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kleinster gemeinsamer Nenner

  • zegi
  • 18. Juli 2011 um 11:49
  • SebastianJaeger
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    • 18. Juli 2011 um 21:39
    • #21

    Hi,

    die Erweiterung auf 20 Kanäle kostet Dich einen 8fach Preamp mit ADAT-Ausgang, zB. der ADA8000 für 175€

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • sw474
    Gast
    • 18. Juli 2011 um 22:31
    • #22
    Zitat von "zegi"

    Ok. Ich sehe zwar noch nicht ganz durch, habe aber eine grobe Vorstellung. Was kostet denn so eine Erweiterung auf 20 Kanäle?

    Was wäre vom Tascam DM3200 oder vom Presonus Studiolive 24.4.2 zu halten? Sind die vergleichbar mit dem Yamaha?

    Da würd ich doch eher beim Yamaha bleiben. Das Tascam ist vom bedienen naja... und hat -so mein Stand- keine EQs etc. in den Ausspielwegen. Studiolive hat sich mir noch nicht vorgestellt, hat aber dem Forum nach wohl noch den ein oder anderen Bug... Yamaha ist halt jahrelang bewährt und ausgereift. Das 01V96V2, später VCM hat mich auch jahrelang treu begleitet, bevor mich die iLive Sucht gepackt hat. :)

    Warum gucken hier eigentlich so viele nach den Preisen beim T? Die sind bei den großen Marken durchweg viel zu t...

    Gruß, Stefan

  • Jens Droessler
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    • 18. Juli 2011 um 22:39
    • #23

    Nun, meiner Meinung nach ist das gerade eine Größenordnung mit einigen Konflikten. So ist zwar heute digital "angesagt", was aus vielen (auch bereits genannten) Gründen Sinn macht, andererseits lässt die angepeilte Größenordnung mit 16 Kanälen und dem angepeiltem Outboardequipment darauf schließen, dass da eher kleine Bands ohne große Ansprüche als Zielgruppe in Frage kommen. Deren Techniker haben aber selbst heute noch oft Probleme mit digitalen Pulten ("Was der Bauer nicht kennt...").

    Wenn schon digital, dann würde ich wenn 16 Kanäle tatsächlich reichen eher ein LS9-16 als ein 01V96 nehmen. In Sachen Bedienbarkeit tut sich da nämlich doch Einiges und dank der Pegelanzeige pro Kanal ist auch die Übersichtlichkeit ein gutes Stück höher. Außerdem hat es volle 16 Mikrofoneingänge und nicht wie das 01V96 nur 12 plus vier Lineeingänge. Zudem spart man sich noch das Geld für 31band EQs, die stecken dann auch schon da drin und sind gegenüber der 200 Euro-Klasse bei realen EQs auch noch rauschfrei.

    Von den Presonus-Pulten halte ich persönlich nichts. Sie haben keine Motorfader und können deshalb gespeicherte Einstellungen (Szenen) nicht automatisch wieder aufrufen (Man muss die Fader von Hand wieder auf die angezeigte Position schieben).

    Bei den digitalen reichen auch 16 Mikroeingänge eher, da man keine mehr für Effekte etc. opfern muss.
    Bei analogen Pulten würde ich in jedem Fall zum 24kanal-Modell greifen, die GL-Serie ist schon nicht schlecht, allerdings würde ich das 2800er nehmen, da es mehr Aux-Wege bietet, was in Zeiten von In-Ear-Monitoring und gewünschter Effektvielfalt kein Fehler ist. An Effekten würde ich zu einem TC M-One XL greifen, dazu noch entweder das erwähnte Lexicon oder ein Yamaha Rev500 oder ähnlich, dann kann man schon drei Effekte von recht guter Qualität bieten. Dazu kommen dann noch Geräte zur Dynamikbearbeitung. Das könnte man mit einem PreSonus ACP88 erschlagen, damit hat man acht separate (aber verbindbare) Kompressoren mit Gates. Oder mit einem Klark Square1 Dynamics, acht Kompressoren ODER Gates (umschaltbar). Oder gebraucht BSS 404 und 504 (je vier Kompressoren oder Gates, also weniger flexibel, aber von höherer Qualität). Ohne Dynamik-Prozessoren wirds schwer, das einem Profi zu verkaufen. Addiert man das alles auf, was man an Geräten, zusätzlichem Rack und Verkabelung braucht (nicht zu vergessen der Zeitaufwand jedesmal beim Aufbau), spricht das auch noch für digitale Lösungen. Wenn da nur nicht der Faktor "Vermietbarkeit an Gelegenheitstechniker" wäre...

