ja, mit einer grenzfläche im flügel und lautem monitor muss man nur darauf achten, das der deckel zu ist :wink:
geht aber wirklich ganz gut.
Flügel abnehmen ohne die Optik mit Mikrostativen zu stören
-
-
Hallo zusammen,
habe mehrfach schon 2 Sennheisser MKE 40 in den Flügel geklebt. Hatt eigentlich recht gut funktioniert, auch wenig probleme mit Rückkopplung gehabt.
Gruß Gerhard -
Monacor ECM 3020 die billig lösung für klaviere .
ist ne grenz fläche. -
-
Moin,
ich habe eine paar Jahre ein Jazzcafe Tontechnisch betreut.
Die Mikrofonierung des Pianos ist zu Anfang wirklich das nervigste
gewesen. Mit den Mikrogalgen auf der Bühne die sich keinen
Zentimeter bewegen durften, weil sie sonst am Pianogehäuse
schnarrten und etc.
Da es in diesem Cafe viele alte schöne Mikros gab (MD421/441)
habe ich irgendwann versucht, die von Innen festzukleben.
Das ist auf Dauer keine Lösung und man brauch hinter auch
eine "Lösung" um die Sauerei wieder zu entfernen.
Mikrofonklemmen von K&M fest zu schrauben war nicht gewünscht.
Als ich dann mit Kabelbindern experimentierte, kam ich
zu einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis:
Die Klappe unter der Tastatur öffnen und Kabelbinder um die horizontalen
Stahlträger machen. Aber so, das ein MD421 (ohne Mic-klemme) noch
reinpasst und nicht durchfällt.
Also quasi das Mic. nach oben ausgerichtet in den Kabelbinder
stecken. Dank der super 421 Zylinder Passform kein Trick.
Eins links, ein rechts!
Der Sound ist nicht sehr Anschlag/Transienten/Höhenreich, aber die Umsetzung,
die Feedbacksicherheit und die Optik stehen im guten Verhältnis (äh, wenn man
die Klappe wieder zu macht und die Kabel ein wenig quetscht).
Der Sound ist natürlich sehr Bassreich dank des Körperschalls, aber man kann
besser „unten“ was rausdrehen als sonst bei Offenen Piano Bass reindrehen
und Feedbacks riskieren.
Probiert doch mal aus und schreibt eure Ergebnis.
Gruß, Surschmeyer -
Zitat von "Surschmeyer"
...
Die Klappe unter der Tastatur öffnen und Kabelbinder um die horizontalen
Stahlträger machen. Aber so, das ein MD421 (ohne Mic-klemme) noch
reinpasst und nicht durchfällt.
...Ich nehme an, du sprichst da von einem Klavier (Upright), nicht von einem Flügel (Grand Piano). Aber beim Flügel funktioniert das ganze, wenn's denn quasi unsichtbar sein soll, recht ähnlich: Ein Stereo-Mikrofon ala VP88 mit ein paar langen Streifen Gaffa freischwebend zwischen die Metall-"Spanten" des Flügels geklebt und dann den Deckel je nach Wunsch wieder drauf. Dazu noch, wie schon öfter erwähnt, die C-Ducer von unten für das Monitoring ...
Jeremy
-
Hallo,
habe gute Erfahrungen mit MKE2 von Sennheiser. Einwenig Gaffa und fertig ist.
-
Habe ähnliche Problemstellung am Sonntag - erschwerend kommt dazu, dass es sich um einen Steinway Conzert-Grand handelt. Da ist aber überhaupt gar nix mit Gaffa und Grenzfläche.
Gibt es irgendeinen Trick, wie die Grenzfläche (Audix ADX 60) im Flügel ohne Klebesauereien befestigt werden kann?
Diskantbereich nehme ich mit einem C451er an einer D-Clamp von Audix ab.
Die D-Clamp wird an einem Messingträger des Resonanzbodens befestigt.Uebrigens: Im Audix-Katalog gibt es ein schönes Beispiel für eine Flügelabnahme mit zwei SCX25ern, welche mit dem D-Flex an den Messingträgern befestigt werden. Ist vermutlich auch eine extrem schicke Lösung. Hat das schon mal jemand so gemacht oder gehört?
Ach ja, noch eine etwas verwegene Frage: Hat schon mal jemand versucht, den Bassbereich eines Flügels mit einem Audix D4 abzunehmen? Klar - ist nicht unbedingt dafür designt, aber an anderen Hochpegeligen und auch obertonreichen Instrumenten wie Saxophon ect. funktioniert das Ding hervorragend!
-
... ja der Trick ist ganz einfach: Man nimmt zwei Schaumstoffunterlagen z.B. aus einer Mikrofonverpackung oder Noppenschaum und legt die Grenzflächen direkt auf die Harfe ( natürlich nicht auf die Saiten :wink: ) Es wird dadurch keinerlei Resonanz von der Gußharfe übertragen.
Dort gibt es normalerweise so viel Platz, daß man mit der Position für das ausgeglichenste Ergebnis spielen kann. Für ein lautes und "monitorfähiges" Ergebnis muß allerdings, wie wora schon sagte, der Deckel zu sein. Das hat auch den Vorteil, daß die Grenzfläche vor allem reflektierte Signalanteile von der glattlackierten Deckelinnenfläche aufnimmt, was eine sehr homogene Lautstärke von allen Saiten erzeugt. Die Kabel kann mann seitlich der Tastatur, ohne sie einzuklemmen, an den Spalten, die die Filtzunterlagen für den tastaturnahen Deckel bilden ausleiten.
