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Vergleich TT24 (mit neuer Firmware) vs. LS9 u. andere Pulte

  • XLR
  • 16. Dezember 2009 um 00:38
  • XLR
    Verifiziert
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    2
    • 16. Dezember 2009 um 00:38
    • #1

    Hallo Zusammen!

    Ich arbeite seit einem halben Jahr in einem Club (Div. Veranstaltungen und kleinere und großegößere Gigs).
    Bis jetzt sind wir immer Analog gefahren, aber jetzt ist es endlich an der Zeit, dass wir auf Digital umsteigen. Großer Nachteil, nur Rund 5000-6000€ Budget dafür. Über weniger würde sich mein Chef zwar freuen, er hat zb. an das Yamaha 01V gedacht. Davon hab ich ihm eher abgeraten.

    Was wir brauchen:

    - Wichtig ist, dass das Pult einigermaßen intuitiv, aber dennoch professionell sein sollte. Intuitiv deswegen, weil wir auch oft Gasttechniker haben und
    ich dann nicht den Ganzen Abend Babysitter spielen möchte. Ich musste schon hin und wieder mit Analogpult Babysitter spielen, mit einem
    komplizierten Digiteil würde es sich dann erst recht häufen.
    - Es sollte auch Flexibel sein was die Outs angeht. Wir brauchen mindestens 6 Outs für die PA, mindestens 2 Outs für Monitoring oder externe FX
    Beschickung ... also 8, mehr wären natürlich schön ^^
    - Schneller zugang zu den Grougs/Auxwegen für die zusätzliche PA Beschickung.
    - Beim Pult sollten sich auch die Kanäle beschriften lassen und eigene FX/Dyn Presetbeschriftungen wären auch schön. (Klingt ja bei nem Digipult
    irgendwie blöd, aber manche können das nicht).

    Ich hab mir schon einige angeschaut und habe momentan ein paar Favoriten, freu mich aber auf jeden Fall über neue gute Tips.

    Ich weiß, es gab schon viele Diskussionen:
    Macki TT24
    http://www.mackie.com/de/products/tt24/index.html

    Ist es wirklich noch immer so schlecht??
    Hat jemand Erfahrung mit der neusten Firmware und Überarbeitung??
    Ich kenne viele alte Berichte aus dem Forum, die sind aber zT schon 4 Jahre Alt.
    Die Neue Firmware soll devinitiv stabiler, Presets lassen sich aber noch immer nicht beschriften.
    Ich hab zwar auch schon einen aktuellen negetiven Eintrag gelesen, aber auch einen aktuellen positiven, der das Dementiert.

    Großer Vorteil. Sehr intuitiv, weil es ja sehr einem Analogen ähnelt.
    Viele I/O Möglichkeiten.


    Yamaha LS9
    http://www.thomann.de/de/yamaha_ls_916.htm

    Was soll ich sagen, bis jetzt hab ich fast nur gutes gehört, aber ohne Erweiterung hat es nur sehr wenig I/O Möglichkeiten. Ich finds daher Irgendwie alles in allem etwas zu klein.
    Dafür wäre es aber ein gutes Pult in der Preisklasse
    Ist aber andererseits angeblich wiederum nicht wirklich Benutzerfreundlich.


    Der Beitrag ist länger geworden als geplant ^^

    Was meint Ihr zu den Pulten?
    Ich freu mich auch über andere Empfehlungen :)


    lg XLR

  • simonstpauli
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    • 16. Dezember 2009 um 01:24
    • #2

    In die Kategorie "andere Pulte" werfe ich noch

    1. Allen&Heath iLive T80 + iDR32 bzw. iDR16 (die möglicherweise bald (auf der NAMM-Show?) vorgestellt wird)
    Zum Pult-System gibt es mehrere Threads, in denen an sich alles Wichtige erlärt wird, grundsätzlich ist das "Pult" nur ein Bedienteil, die Recheneinheit und die Hauptwandler sitzen in der iDR auf der Bühne:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=73807&hilit=ilive+reise
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=75120&hilit=ilive

    Das T80-Surface reicht mir für eine 24-Input-Band locker aus, man kann die Kanäle beschriften und einfärben. Babysitting bleibt nicht aus, die meisten Kollegen kommen aber recht schnell auf dem Pult klar, wenn man als Betreuer ein sinnvolles Fader-Setup gemacht hat.

