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Stromschlag nach ziehen eines Amps-Steckers

  • SebastianJaeger
  • 14. März 2010 um 10:50
  • SebastianJaeger
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    • 14. März 2010 um 10:50
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe gestern, nachdem ich den Stecker meines Amps aus der Dose gezogen habe, einen der Stifte des Steckers berührt und schön einen gewischt bekommen. Ist das normal? Sind die Kondensatoren in der Kiste noch so stark geladen?

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • Patrick Krause
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    • 14. März 2010 um 17:00
    • #2
    Zitat von "hunterstudios"

    Sind die Kondensatoren in der Kiste noch so stark geladen?

    Anscheinend schon. :D
    Ist mir auch schonmal passiert.

    MonEngineer InFlames|KoRn|Toto|Trivium|SteelPanther

  • andy006
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    • 14. März 2010 um 17:17
    • #3

    haha Amp ist nur was für den Kindergeburtstag - schon mal in die weitaufgerissenen Augen des Lichtlers geschaut der am externen Ballast gefummelt hat :lol: :shock: :lol: (an dieser Stelle liebe Grüße an Ronny :wink: )

    Grüße der Andy

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • skyper
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    • 15. März 2010 um 09:34
    • #4
    Zitat von "hunterstudios"

    Sind die Kondensatoren in der Kiste noch so stark geladen?

    nö, die befinden sich auf der Sekundärseite des Trafo, und werden von der Elektronik
    auch nach dem Ausschalten des Gerätes noch leergelutscht.

    Allerdings hast Du auf der Netzseite als Ladungsspeicher eine kräftige Induktivität
    durch die Kupferwicklungen gepaart mit einem aufmagnetisierten Eisenkern sitzen :)

    Was auch super funktioniert sind diese billigen HIT-Fluter, da reicht schon eine 150W-Funzel
    um schlechte Laune beim Basteln zu bekommen...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • hell&dunkel
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    • 15. März 2010 um 10:06
    • #5

    Das selbe hatte ich vor einigen Jahren mit meinen kleinen SLV-Stroboskopen. Eine Glimmlampe innen am Netzanschluß hat das Problem gelöst.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • sw474
    Gast
    • 15. März 2010 um 10:32
    • #6
    Zitat von "skyper"

    nö, die befinden sich auf der Sekundärseite des Trafo, und werden von der Elektronik
    auch nach dem Ausschalten des Gerätes noch leergelutscht.

    Allerdings hast Du auf der Netzseite als Ladungsspeicher eine kräftige Induktivität
    durch die Kupferwicklungen gepaart mit einem aufmagnetisierten Eisenkern sitzen :)

    Was auch super funktioniert sind diese billigen HIT-Fluter, da reicht schon eine 150W-Funzel
    um schlechte Laune beim Basteln zu bekommen...


    Welcher Physiker war da am Werk?
    Seit wann sind Spulen Ladungsspeicher?
    :shock:

  • deep-house
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    • 15. März 2010 um 11:37
    • #7

    vielleicht ist es doch nur der Funkenlöschkondensatur vom Netzschalter?

    Gruß UweS.

  • DJheini
    Moderator
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    • 15. März 2010 um 12:14
    • #8
    Zitat von "deep-house"

    vielleicht ist es doch nur der Funkenlöschkondensatur vom Netzschalter?


    ..wie so oft. :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Thomas
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    • 15. März 2010 um 15:56
    • #9

    Spulen sind Energiespeicher und werden in Schaltnetzteilen im Zwischenkreis durchaus als Energiespeicher verwendet.

    Fließt durch eine Spule ein Strom treibt diese Ihn auch nach öffnen der Kontakte weiter. Ist kein Verbraucher angeklemmt wird eine hohe Induktionsspannung erzeugt.

    Wie lange das bei nem Trafo allerdings andauert kann ich auch nicht sagen. Sind vermutlich nur Sekundenbruchteile...

  • madmax
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    • 15. März 2010 um 18:32
    • #10

    ...habe in meiner Jugend mal 'nen russischen Farbfernseher auseinandergenommen.. :? :? :?

    Never stop a running System

  • FF
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    • 15. März 2010 um 18:45
    • #11

    Das mit dem leichten Stromschlag kenne ich vom Föhn, da sind bestimmt keine Kondensatoren drin...

  • matthias falke
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    • 15. März 2010 um 19:25
    • #12
    Zitat von "madmax"


    ...habe in meiner Jugend mal 'nen russischen Farbfernseher auseinandergenommen..


