Damit auch Leute die nicht für PRG arbeiten wissen worum es geht: wie lange läßt sich PRG denn mit dem Bezahlen einer Rechnung Zeit?
mulmiges Gefühl...
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An der Stelle sollte man zwischen Sagen, Hörensagen und Sage sehr fein unterscheiden - Bitte!
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Zitat von "skyworker"
An der Stelle sollte man zwischen Sagen, Hörensagen und Sage sehr fein unterscheiden - Bitte!
also ich hörte den disponenten am telefon sagen, es habe sich nichts verbessert :lol:
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Ich kann übrigens zu besagter neuen Firma, oder zu der vorherigen, nichts sagen. Für mich als PA Tech und FOH Mann ist das Lampen Lautsprecher Verhältnis ungünstig und es hat sich daher noch nie die Möglichkeit ergeben.
Allerdings kann ich auch nur empfehlen über Sachen wie Zahlungsmodalitäten mit dem Kunden offen zu reden. Gerne auch mal in die Auftragsbestätigung reinschreiben.
Oft stelle ich fest wenn man da souverän auftritt gibt es keine Probleme. Und vielleicht macht man den ersten Job ja erstmal kurz. So zwei Tage und schaut ob sich alle an das abgemachte halten. Wenn es da dann schon Probleme gibt, lieber gleich den preiswerten Rückzug antreten
Wie so manche Leute auf 5stellige Beträge bei mancher Company kommen ist mir sowieso ein Rätsel. Das könnte ich mir gar nicht leisten! -
Ich oute mich mal:
Also konkrete Zahlen und Zeiten nenne ich nicht öffentlich, jedoch habe ich mir immer das Zahlungsziel beim Buchen ausgemacht.Und an diese angemachten Termine hat man sich bei mir immer gehalten.
ich höre auch Geschichten von anderen Technikern, jedoch bin ich generell ( auch bei anderen Firmen) vorsichtig geworden und glaube oft nur mehr das, was ich von Leuten höre, die ich gut kenne.
Meine Zahlungen waren immer relativ Zeitnah ( ok, länger als bei anderen Firmen, aber vorher ausgemacht ) und immerhin noch viel schneller, als bei so manchen Firmen, die sich das Maul über PRG zerreissen und selbst dann nur nach Klagen zahlen.......
( so erlebt in Erfurt).....Was ich auch von vielen Firmen und Technikern kenne:
Das man Rechnungen erst mal nach Monaten schreibt, die gleich eine Riesensumme hat, und so mancher dann sauer ist, wenn er dann sein Geld nicht sofort bekommt.
Und nachher hört man, das man ja schon ein halbes Jahr auf das Geld warte......
DAS erlebe ich sogar relativ oft bei Kollegen. und da soll man sich auch nicht wundern....Zitat von "gert"Wie so manche Leute auf 5stellige Beträge bei mancher Company kommen ist mir sowieso ein Rätsel. Das könnte ich mir gar nicht leisten!
Geht mir genauso.
Wenn ich soviel offen hätte, könnte ich mir gar nicht mehr leisten für die Firma zu arbeiten.
Das lass ich nicht mal bei der besten Firma aufkommen !!!!!!!!!!! -
Zitat von "skyworker"
Vorher kommt dann aber noch jemand, der dir erklärt, dass jeder hier zu ersetzen ist... Ich verzettele mich, was ich eigentlich sagen wollte, ist folgendes: Hinter jeder bislang in diesem Thread genannten Unternehmungen steht das Ziel, maximalen Gewinn zu erwirtschaften. Dieses Bestreben macht auch vor liebevoll und langjährig gehegten und gepflegten Nischen keinen Halt. Denn die Entscheider interessieren sich schlicht und ergreifend nicht für die Lebensumstände der verdienten Kollegen, die schon seit Jahren einen top Job machen. Sie kennen den Kollegen nicht - und nächsten Monat machts halt ein anderer. Die interessieren sich für die Zahlen am Ende des Quartals. Und wenn die anraten, zur Verbesserung des Betriebsergebnisses eben noch ein paar Zahlungen rauszuschieben, dann wird das getan.
Die Situation gabs vor etwa 150 Jahren schon mal in anderen Bereichen des Arbeitslebens. Sie hat damals unter anderem zur Bildung von schlagkräftigen Gewerkschaften geführt.
