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Trigger

  • jogi86
  • 4. November 2009 um 15:06
  • jogi86
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    • 4. November 2009 um 15:06
    • #1

    Moin Kollegen,

    hätte mal eine Frage die mich sehr beschäftigt und bei der ich leider nicht so recht weiter weiss.

    Der Schlagzeuger, der Band welche ich regelmäßig betreue, hat zwar ein komplettes Holzkesselset stehen, triggert dies aber komplett. Als Drumcomp nutzt er einen Roland.

    Ich will nicht meckern und sagen das ich mit den gegebenen Sounds unzufrieden bin. Es lässt sich aus den vorhandenen schon was feines machen. Dennoch denke ich das man immer etwas verbessern kann.

    Deswegen meine Fragen.

    1. Wo bekommt man neue Sounds her? (Den Computer kann man über Midi damit versorgen.)

    2. Und noch ein spezielleres Problem: Ich bekomme von den einzelenen Kesseln Signal ohne Ende, aber leider fehlt es oftmals an Lautstärke. Sprich: Mir ist es zu wenig Druck; speziell bei Snare und Toms.

    Es wäre ein Traum wenn mir jemand Tipps etc. geben könnte.

    MfG

    Johannes

  • pearl_paiste
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    • 4. November 2009 um 17:16
    • #2

    Wenn er nen Drumcomputer von Roland hat, dann soll er an den Sounds stellen. Welchen hat er denn? Und welche Trigger? Und wenn er nen Drumcomputer hat, dann bekommst du eh nur zwei Strippen: Links und Rechts...

    Vielleicht schnappst du dir das Ding einfach mal und ne Trommel mit Trigger und friemelst selbst mal dran rum. Veilleicht findest du Sounds mit Druck... ;)

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  • jogi86
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    • 4. November 2009 um 17:54
    • #3

    den TD 12 hat er.

    Er kann also 4 schicken. BassDrum, Snare, Toms und n E-Drum Weg für Effekte.

    Trigger sind die gängigen ddrum.

    Probieren nützt mir leider nichts, Wenn ich mir von dem Teil Druck hole, komme Sounds die wie Sch*** klingen. Die Beabrietung ist ebenfalls äußerst kompliziert und außerdem habe ich den Anspruch bzw. das Ziel, dass die Bass und Snare nicht so arg nach elektrisch klingen...

    Das ist das Malheur.

  • oton
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    • 4. November 2009 um 19:13
    • #4

    Sounds bekommst du entweder kommerziell, es gibt hunderte von Sample CD´s/DVD´s. z.B. so etwas: http://www.stevenslatedrums.com/

    Ansonsten hilft eine Suche im großen weiten Netz, es gibt hunderte von Seiten mit freien Samples, als Beispiel z.B. http://www.ultimatemetal.com/forum/producti…mples-meta.html

    meistens macht man das heute über einen Softwaresampler, wie er z.B. in Programme wie Cubase oder Logic schon eingebaut ist, mit einem entsprechenden Interface bekommt man dann auch die Einzelsignale aus dem Rechner.

    Die Roland TD Sounds klingen alle etwas künstlich, aber total drucklos klingen sie eigentlich nicht. Da spielen halt auch noch Drummer & PA mit, und oft werden von so einer Triggerlösung Wunder erwartet, die dann leider nicht eintreten .. :D ... oft ist der Aufwand, das Drumkit zu mikrofonieren, der viel geringere als das Triggern, und führt oft auch noch zu besseren Ergebnissen. Vor allem wenn man eh hinter Natursounds her ist.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • Wurst Werner
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    • 4. November 2009 um 20:38
    • #5

    Wobei man die SteavenSlate Sounds und andere Samples imho nicht direkt in den TD12 laden kann, sondern nur via Midi über einen SoftwareSampler in einem Laptop abspielen kann. Ansonsten hab ich live die gleiche Erfahrung gemacht...in einer Rockband mit Gitarrenbrett sind die Roland E-Drums nicht dynamisch genug. Erst bei dem großen TD20 mit der neuen Extensionkarte klingt eine Rimshot Snare brauchbar...