  • SebastianJaeger
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    • 18. Juli 2011 um 22:42
    • #24

    Naja, man sollte halt bedenken, das ein LS9 Faktor zwei im Preis ist.
    Wenn man unbedingt noch nen grafischen EQ haben will, kann man hinter das 01v96 auch noch nen Alesis DEQ 830 hängen.
    Aber die meisten Probleme kann man auch mit dem integrierten parametrischen EQ lösen.
    Und wegen der Bedienung denke ich, das mit nem 01v96 heute jeder klar kommt.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • Jens Droessler
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    • 19. Juli 2011 um 01:05
    • #25

    DU kannst die Probleme mit dem PEQ lösen, ICH auch, aber wer nur Grafik-EQs gewohnt ist für Summe und Monitor kann das nicht, und nein, es kommt bei Weitem noch nicht jeder mit Digitalpulten klar, das erlebe ich bei so kleinem Material jede Woche wieder. Den Alesis DEQ830 gibt es nicht mehr neu, gebraucht selten, ist qualitativ mindestens fragwürdig (siehe den alten Thread dazu) und von der Bedienung her "naja", nichts was ein 08/15-Techniker mal auf die Schnelle intus hat, während Neulinge vom EQ wie bei LS9 oder iLive schnell begeistert sind, auf so schön großen Fadern und so...

    Und nochmal zum 01V96: Ich zumindest möchte keine Band mehr damit mischen. Das habe ich zwei Jahre lang recht oft getan. Vorher hatte ich das alte Behringer-Digitalpult, ich habe es bereut, aufs Yamaha umgestiegen zu sein. Das 01V96 kam weg, dafür dann ein LS9, das ist für Livesound einfach deutlich besser. Pegelanzeigen, speicherbare Preamps, Grafik-EQs, mehr Ausgänge... das ist den Aufpreis locker wert. Das 01V96 ist so richtig bandtauglich nur, wenn ein Notebook mit Studiomanager daneben steht.

  • matthias falke
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    • 19. Juli 2011 um 08:01
    • #26

    Bei kleinen Bandgeschichten benutze ich folgendes, plus Front EQ.

    Das reicht meistens. Bei den bestimmten 16er Wizard Pulten hat man die Möglichkeit die Teile zu verlinken, ist vielleicht auch eine Möglichkeit wenn etwas größeres benötigt wird.

  • 4Art
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    • 19. Juli 2011 um 11:28
    • #27

    Ich würde ein Presonus 24.4.2 einem 2400er vorziehen. Nicht, weil das 2400er schlecht ist (wir haben in der Vermietung noch ein 2200er mit Siderack inkl TC 2290 und Q4-EQ's für absolute Digitalverweigerer), sondern weil Du bei 24.4.2 10 Auxwege hast und das Konzept mit dem Fatchannel wirklich schlüssig ist. Der Vertrieb von Presonus in der Schweiz liegt direkt bei Dir um die Ecke und ich könnte Dir da was einfädeln :D (A&H übrigens auch...). Ich würde in jedem Fall 100% auch das 16er einem 01V96 vorziehen. Ich würde - wenn ich Dich wäre - aus Sicherheitsgründen nie ein so wichtiges Equipment wie ein Digitalpult - im Ausland kaufen. Ausser - du kaufst gleich mehrere Exempare davon - so wie wir bei den ILive-Systemen.

    Allerdings bin ich ab morgen früh für 14 Tage in den Ferien. Du müsstest mich heute per PN anpingen. Die Pulte könntest Du bei besagtem Vertrieb in Cham wohl anschauen :wink:

  • wora
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    • 19. Juli 2011 um 12:08
    • #28

    vom AKG C1000 rate ich auch ab, seit vielen jahren. in meinen ohren klirrt das teil einfach zu viel.
    das NT5 wäre hier auch für mich die erste wahl.

