1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Konzert-Sound Praxis

Der Q-Faktor in der Praxis

  • Daniel M.
  • 14. Juni 2011 um 11:07
  • Daniel M.
    Profi
    Reaktionen
    32
    Beiträge
    337
    • 14. Juni 2011 um 11:07
    • #1

    Hi,

    nachdem ich kürzlich drei Tage mit 16 Bands und 16 Fremdtechnikern überlebt habe, ergeben aus meinen dort gemachten Beobachtungen ein paar Fragen.

    zur Situation:
    Stil: Kleinkunst/Kabarett, teilweise mit Pop-Rock-Einlagen; je nach Künstler 4-24 Kanäle
    Das von mir gestellte Pult war ein 01V96 VCM.
    Umbauzeit zwischen den Künstlern (inkl. Soundcheck und Einlass): 30-60 min.

    Beobachtung:
    ein einziger Techniker (und der hatte sein eigenes DM1000 mit) hat den Q-Faktor angerührt.


    Als ich vor bald gut 12 Jahren mit dem Mischen angefangen habe hab ich den im (analogen) Pult vorgegebenen Q-Faktor benutzt. Als ich dann das erste mal in einer 3500er Halle einen vollparametischen Equalizer vor mir hatte, habe ich den Q-Faktor so gut wie nicht benutzt (hatte allerdings auch keine Zeit für einen Soundcheck, sonst hätte ich vll. mal rumgespielt/ausprobiert). Nun hat sich die Digitaltechnik ja weit verbreitet in den letzten Jahren und dank 01V & Co hat man jetzt selbst bei kleinsten Veranstaltungen das vergnügen genauer regeln zu können, als zu hören ;)

    Wie handhabt ihr das da mit dem Q-Faktor insbesondere, wenn nicht ausreichend Zeit für einen Soundcheck zur Verfügung steht (Erfahrungswerte?, fester voreingestellter Wert, der erstmal grundlegend passt? etc.)

    Haltet ihr es, gerade bei Fremdtechnikern, für sinnvoll, den vorgegebenen Wert von 0.7, erst einmal für alle Kanäle auf einen Wert zwischen 1.5 (wie z.B. GB 2/4/8) und 1.8 (wie z.B. GL2400) zu erhöhen (da liegt er dann meist auch wenn ich selber mische)?

    Freu mich auf eure Anregungen.

    freier Tontechniker & Eventplaner, auch Tätig im Vertrieb - hier aber rein privat unterwegs

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 14. Juni 2011 um 11:16
    • #2

    Ich mach den so, wie man ihn benötigt.
    Einfach Situationsabhängig.

    Wobei mir der voreingestellte meist zu breit ist und ich den fast immer schmäler mache.

    Wenn ich Entzerrungen für Anstecker oder Redner mache, ist der sogar sehr oft sehr Schmal und nur das nötigste draussen, damit der Klang an sich nicht wegen Koppelfrequenzen zu sehr leiden muß.

    Aber dazu hat man die ja, da wollen wir alle Vollparametrische EQ und dann verwenden wir die nicht :roll:

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • SebastianJaeger
    Reaktionen
    156
    Beiträge
    1.194
    • 14. Juni 2011 um 11:23
    • #3

    Das kommt ja auch immer darauf an was man vor hat.
    Koppelnde Frequenzen ziehe ich auch immer so schmal es geht.
    Bei Drums hebe ich z.B. im Bassbereich eher schmal an, Resonanzfrequenzen ziehe ich mit mittlerem Q-Faktor, man will sich ja nicht zuviel aus dem Nutzbereich wegziehen.
    Bei anderen Instrumenten Anhebungen eher breitbandig, damit es nicht unnatürlich wirkt, Absenkungen wieder mit mittlerem Q-Faktor. Denke aber, dass man das nicht verallgemeinern kann. Ich arbeite auf jeden Fall immer mit der Güte des Filters.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • billbo
    Profi
    Reaktionen
    1.128
    Beiträge
    3.671
    • 14. Juni 2011 um 13:00
    • #4

    Das ist manchmal sogar der, den ich als Erstes betätige; gemeinsam mit der Centerfrequenz. Rein prophylaktisch während des Line Checks; auf einen Erfahrungswert für den Fall, dass ich das Filter vielleicht später brauchen werde.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tufkamar
    Gast
    • 14. Juni 2011 um 13:21
    • #5

    wahrscheinlich ist's einfach so: bei knapper Soundcheckzeit macht man das, was notwendig ist. Und wenn man eben ohne die Benutzung eines ded. Potis an's Ziel kommt bzw. seine Soundvorstellung erreicht - warum ihn dann benutzen? Klar, "mit" wird's vielleicht _noch_ schöner, aber je nach Zeit und Anspruch ist halt irgendwann auch einfach mal gut (*)...