    Grüße
    WW

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  • jogi86
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    • 5. November 2009 um 03:22
    • #6

    Das ein mikrofoniertes Set nun mal öfter einfacher zu handeln ist, ist klar. Aber ich bin nun mal nicht der Drummer sondern der Tonlouie. :D

    Aber auf der anderen Seite hat er dies ja gemacht um bei der Vielzahl von sehr kleinen Muggen nicht alles tot zu dreschen, was ja auch mir wieder zu gute kommt.

    Also gilt es den besten Weg mit Triggern zu finden.

    Vielen Dank für Eure Anregungen bis hierhin. Ich werde mich mal auf die Suche in den Weiten des www begeben und bin natürlich für alle weiteren Anregungen offen und dankbar.

    Gruß Johannes

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    • 5. November 2009 um 07:55
    • #7

    Du schreibst selbst das du der Tonlui bist, also warum entscheidest du das dann nicht? in einer gemütlichen runde mal den drummer ansprechen warum er überhaupt trigger haben möchte, und wenn es darum geht natursounds zu haben würde ich eben den einfachsten weg gehen, natursounds nehmen :roll:

    man kann ja z.b. trotzdem das TD12 weiter verwenden, als zusatz für die kick, und dann noch effekte wie roto toms oder was weiß ich, dann hat der drummer nicht das gefühl scheiße gekauft zu haben, und du kriegst mit ein paar ordentlichen mikros einen schönen sound.

    es kann schon sehr viel zeit und mühe in anspruch nehmen ein E-drum vernünftig in den bandsound einzupassen. ich habe es mal mit dem alten flagschiff TD10 versucht, und dann auch erst das normale drumkit wieder rausgekramt, das DT10 für effekte benutzt, und jetzt hat es seid einiger zeit schon den weg zu ebay gefunden, un dder drummer echte rotos :D

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    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • pearl_paiste
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    • 5. November 2009 um 09:13
    • #8

    ganz ehrlich, ich bin vom TD12 auch nciht begeistert. Hab selbst schon in Funktion als Trommelklaus dran rum gewerkelt, aber wirklich zufrieden mit Dynamik etc. bin ich auch nciht...

    Fürs TD12 gibt es ein Software Update auf Version 1.1, vielleicht lohnt sich das ja. Und die vier Ausgänge am Modul lassen das ganze ein wenig aufdröseln, allerdings sollte es rein prinzipiell auch mit zweien gehen. Denn am Modul kannst du ganz viel einstellen (EQ, Kompressor, FX) und eigentlich sollte nach ausreichender Einstellzeit (zwei bis drei Wochen) aus dem Modul am L/R was vernünftiges Rauskommen. Zumal du ja, wenn du vier Kanäle fürs Drum benutzt, auch fast schon Gleich mikrofonieren kannst (BD, SD, HH, 1xOH sind schon vier)...

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  • jogi86
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    • 5. November 2009 um 14:11
    • #9
    Zitat von "mediennutte"

    Du schreibst selbst das du der Tonlui bist, also warum entscheidest du das dann nicht? in einer gemütlichen runde mal den drummer ansprechen warum er überhaupt trigger haben möchte, und wenn es darum geht natursounds zu haben würde ich eben den einfachsten weg gehen, natursounds nehmen :roll:

    Weil ich nun mal der Tonlouie bin. Den TD12 gabs schon vor mir, genau wie das 24er Pult, das bei der Erweiterung mit Mikros nicht ausreichen würde, da es jetzt schon kanaltechnisch voll ausgereizt ist. Hinzu kommt, das der Drummer nun mal eben mit Triggern arbeiten möchte, da es eben in Verbindung mit Meshheads sehr leise abgeht. Ich kann lediglich meine Meinung dazu äußern. Verärgere niemals die Hand die dich füttert ;) (bitte nicht allzu ernst nehmen)

    Nun ja. Ich werde probieren und feilen und probieren und feilen und probieren und feilen......

