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Ebay-Versand nach Frankreich

  • R880
  • 6. Oktober 2011 um 23:25
  • R880
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    • 6. Oktober 2011 um 23:25
    • #1

    Ich habe einen DAT-Recorder mit DHL nach Frankreich in einem 5HE Rack verschickt.
    Das Ganze war noch in einem Karton verpackt. Nun bekomme ich diese Bilder vom Käufer.
    Er behauptet der Karton sehe gut aus, 2 Schrauben lägen lose in diesem und der DAT sieht so aus:

    Hat eigentlich einen netten Eindruck gemacht der Mann, mir aber im Vorfeld erzählt, dass
    er schon einen aus USA gekauft hat und dieser durch den Versand beschädigt war.

    Was soll ich davon halten...?

  • oton
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    • 6. Oktober 2011 um 23:35
    • #2

    wenn der DAT WIRKLICH gut verpackt war, dann muss er sich wohl mit DHL rumschlagen ...

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • R880
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    • 7. Oktober 2011 um 06:57
    • #3

    Das war in einwm Liverack mit Deckel geschraubt.

  • Wurst Werner
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    • 7. Oktober 2011 um 09:11
    • #4

    Hab mal einen Amp im Amptowncase zum Service geschickt. Die Frontplatte sah beim Eintreffen genau aus, wie bei deinem DAT Recorder und beim 4HE Case waren die Rackschienen vorne rausgebrochen :shock:
    Beanstanden bringt rein nichts, weil das Totschlag Argument der Pakethansels immer greift. Keine Originalverpackung = keine Erstattung. So einfach machen die sich das.
    Ich sach ja immer, die sollten die ganze DHLUPSDPDHERMES Bande nach Afghanistan schicken, bei deren Zerstörungspotential wäre ganz schnell Ruhe in der Region :twisted:

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • R880
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    • 7. Oktober 2011 um 09:28
    • #5

    Ja, toll...
    Und ich habe im Nachhinein Paypal akzeptiert, weil es so freundlich war die Gebühren dafür zu bezahlen.
    Jetzt vordert er das Geld von Paypal zurück und ich bin der Depp.

  • Wurst Werner
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    • 7. Oktober 2011 um 09:46
    • #6

    Sieht so aus, als wenn Du diesmal nicht der Gewinner bist. Seit diesem Vorfall schließe ich bei Ebay Auktion und dem Versand von schweren Geräten die Haftung von Transportschäden aus.
    Andersrum ist es mir als Käufer ebenfalls mal passiert, dass ich ein Panasonic DA7 Pult im Case gekauft habe und beim Eintreffen Gehäuse und Display gerissen waren! Auf dem Schaden ist auch der Verkäufer sitzten geblieben. Mal gewinnt man, mal verliert man...so ist das im Leben :|

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • R880
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    • 7. Oktober 2011 um 10:07
    • #7

    Naja, ich habe das Gerät ohne jegliche Gewährleistung verkauft. Das wird Paypal aber egal sein.

  • djobi
    Verifiziert
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    1
    • 7. Oktober 2011 um 10:14
    • #8
    Zitat

    Ich sach ja immer, die sollten die ganze DHLUPSDPDHERMES Bande nach Afghanistan schicken, bei deren Zerstörungspotential wäre ganz schnell Ruhe in der Region :twisted:


    rofl

    Dazu gibts ja schon nen anderen Thread. Ein Case ist halt kein Verpackungsmittel bei einem Paketversand. Aus Erfahrung sollten die Geräte in einem Case immer (!) abgepolstert werden, d.h. Styroporplatte zw. Deckel und Gerät, und auch hinten im Case Styropor rein, das sich das Gerät nicht mehr bewegen kann. So Kartons werden gekippt (ich will jetzt nicht umgestossen sagen) und müssen je nach Paketdienst-AGB (z.B. DPD) 80cm Fallhöhe (!) überstehen.

    Rein rechtlich ist der Gefahrenübergang zu unterscheiden. Zwischen privat und privat bzw. gewerblich und gewerblich ist dies bei Übergabe beim Paketdienst. Eine Vertragsnebenpflicht beim Versendungskauf ist allerdings die ordentliche Verpackung der Ware. Bei einem Versandschaden wird dies gerne angezweifelt.

    Bei einem Verkauf von gewerblich an privat haftet jedoch der Verkäufer dafür, daß die Ware einwandfrei beim Kunden ankommt.

    Ich ärger mich gerade z.B. mit einer defekten Nebelmaschine bei DHL. Angeblich ist lt. Kunde eine Platine im inneren abgerissen. Vorm Versand lief das Ding noch.