    2. Roland M380 mit abgesetzen Stageboxen
    19"-Pult mit 8 XLR in/out am Pult, der Rest der Kanäle kommt über Digi-Stageboxen (16/8 oder 40-Kanal modular)
    Ich bin auf dem Pult (in meinem Fall das M400) sehr schnell klargekommen, mein erster Job darauf war ein 2-tägiges kleines Festival mit verschieden großen Bands und Feuerwerk (PA, 6 Wege Monitor, Delay-Tower)

    Das LS9/16 finde ich gut für kleine Gala-Gigs und Konferenzen, als Club-Pult würde ich es nicht hinstellen wollen, es sei denn, man kommt mit 16 Kanälen wirklich aus.

    Das Mackie hatte ich außer in einem Musikladen noch nie in den Fingern, ich denke aber, da kann z.B. WW Einiges beisteuern.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Wurst Werner
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    • 16. Dezember 2009 um 08:34
    • #3

    Mahlzeit,
    Ich würde auch zu Roland M380 bzw. M400 raten. Das ist imho intuitiver und schneller als ein LS9 zu bedienen, klingt in meinen Ohren auch besser. Aber das ist halt alles subjektiv, es gibt tatsächlich Kollegen, die mit einem LS9 klar kommen;-) Was zudem unter den Kollegen vermutlich auch bekannter (akzeptierter) ist. Das A&H kenne ich nicht, passt das denn in das Budget???
    Von Deinen Anforderungen her wäre das TT24 tatsächlich passend. Vom Bedienkonzept her imho das beste Pult in seiner Preisklasse...ABER: Die Chance, dass Du mit dem Pult tatsächlich Probleme bekommst, ist leider nicht von der Hand zuweisen.
    Fakt ist: Mackie weiß immer noch nicht genau, warum die TT24s ab und an abstürzen. Manche Pulte laufen relativ stabil, andere überhaupt nicht. Zudem gibt es in jeder (auch in der aktuellen Firmware) Bugs! Darüber hinaus scheint Hardware-mäßig das Netzteil problematisch zu sein. Man (Mackie) weiß es nicht... Mein K.O. Kriterium gegen des TT24 ist allerdings der quasi nicht mehr exsistene Kundenservice von Mackie in D-land. Wenn kaputt, dann muß Dein Händler das Teil nach Mackie_LOUD/England schicken. Und wie ich von zwei Kollegen weiß, kann das dauern...

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Oliver Derks
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    • 16. Dezember 2009 um 13:46
    • #4
    Zitat von "XLR"

    Was wir brauchen:

    - Wichtig ist, dass das Pult einigermaßen intuitiv, aber dennoch professionell sein sollte. Intuitiv deswegen, weil wir auch oft Gasttechniker haben und
    ich dann nicht den Ganzen Abend Babysitter spielen möchte. Ich musste schon hin und wieder mit Analogpult Babysitter spielen, mit einem
    komplizierten Digiteil würde es sich dann erst recht häufen.

    Gasttech schließt imho TT und Co aus.
    iLIVE liegt wohl nicht im Budget, wenn Chef am liebsten ein 01V gekauft hätte.
    Ich würde an dieser Stelle klar zum LS9 greifen.

  • mirkot
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    • 16. Dezember 2009 um 17:41
    • #5

    Was habt ihr denn bisher als Pult verwendet? Welches Outboard ist vorhanden?

    Analoge Tische sind doch z.Z. fast überall zu mehr oder weniger Schnäppchenpreisen zu bekommen, intuitiver als analog gehts nicht mehr, Gasttechs die große Fragen stellen haben ein grundsätzliches Problem und transportiert werden müsste es ja auch nicht - da Festinstallation.

    Wäre nur die Frage ob denn Platz für eine analoge 40CH-Konsole ist...

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • XLR
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    • 16. Dezember 2009 um 23:17
    • #6

    Danke für die schnellen Antworten.

    iLive wäre ein Traum, aber dafür reicht das Budget beim besten Willen nicht. Leider.