Merkst was? Da läuft was falsch. Immer lauter, immer bunter, immer schneller, immer billiger... wo hört das auf?ZitatIch hab aber noch nie verstanden, warum viele freie Techniker fahnenschwenkend zu Industriejobs gefahren sind - meine Erfahrungenm waren im "kleinen Rock´n Roll" schon immer besser. Kollegialer. Pünktlicher. Angenehmer.
So lange man mit Tagessätzen irgendwo zwischen 120 und 220 €, Zahlungszielen und -modalitäten nach Kassenlage ("Rechnung brauchen wir eigentlich eh nicht") und Arbeitszeiten jenseits von Gut und Böse inkl. Lkw-Fahren in völlig übermüdetem Zustand leben kann ist das auch super. Also in etwa zwischen 20 und 30...
So, und jetzt haut mich. Ich schäme mich nicht derzeit hauptberuflich Industrie zu machen - auch da arbeiten Menschen! -
Ach weißt du, lieber Niggles, was du da schreibst hab ich auch mit 30 schon nicht mehr gemacht... und ich will jetzt nicht rumstrunzen. "Kleiner Rock´n Roll geht übrigens nicht zwingend mit den von dir geschilderten Rahmenbedingungen einher. Manch Industriejob (nein - nicht bei der HV eines Bankhauses oder Autokonzerns) aber durchaus, wenn Dank der stringenten Agenturpolitik das Technikbudget letztmalig abends an der Hotelbar um weitere 10 Prozent gekürzt wurde, weil die RAL-Farbe hinter dem Tresen nicht passte und deshalb die Kohle knapp wird... Oder schon von Anfang an knapp war. Da fährt auch mal ein Schrauber den 12-Tonner von München ohne Pause, aber mit Pulver, nach Monaco und macht dann noch eine Schicht. Für einen sogenannten Premium-Kunden.
Was die Bildung schlagkräftiger Gewerkschaften angeht, kann man durchaus auch geteilter Meinung sein. Das etwas falsch läuft, ist auch durchaus richtig. Aber sind wir mal ehrlich: PRG, Showtec und Procon sind oder waren da nicht schuld... Die Branche macht sich viel zu viele Probleme selbst und fängt dabei von unten an (nicht ausschließlich, aber beachtlich häufig).
Ich hab auch nirgendwo gesagt, dass auf Industriejobs keine Menschen arbeiten würden, oder? Man muss sich auch nicht dafür schämen, was für ein Blödsinn. Aber der Schlüssel zum Erfolg liegt eben nicht nur in der Spezialisierung, sondern auch in der Diversifizierung - das lehrt bereits die Evolution. Und ich sags nochmal: wer als Freiberufler oder Freelancer glaubt, entspannte Nischen hegen und pflegen zu können, der ist entweder noch nicht in der Realität angekommen und hat ganz schwer was auf der Pfanne. Wie kann man nur so blauäugig sein zu glauben, dass das geht, bis man die Rente zusammengespart hat. Weiter vorne stand zu lesen, dass der Messemarkt in USA kollabiert ist - warum sollten wir also davon verschont bleiben? Nochmal: ich will hier nicht das arrogante, überhebliche Arschloch sein – ich muss meinen Laden auch am Laufen halten und davon leben. Und dafür muss ich mich als kleiner Fisch eben vielleicht täglich neu erfinden, sehr, sehr gut in dem sein, was ich tue, womöglich einzigartig sein und bisweilen auch mal hässlichen Dingen ins Gesicht sehen (mir zum Beispiel an jedem Montagmorgen).
