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Welches Drahtlossystem könnt Ihr empfehlen

  • Matze356
  • 17. Mai 2010 um 22:47
  • Matze356
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    17
    • 17. Mai 2010 um 22:47
    • #1

    Hallo miteinander,
    ich bin auf der Suche nach einem Drahlosmikrofon für Sprachübertragung bei z.B Hochzeiten, Präsentatinen oder auch zum verleihen an Kleine Bands ich habe mit das SHURE PG24E/PG58 T10 VOCAL mal angeschaut finde es eigentlich garnicht schlecht und Prieslich mit knapp 200€ auch im Budget. Was haltet Ihr davon bzw. welches Mic. würdet Ihr mir empfehlen.
    MFG
    Matze

    P.S Vielleicht hat auch gemand was gebrauchtes von euch wäre auch o.k

  • erik
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    • 18. Mai 2010 um 15:24
    • #2

    Das ganze Frequenzkuddelmuddel hast du mitbekommen? Du hast dir ein System im einzig freien noch weiterhin betreibbaren Band herausgesucht. In diesem sind aber nur etwa 4 Strecken parallel betreibbar. Außerdem ist dieses Band ziemlich zugemüllt.

    So, und zum System selbst darf sich jemand anders auslassen ;)

  • bemi
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    • 18. Mai 2010 um 15:39
    • #3

    das sind die Preise, die mir meine Kunden zeigen, wenn sie die Tagesmietpreise für meine Strecken sehen (wenn ich die 3x miete, kann ich mir ja selber welche kaufen ...) :D

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • shure
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    • 20. Mai 2010 um 11:40
    • #4

    hallo Matze,

    das PG24/PG58 System ist für Sprachanwendungen (bei Hochzeiten und Co.) gut einzusetzen.

    Am Ende scheitert die gute Klangqualität eher an der Bedienung wie am Produkte einzusetzen. menschen, die es nicht gewohnt sind durch Mikrofone zu reden halten es oft am Bauchnabel - und dann kann kein System mehr gute Ergebnisse liefern.
    bei richtiger Anwendung liefert das PG24/PG58 aber für den einfachen Einsatzbereich absolut zuverlässige Ergebnisse.


    besten Gruß

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • waldschrad99
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    • 21. Mai 2010 um 18:17
    • #5
    Zitat von "shure"

    Am Ende scheitert die gute Klangqualität eher an der Bedienung wie am Produkte einzusetzen. menschen, die es nicht gewohnt sind durch Mikrofone zu reden halten es oft am Bauchnabel - und dann kann kein System mehr gute Ergebnisse liefern.

    Hierfür biegt der spartanische Anwender sich dann was Passendes zusammen :D
    MONO FÜR ALLE!
    http://www.youtube.com/watch#!v=vlfBNs-0r74&feature=related
    Was fehlt hier?
    Richtig! ... da'Stacheldraht um den Korb! 8)

    zurück zu Betreff Funkstrecken:
    Wann stellt die BNA dann die Sammel-Behälter für Gebrauchtgeräte auf?? [Frage war nicht ernst gemeint]
    Ab nach Fernost oder andere Kontinente damit?

    Zitat von "bemi"

    das sind die Preise, die mir meine Kunden zeigen, wenn sie die Tagesmietpreise für meine Strecken sehen (wenn ich die 3x miete, kann ich mir ja selber welche kaufen ...) :D

    Das Problem ist bekannt.
    Ignoriert wird dabei immer der Preis für Rack, Schublade, Schaumstoffzuschnitte, AntennenSplitter, Verlängerungen, ... :roll:
    Und letztlich denkt der schnöde Kunde, daß alle KFZ den gleichen Preis haben - weil genau die gleiche Leistung, Sicherheit, ComFord :lol:

  • tobias kammerer
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    • 23. Mai 2010 um 09:23
    • #6

