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Siderack aufn Laptop

  • urmelii
  • 7. Juni 2010 um 09:18
  • tufkaklto
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    • 10. Februar 2011 um 20:45
    • #41

    Es geht ja nicht nur um einen 480 alleine.

    ich bin auf diese Laptop Lösung gekommen, weil ich nun seit 2 Monaten viele Shows mit einem Kollegen mache, der seine Trommeljungs mit einem Laptop und Waves Multirack betreut.
    Der Kollege fliegt damit in der ganzen Welt herum und hat das alles, was er benötigt in seinem Rucksack.
    Incl laptop, Interface usw.

    Und er verwendet da so viel davon, da würde er mit echten Geräten pro Flug 1000e Euronen an Übergepäck zahlen.

    Denn:
    Auch der Transport ist ein Preisargument.
    Bin ich nur in meiner Region unterwegs, und kann alles mit meinem Privatauto fahren, dann kann ich das anders bewerten, als wenn ich viel über lange Distanzen unterwegs bin.
    Das mit dem viel fliegen trifft zB bei mir auch zu.

    Und seit ich gesehen habe, was der so anstellt, muß ich ehrlich sagen, das ist schon der Bringer, wenn man das wirklich nutzt und weiß was man tut.
    Es geht da nicht nur um einen 300er.
    da gibt es einerseits auch sehr schöne Halleffekte, die nicht Lexicon heissen, und es gibt auch sonst so einiges an wirklich guten Plugins.

    Und habe ich einmal die Grundausstattung, dann kann ich ganz leicht günstig neue Plugins dazukaufen.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • guma
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    • 10. Februar 2011 um 22:04
    • #42

    Ja Klaus, ich sehe da aber einen erheblichen Unterschied, ob es um einen "siderack-laptop" mit einem Rucksack kompatiblen 9,5" interface und der Anbindung mit einer digitalen Schnittstelle, über die sehr viele Kanäle über eine einzige Leitung an ein Digitalpult weiter gegeben werden oder um eine Lösung mit einem Sack voll Wandlern in einem 19" rack und einer "analogen" Pultverkabelung handelt.

    Ich glaube, hier wird nicht immer das Gleiche gemeint.

  • tufkaklto
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    • 10. Februar 2011 um 22:13
    • #43

    Der Kollege von mir hat ein RME Interface, welches es ihm ermöglicht, entweder über AES/EBU oder auch Adat digital in die Pulte zu gehen .
    Und dann hat er noch die Möglichkeit, im Notfall analog die pulte zu bedienen.
    Das verwendet er nur dann, wenn die digitale Möglichkeit ausfällt .
    Dann nimmt er auch im Extremfall die zusätzliche Wandlung in Kauf.

    Auf diese Art kann er fast alle Eventualitäten abfedern :D
    Ich denke, ich werde es ähnlich angehen.
    Eine Madi Lösung werde ich da noch suchen.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • audiobo
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    • 11. Februar 2011 um 00:56
    • #44
    Zitat von "guma"

    Ich glaube, hier wird nicht immer das Gleiche gemeint.


    Genau das ist es ja - man kann es sich so schrauben, wie man möchte. Ob 19"-Interface oder eines das noch in die Jackentasche passt - ob analog, AES/EBU, Adat, Madi, usw. alles ist möglich, ohne dass der Effekt von der Hardware abhängig ist.

    Im übrigen gebe ich dir prinzipiell recht, was die kostenlose Software angeht, es ist auch nicht so, dass ich ausschließlich solche einsetzen würde. Bei vielen Firmen sind es eher "Appetitanreger" für die grösseren und kostenpflichtigen Produkte. So habe ich mir heute nach dem Herumprobieren mit der kleinen noch mal die Features von der grösseren Reverberate-Version angeschaut und werde mir diese definitiv kaufen - da kommt man trotz Faltung nämlich auch als "Schrauber" voll auf seine Kosten. Ebenfalls interessant war gerade ein Testbericht über den Softube TSAR-1-Reverb und auch den Variverb aus Samplitude finde ich ziemlich geschmeidig, vielleicht hole ich mir den zusätzlich als VST-PlugIn. Ich habe nur für Live eine leichte Manie was den Verlust von USB-Dongles (ilok) angeht, die man für die meisten guten und teuren PlugIns mittlerweile braucht.

