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Warum fragt niemand die richtigen Leute?

  • ERICH
  • 2. Mai 2003 um 17:40
  • ERICH
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    • 2. Mai 2003 um 17:40
    • #1

    Hallo,

    mir ist schon des öfteren aufgefallen, dass für jeden Scheiß ein Fachmann geholt wird.

    Siehe Computer, Elektroinstallation, Klemptner,... alles lässt man, wenn man selbst nicht richtig damit vertraut ist vom Fachmann machen.

    Nur im Bereich Beschallung (vorallem Sprachbeschallung z.B. in Kirchen) ist das nicht der Fall.
    Da macht das der Computertyp von nebenan, der 80 Jahre alte Elektromonteur, ... aber es wird nie jemand wirklich Fachkundiges gefragt.

    Und dann stehen die noch da, wie "Wir haben eien neue Anlage, die ist viel besser (weil teurer), als die alte."

    Das fällt doch nicht nur mir so auf, oder?

    Ich habe schon alles mögliche gesehen.


    Hifi Boxen, riesen Dinger an selbigen "Amp".

    Mikrokabel, die so dünn, wie en Streichholz sind.

    Dj Mixer zum abmischen der Signale (einer von IMQ, der hat ne sogenannte BOOOOOOST Taste, wenn man die drückt, ist alles zu spät, da koppelt alles, was keine CD ist :D ).

    Tonnenweise ELA Böxchen, verkertherum (oben ist unten?), ohne Delay hintereinander gehängt.

    Aber noch nie einen EQ, geschweige einem richtig eingestellten.

    Ist das normal?

    Selbst zu einer Presentation eines schweineteuren CAD Programms, kam der billigste schrott zum Einsatz, dauerne Feeeeeedback und hinterher fast Kopfschmerzen vom sog. Sound.

    Ich komm mir ziemlich verarscht vor, es sind genau die Leute, die bei einem Konzert gerannt kommen und sagen, das und das soll ich besser/lauter machen, weil sie das so finden, die solchen Scheiß zu stande bringen.

    Da habe ich doch bestimmt Leidensgenossen, oder?

    mfG


    ERICH

    2 Mal editiert, zuletzt von ERICH (3. Mai 2003 um 14:30)

  • gobogeek
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    • 2. Mai 2003 um 18:20
    • #2

    naja, erich, das ist leider nicht nur bei va-technik so.. auch im bereich multimedia (web design, grafik design, cd rom design, video, etc) ist es ähnlich... leider :roll:

    drop movinglights, not bombs! ;)

  • Tobias P.
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    1.225
    • 2. Mai 2003 um 18:55
    • #3

    Hi!

    Ja, du hast schon recht, aber das ist überall so. Ich hatte beispielsweise vor kurzem nen Job in einem kleinen Saal. Da hat der Besitzer Elektriker gespielt und in den Lasttrenner für nen 32A CEE 125A NH's reingekloppt - mit der Kombizange übrigends.
    Aber ansonsten heisst es auch bei mir immer wieder, dass "die Lichtshow sch****e aussieht" und "ich kann das ja viel besser, hab ja schliesslich eine Lichtorgel im Partykeller, die hat über 120 Euro gekostet, blabla".
    Aber dann gibt es auch immer wieder nette Gäste, die sich für den schönen Abend bedanken und dann weiss ich wieder, warum mir der Job so viel Spass macht.

    CU, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • Didy
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    • 2. Mai 2003 um 20:20
    • #4

    Hi,

    also ich möchte mir nicht anmaßen hier über das Thema PA und Profis zu diskutieren; vermutlich gehöre ich als Schülerband-Tech gerade zu denen gegen die du hier argumentierst. Mit dem Unterschied daß ich außer meiner eigenen Band (und ggf. Bands mit denen wir einen gemeinsamen Gig machen) nix mach.

    Ich möchte nur dazu was sagen:

    Zitat von "ERICH"

    Siehe Computer, Elektroinstallation, Klemptner,... alles lässt man, wenn man selbst nicht richtig damit vertraut ist vom Fachmann machen.


    Täusch dich da nicht. Ich bin noch in einem anderen Forum wo es u.A. Bretter für Elektronik und Heimwerken gibt. Und was meinst du wie oft da in diesen beiden Brettern Leute kommen, die von Steckdose, Lichtschalter bis hin zu E-Herd und Durchlauferhitzer alles anschließen wollen; obwohl sie teilweise höchstens die Rudimentärste Ahnung (Ich weiß wie man ne Steckdose anklemmt, wie geht ein DUrchlauferhitzer?), zu großen Teilen aber ganz offensichtlich keinen Blassen haben.
    Und jedesmal müssen wir aus dem Elektronikforum (teils Elektrofachkärfte, teils einfach Elektroniker mit genügend Sachverstand) insbesondere bei denen, die keinen Blassen haben, dagegenwettern. Und dabei noch gegen die Leute argumentieren, die mit funidertem Halb- oder Viertelwissen meinen, Leuten die Null Ahnung haben, Tips geben zu müssen.

    Bitte leute, macht das beim Holzbasteln, aber nicht bei Elektroanschlüssen...

    Tobias P: Aua....
    Aber ein Lasttrenner als Absicherung für ne CEE32 ist doch auch nicht grad alltäglich?