    Hallo,

    ich würde Dir entweder das Pronomic UHF 102D empfehlen, weil:
    - extrem gutes und Feedbackarmes Mikrofon
    - extrem zuverlässige Funkstrecke
    - Autoscann freiher Frequenzen und somit auch noch mit Internet über Funk zuverlässig vom Laien einsetzbar
    - Bereich 850 bis 865 MHz und somit auch nach 2015 EU-weit noch nutzbar
    - Deppensichere Bedienung mit Infrarotübertragung der Einstellungen.

    oder:
    Das Sennheiser EW 165 g... Neu leider erheblich teurer.
    Grund:
    Das Mikrofon (nur das 165) ist unfassbar bassstark und gleichzeitig im Bass kaum feedbackempfindlich. Dadurch bekommt man auch bei ungeübten Rednern oder völligem Wahsinn wie bei kleinen Kindern... auch bei hohen Sprechabständen (50cm zum Mikro) noch eine verblüffende Übertragungsqualität hin. Vorsicht bei Gebrauchtkauf. Leider machen in die Jahre gekommene Sennheiser Strecken relativ viel technische Probleme. Für EW-100 Urserie wurde der Ersatzteilsupport bereits eingestellt. G2 kann man eigentlich noch gebraucht kaufen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • yamaha4711
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    • 23. Mai 2010 um 12:17
    • #7

    Tacho!

    Immer wieder dasselbe.... Frage 3 Leute und erhalte 6 Meinungen, dabei kann es doch so einfach sein.

    Jeder Mikrohersteller (beyerdynamic, Shure, AKG, Sennheiser, Audiotechnica, usw.) haben zick Funkstrecken im Angbot. Angefangen von der einfachen Strecke (wobei man hier in den meisten Fällen schon bis zu 4 Strecken internmodulationsfrei betreiben kann) bis hin zu den Profistrecken, welche per Netzwerk/WLAN verwaltet werden können und in der Regel die Möglichkeit haben, die Köpfe zu wechseln.

    Es mag sein, dass für den gemeine DJ das einfachste System ausreicht, doch das Argument, dass ungeübte Personen, welche dann auch immer mal wieder das Mikro auf solchen Feiern benutzen werden, das Werkzeug auf höhe Bauchnabel halten, ist äußerst schlagend, wenn diese Person nicht gerade Bauchredner ist. Daher ist eine Kapsel zu bevorzugen, welche eine möglichst hohe Empfindlichkeit bei gleichzeitiger Rückkopplungsarmut aufweist. Dass man durch gute Positionierung der LS (ein gutes System vorausgesetzt) dem auch noch entgegenwirken kann ist trivial.

    So, denn das Budget nicht gerade total begrenzt ist, würde ich zu der Mittelklasse tendieren (AKG WMS400, Sennheiser EW300, Shure SLX, beyerdynamic OPUS 600).
    Man muß dazu aber auch die Digitale Dividende sehen, denn ab 2015 ist das Material wohl Altmetall. Es stellt sich also die Frage, ob bis dato das Material sich bezahlt gemacht hat.

    Ausschließen würde ich Kisten im Bereich von 850 - 865MHz, da man hier die meisten Störungen erwarten darf. Lieber ne Kiste, die unter 800MHz geht.

    Tobias
    Seit wann sind Frequenzen denn adelig?

    Zitat

    freiher Frequenzen


    Deppensicher ist eine Infrarotübertragung (welche nun fast jede Kiste hat) auch nicht. Es gehört immer noch ein wenig KnowHow dazu und jemand der seinen neuen LCD Fernseher oder Digitalreceiver nicht in den Griff bekommt (sind so ca. 70% der Bevölkerung), geben bei solchen Themen schon im Vorfeld auf.
    Bei dir ist wohl alles "extrem".
    Nimm's mir bitte nicht übel, aber die Werbung bezgl. der von dir immer wieder bevorzugten Firma geht wohl so ziemlich jedem hier auf den Nerv.