    Letztens wars ein ELA-Verstärker, Rackohren sahen genauso aus wie die Fotos, zusätzlich noch hinten eingedellt. Aussage DHL: Ware nicht ausreichend verpackt. Karton zu dünn, zu wenig Füllmaterial. Wurde aber für die Rücksendung von DHL nachverpackt - die der Haufen Pappe aussah, der hier ankam war unter aller Sau. Ich habe dem gewerblichen Kunden darauf ein Austauschgerät zugeschickt, in das ursprüngliche kann ich über 100€ Ersatzteile versenken.

    Und zum Auslandsversand: ausländische Käufer und Paypal geht gar nicht!

    Beispiel: Kunde aus F kauft 3 Grenzflächen. Hat damit irgendwelche Probleme, moniert über PayPal. Schickt die Mikros für 300 € (!) unversichert und ohne Nachweis zurück. Sendung kommt nie an. Immerhin hat PayPal das Geld dann irgendwann (Wochen .. Monate ..) wieder freigegeben.

    Gewerblicher Kunde aus BE kauft Endstufe. Gewährleistung lt. AGB ausgeschlossen. Vorher getestet, läuft. Kunde hat ein Problem damit, geht angeblich nicht. Auf meine Nachfragen geht er nicht ein. PayPal erstattet, ich bekomme immerhin die Ware wieder. Läuft natürlich. Trotzdem bleibe ich auf Ebay, PayPal und auch die Hinsendekosten sitzen.

    Zitat

    Mal gewinnt man, mal verliert man...so ist das im Leben :|


    Und nein, das heisst: Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Online
    niggles
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    • 7. Oktober 2011 um 11:16
    • #9
    Zitat von "Wurst Werner"


    Ich sach ja immer, die sollten die ganze DHLUPSDPDHERMES Bande nach Afghanistan schicken, bei deren Zerstörungspotential wäre ganz schnell Ruhe in der Region :twisted:


    Du hast TNT vergessen; Die heissen nicht umsonst so :twisted:

    Geräte in 19"-Racks verpackt per Paketdienst schicken ist grundsätzlich keine gute Idee. Die Fahrer müssen alles alleine durch die Gegend wuchten und gehen mit schweren Kisten dementsprechend ruppig um...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • R880
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    • 7. Oktober 2011 um 11:47
    • #10

    Wie man es macht ist es falsch. Dachte das Rack schützt ihn. Habe in das Rack noch Luftpolsterfolie gestopft, damit er gestützt ist.
    Laut Paypal Dame muss er zur französischen Post und danach ggf. sich bei Paypal beschweren.
    Wir werden sehen... einmal und nie wieder.

  • jannis schliesser
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    • 7. Oktober 2011 um 18:32
    • #11

    An Füllmaterial darf man niemals sparen!!!. Ihr müsst beim Versand mit Paketdiensten immer alle Hohlräume ausfüllen.
    Ein kleiner Tipp für alle die noch was verschicken wollen: Polstert die Geräte im Case mit allem möglichen Füllmaterial (Schaumstoffstücke, Styropor, Zeitungen, alter Molton....alles was weich ist) und schaft eine gute Knautschzone(3-5cm) um das gesamte Case plus ordentlichen Karton. Bezahlt lieber mehr für das Paket.

    Ich war mal in so nem Umschlaglager von einem der genannten Paketdiensten. Das ist wirklich faszinierend. Die kleinen leichten Päcken fliegen da schon ganz schön rum. (ca 2m im bogen bis zu 1m tiefe) bei den großen schweren die fallen nur ca 10cm aber krachen dann mit aller wucht auf das Ende der Rollenbahn auf. Nur sperrige Pakete wie lange Rollen oder so werden von Hand weitergeschoben und werden somit auch nicht so beansprucht wie die automatische Verteilung.

    Viel Spaß beim Verpacken

    Gruß
    Der (bald) staatlich geprüfte Hochstapler

  • Online
    niggles
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    • 7. Oktober 2011 um 18:54
    • #12

    Der wichtigste Schritt fehlt auch hier: Rackschrauben lösen! Am besten Gerät und Rack getrennt versenden, dann kann man das Gerät mit grossen Styroporblöcken sauber im Karton einpolstern.
    Falls das z.B. wegen fester Verkabelung nicht geht sollte man die losgeschraubten Geräte mit grobem, dichten Schaumstoff allseitig im Case einkeilen und das ganze Case wiederum mit Styropor in einem ausreichend grossen Karton einpolstern.