  • Wurst Werner
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    • 5. November 2009 um 14:28
    • #10

    Was auf jeden Fall hilft, ist Kick/Snare/Toms auf einzelnen Kanälen zu haben. Gerade bei der Snare fehlt doch oft das Mittenbrett (ca. 1,2-2kHz), Toms kann man ruhig etwas hintergründiger mixen. Es sei denn, man steht auf den Flippers Sound:-)

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  • oton
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    • 5. November 2009 um 14:38
    • #11

    Für den richtigen Flippers Sound reicht es aber nicht, ein schlechtes E-Drum zu spielen, da muss man auch noch ordentlich Fanta-Eierlilör trinken für .... erst dann grooved das so richtig ... :wink:

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  • audiobo
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    • 5. November 2009 um 22:00
    • #12

    ohne jetzt das Modul im speziellen zu kennen habe ich ich bei Roland-Samples oft das Gefühl, das diese zu plattgebügelt sind - also überkomprimiert/-limitiert. Gerade live über eine dicke Anlage merkt man halt den Unterschied zu einer Natursnare, auf kleinen HiFi- oder Projektstudio-Böxchen macht das nicht so viel aus.

    Vllt. kannst du da mit einem TransientDesigner bzw. der richtigen Kompressor-/Expanderkombination noch einiges rausholen (als Anreiz siehe Gumas Deboinker-Thread, da wird auch ein Kompressor zur Hüllkurvenformung eingesetzt).

  • pearl_paiste
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    • 6. November 2009 um 09:29
    • #13
    Zitat von "audiobo"

    ohne jetzt das Modul im speziellen zu kennen habe ich ich bei Roland-Samples oft das Gefühl, das diese zu plattgebügelt sind - also überkomprimiert/-limitiert. Gerade live über eine dicke Anlage merkt man halt den Unterschied zu einer Natursnare, auf kleinen HiFi- oder Projektstudio-Böxchen macht das nicht so viel aus.

    Vllt. kannst du da mit einem TransientDesigner bzw. der richtigen Kompressor-/Expanderkombination noch einiges rausholen (als Anreiz siehe Gumas Deboinker-Thread, da wird auch ein Kompressor zur Hüllkurvenformung eingesetzt).

    du kannst am EQ und compressor im modul selbst arbeiten. die frage ist, obs für deinen schlagzeuger dann ncoh unterm kopfhörer schick klingt... ich würd somit erstmal an der quelle arbeiten, eh ich zusätzliche tonverbieger in den kanalzug bringe... und ein boing ist bei triggern fast unmöglich ;)

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  • audiobo
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    • 7. November 2009 um 00:49
    • #14
    Zitat von "pearl_paiste"

    du kannst am EQ und compressor im modul selbst arbeiten...


    Und dauernd auf die Bühne laufen? Nee, lass mal... Ausserdem kannst du am FoH besser auf die Eigenheiten der Anlage eingehen. Die Sounds scheinen ja ansonsten soweit ok zu sein.

    Zitat von "pearl_paiste"

    und ein boing ist bei triggern fast unmöglich ;)

    Zitat von "audiobo"

    als ANREIZ siehe Gumas Deboinker-Thread, da wird auch ein Kompressor zur Hüllkurvenformung eingesetzt

    Wer den Thread gelesen hat, weiss, dass der gleiche Trick von manchen auch z.B. auf der BD oder Toms eingesetzt wird. Es geht einfach darum, den Attack hervorzuholen, das Boing ist nur einer der möglichen Gründe für so etwas - ein anderer kann auch ein generell schluffiger Snare/BD/Tomsound sein.

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