    Ein SM58 brummelt im übrigen auch so rum wie die angesprochene Sennheiser Kapsel.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • tobias kammerer
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    • 23. Mai 2010 um 14:44
    • #8

    Die digitale Dividende läßt den Bereich 863 bis 865 komplett in Ruhe und das EU-weit. Es wird der einzigste kostenlos benutzbare Bereich sein. Die Störungen die zu erwarten sind, wird man in einem geschlossenen Raum (DJ für Hochzeit...) durch drücken des Autoscans wohl immer umgehen können. Von 863 bis 865 ist mit gewalt für 4 Sender Platz. Somit bin ich nicht ganz Deiner Meinung. Ansonsten haben wir ja ähnliche Ansichten.

    Wir haben übrigens bei kunden mit Autoscan Funken (auch z.b. Shure PGX) mit Infrarot Übertragung viel weniger Anrufe wegen kapier ich nicht oder stört, als bei anderen. Somit kann man das doch empfehlen.

    Welchen Vorteil hat für diesen Nutzer übrigens eine 300er statt einer 100er Sennheiser Anlage?? Der HF-Teil und die Kapseln sind identisch. Nur die Features sind unterschiedlich.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • yamaha4711
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    • 23. Mai 2010 um 15:26
    • #9

    Naja... ich bin da ein wenig skeptisch von wegen funktioneller Bereich (863MHz), da dort dann wohl einiges los sein wird. Wenn z.B. eine Hochzeit in einer gut gebuchten Versammlungsstätte stattfindet und just in diesem Moment noch im selben Haus eine weitere VA ist (ich weiß, dass dies nun ein konstruierte Fall ist), dann kann das schon mal in Hose gehen.
    Andererseits wie oft kommt das vor und die Reichweiten sind ja auch begrenzt. Ist eben der "worst case" und für einen DJ ist das weniger schlimm, vor allem wenn man ein kabelgebundenes Mikro als Spare dabei hat. ;)

    Das mit der Infrarotübertragung ist so eine Sache. Ich hatte auch schon Personen, die damit gar nicht klar gekommen sind. Sind eben so erfahrungswerte. Wie gesagt haben heute sehr viele Kisten dieses Feature. Ich für meinen Teil sage: nice to have but i do not need that. Praktisch ist es eben bei Verwaltung per LAN/WLAN mit Streckenzahlen > 8.

    Ich dachte, dass man ab der 300'er die Köpfe wechseln kann. Dem ist aber scheinbar nicht so. Daher hast du natürlich vollkommen recht: die 100er reicht vollkommen, da an sich dasselbe Gerät.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Jueof
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    • 23. Mai 2010 um 17:16
    • #10

    Wir haben mehrere von ld. Heißt glaube ich ws1000. Für das geld wirklich gut

  • akusti
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    • 23. Mai 2010 um 23:43
    • #11

    Also für Anwendungen wie beschrieben würde ich das Alto MOD 16H oder das MOD 800 H empfehlen. Gründe: die Kapsel hängt den einfachen Kapseln in nichts nach, klingt noch etwas großvolumiger als das Sennheiser E 835, koppelt nicht sofort, hat digitale Anzeigen, die ohne Probleme einstellbar uns abgleichbar sind, hat 12 Frequenzbänke, die alle zwischen 470 und 900 Mhz laufen, (160 Frequenzen im ganzen) hat eine hohe Reichweite, da bis 50 mW Sendeleistung. Das Beste: in das Gerät wurde ein Soundprozessor eingebaut, der per Drehregler 16 voreingestellte Effekte und Soundmuster liefert. Rauscht nicht und je nach Anwendung findet man meist das richtige. Übrigens habe ich noch keinen Fall erlebt, bei dem so viele Funkeinflüsse in einem Gebäude sind, dass man selbst ein WMS 40 mit 3 Kanälen immer nutzen kann.

  • lisa f.
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    • 9. Juni 2010 um 22:10
    • #12

    Sennheiser 100 mit 865 Handsender. Gebraucht kaufen und nutzen bis man nicht mehr darf+kann.
    Die Kapsel ist sehr gut für geübte und ungeübte Redner, Kinderchöre, Musikschulorchester usw....