Für geringere Lautstärken funktioniert das auch mit Deckel auf "Halbmast". :wink:
Ich mache das schon seit 20 Jahren so mit immer gutem Ergebnis. Ein "Ankleben" wäre bei "meinen" Flügeln nie in Frage gekommen.
-
-
Ist ja schön, dass das hochgeholt wurde. Ich weise nochmals auf meine o.g. "Bedienungsanleitung" für die Grenzfläche hin. Man braucht dafür allerdings wirklich auch "den Rest" ( EQs, Amps, Lautsprecher) in einer ordentlichen Qualität.
-
Gut ich gestehe:
Ich klebe gerne und mit gutem Erfolg eine Grenzfläche in den Deckel (die große von Schoeps, damit mann auch schön viel Gaffa benötigt) eines Steinway-Flügels.
Mann muss natürlich ein hochwertiges Gaffa-Tape benutzen, Gerband Typ 250 geht gut, und mann _muß_, sollten sich Reste im Deckel befinden diese direkt im Anschluß wider entfernen. Das geht am besten mit noch einer Lage Gaffa...
Darf ich aber z.B. auf Tour nicht bei jedem Flügel machen, irgendwie haben die Angst... :lol:Um das ganze dann noch schön breit machen zu können, einmal Mikro über den Bass und eines über den Diskant.
grüße
stefan
-
Was auch sehr gut kommt ist das Audix SCX25 mit dieser Klemme http://www.trius-audio.de/artikel.php?nr=36.09.02 im Flügel plaziert. Absolut unauffällig und geiler Sound hatte z.b. Paul MacCartney auf seiner letzten US-Tour.
Gruß Daniel
-
Mein Lieblingssetup heisst natürlich 2x Schoeps, und zwar CCM 4, dafür gibt es wunderbare kleine Tischstative mit kleinen runden Füssen, die lassen sich wunderbar in einen Flügel stellen.
http://www.schoeps.de/D-2004/cardioids.html#mk4
man sieht sie nicht, die dünnen Kabel der CCM 4 kann man wunderbar verstecken/tarnen, und der Flügel klingt wie ein richtiger Flügel. SM91 oder ähnliches sollte man einem guten Flügel nur antun wenn es nicht anders geht.
-
Hallo,
Zitat von "guma"... ja der Trick ist ganz einfach: Man nimmt zwei Schaumstoffunterlagen z.B. aus einer Mikrofonverpackung oder Noppenschaum und legt die Grenzflächen direkt auf die Harfe ( natürlich nicht auf die Saiten :wink: ) Es wird dadurch keinerlei Resonanz von der Gußharfe übertragen.
Dort gibt es normalerweise so viel Platz, daß man mit der Position für das ausgeglichenste Ergebnis spielen kann. Für ein lautes und "monitorfähiges" Ergebnis muß allerdings, wie wora schon sagte, der Deckel zu sein. Das hat auch den Vorteil, daß die Grenzfläche vor allem reflektierte Signalanteile von der glattlackierten Deckelinnenfläche aufnimmt, was eine sehr homogene Lautstärke von allen Saiten erzeugt.
genauso mach ich das auch mit gutem Erfolg. Welche Mikros nimmst du? Bei mir sind's Crown PCC160.
Interessant wäre mal e901 für den Zweck zu probieren (ja, ich weiß, die sind "eigentlich" für die Bassdrum :roll: )
Gruß Jörg
-
Hallo,
es gibt da wie man hier lesen kann viele verschiedene Ansätze und jede hat bestimmt Vor- und Nachteile. Ich habe bisher sehr gute Ergebnisse mit ein bis zwei Countyman Isomax 2 (die Kugelvariante) erzielt. Sind so leicht und klein, die lassen sich sogar mit handelsüblichem Tesafilm im Flügel befestigen (unter dem Deckel). Fallen nicht auf, klingen bei offenem und geschlossenem Flügel........und wichig: Es gab bisher auch an Theatern und amtlichen Flügeln, nie Probleme wegen dem ankleben.Gruß,
Thorsten -
...ist dann ja auch ne Grenzfläche...

-
Zitat von "djvomght"
genauso mach ich das auch mit gutem Erfolg. Welche Mikros nimmst du? Bei mir sind's Crown PCC160.
Bisher SM91A, was ich eigentlich ganz gut finde, ( vergesse nie das Gesicht von Tanja Maria, als ihr auf dem Wedge der eigene Flügel lauter entgegenblies, als das Instrument selbst und das gutklingend und ohne pickup, die EQ Kurve sah auch sehr interessant aus
) seit neuestem schoeps entweder mit BLCg als Grenzfläche oder mit TCg, dem von oTon erwähnten Tischstativ. -
Zitat von "guma"
als ihr auf dem Wedge der eigene Flügel lauter entgegenblies, als das Instrument selbst und das gutklingend und ohne pickup
Jo, das kenn ich doch von meiner Rio Reiser Cover- Produktion

Danke für die Auskunft.
Gruß Jörg
-
guma:
wie sind denn die erfahrungen mit den schoepsen, bzw. den stativen?ich habe demnächst einige konzerte mit flügel und stimme zu betreuen und hatte mir für den flügel schon meine beiden CMC64 vorgemerkt.
ich hab auch schon flügel mit diesen mikros abgenommen und war sehr zufrieden mit dem resultat.aber die sache mit den stativen möchte ich nochmal überdenken, wäre nett wenn ich da ein paar anregungen bekommen könnte.
die Schoepse will ich aber auf jeden fall einsetzen, is klar - ne?
-