ZitatE-Musik = sehr hohe Fördergelder + sehr wenige Besucher = ein Vergnügen für die Eliten die sich den ganzen Spaß auch noch vom Steuerzahler finanzieren lassen.
U-Musik = praktisch keine Fördergelder für neue Hallen, Open-Air Gelände etc. + sehr viele Besucher = nicht elitär. Veranstalter und Besucher müssen sich selbst kümmern.
Eindeutig werden da die Prioritäten seitens Bund, Länder und Kommunen nicht richtig gesetzt.
Das sehe ich anders. Klassische Musik ist ein Kulturgut, was es zu bewahren gilt und steht nicht nur Eliten, sondern uns allen offen. Zu einem in der Regel günstigerem Eintrittpreis.
U-Musik(wobei ich den Begriff "Unterhaltungsmusik" daneben finde, auch klassische Musik kann unterhaltend sein) ist in der Regel kommerziell, erzielt deutlich höhere Einnahmen (vergleiche mal die Ticketpreise einer Oper mit den durchschnittlichen Konzerteintrittsgeldern) und ist daher in der Lage, sich und seine Begleiterscheinungen selbst tragen zu müssen. Beihilfen und Fördergelder in diesem Bereich wären versteckte Subventionen für die Musikindustrie. Die Veranstaltungsorte gehören häufig der Privatwirtschaft.