Ich weiß auch, dass das niemand lesen oder hören will… SKY
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Mal so am rande ich hab bei 9 von 10 großen Firmen immer eine pünklich Zahlung erhalten, und nein es handelt sich nicht um PRG bei der einen Firma

was ich bei Kleineren Firmen leider nicht sagen kann da sieht es in etwa so aus 2 von 10 zahlen pünktlich den erst muss man sich bezahlen & Das Neue Material und dann irgend wann nach 3-5 monaten mal den Freien Mitarbeiter einziger trost die Angestellten bekommen es auch mal Später :lol:
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Zitat von "skyworker"
"Kleiner Rock´n Roll geht übrigens nicht zwingend mit den von dir geschilderten Rahmenbedingungen einher. Manch Industriejob (nein - nicht bei der HV eines Bankhauses oder Autokonzerns) aber durchaus, wenn Dank der stringenten Agenturpolitik das Technikbudget letztmalig abends an der Hotelbar um weitere 10 Prozent gekürzt wurde, weil die RAL-Farbe hinter dem Tresen nicht passte und deshalb die Kohle knapp wird... Oder schon von Anfang an knapp war. Da fährt auch mal ein Schrauber den 12-Tonner von München ohne Pause, aber mit Pulver, nach Monaco und macht dann noch eine Schicht. Für einen sogenannten Premium-Kunden.
Was die Bildung schlagkräftiger Gewerkschaften angeht, kann man durchaus auch geteilter Meinung sein. Das etwas falsch läuft, ist auch durchaus richtig. Aber sind wir mal ehrlich: PRG, Showtec und Procon sind oder waren da nicht schuld... Die Branche macht sich viel zu viele Probleme selbst und fängt dabei von unten an (nicht ausschließlich, aber beachtlich häufig).
Ich hab auch nirgendwo gesagt, dass auf Industriejobs keine Menschen arbeiten würden, oder? Man muss sich auch nicht dafür schämen, was für ein Blödsinn. Aber der Schlüssel zum Erfolg liegt eben nicht nur in der Spezialisierung, sondern auch in der Diversifizierung - das lehrt bereits die Evolution. Und ich sags nochmal: wer als Freiberufler oder Freelancer glaubt, entspannte Nischen hegen und pflegen zu können, der ist entweder noch nicht in der Realität angekommen und hat ganz schwer was auf der Pfanne. Wie kann man nur so blauäugig sein zu glauben, dass das geht, bis man die Rente zusammengespart hat. Weiter vorne stand zu lesen, dass der Messemarkt in USA kollabiert ist - warum sollten wir also davon verschont bleiben? Nochmal: ich will hier nicht das arrogante, überhebliche Arschloch sein – ich muss meinen Laden auch am Laufen halten und davon leben.
ZitatAch weißt du, lieber Niggles, was du da schreibst hab ich auch mit 30 schon nicht mehr gemacht...
Schön wenn einem so etwas gelingt. Du wärst aber vermutlich ebenso wenig begeistert wie der Kollege Skyper wenn ein grosser Konzern plötzlich alle deine Hauptauftraggeber (und sein wir mal ehrlich, die 80/20-Regel gilt auch in dieser Branche) aufkaufen und die Arbeitsbedingungen wieder auf diesen Stand zurück drehen wollte. Und genau über die Herausbildung einer solchen Monopolstellung und deren mögliche Folgen diskutieren wir ja hier... -
Ich habs nie böse gemeint

SKY
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Die Frage stellt sich mir auch ( wie auch schon von gert aufgeworfen ) wieso man es zuläßt, das man einen Hauptkunden hat, auf den man sich verläßt.
Da ist das Monopol anders rum und man darf sich nicht wundern, wenn man gedrückt wird, und drücken auch zuläßt ( absichtlich oder sogar unabsichtlich )
Wenn man nur einen guten Kunden hat, ist man abhängig.Ich hab das schon hinter mir ( auf die harte gelernt ) und tu das nicht mehr.
Reiner Selbstschutz!!!!!! -
Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Wer solche Nischen hegt und pflegt, der schafft sich selbst das Problem. Ob das nun ein betriebs / volks / weltwirtschaftliches ist - völlig egeal. Der Mechanismus ist überall gleich. Klar trifft das hart und ich wünsch es keinem, keinem Skyper, keinem Niggles, keinem Klauston und mir sicher auch nicht - aber es ist nun mal so: du stehst als Freier am Ende der Kette, ganz gleich, wie verdient du dich für irgendjemanden gemacht hast. Es gibt keine solche Sicherheit - die gibt es im Beamtenverhältnis, womöglich nicht mal als Festangestellter bei einer großen Bude. Die triffts auch, wenn ein großer Kunde wegbricht, den du als fester Mitarbeiter betreut hast. Dann ist deine Baustelle weg und damit einer der Gründe, warum du einen Schreibtisch in der Firma hast. Sowas häuft sich womöglich - und die Konsequenz ist klar, oder?