    Die beiden Roland Pulte hatte ich auch im Auge, aber die sind halt auch wieder viel zu klein mit nur 8 Inputs.
    Und digitaler Stagebox/Multicore Umstieg, wird dann in Summe mit allem viel zu teuer. Das M400 ist sowieso schon vom Pult her zu teuer.
    Sind die Roland Pulte wirklich so intuitiv? Ich hab schon ein paar mal das absolute Gegenteil gelesen.

    Das mit dem TT24 ist echt blöd. Abgesehen von dem einen großen Problem, wäre das Pult ideal. Idealer ginge es glaub ich gar nicht ^^
    Ich wäre aber trotzdem noch über mehr Ehrfahrungen mit den neuen Softwareupdates dankbar!!

    Gibts denn sonst keine guten Pulte in der Preisklasse?! Klar, bei dem Budget kanns nicht die Creme de la Creme geben, aber da muss es doch noch mehr geben :D
    Ich hab schon viel rumgesucht, aber noch nichts vergleichbares gefunden.

  • Online
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    • 16. Dezember 2009 um 23:28
    • #7

    Hi XLR

    Welche Verbesserung versprichst du dir von der Anschaffung?
    Was ist bisher im Club?
    Ist das alte analoge komplett abgerockt?

    Im Preisrahmen von 5000,- kann ich nur das Tascam DM4800 empfehlen, aber das ist eher ein Studiopult und benötigt auch etwas Babysitterarbeit.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • wora
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    • 16. Dezember 2009 um 23:56
    • #8

    um sinnvolle tipps abzugeben, sollte man tatsächlich wissen mit welchem equipment dort bisher gearbeitet wird.
    dann wird sicher schneller klar, wohin die reise gehen muss...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Campfire
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    • 16. Dezember 2009 um 23:59
    • #9

    ja, warum auf Digital umsteigen wenn häufig Fremdtechniker kommen?
    alle Techniker die ich kenne die Digital können, können auch Analog, andersrum ist mir noch nie begegnet, ebenfalls kenne ich genug Rider in denen Digital ausgeschlossen wird, dass Analog ausgeschlossen wird ist mir bisher noch nicht untergekommen.....
    ich weiss nicht was für Bands in den Club kommen, aber bei Begrenztem Budget rechne ich jetzt nicht mit höherpreisigen Bands die Setups für Diverse Digitale Pulte vorbereitet haben, desweiteren dürfte bei solchen Bands die angesprochene Liga der Digitalpulte sowieso nicht ausreichen.....

    Ein Digitalpult würde ich in eurer Situation nur nehmen wenn garkein Outboard vorhanden ist und ev. auch ein Digitales Multicore nen Teures Analoges ausstechen würde.....

    oder wenn die Speicherbarkeit / der Platzbedarf / der schnelle Umbau entscheident ist.....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Schrumpeln
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    • 17. Dezember 2009 um 09:41
    • #10

    Ein Mix aus beiden Welten (digital und analog) ist meiner Meinung nach das Presonus StudioLive 16.4.2 und wenn Du zwei Pulte Kaskadierst hast Du sogar 32 Ins und das im Budget. Es lässt sich nahezu so bedienen wie ein Analogpult, der einzige Nachteil ist, dass es keine Motorfader hat.
    Aber wenn man nicht zwischen Ebenen umschalten muss, sind diese auch nicht unbedingt notwendig.

  • Manuel S.
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    • 17. Dezember 2009 um 13:24
    • #11

    Hallo xlr,
    ich hab die aktuelle Softw. auf dem TT drauf,
    was willst den drüber wissen, bzw. was meinst du mit presets?

    Ich hab mit dem Pult bis jetzt so 50 Jobs gemacht.
    Angefangen hab ich mit der Ver 1.3 und jetzt ist die
    Ver 1.7? drauf. Es gäb glaub ich ne aktuellere Beta aber die betrifft die User des digitalen Mucos.
    Seither 2 Abstürze während Soundcheck unabhängig von der Soft.
    Denke war beide male als ich grad an den int. Effekten rumgeschraubt
    hab. Pult war nach 1-2sec. wieder online ohne Verlust der Einstellungen.
    Hatte heuer auch mal einen Gig wo alle 10-30min. der Strom weg war
    (so 20x den Abend) Pult war immer sofort wieder online wen der Strom wieder
    anging und die Scenen für die 3 Bands vom Soundcheck waren auch noch im Speicher.
    Ich hab wohl eins der "guten" erwischt.
    Lediglich die Mutetaste an einem Kanal geht nimma.
    Das es in Deutschland keinen Service laut WW mehr gibt ist natürlich doof,
    möcht die Mutetaste noch innerhalb der Thomann Garantie reparieren lassen.