    SM58 geht natürlich klar. das kann man zur not auch an HH oder bassdrum einsetzen... sogar im flügel hab ich es schonmal erfolgreich eingesetzt. natürlich gibt es für die zwecke bessere mikros, aber zur not geht´s mit dem SM58 immer irgendwie gut ;)

    pultmässig kommt es natürlich sehr darauf an wie die ansprüche sind.
    01V96 hatte ich auch mal zwei jahre (incl ADA8000) und habe viele jobs damit gemacht. 20 kanäle waren zwar öfter mal knapp, aber für die ganz kleinen jobs ging das schon. nach dieser zeit war ich aber doch froh, es endlich wieder loszuwerden. in sofern mag ich es persönlich leider nicht empfehlen 8)
    ein digitalpult lenkt einfach zu sehr vom bühnengeschehen ab, wenn man damit keine routine hat. gerade das 01V ist ja nun nicht wirklich für livesituationen gebaut, das LS9 ist dafür schon deutlich besser geeignet.
    ausserdem verführen die vielen gates und kompressoren gerade ungeübte techniker dazu, zum spielkind zu werden - was erfahrungsgemäss nicht immer nur zum vorteil der show ist ;)
    ich würde als "kleinsten gemeinsamen nenner" hier ebenfalls eher das GL2800 empfehlen, damit kommt jeder techniker klar - auch die ungeübten!
    das 2800er ist zwar ein bisschen teurer als das angedachte GL2400, aber damit kann man schon deutlich mehr jobs erledigen.
    wenn es wirklich ganz klein mit max. 16 kanälen bleiben soll, dann wäre ein mixwizzard in 19" sicher ebenfalls eine gute alternative, die keine hohen ansprüche an die einarbeitungszeit stellt.
    outboard kann man sich dann je nach geschmack zulegen, dazu gab es hier ja auch schon ein paar tipps.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 19. Juli 2011 um 19:49
    • #29

    Für Digitalverweigerer oder Hobbytontechniker habe ich auch einen Mixwizard 16 und ein GL2200, dazu auch einige TC C300, BSS 404 und 504, BSS Opal-EQs, TC M-One XL und Yamaha Rev500. Aber das GL2200 geht im Jahr höchstens zweimal raus, der Mixwizard für Bands noch seltener, dafür halt umso öfter für Sprachjobs, wo auch nur das kleinere Siderack (Ein EQ, ein C300) gebraucht wird.

    Der dbx 231 EQ ist übrigens ein Beispiel für die recht kräftig rauschenden EQs in der Preisklasse. Ich habe viele ausprobiert, um den Preispunkt tun sie das bisher alle. Daher meine Entscheidung, mit den Opalen zu arbeiten.
    Früher, als ich mittelgroße analoge Pultplätze hatte, da gabs da Klark-EQs, Klark- und noch mehr BSS-Dynamics, Lexicon PCM91, Yamaha SPX990, TC M3000 und recht teure, größtenteils symmetrische Siderack-Verkabelung. Das alles fällt auch schon mit dem kleinsten digitalen Livepult flach.

    Und ja, AKG C1000 mag ich auch nicht. Das klingt schon ganz schön nach Blech, trotz Kondensator. Das Rode NT5 ist ein tolles Mikro für diese Jobs!

  • matthias falke
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    • 19. Juli 2011 um 21:21
    • #30
    Zitat von "Jens Droessler"

    Der dbx 231 EQ ist übrigens ein Beispiel für die recht kräftig rauschenden EQs in der Preisklasse

    Da hast du recht, das Ding rauscht vor allem wenn die Höhen runtergezogen werden, und kommt auch nur für Monitoranwendungen zum Einsatz.

    PS. Manchmal ist es schon lustig, neulich war Rainald Grebe bei uns, dessen Techniker war sogar erfreut wieder mal ein kleines analog Pult unter den Fingern zu haben.

  • zegi
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    • 19. Juli 2011 um 23:01
    • #31

    Mal ein Dankeschön dazwischen! Ich bin froh, dass sich alle bezüglich der Mics einig sind. Das C1000 habe ich von der Liste gestrichen, das Rode N5 steht dafür drauf.

    Beim Mixer weiss ich noch nicht, was ich jetzt denken soll. Mir ist klar, dass man mit mehr Geld bessere Pulte bekommt. Die Preisrange ist ja nach oben offen. Der Kollege von mir (von dem ich jeweils das Ganze bei Bedarf zumiete) hat wirklich immer sehr tolle Pulte. Früher grosse analoge Crest/Soundcraft Pulte, heute auch schöne, grosse Digitalmixer mit Glasfasermuco, etc..

    Die sind echt der Hammer und ich hätte selber gerne so schönes, edles Equipment. Aber zurück zur Realität: ich bin kein Livetechniker und wage mich Schritt für Schritt in dieses Gebiet. Ich werde das Pult nicht jedes Wochenende vermieten können und ich habe nicht das Budget für ein Mittelklasse oder Oberklassepult.