    Das Hauptproblem sind meiner Erfahrung nach übrigens nicht die Verteilzentren sondern die durch irrsinnigen Druck und viel zuwenig Zeit abgestumpften Fahrer. Alles was man nicht mehr locker mit der Hand aus dem Regal nehmen kann liegt lose am Boden und kracht bei einer Vollbremsung in der Stadt mit 3m Anlauf gegen die Wand... :shock:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • TomyN
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    • 10. Oktober 2011 um 08:14
    • #13

    Hi,

    normalerweise beginnt ab deiner Lagertüre die Zuständigkeit des Empfängers.
    Reklamieren muss der Empfänger beim 'Frachtführer', und zwar in (engen) Fristen, die davon abhängen, ob die Beschädigung äußerlich zu erkennen war, oder nicht.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • R880
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    • 10. Oktober 2011 um 08:28
    • #14

    Lest Euch das mal durch:

    I phoned to colisposte on friday afternoon. they have a special number for complaints

    They opened a complaint case. Number is 11100704792 (you can give it to DHL)

    At first, the woman told me that they are not responsible if the parcel has no damages and if the content has damages. THis is the official coliposte rules.

    After that, I told her that I was surprised because the parcel was a "signed delivery" one but I didn't signed the receipt. When the delivery man came to my office (I work for the ministry of home affairs), a police man called me by phone. I took a lift and less than 5 minutes later I was at the reception but the delivery man was not there anymore. My colleague, who is a policeman, signed the receipt. But the delivery man wrote on it signed by a keuf. In french the word "keuf" means "cop" whih is not very positive for the police. When I said to the woman about the signed "bad" receipt, she changed is mind and she told me that she has to tell her chief because I didn't signed the receipt and because this is the interior ministry
    I told her that the dat was a professional recorder and it had serious damages
    She told me that someone is going to call me before oct 14th

    I don't know what will happen and if they can give me a refund or a partial one.

    The point is that I spent 192 euros for nothing. I can ask for a repair but it should cost between 150 and 200

    So, I don't have many choices. I'm going to wait 1 week. If DHL and colisposte don't want to pay a refund because they put the blame on each other I'm going to open a case on paypal

    I'm sorry about that. I don't know what happened. It's not my fault, maybe it's not yours but someone has to pay for the prejudice.

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 15. Oktober 2011 um 07:36
    • #15

    Spricht für nen Franzosen aber echt brauchbares Englisch ;)
    Nun zum Sachverhalt.
    Ich habe schon einige Racks mit Inhalt verschickt. Das wichtigste ist meiner Meinung nach, dass sich das festgeschraubte Gerät im Case möglichst keinen mm bewegen kann. Ich presse also zwischen Gerät und Case jede Menge Verpackungsmaterial, so dass auch wenn das Rack auf dem Kopf oder ähnlich liegt nicht nur die 4 Caselaschen das ganze Gewicht halten müssen. Macht man das nicht kommt schnell ein Schaden wie auf den Fotos zustande wenn das Rack wie üblich nen Meter herunter fällt...
    Dazu mache ich außen herum um das Case meist noch 2-3 cm Schaumstoff (wenn verfügbar) und packe den Kram in ein Paket. So verpackt ist bis jetzt alles heile angekommen, auch wenn der Karton außen herum sich zum Teil schon aufgelöst hatte...
    3 Lagen Pappstücke anstatt dem Schaumstoff funktionieren meist auch ganz gut.

    Ansonsten verschicke ich große/schwere Gegenstände ungern ins Ausland. Und noch weniger gerne habe ich die Bezahlung per Paypal.

  • tufkadib
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    2.687
    • 18. Oktober 2011 um 10:56
    • #16

    Hallo,

    zum leidigen Thema Versand und Versandschäden auch meine Meinung:
    Ein Rack taugt nicht als Versandverpackung. Darin werden die Geräte nur durch ihre Frontplatten gehalten, allein diese Idee verdient schon Strafe (deshalb sehen DIN-Gerätegestelle innen auch gänzlich anders aus, die haben Gleitschienen für jedes Gerät und rückwärtige Haltezapfen).
    Zur Messung von Beschleunigungen beim Transport gibt es übrigens beilegbare Sachen. Anhand dessen kann man dann auch feststellen, ob der Paketdienst seine eigenen AGB ernst nimmt...

    Sebst schwere und / oder empfindliche Sachen lassen sich aber versenden, die Verpackung kostet aufgrund der kostenmäßig voll durchoptimierten ("für den Markt fit gemachten") Paketdienste aber etwas Aufwand (und auch Geld). Im Dampfradioforum war es schön beschrieben, mit zwei Kartons, Füllstoff und Isovermatten.

    Das letzte positive Gegenbeispiel welches ich noch erleben durfte, stammt aus der Mitte der 90er Jahre: ein Videorecoder (Semiprofiteil, sauschwer), mit ringsum 5mm Schaumstoff versehen in einen Karton getan, wo er saugend reinpaßte: nicht ein Kratzer! Danke, gute alte Deutsche Post.


    MfG
    DirkB

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