    Vergleich hab ich leider "nur" zu den kleinen Yamaha Pulten, die haben in der Bedienung
    natürlich wenig Chance gegen das TT, dass wirklich sehr nahe an einer analog Konsole liegt.
    Hab bis jetzt nur 1x mit LS9 gemischt und da hat der Babysitter beim SC sehr geholfen.
    Ich denke reinarbeiten muss man sich in jedes Digitalpult und wenn man dann regelmäßig
    damit arbeitet gehts überall schnell.

    Vielleicht kannst du ja irgendwo ein 3monatiges Rückgaberecht für ein neues TT raushandeln.
    Wenn du nach 3 Monaten keine Probleme hast dann glaub ich hast du auch ein "gutes" erwischt.

    lg.
    Manuel

  • TomyN
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    • 4. Januar 2010 um 17:22
    • #12

    Hab letzte Woche mit einem Bekannten auf das Pult der Baptisten in Bayreuth die aktuelle Firmware drauf, wir haben da etwas 'basteln' müssen, da sich das Pult nur mit meinem Rechner unterhalten wollte.

    Ansonsten läuft das Pult extrem stabil, allerdings sind die Umgebungsbedinungen auch fast pefekt (relativ konstante Temperatur, kein Rauch, kein Nebel, keine Besoffenen am oder nahe beim Pult).

    Tomy

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  • treibsand
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    • 6. Januar 2010 um 21:29
    • #13

    Ich stehe derzeit vor einem ähnlichen Problem und möchte mich hier mal einklinken, ggf. mit einer ergänzenden Betrachtungsweise zum Beitrag von XLR:


    Der Haken bei kleinen Liveclubs ist IMHO in den vielen (teils unerfahrenen) Fremdmischern und deren zusätzlichem Outboard zu suchen. Mir wären daher die einfache Bedienung und Inserts je Kanalzug wichtig, da es schon anstrengend genug wird, die wechselnde Haus-Crew zu briefen...
    Bandrider haben sich dem Clubrider unterzuordnen, man erfüllt zwar gerne Wünsche, aber deren Realisation und das Budget müssen passen. Daher hat dies keinen Einfluss auf die Investition.

    24 reine Mic-Kanäle sind Pflicht, ein paar Stereos für externe FX und CD/MC/LP wären auch gerne gesehen.
    Ein Analog-Core ist vorhanden und ich glaube nicht recht an die Punkrock-Bühnen-Beständigkeit digitaler Stageboxen.
    Das Budget erstreckt sich in einem ähnlichen Rahmen von ca. € 8000,-, wenn ich durchschnittlich 5-7 Jahre Nutzungsdauer à 40-50 VAs berücksichtige, also ca 300 Einsätze.

    Das SC SeriesTWO kommt so langsam in die Jahre und ich würde schrecklich gerne den FoH viel kleiner realisieren, um von einer ungünstigen Emporenposition wegzukommen - bislang spielt es in der Konstellation 4-5 Mon, 2-4 FXe und Stereosumme. Outboard ist auch ausreichend (7 31-Bänder, 4Ch Drawmer Gate, 8Ch dbx Comp., 4FX (TC, Lexicon Yammi).

    In Hinblick auf das Pflichtenheft fallen ja Roland und Yammi schon raus (keine Inserts), das Tascam erscheint mir als zu unsicher (und zu alt).

    Zitat von "Schrumpeln"

    Ein Mix aus beiden Welten (digital und analog) ist meiner Meinung nach das Presonus StudioLive 16.4.2 und wenn Du zwei Pulte Kaskadierst hast Du sogar 32 Ins und das im Budget. Es lässt sich nahezu so bedienen wie ein Analogpult, der einzige Nachteil ist, dass es keine Motorfader hat.

    Ist das dann die Einzige Alternative, die der Markt zu bieten hat?
    Gibt es im Hinblick auf die Hunderte kleinerer Clubs keine anderen Lösungen?
    Und da bei uns der Umstieg nicht umgehend sein muss: gibt es irgendwelche interessanten Gerüchte, die mich zum Besuch der Messe bewegen könnten?

