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umsetzbar?

  • jogi86
  • 26. August 2010 um 14:28
  • jogi86
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    • 26. August 2010 um 14:28
    • #1

    So Freunde, mal eine Frage.

    Wir nehmen mal an das es eine Coverrockband in einem 300-400-Mann Zelt zu beschallen gibt.

    Könnt man dies mit

    1x G-SUB dp1500
    und
    1x GL16

    pro Seite bewerkstelligen? Isses zu dünn? doch lieber n Bass mehr? (Leistungstechnisch dürfte es doch eigentlich fast reichen. Aber was lehrt uns die Praxis?

    Oder welches "kleine" System eignet sich für Muggen dieser Art ebenfalls? Kosten ca.10.000€? egal ob aktiv oder passiv.

    Danke

    Der Johannes

  • klangcharakter
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    • 26. August 2010 um 14:50
    • #2

    Das wird schwierig...

    Als Beispiel:
    Ich hab zwei GL16 dp1000 (i und c) gegen 3x VRX928er an I-Tech 4000
    jeweils einseitig gehört und die GL16er hatten keine Chance.

    Wenn du mit nur einer GL16 pro Seite auf 300-400 Leute losgehst
    und das bei Rock, wirst du nicht glücklich werden.
    Mit drei VRX928 pro Seite wäre es schon eher machbar.

    Ansonsten fährst du mit einem Doppel 12er / 1,4er Top in der
    Größenordnung gut (z.B. AZ ND212, JBL SRX 722 etc.).
    Oder eben im Falle Seeburg mit K2 Horntop.

    Die zwei G-Subs hab ich in der Praxis noch nicht gehört.
    Aber mein Verleiher im Ort hat sich zwei der G-Sub mit 1,8KW Chassis
    gekauft und erstetzt damit vier seiner alten B1801.

    Der G-Sub dp1500 hat ja nur das 1,0KW Chassis, ich denke
    für 300-400 Leute könnte es gerade so ausreichen (im Zelt).

  • wora
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    • 26. August 2010 um 15:43
    • #3

    ich nehme mal an, das es sich bei der frage um die Seeburg GL16 handelt?
    was wollt ihr mit der box machen? rockmusik bis 400 mann??
    man sollte hier doch mal auf dem boden bleiben: diese box ist sicherlich in manchen situationen ein guter probelmlöser, aber für diesen zweck ist es eher spielzeug.
    schon allein die sehr geringe gehäusebreite erlaubt es, das die box horizontal seeehr breit strahlt... und damit leider auch auf die bühne. ich hatte schon mit solchen schmalen böxchen zu tun, die machen dir da nur probleme.
    mein tipp: lass die finger davon, diese box wurde für diesen zweck mit sicherheit nicht gebaut.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • holger schüller
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    • 26. August 2010 um 19:50
    • #4

    Also man soll doch die Kirche im Dorf lassen. Es ist einfach das falsche Material. Eine GL 16 macht in der i Version 100x7 Grad. Die c Version glaub ich irgendwas mit 100x30 Grad. Das geht beides aus verschiedenen Gründen schonmal nicht. Nimmt jetzt eine i und eine c pro Seite
    passt die Coverage vlt.. Aber 1. kommt da kein Rockbrett raus und 2. hat Wolfgang das schon richtig gesagt, so eine schmale Box die 100 Grad abstrahlt macht einem erhebliche Probleme auf der Bühne.

    Generell finde ich es eher befremdlich auf welche Ideen man heutzutage kommt. 300 Mann kann man doch mit einer ganz "normalen" potenten PA locker beschallen ohne das man dafür heute fünf LKW braucht. 2 Stacks von einem der bekannten Verdächtigen und ab geht der Peter.
    Seeburg hat die GL übringens doch gar nicht für sowas entwickelt.

  • madmax
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    • 26. August 2010 um 20:24
    • #5
    Zitat von "holger schüller"

    Generell finde ich es eher befremdlich auf welche Ideen man heutzutage kommt. 300 Mann kann man doch mit einer ganz "normalen" potenten PA locker beschallen ohne das man dafür heute fünf LKW braucht. 2 Stacks von einem der bekannten Verdächtigen und ab geht der Peter.

    Mein Reden.

