frequenzrange in der Location abscannen (Network Stumbler) und je nach Auslastung den Kanal des WLANs anpassen. Sonst könnte es passieren dass das WLAN laufend wegfliegt, weil ein anderer AP auf der Frequenz funkt und die beiden sich bekriegen.
    Wenn zu viele WLANs in der Umgebung sind, am Besten Kabel werfen und WLAN nicht benutzen...


    Blöd, dass die Digi-Pulte kein wirkliches TCP/IP sprechen können, sonst könnte man einfach vorne und hinten per Switch aufbohren... ;)

    Gruß.


    >
    3Com, HP, Linksys, Cisco (wohl etwas oversized), AVM (FritzBox) sind brauchbare Hersteller.
    Von D-Link halte ich nicht mehr viel. Wenn man glück hat funktioniert's wenn man pech hat eben nicht...

    Klar, auch hier gibt's Leute die schwören drauf weil die nie Probleme hatten...

  • matthias falke
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    • 18. September 2009 um 19:57
    • #17

    Ok, da Du im Gegensatz zu mir mit der Materie vertaut bist, ich hatte mich auf folgenden eingeschossen.
    Siehst Du da ein Problem, oder noch besser schon Erfahrungen mit dem Teil. Und immer daran denken, in solchen Sachen bin ich eine völlige Glatze :oops:
    http://www.computerbild.de/produkte/Compu…_A-2135899.html

  • cr
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    • 18. September 2009 um 20:08
    • #18

    Tut mir leid Matthias,
    zu dem Produkt kann ich gar nix sagen ;)

    Ich benutze wie gesagt eine Fritzbox und die tut ihren Dienst wunderbar...

  • tobias kammerer
    Verifiziert
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    1
    • 18. September 2009 um 20:18
    • #19

    Dann bin ich Dir ja mit meinen 20 jahren IT-Berufserfahrung um 10 Jahre voraus.

    Klar ist das billig, aber Schrott??? Ich kenne da keine Probleme und habe das Zeug schon Hundert- bis Tausendfach installiert. Auch gerne mal teure Teile von Cisco...
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • cr
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    • 18. September 2009 um 20:50
    • #20

    Ich hatte ca. 40% Verrecker, egal in welchen Altersgruppen.

    Klar, ab 3 Jahre ist sowas normal, aber früher eher nicht...
    Aber da sind wir annähernd bei der selben diskussion wie bei T.Amp Endstufen vs. CAMCO, etc...

    D-Link Switche (mehr als 5 Ports) z.B. sind der Obergraus, da ist die Platine buggy, mal gehts, mal geht nicht, dann geht's wieder 3 Wochen, dann ist wieder ein Port tot... Und das in unterschiedlichen Produktserien, diverse Größen usw.

    Bei D-Link APs, Wlan-Router da fliegen beliebig oft mal die Netzteile weg...

    Ok, zugegeben, es gibt auch APs die laufen seit 5 Jahren ohne Murren, aber eine große Zahl ist weggeflogen.

    Kollegiale Grüße

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