    Was die abgerockten Vor-Ort-Geräte angeht: Die Probleme beziehen sich tatsächlich meist auf die Effektgeräte - gerade bei den günstig gebauten TC-Sachen wie D-Two und M-One habe ich schon sehr viele lockere Teile gesehen. Deswegen habe ich mir z.B. damals ein Roland SDE330 gekauft, auch wenn ich dafür immer einen Fußtaster zum tappen mitnehmen muss. Bei den Dynamics und EQs ist vielleicht ebenfalls mal ein Regler weg, aber davon gibt es dann ja immer mehrere auf einem Haufen. Und ein Klark-EQ funktioniert auch noch wenn 3-4 Schieberegler fehlen... :roll:

  • simonstpauli
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    • 11. Februar 2011 um 01:09
    • #45

    Randnotiz: Ein Quantec Yardstick ist ziemlich transportabel.
    Den hätte ich immer im Gepäck wenn die Dinger nicht so teuer wären... Ich wurde da mal bei einem Gig in Kassel angefixt, hab am Ende alle anderen Geräte im Siderack ignoriert, sogar meinen geliebten Eventide.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Online
    Wurst Werner
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    • 11. Februar 2011 um 07:43
    • #46
    Zitat

    Ebenfalls interessant war gerade ein Testbericht über den Softube TSAR-1-Reverb und auch den Variverb aus Samplitude finde ich ziemlich geschmeidig, vielleicht hole ich mir den zusätzlich als VST-PlugIn.

    Das TSAR-1 solltest Du aber vorher als Demo mal ausprobieren. Klanglich imho sehr gut, aber braucht auch sehr viel Rechenpower!

    Als professionelle Alternative wird oft das hier genannt-->
    http://www.2caudio.com/products/aether/index.html

    Kostet 250$, braucht keinen Dongle/iLok und hat 0 Sample Latenz (läuft damit auch in SAC), aber ebenfalls recht hohe CPU Last (im Vergleich zum Softtube allerdings immer noch wengier)...

    Hab bis jetzt nur mit der Demo rumgespielt, und bin mir nicht sicher, ob die abgespeckte Version (2c Breeze) für 150,-
    nicht auch reicht...zumindest für Live. Im Studio nutze ich je nach Produktion oft das besagte Relab, im Gegensatz zu Guma finde ich schon, dass die
    Dänen den typischen Lexicon Sound ganz gut hinbekommen haben, die (absurd teuere) Lexicon VST Plugin Version des PCM96 gefällt mir nicht so gut, wie das Relab.

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • ThomasA
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    • 11. Februar 2011 um 23:48
    • #47

    spannend, was ihr kollegen so verwendet. und danke für die links. ich mach da auch manchmal so sachen mit einem 10"-laptop, freeware und zwei kabeln. weil ich das zeug sowieso dabei hab.

    und jetzt würde mich interessieren: auf welchen anlagen, in welchen räumen und mit welcher art von musik und musikerInnen hört ihr euch die unterschiede zwischen freeware, kauf-plugins und hardwaregeräten an?

    danke und lg, thomas

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
    H. J. Simpson

    Thomas Albenberger
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  • andreas h
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    • 12. Februar 2011 um 11:32
    • #48

    Was sind eurer Meinung nach "zukunftssichere (digitale) Schnittstellen"?
    Auf welche Schnittstellen würdet ihr beim Neukauf eines Interfaces für den Einsatz als Siderack achten? Ich mein jetzt die Schnittstellen von Interface zum Pult und nicht die Anbindung an Notebook (ExpressCard, Firewire,USB,...).