    Für kleine Bands zum Verleihen würde ich nach gebrauchtem Shure SLX o.ä. mit SM58 Kapsel suchen, wir haben für sowas alte UT Strecken :D.

  • andi.bt
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    • 10. Juni 2010 um 12:40
    • #13

    ich würde auch zur Sennheiser ew165 Strecke oder einer Shure Strecke mit SM58 tendieren.

    Beide Kapseln klingen weich und sind auch für ungeübte Sprecher geeignet.

    Abraten würde ich dir von Billig-Herstellern, da hier oft die Gain-Regelung eingespart wird. Klingt aufs erste nicht wichtig, du wirst es aber spätestens dann bereuhen wenn einer ins Mikro schreit.. Hatte mal 2 Mikrofone vom großen T zum Ausprobieren mitgenommen wo mir das Problem gleich am ersten Abend begegnet ist.

    Ob andere Hersteller besser oder schlechter sind kann ich nicht sagen, da wir nur Shure und Sennheiser als Funkstrecken im Verleih haben. Zum Frequenzbereich wurde hier ja schon genug gesagt.

  • MRspeaker
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    • 21. Juni 2010 um 09:24
    • #14

    Wir haben mehrere ew100 Funkstrecken.
    Da von sind einige fast 10 Jahre alt, und immer noch gut im Einsatz.
    Große Reparaturen waren nie nötig, an den Empfängern nie, an den Taschensendern hatten wir mal verbogene Bügel, also eher mechanische Beanspruchungen.

    Das ew164 ist meiner Meinung nach sehr Rückkopplungsarm, funktioniert super-

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • 4Art
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    • 21. Juni 2010 um 12:24
    • #15
    Zitat von "tobias kammerer"


    Welchen Vorteil hat für diesen Nutzer übrigens eine 300er statt einer 100er Sennheiser Anlage?? Der HF-Teil und die Kapseln sind identisch. Nur die Features sind unterschiedlich.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    In der Tat ist der Unterschied zwischen 100G3 und 300G3 wirklich sehr klein geworden.

    Bei den G2ern war das schon noch anders: Bei der 100er fehlte beispielsweise die Netzwerkbuchse für die Integration des Systems in eine Net1-Infrastruktur. Oder die total sinnvolle Displayumschaltung (Farbe) gab's auch nur bei den 300ern.

  • mringhoff
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    • 27. Juni 2010 um 21:33
    • #16

    Als DJ auf Hochzeiten ist man ja meist alleine mit seinem Funkmikro in der größeren Umgebung. Und falls doch noch eine zweite oder dritte Hochzeit in der (Funk-)Nähe gibt, lässt sich das sicher regeln....
    Insofern ist der Bereich 863-865Mhz genau das richtige. Auf Dauer kostenlos betreibbar, Geräte sind "zukunftssicher" - zumindest was den Frequenzbereich angeht.
    Daß der o.g. Bereich nichts für professionelle Anwendungen ist, ist klar. Aber für Mobil-DJs und Anwendungen im kleinen Rahmen ist das doch vollkommen ausreichend...

    Für den "Bauchredner" sind Kondensator-Kapseln besser, aber auch etwas empfindlicher gegenüber Rückkopplungen. Dynamische Kapseln sind meist etwas günstiger.

    Tipp für den DJ-Tontechniker bei den "Bauchrednern": nicht lauter sondern leiser machen :)
    Irgendwann merkt der Redner das von selbst und hebt das Mikro wieder an.

    Kaufempfehlungen wurden ja schon ein paar gemacht. Jeder gute Hersteller hat auch eine günstige Funkmikroreihe im Programm. Für Mobildiskotheker sollten diese ja ausreichend sein. Bitte nur darauf achten, daß es sich um ein Diversity-System handelt. Preiswerte Doppelempfänger sind oft nur mit einer Antenne pro Empfänger ausgestattet....

    Das PG-System ist sicher nicht verkehrt, was ich aber gar nicht schätze, ist die mangelnde Batteriestatusanzeige. Da weißt Du nicht, woran Du bist....

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