    Genau so wären
    - regelbarer LowCut
    - Matrix
    - Stereo-Auxe
    - Subgruppen

    zu nennen - schön, wenn man's hat, aber man kommt auch ohne an's Ziel...

    (*) genau so gibt's aber wiederum auch Kollegen, die schrauben die kompletten 2h Gig durchgehend am EQ rum (und nutzen sonst auch jeden verfügbaren Poti, egal ob in Benutzung oder nicht) und der Sound will und will nicht besser als "ok" werden....

  • Online
    Christian Engel
    Moderator
    Reaktionen
    89
    Beiträge
    3.460
    Marktplatz Einträge
    4
    • 14. Juni 2011 um 14:34
    • #6

    Ich schließe mich Klaus an. Irgendwann kennt man seine Pulte ja und der Standardwert 0,7 ist auch mir meistens deutlich zu breit. Aber es kommt eben ganz drauf an, was man erreichen möchte. Einfach hinhören hilft am meisten weiter ;)

    Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • guma
    Moderator
    Reaktionen
    5.280
    Beiträge
    14.941
    Marktplatz Einträge
    6
    • 14. Juni 2011 um 15:23
    • #7
    Zitat von "billbo"

    Das ist manchmal sogar der, den ich als Erstes betätige; gemeinsam mit der Centerfrequenz. Rein prophylaktisch während des Line Checks; auf einen Erfahrungswert für den Fall, dass ich das Filter vielleicht später brauchen werde.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Genau so mache ich es auch ! Diese Taktik ist logischerweise auch sehr sinnvoll beim Erstellen von Setups für Digitalpulte am Editor.

  • mathias81
    Verifiziert
    Reaktionen
    204
    Beiträge
    550
    Termine
    10
    • 14. Juni 2011 um 22:27
    • #8

    Ich mache das genauso in beiden Fällen, Frequenz und Q setzen, wobei ich bei knapper Soundcheckzeit bzw. Linecheck oft hingehe und überall die Locuts setze wo sie nötig sind und meistens erledigen den Rest der nötig ist um erstmal einen erträglichen Sound zu haben die entsprechend ausgewählten Mikros.

    Grüße Matze

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 14. Juni 2011 um 23:21
    • #9

    Also ich arbeite eigentlich auch recht aktiv damit, beim filtern gerne schmäler beim pushen gerne auch mal etwas breiter bis hin zu Low- und High Cut je nach Bedarf. Wobei ich gerne jemand bin der zum Linecheck so wenig als möglich macht um Zeit zu sparen, und ich arbeite mich dann eben in den ersten ein, zwei Songs zu meinem Ideal vor. Schön ist natürlich wenn du viel Zeit hast dann kann man auch schon so ein bis zwei Songs anspielen und sich dort schon rein arbeiten.
    Aber wo wir bei Thema Q und parametrischem EQ sind, viele von euch haben ja ebenso wie ich eigene Mikrofone die man eigentlich grundsätzlich seine Vorlieben entsprechend immer gleich einsetzt, habt ihr dort, gerade im digitalem Zeitalter vorgespeicherte EQ Settings oder fang ihr immer bei Null an z.B. Kick?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • lextrax
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.506
    • 15. Juni 2011 um 11:22
    • #10

    hi,

    ich stell den q-faktor beim vorbereiten des pultsetups immer in die gegend um 1,5!
    ändern muss ich daran fast immer etwas, aber ich hab dann in beide richtungen nicht so viel zu kurbeln...

    ebenfalls dreh ich mir lowcuts schon dorthin, wo ich erwarte, die nachher auch dementsprechend zu benutzen.

    mit gespeicherten eq´s arbeite ich nicht, ausnahme ausgangswege, die eine spezielle entzerrung benötigen...

    liebe grüsse, alex

  • Daniel M.
    Profi
    Reaktionen
    32
    Beiträge
    337
    • 15. Juni 2011 um 11:40
    • #11

    Früher war ich mal ganz wild auf das abspeichern, inzwischen dreh ich aber gar nicht mehr so viel am EQ, sondern investiere mehr Zeit in die Mikrofonierung.

    Ich erarbeite mir gerade aber ein Grundsetup, mit dem ich schneller zum Ziel komme. d.h. voreingestellte Low Cuts; Q-Faktor und Frequenzen in Bereiche wo ich sie durchschnittlich am öftesten brauche. Bei den Kompressoren denke ich noch drüber nach, glaube aber meine Einstellungen sind je Kanal zu individuell, als ich ich etwas dadurch gewinnen würde.