    Die Praxisfragen zum Verlinken des StudioLive stelle ich mal in den entsprechenden Thread, falls jemand diese Konstellation schon länger/intensiver betreibt.

    Was die Umgebung angeht: ein Punkrockschuppen ist zwar zivilisiert, aber Nebel dürfte satt genutzt werden, Temperaturschwankungen (unter der Woche ungeheizt) und hohe Luftfeuchtigkeit (dichtgedrängtes, schwitzendes Publikum) haben die letzten 5 Analogpulte zwar überlebt, bei Digitalem bin ich aber noch etwas vorsichtig...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • TomyN
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    • 6. Januar 2010 um 21:42
    • #14

    Ich würde wirklich nochmal eine analoge Konsole reinstellen, denn da kennt sich heute noch jeder aus, und Outboard und MuCo sind ja schon da. Für 8000 Euro gibt's inzwischen viele schöne Sachen im analogen Bereich.

    Tomy

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  • Schrumpeln
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    • 6. Januar 2010 um 21:58
    • #15

    Also, die Clubs, in denen ich in der Technik-Crew bin (auch bis zu knapp 600 Pax) haben wir immer noch analoge Pultplätze. Bisher gab es da auch noch nie Probleme mit externen Bands. In den Ridern findet man noch immer haufiger "no digital please" als "bitte M7cl" oder der gleichen. Auch sind die meisten externen Mischer mit dem was da seteht sehr zufrieden. Ich glaube ich würde auch weiterhin analog bleiben, wenn ich in Deinem Entscheidungsprozess stecken würde. Da gibt es für Dein Budget doch schon schöne Geräte, z.B. ein MH oder ein Crest, oder ein gebrauchtes mittleres Midas, etc.
    Gerade wenn es um viel Punk geht ist das immer noch gerne gesehen, solange es gut in Schuss gehalten wird.
    Wenn Du nur mit dem Pult auf digital umsteigst und das Outbord weiter nutzt, dann wird das ganze ja auch nicht viel kleiner als das Analoge und Du musst weiterhin auf der Empore verschmoren.

  • treibsand
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    • 6. Januar 2010 um 22:06
    • #16

    Analog hat den Nachteil der Baugrösse... Soundcraft baut in der entsprechenden Liga mit GB4 & Konsorten viel zu breit, A&H hat erst ab 32 Kanälen genügend Inputs und ist damit zu breit - mal vom nötigen Siderack abgesehen. 2x 4-6 HE lassen sich ja noch unter einem Pult bedienen, mehr geht nicht.

    Analog würde ich das Budget auch stets niedriger ansetzen. Outboard, welches z.T. seit (deutlich) über 10 Jahren in Betrieb ist, ist nur noch eingeschränkt zukunftsfähig. Solche Clubs sind ja oft die Gnadenheimat für ehemaliges Rental- & Touringmaterial. Das kann das nächste Pult zwar überleben, kann aber auch morgen schon den Downgrade in die HKS-Klasse antreten (wo es sich ja eigentlich schon befindet :oops: ) Ich bin ja auch weiterhin Befürworter der Analogtische in solchen Locations, von denen mir aus dem Stegreif ein dutzend Beispiele einfiele. Im aktuellen Fall wäre eben kleiner feiner :wink:
    Und der Markt müsste ja auch da sein, wenn man diese Beispiele heranzieht.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • KREISS
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    • 7. Januar 2010 um 03:18
    • #17
    Zitat von "treibsand"

    In Hinblick auf das Pflichtenheft fallen ja Roland und Yammi schon raus (keine Inserts), das Tascam erscheint mir als zu unsicher (und zu alt)


    Was ich neben der Stabilität und der Zuverlässigkeit am meisten an den Yamaha Pulten schätze, ist die große Bandbreite an Komponenten und die Kompatibilität auf so gut wie alle Formate durch die verschiedenen MYGDAI Karten.
    Eine MY8-ADDA96 und Du kannst 8 Inserts pro Slot realisieren - mehr sollte eigentlich kaum notwendig sein in einer Clubumgebung.

    Gruß
    Kai

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