    Aus pragmatischen Gründen muss ich mich mit der Einsteigerklasse begnügen und möchte dort einen relativ sinnvollen Kompromiss machen. Ein Preiswertes Pult, das mir selber gute Dienste leisten kann, wenn ich im semiprofessionellen Bereich mich als Livetechniker versuche und trotzdem genügend gut ist, dass es auch mal von einem Profi akzeptiert wird, wenn ein kleiner Livejob ansteht. So bringt mir das Pult am Meisten, weil es so relativ oft eingesetzt werden kann.

    Leider erkenne ich aus den bisherigen Antworten nur, dass das relativ Preiswerte Yamaha Digitalpult nicht jedermanns Geschmack ist und sich für Livesituationen nur begrenzt eignet. Teurere Pulte sprengen meinen Rahmen. Analoge Pulte wären einfacher zu bedienen, klingen aber schlechter und werden mit guten Sideracks auch sehr teuer.

    Der Ton macht die Musik.

  • Jens Droessler
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    • 20. Juli 2011 um 01:13
    • #32

    Um es nochmal aufzurollen: Kaufst du ein Analogpult mit 16 Kanälen, mietest du für die Hälfte der Jobs, die du eigentlich damit erledigen wolltest, doch ein größeres Pult zu, weil die 16 nicht reichen. Für Bands brauchst du min. zwei Effekte, min. vier Kompressorkanäle und min. vier Gatekanäle, und das alles in brauchbarer Qualität, mit (aktuellen) Behringerkompressoren und -gates anzufangen lohnt nicht. Andernfalls bleibst du bis auf wenige Ausnahmen der Einzige an dem Pult. Dazu kommt noch Verkabelung und ein Rack drumrum. Rechne das alles zusammen. Bekommst du dafür einen livetauglichen Digitalmixer, denk drüber nach. Ist dir der Gesamtpreis zu hoch, lass es lieber ganz, anstatt noch größere Kompromisse einzugehen, die du dann eh nicht an den Mann bekommst, und miete stattdessen weiterhin zu.

  • SebastianJaeger
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    • 20. Juli 2011 um 08:25
    • #33

    Wenn Du das Pult überwiegend selbst bedienst, sollte das 01v96 eigentlich kein Problem sein.
    Ich habe auch mit diesem Pult angefangen, am Anfang immer mit Studiomanager und mittlerweile auch ohne.
    Du musst Dich mit dem Teil einfach auseinandersetzten dann klappt das.
    Wichtig ist bei den digitalen halt wirklich, dass man nur weil man in jedem Kanal Dynamics hat diese nicht alle benutzen muss.

    Gruß

    Sebastian

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  • zegi
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    • 20. Juli 2011 um 08:52
    • #34

    Ich nehme an, das Phonic Summit, welches viel billiger ist als das Yamaha, ist keine Alternative?

    Müsste ich vernünftigerweise zwischen dem 01V96 und dem LS9 entscheiden? Wären das (Preis/Leistung) die besten Digitalpulte in der unteren Klasse?

    Der Ton macht die Musik.

  • SebastianJaeger
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    • 20. Juli 2011 um 09:04
    • #35

    Ich persönlich finde, bei dem was Du vor hast das LS9 viel zu teuer.
    Es ist von der Bedienung etwas angenehmer, aber halt auch deutlich teurer.
    Einziger direkter Vorteil wären die integrierten grafischen EQs, aber da gibt es halt fürs 01v96 noch den Alesis DEQ bei Ebay für schmales Geld.
    Ein digitaler 8fach Grafik-EQ, mittlerweile ist auch der Bug bezogen auf die maximale Anhebung und Absenkung behoben.
    Wenn Du so ein Pult gebraucht aus nem Studio kaufst, machst Du meiner Meinung nach auch keinen Fehler.