  • wora
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    • 14. Februar 2011 um 00:11
    • #49

    na ja, wer kann schon prophezeihen, was in zukunft von den kollegen akzeptiert wird...?
    das ist manchmal fast schon jahreszeitabhängig ;)

    gerade bei pulten gibt es die verschiedensten vorgehensweisen.
    ich habe mich da für MADI entschieden, weil es sehr robust und anerkannt ist und es dafür von verschiedensten herstellern professionelle geräte gibt.

    die allgemein am weitesten verbreitete schnittstelle ist aber ganz einfach "analog", das geht immer.
    und ich erwarte nicht, das analoge anschlüsse in absehbarer zeit komplett verschwinden werden, weil das die einzige komplett systemübergreifende lösung darstellt, die einerseits schon lange genormt ist und andererseits günstig zu realisieren ist.
    es gibt von allen digitalen schnittstellen umsetzungsmöglichkeiten in analog. das kann man von digital zu digital nicht unbedingt behaupten ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 14. Februar 2011 um 10:42
    • #50

    Richtig. In einer Zeit in der jeder sein eigenes Süppchen kocht ist kaum abzusehen, was mal "Standard" wird.

    Schau dir am besten an, was für Pulte du vorgesetzt bekommst. Bei den großen hast du in der Regel ein paar AES/EBU-Ports, dann noch MADI z.B. bei Digico, bei Yamaha ist alles möglich aber nur als optionale Karte (ob der lokale Verleiher die dann vor Ort und eingebaut hat ist eher fraglich) bei ilive ähnlich, dort allerdings am Stagerack. Wenn man oft an Kleinstudiopulten wie das 01V96 gerät, ist eine Adat-Schnittstelle nicht verkehrt.

    Zukunftspotenzial, gerade für Rechneranbindung, hat aus meiner Sicht z.Z. Dante, da man keine zusätzliche Hardware benötigt. Allerdings weiß ich da jetzt nicht wie hoch die Latenzen liegen, ob es sich womöglich nur für Recordings eignet. Aber da wird noch etwas Zeit ins Land gehen und ob jeder Pulthersteller da mitzieht ist die andere Frage.

    Und dann gibt es natürlich noch Waves mit ihrem Soundgrid... :roll:

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    Wurst Werner
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    • 14. Februar 2011 um 10:59
    • #51

    Jo, das einzige was wohl sicher ist, ist, das nichts sicher ist. In der LowBudget Schiene wird ADAT noch ein, zwei Jahre rum dümpeln. Madi wird es wohl noch etwas länger tun. Die Zukunft wahrscheinlich bei Audio über Ethernet sein...ist aber auch nur eine Vermutung... Schwierige Zeit für langfriste Kaufentscheidungen.
    LG
    WW

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  • wora
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    • 14. Februar 2011 um 10:59
    • #52
    Zitat von "audiobo"

    ... bei ilive ähnlich, dort allerdings am Stagerack. ...


    kleine berichtigung:
    diese einschränkung gilt nur für die T-serie, die grosse modular-serie kann auch im surface digitale karten haben. die T-serie bietet dagegen ein paar S/PDIF anschlüsse am FOH (1-2, je nach surface)

    Dante könnte durchaus interessant werden, im moment gibt es dafür aber noch recht wenig anwendungen. immerhin können die neuesten LAB amps schon mit dante-signalen versorgt werden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 14. Februar 2011 um 11:29
    • #53
    Zitat von "Wurst Werner"

    Die Zukunft wahrscheinlich bei Audio über Ethernet sein...


    Ich freue mich schon auf den Tag, an dem man von RME LowLatency-Netzwerkkarten kaufen kann... genannt Etherface :D

  • ovinas
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    • 14. Februar 2011 um 11:35
    • #54

    Gibt's doch schon so ähnlich...
    http://www.bigfootnetworks.com/killer-2100/

  • guma 14. Februar 2021 um 10:34

    Hat das Thema aus dem Forum IT für PA nach Mischwerkzeuge verschoben.

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