    1.) KME
    2.) Dynacord
    ....
    ....
    99.)HK
    .....

    Never stop a running System

  • unknown_artist
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    • 26. August 2010 um 21:38
    • #6
    Zitat von "madmax"

    1.) KME
    2.) Dynacord
    ....
    ....
    99.)HK

    Ist das eine Liste sortiert nach dem Schema worst-case first?

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • fabio hermann
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    • 26. August 2010 um 22:02
    • #7

    Preis aufsteigend wenn man in Richtung amtlich geht und den Hersteller mit dem Ohr und ähnliche Hersteller der untersten Preisklasse außen vor lässt.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • jogi86
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    • 27. August 2010 um 07:50
    • #8

    Ja ich sehe schon Besserwisserboy trifft Klugscheisserwoman.

    Es tut mir leid, dass ich mich, als normaler Erdenbürger, erdreistet habe eine Frage zu stellen.

    Zitat von "holger schüller"

    Generell finde ich es eher befremdlich auf welche Ideen man heutzutage kommt. 300 Mann kann man doch mit einer ganz "normalen" potenten PA locker beschallen ohne das man dafür heute fünf LKW braucht. 2 Stacks von einem der bekannten Verdächtigen und ab geht der Peter.
    Seeburg hat die GL übringens doch gar nicht für sowas entwickelt.

    Ich finde es nämlich befremdlich wenn man mit überdimensionierten Kram ausrückt den kein Schwein braucht. Deswegen die Frage nach einem kleinen, sehr platzsparenden System, mit dem ich noch nichts zu tun hatte. Es hätte ja sein können, das es adäquat funktioniert, in einem Zeltchen von 10x25m.

    Denkt doch bitte immer daran: Der Ton macht die Musik. Das sollten sich doch auch die Erfinder der Veranstaltungsbranche mal zu Herzen nehmen und eine "normale" Antwort geben, wenn ein kleines Amateurlicht mal eine Frage hat.

    Seeburg sagt übrigens dazu: zwei GL24 und zwei G-Subs spielen da ausreichend. Bei Bedarf evtl noch n Bass hinzu.


    Danke

    Gruß

    Johannes

  • simonstpauli
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    • 27. August 2010 um 09:20
    • #9

    Also ich weiß nicht, Johannes, ob Du mit 2 GL24 glücklich wirst. Beschallen kann man die Fläche und die Anzahl der Personen damit sicherlich.

    ABER:

    Vor Allem die von wora angesprochene nicht vorhandene Richtwirkung im unteren Mittenbereich kann bei Coverrock schon Ärger machen. Selbst wenn ich bei einer Sprachbeschallung hinter einer GL24 oder GL16 stehe finde ich die Lowmids brachial. Völlig logisch bei der Bauform.
    Wenn jetzt ein lauter Schlagzeuger auf der Bühne ist kriegt man plötzlich den Gesang nicht mehr drüber weil es unten koppelt und oben nur noch Snare im Kanal ist.

    Daher die Empfehlung in Richtung "normales" System. Und dann kannst Du auch direkt bei Seeburg bleiben.
    Was spricht denn gegen K22 oder F22 als Tops, beispielsweise? Sind auch noch recht schlank, man braucht allerdings mehr Subs, allein um die Tops auf Höhe zu bringen.

    Für eine disziplinierte Band und gesittete Pegel ist eine GL16 wieder ein Spitzen-Werkzeug. Vor Allem, wenn es optisch schick aussehen soll.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 27. August 2010 um 11:18
    • #10
    Zitat von "jogi86"

    ...Seeburg sagt übrigens dazu: zwei GL24 und zwei G-Subs spielen da ausreichend. Bei Bedarf evtl noch n Bass hinzu...

    es ist mir mittlerweile wirklich egal, was die hersteller sagen.
    kleines beispiel:
    ich hatte dieses jahr schonmal die gelegeheit, Julia Neigel und Edo Zanki über Fohhn LX 600 zu mischen.
    meine bedenken dazu hatte ich zuvor ausgesprochen, der verleiher schwor mir aber das Fohhn ihm gesagt hatte, das dies überhaupt kein problem darstelle.
    die boxen klingen auch toll, keine frage... aber: ich hatte feedbacks bis über 700Hz - über die PA!