Klingt immer noch nicht netter, was ich da schreibe. Ich halt mich jetzt auch raus, versprochen...
SKY
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Hat es eigentlich schon mal jemand mit Skonto versucht?
(War früher der Trick bei Lieferungen an die Stadt Berlin: Einfach 3% Skonto einräumen, und das Geld war rechtzeitig da. Die 3% muss man halt schon beim Angebot mit draufkalkulieren...)
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Ich fürchte, die drei Prozent annimieren nicht mal zum Lächeln, geschweige denn zur termingerechten Zahlung.
SKY
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Zitat von "ADMIN"
Hat es eigentlich schon mal jemand mit Skonto versucht?
Ja hab ich. Hat bei einer Firma super geklappt eine andere hat Skonto abgezogen und trotzdem 30 Tage gebraucht. Also 50/50 Erfolg. Hier auf der Insel ist normalerweise Zahlungsziel 7 Tage. Und das klappt zu 99% eigentlich immer.
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wir bewegen uns hier in einer branche von der eigentlich keiner so recht weiß, wie groß die ist. ich kann aus meiner erfahrung eigentlich nur sagen, das das meiste geld auf den 1-3000e jobs verdient wird. das sind die kunden die noch nicht ausschreiben, sondern nach nase vergeben. insofern mag es sein, das es da einen audi stand gibt. muß ich denn nicht eher sehen, das ich jobs bekomme wo geld verdient wird? hier in der gegend gibt es ja auch einen anbieter, der anfängt jobs umsonst zu machen. warum dem so ist kann ich nicht so wirklich nachvollziehen, es ist aber so. er möchte so seine marktstellung erweitern. das gibt es also immer und über all
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Zitat von "ADMIN"
Hat es eigentlich schon mal jemand mit Skonto versucht?
(War früher der Trick bei Lieferungen an die Stadt Berlin: Einfach 3% Skonto einräumen, und das Geld war rechtzeitig da. Die 3% muss man halt schon beim Angebot mit draufkalkulieren...)
Ja, mit wechselndem Erfolg.Ich habe das Skonto mit 5% wohl noch zu niedrig angesetzt. Werde 2011 mal mit 10% experimentieren. Schnelle Zahler müssen belohnt werden. Natürlich mit entsprechender Anhebung des Tagessatzes. Argument für die Erhöhung: Wenn ihr wie vereinbart zahlt, liegt ihr beim alten oder sogar ein paar Euro unter dem alten Satz. Grundsätzlich wird das gut angenommen.
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Der Grund dafür, dass nicht mit Skontoabzug (innerhalb der Frist) bezahlt wird, liegt i.d.R. darin, dass derjenige kein Geld und keinen Kredit mehr bei seiner Bank hat und sowieso keine Ahnung von BWL. Ein Skonto ist der günstigste Lieferantenkredit überhaupt.
So entspricht beispielsweise ein Skonto von zunächst lächerlich erscheinenden 1% in 10 Tagen Frist einem jährlichem Zinssatz von 18,18%. Die meisten Bankkredite sind billiger. Es würde sich hier auf jeden Fall lohnen, einen Kredit aufzunehmen, um die Rechnung innerhalb der Frist zu bezahlen.
Hier zum nachlesen: http://www.rechnungswesen-portal.de/Fachinfo/Grund…-berechnen.html
Edith zieht ein Fazit: Christian, spar Dir die 5 oder 10%, das ist nicht nur Wahnsinn, sondern auch Perlen vor die S...
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Zitat von "falcocgn"
Der Grund dafür, dass nicht mit Skontoabzug (innerhalb der Frist) bezahlt wird, liegt i.d.R. darin, dass derjenige kein Geld und keinen Kredit mehr bei seiner Bank hat und sowieso keine Ahnung von BWL.
DAS ist m.e. eh die hauptursache der meisten probleme unserer branche.
trifft leider auch auf die meisten "selbständigen" zu
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Zitat von "hasenfuß"
DAS ist m.e. eh die hauptursache der meisten probleme unserer branche.Nicht nur unserer Branche... Dem sind schon so einige Handwerker jeglicher Gewerke zum Opfer gefallen.!
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