    Das Teil hieß Raduga, nach einigen Wohnungbränden war man bei der Reparatur verpflichtet, die brennbaren Rückwände :shock: gegen nichtbrennbare zu tauschen. Den Stromschlag könntest Du durch eine noch aufgeladen Bildröhre (24kV) erhalten haben. Die Ladung hält ewigt. Also immer Bildröhre entladen, mit zwei Schraubenzieher, gibt einen lustigen Knall :P
    http://katalog.nordelektrik.de/Media/Shop/raduga706inbetrieb.jpg
    http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.rw6ase.narod.ru/r/raduga/raduga704_1.jpg&imgrefurl=http://www.rw6ase.narod.ru/r/raduga/raduga703_704.html&h=584&w=791&sz=108&tbnid=JlQ8N5wV-Sp-XM:&tbnh=106&tbnw=143&prev=/images%3Fq%3DRaduga&hl=de&usg=__bwZHj-mGHFPn0rLM7mWaGwWyRYs=&ei=gXyeS7fOLoXHsgak2NCtBQ&sa=X&oi=image_result&resnum=7&ct=image&ved=0CBQQ9QEwBg

    Zum Thema, ob da ein Endstörkondensator reicht? Wie groß sind die, so um die 0,22µ? Müsste mal jemand einen Selbstversuch machen. Was war das eigentlich für eine Endstufe, welche Art von Netzteil?

  • DJheini
    Moderator
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    • 15. März 2010 um 21:18
    • #13
    Zitat von "FF"

    Das mit dem leichten Stromschlag kenne ich vom Föhn, da sind bestimmt keine Kondensatoren drin...


    Meistens doch, parallel zu den Motoranschlüssen.
    Oft auch beim Schalter.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • timotimo
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    • 15. März 2010 um 22:21
    • #14
    Zitat von "Thomas"

    Spulen sind Energiespeicher und werden in Schaltnetzteilen im Zwischenkreis durchaus als Energiespeicher verwendet.


    Energiespeicher ja, Ladungsspeicher (siehe oben) nein.

    Zitat von "Thomas"


    Fließt durch eine Spule ein Strom treibt diese Ihn auch nach öffnen der Kontakte weiter.


    Nur in entgegengesetzter Richtung. Lenzsche Regel.

    Zitat von "Thomas"


    Ist kein Verbraucher angeklemmt wird eine hohe Induktionsspannung erzeugt.

    Wie lange das bei nem Trafo allerdings andauert kann ich auch nicht sagen. Sind vermutlich nur Sekundenbruchteile...


    So sieht´s aus....

  • Jens Droessler
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    • 16. März 2010 um 01:08
    • #15

    Ich behaupte mal, dass man auch vom sekundären Puffer eine gewischt bekommen kann, da eine kuzzeitige Berührung des Steckers einen kurzzeitigen, demnach impulsartigen Stromfluss zulässt, der durch den Trafo "durchkommt" (was mit dauernder Gleichspannung nicht möglich ist). Durch das Transformationsverhältnis ist die Spannung dann auch noch recht hoch, somit zwiebelts, auch wenn der Strom nicht wirklich langanhaltend sein kann. Das klappt natürlich nur relativ unmittelbar nach dem Ausschalten, da die Kondensatoren üblicherweise nach dem Ausschalten langsam entladen werden.

    Oder sehe ich das falsch?

  • timotimo
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    • 16. März 2010 um 06:38
    • #16

    Ja, das siehst du falsch. Von hinten nach vorne berachtet, bei konventionellem Netzteil: vor den sich entladenden Kondensatoren sitzen ja noch Dioden. Somit kann die Kondensatorspannung nicht an den Trafo gelangen.
    Und eine impulsartige Entladung lässt eine Spule/Trafo nicht durch, sondern ein Kondensator.

  • SebastianJaeger
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    • 16. März 2010 um 08:35
    • #17

    Hi,

    es hingen eine RAM Audio S4004 und ein T.Amp d2800 an dem Stromkreis.
    Wer von den beiden für den Wachmacher zuständig war weiß ich nicht, möchte ich auch nicht so gern überprüfen :)

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • timotimo
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    • 16. März 2010 um 10:06
    • #18

    Das sind beides Schaltnetzteilverstärker. Also ist unsere ganze Theorie mit dem Transformator hinfällig.

  • derautor
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    1.089
    • 16. März 2010 um 11:36
    • #19

    Also ist's vermutlich eine Anordnung aus L und Cs, die als Netzfilter vor dem Trafo/SN sitzt. Ich habe hier noch eine ältere konventionelle Dynacord-Endstufe, die kann auch mächtig austeilen, wenn man die Kontakte des Netzsteckers unmittelbar nach dem Herausziehen aus der Steckdose anfasst. :cry: :oops: :roll:

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • JuKom
    Beiträge
    454
    • 16. März 2010 um 11:53
    • #20
    Zitat

    es hingen eine RAM Audio S4004 und ein T.Amp d2800 an dem Stromkreis.

    ich hab das mit meiner S6044 schonmal erleben dürfen, tippe deswegen mal auf die RAM

    Grüße
    Julius

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