    Wo ich das abspeichern liebe und auch viel benutze sind die Effekt-Einstellungen.

    freier Tontechniker & Eventplaner, auch Tätig im Vertrieb - hier aber rein privat unterwegs

  • Schrumpeln
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    908
    • 15. Juni 2011 um 12:37
    • #12

    Ich benutze die Filtergüte, bzw. Bandbreite auch gerne, gerade für das Unterdrücken von Feedbacks ist eine hohe Güte, bzw. kleine Bandbraite von 1/12 Oktave gut geeignet und man nimmt nicht so viel vom Klang weg. Dazu benutze ich in meinem einen Club einen Rane PEQ 55 und im anderen haben wir ein Analogpult mit Vollparametik.
    Soundanpassungen geschehen meist mit niedriger Güte.

    [Klugscheidssmodus] Übrigens heisst das Dingens Güte oder Bandbreite und nicht Q-Faktor, man sagt ja auch nicht Ω-Wert, sondern Widerstand [/Klugscheidssmodus]

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 16. Juni 2011 um 00:41
    • #13

    Naja, im Englischen heißt Filtergüte nun mal "quality factor" oder kurz "Q factor". Ich denke, das mit Q-Faktor zu übersetzen ist legitim.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • mischpultschorsch
    Profi
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    3.503
    • 17. Juni 2011 um 17:52
    • #14

    In meinen vorbereiteten Pultsetups sind für die "Üblichen Verdächtigen" zwar Filterkurven hinterlegt - ob ich diese so nutzen werde, entscheide ich aber dann beim Soundcheck (falls es denn einen geben sollte..... :roll: ).

    Die Filtergüte von 0,7 ist mir generell zu breit, i.d.R. setze ich die im Setup auf 2,0
    Generell ist bei mir die Kurve beim ziehen schmäler als beim anheben.

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 20. Juni 2011 um 15:42
    • #15

    Die Verfügbarkeit von vollparametrischen EQs in Digitalpulten, selbst im Low Budget-Bereich, ist für mich einer der Gründe, digital zu bevorzugen. Ich gehe die Sache ebenfalls wie Klauston an: Die Bandbreite kommt, wie man sie braucht. Dazu noch etwas in Richtung Vorahnung: Die üblichen Verdächtigen bekommen, wie schon beschrieben, schonmal ein zwei noch unbenutzte EQ-Bänder hingeschoben, wo sie vermutlich gebraucht werden, ohne Absenkung/Anhebung natürlich.

    Viele Kollegen arbeiten "im Kopf" immer noch analog. Gerade vorgestern habe ich jemandem ein LS9-32 hingestellt, der eine Band mischen sollte, die eigentlich von mir gemischt wird. Ich habe mein Setup für die Band geladen und das Mischpult übergeben. Natürlich habe ich auch gesagt, dass das Setup der Band schon läuft. Als ich später wieder zur Bühne kam, lief die Show schon zwei Stunden. Ich habe dann mal über die Kanäle geschaut. Es sah so aus, als hätte der Techniker schon gehört, was er drehen musste, allerdings hat er die Güten völlig ignoriert. Das führte dazu, dass manche Bereiche, die breitbandig bearbeitet werden müssten, mit Güten um 5 bearbeitet wurden, weil es vorher bei dem EQ-Band schon eingestellt war. Die Bedienung des Pultes ansonsten war aber kein Problem.
    Damit will ich sagen, dass es immer ein Problem des Kennens ist. Ich hab mich bei den Mittelklasse-Analogpulten in der Prä-Alles-digital-Ära immer geärgert, dass keine Güte verfügbar ist, andere fragen dann auf so einen Kommentar "Was macht denn die Güte??", wieder andere (z.B. "Techniker" von Schülerbands, die nur das 30 Jahre alte Schulequipment kennen) fragen "FREQUENZEN EINSTELLEN?????".

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.414
    Beiträge
    27.258
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 22. Juni 2011 um 00:21
    • #16

    eigentlich ist das doch alles ganz einfach:
    die güte bestimmt die breite des filters und basta.
    wenn ein mischer das nicht kennt oder nicht weiss, macht er den job mit ziemlicher sicherheit nur aus hobbygründen und hat sich mit dem thema eben noch nie beschäftigt.

    es ist genau wie bei den autofahrern, die beim kreisverkehr das blinken vergessen.
    die einen haben davon noch nie etwas gehört, andere sind einfach "beratungsresistent".
    professionell ist es jedenfalls nicht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • danny def
    Verifiziert
    Beiträge
    234
    • 23. Juni 2011 um 12:48
    • #17

    endlich sagts mal jemand.

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™