    solche ultra-schmalen boxen sind für diesen zweck definitiv schlechter geeignet als herkömmliche beschallungslautsprecher. lass dir das doch mal von einem profi sagen, ohne gleich beleidigt zu sein.
    schau dir einfach mal die abstrahlwinkel dieser boxen an, es ist eindeutig zu erkennen das die GL16 schon ab etwa 1kHz abwärts sogar deutlich breiter als 100° wird!

    diese ultra schmalen dinger sind wirklich toll, wenn das aussehen wichtiger wird als die performance.
    bei anwendungen wo die musik im vordergund steht, sollte man aber was funktionaleres nehmen.

    ich würde hier einer ordentlichen 12"/2" box eindeutig den vorzug geben, bei höheren pegelwünschen dann sogar noch was mit richtiger hornladung.
    oder die Seeburg G3, die zeigt laut datenblatt ein deutlich besseres abstrahlverhalten!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • jogi86
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    • 27. August 2010 um 12:31
    • #11

    Ich bin doch nicht eingeschnappt. :)

    Im Gegenteil: Finde Eure Ausführungen jetzt interessant und die Beispiele hilfreich, da sie Eure Ausführungen unterstützen.

    Mir ist es eben wichtig im Nahfeld vor der Bühne was hinzubekommen. Dies würde sich bei normalen Tops über Center bewerkstelligen lassen.
    Das GL16 der falsche Weg ist, weiß ich ja nun ;)

    Johannes

  • 4Art
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    • 27. August 2010 um 13:59
    • #12

    Nun denn - ich auch mal...

    1. Wir haben in einer Installation, in welcher auch Hiphop und gemässigter R+R läuft, GL16i über GL16c verbaut. Als Sub kommt ein TSMSub zum Einsatz
    2. Wir haben die GL16 bei 135Hz abgetrennt - durch machen die viel weniger L-Mid-Müll auf der Bühne
    3. Die TSM's haben wir über einen Sub-Out separat angefahren und diese werden pro Kanal separat eingesetzt.
    4. Die TSM's haben wir dafür etwas höher als im Original-Setup getrennt (125 Hz).

    Auf diese Weise spielt das System in der 25 Meter langen und 15 Meter breiten Halle extrem homogen. Ein solches System kauft man sich NICHT wegen des R+R-Lowmit-Bretts (das heute eh keiner so richtig mehr will ausser Tontechniker :wink: ), sondern wegen der Homogenität der Abstrahlung. Wir haben von der Position der PA bis zum Mixerplatz einen sehr tiefen Pegelabfall. Und das ist wie gesagt manchmal deutlich wichtiger, also vorne das Monsterbrett und hinten nur noch diffuses Mid/High-Gewimmer.

    My 2 Cents und ohne Gewähr. Man kann alles irgendwie anders sehen und es stimmt trotzdem :D

    PS und ach ja: Wir werden die Anlage im Laufe des Septembers noch mit Systune einmessen. Mal sehen, was dabei herauskommt...

  • unknown_artist
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    • 27. August 2010 um 14:32
    • #13

    Das sowas nach vorne raus funktionieren kann - keine Frage. Das Problem ist einfach das der gesamte Low-Mid Bereich vor der Bühne genauso laut ist wie auf der Bühne.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Blancblue
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    • 27. August 2010 um 14:42
    • #14
    Zitat von "unknown_artist"

    Das sowas nach vorne raus funktionieren kann - keine Frage. Das Problem ist einfach das der gesamte Low-Mid Bereich vor der Bühne genauso laut ist wie auf der Bühne.

    Hehe, bei Bose wird das sogar als USP verkauft - keine Monitore mehr und so :D

    Frei nach dem Motto - it´s not a bug, it´s a feature!

    ________________________________

    Signatur?

  • Jens Droessler
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    • 28. August 2010 um 05:03
    • #15
    Zitat von "4Art"

    Und das ist wie gesagt manchmal deutlich wichtiger, also vorne das Monsterbrett und hinten nur noch diffuses Mid/High-Gewimmer.


    Ob ein so breit abstrahlendes System in einem Raum tatsächlich weniger Diffusität auf Entfernung aufweist als ein enger abstrahlendes konventionelles System? Ich glaube das nicht so recht...

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