    Gruß

    Sebastian

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  • wora
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    • 20. Juli 2011 um 10:26
    • #36

    das Phonic pult macht auf dem papier einen guten eindruck.
    es bietet direkt 16 inputs, kann aber im gegensatz zum 01V nicht auf 20 "aufgebohrt" werden.
    von der bedienung her dürften sich beide nicht viel schenken, die sind ja sehr ähnlich aufgebaut.
    allerdings fehlen mir hierzu die praxiserfahrungen, weshalb ich hier keine wertung abgeben kann. am besten wäre es, wenn du das ding mal testen könntest.

    die annahme, das günstige analoge pulte schlechter klingen als ein günstiges digitales, würde ich übrigens so nicht stehen lassen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Kracky
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    • 20. Juli 2011 um 11:57
    • #37

    Vom Summit erzählen Anwender das es äußerst träge reagiert, optisch kommt es dem 01V ja nah. Also ich arbeite auch schon seit einer Weile mit aufgebohrtem 01V und muss sagen wenn man sich eingefunden hat geht das für die Gigs die wir in Live so machen wirklich gut. Alle mal lieber als früher mit unserem Target A36 oder mit A&H GL vom Kollegen. Was ich am 01V vermisse ist der abspeicherbare Gain, aber auch dafür gibt es Lösungen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
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    • 20. Juli 2011 um 12:02
    • #38

    Das Phonic Pult ist eine Zumutung.
    Die Bedienung ist sehr träge und es hat keine Drehencoder für wenigstens den EQ, alles über einen winzigen Touchscreen.

    Ich persönlich hab ein 01V96 und komm damit gut klar. Man entwickelt mit der Zeit eine Routine mit der etwas klick intensiveren Bedienung.

    Das Presonus 24er Pult finde ich auch schick.
    Es braucht vom System her keine Motorfader. Lediglich beim Szenen recall muss man die Regler von hand schieben.
    Wenn man (wie ich) das nur seltenst braucht, dann ist das kein Minuspunkt.

    Von der Bedienung her macht das billige Presonus auch deutlich größeren Yamahas Konkurenz. Einziger Mangel aus meiner Sicht ist die fehlende Anzeige der EQ- Kurve.
    Und ja, ich finde diese wichtig, bei meinem 01V kann ich mit einem Blick auf eben diese alle Bänder und ihre Werte schon sehr genau einschätzen, ohne mich durch den Zahlensalat zu wälzen. Ein großer Vorteil, wenn es schnell gehen soll.

  • mischpultschorsch
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    • 20. Juli 2011 um 13:37
    • #39

    In der Klasse halte ich eine analoge Lösung mittlerweile für völlig daneben, wenn die Peripherie (2-3 EQ´s, FX, Comp, Gate, Verkabelung (!!) ) nicht schon vorhanden ist und somit auch noch gekauft werden muss. Beim Pult deshalb definitiv ein 01V nehmen, mehr Qualität (sowohl Pult als auch Outboard) gibts fürs Geld nicht. Und: Der Wiederverkauf ist hier auch kein Problem. Das LS9-16 dürfte bei finanziell geringem Gesamtrahmen wirtschaftlich schlicht und ergreifend nicht darstellbar sein. Und wer mit nem 01V96 nicht arbeiten kann, der soll sich einen anderen Job suchen. Meine Meinung.

    Und von Exoten wie Presonus oder Phonic am Besten gleich die Finger lassen. Die Kisten lassen sich auch nicht vermieten, da die keiner kennt.

  • Jens Droessler
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    • 20. Juli 2011 um 18:20
    • #40

    Dann geh mal los und erzähl dem Hobbytechniker von der kleinen Spaßkapelle, auf den diese besteht, dass er sich vom Acker machen und sich ein anderes Hobby suchen soll. Den Job machst du nur einmal!

    Dass man mit dem 01V96 arbeiten kann, steht außer Frage. Ich zumindest will damit keine Bands mehr mischen, es nervt viel zu sehr. Schön, dass ihr die Nerven und die Zeit dafür habt, ich habe sie nicht. Da war wirklich das alte Behringer DDX3216 übersichtlicher und schneller zu bedienen. Im Übrigen sinds gerade die doch professioneller arbeitenden Tontechniker, die ein 01V96 für Bandjobs ablehnen, und die Hobbytonkutscher wollen lieber analog. Mit dem 01V96 kauft man also in der heutigen Zeit ein Pult, was man hauptsächlich selber bedienen müssen wird! Dazu sind dann auch wieder Grafik-EQs für Monitore und Summe nötig, und mindestens für die Summe wirst du bei einem Neugerät nicht unter 600 Euro zurecht kommen. Von dem Alesis würde ich die Finger lassen, den wollen Fremdtechniker auch nicht bedienen. Ich denke, es macht keinen Sinn, Equipment für die Vermietung zu kaufen, was nur eine sehr kleine Gruppe von Kunden anspricht, gerade weil es das einzige Equipment dieser Art im Lager ist.

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