    Schönen Gruß
    Didi

  • wora
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    • 3. Mai 2003 um 02:48
    • #5

    nun ja erich,

    stell dir mal vor, alle installationen würden auf anhieb klappen und niemand wäre unglücklich...

    das wäre ja das reinste desaster für die hersteller der geräte, weil sie noch viel weniger produzieren könnten und wieder mehr leute auf der straße stehen würden.
    mit sicherheit auch einige von uns, die den scheiss ja ab und an neu richten müssen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sachsensound
    Verifiziert
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    • 3. Mai 2003 um 05:29
    • #6
    Zitat von "Tobias P."

    ...Da hat der Besitzer Elektriker gespielt und in den Lasttrenner für nen 32A CEE 125A NH's reingekloppt - mit der Kombizange übrigends.
    ...


    Der schlimmste Fall wären dann nur noch einfache NH Trenner dazwischen...
    Die wären dann höchstens ne Sicherung für >1000A :lol:
    Aber auch das ist in manchen Situationen erlaubt. Wenn z.B. eine ausreichende Vorsicherung bereits drin ist. Dann kann man mit den NH Trennern sich eine Ausfallquelle sparen. Aber eben nur dann wenn es vorgesichert ist.


    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • Tobias P.
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    • 3. Mai 2003 um 13:19
    • #7

    Hi!

    @ Didy: Lasttrenner für ganz normale CEE - Anschlüsse sind eigentlich gar nicht so unüblich. In großen Industriebetrieben werden sogar für 16A schon entsprechende NH's verwendet. Daher kommt ja auch die Bezeichnung "Industriesicherung" (unter der findest du NH's z.b. bei RS). Auch in "Niederspannungs - Hauptverteilungen", z.b. in Fernsehstudios, ist alles über 32A mit NH - Lasttrennern gesichert, teilweise sogar schon alles über 16A.
    Es gibt aber leider auch jede Menge Elektrofachkkräfte, die nicht wirklich wissen, wie man NH's richtig zieht bzw. steckt.
    Die wenigsten benutzen statt einem einfachen Griff einen Stulpenhandschuh und einen Helm mit getöntem Visier (aus Schutz vor Lichtbögen und glühenden Kupferspritzern) hat bis jetzt keiner verwendet, den ich gefragt habe.

    CU, Tobias

    PS: Ich hab mich vertan, es war weitaus schlimmer: nicht der Besitzer hat diesen Murks fabriziert, sondern der Elektromeister, der die Installation ausgeführt hat. Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.......

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • Hubert Barth
    Profi
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    • 3. Mai 2003 um 14:27
    • #8
    Zitat von "ERICH"

    Mikrokabel, die so dünn, wie en Bleistift sind.

    Wie dick müssen Mikrokabel den Deiner Meinung nach sein?
    Und welchen Vorteil versprichst Du dir von dickeren Mikrokabeln?

    neugierig

  • ERICH
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    • 3. Mai 2003 um 14:30
    • #9

    Schuldigung, hab mich verschrieben, sollte Streichholz werden(werd das gleich mal ändern).
    Ich glaug, ich war etwas konfus.

    mfG


    ERICH

  • djtechno
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    1.255
    • 3. Mai 2003 um 21:41
    • #10
    Zitat von "Didy"

    Hi,

    also ich möchte mir nicht anmaßen hier über das Thema PA und Profis zu diskutieren; vermutlich gehöre ich als Schülerband-Tech gerade zu denen gegen die du hier argumentierst. Mit dem Unterschied daß ich außer meiner eigenen Band (und ggf. Bands mit denen wir einen gemeinsamen Gig machen) nix mach.

    Ich möchte nur dazu was sagen:


    Täusch dich da nicht. Ich bin noch in einem anderen Forum wo es u.A. Bretter für Elektronik und Heimwerken gibt. Und was meinst du wie oft da in diesen beiden Brettern Leute kommen, die von Steckdose, Lichtschalter bis hin zu E-Herd und Durchlauferhitzer alles anschließen wollen; obwohl sie teilweise höchstens die Rudimentärste Ahnung (Ich weiß wie man ne Steckdose anklemmt, wie geht ein DUrchlauferhitzer?), zu großen Teilen aber ganz offensichtlich keinen Blassen haben.
    Und jedesmal müssen wir aus dem Elektronikforum (teils Elektrofachkärfte, teils einfach Elektroniker mit genügend Sachverstand) insbesondere bei denen, die keinen Blassen haben, dagegenwettern. Und dabei noch gegen die Leute argumentieren, die mit funidertem Halb- oder Viertelwissen meinen, Leuten die Null Ahnung haben, Tips geben zu müssen.

    Bitte leute, macht das beim Holzbasteln, aber nicht bei Elektroanschlüssen...

    Tobias P: Aua....
    Aber ein Lasttrenner als Absicherung für ne CEE32 ist doch auch nicht grad alltäglich?

    Schönen Gruß
    Didi

    Alles anzeigen

    Stimmt, das gabs immer wieder z.b. unter http://www.electronicwerkstatt.de

    Aus diesem Grund wurden auch Hochspannungsthemen in den "normalen" verboten, und duerfen nur noch in einem Forum diskutiert werden,das ausschließlich fuer die USER zugänglich ist,die entspr. Wissen besitzen.

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

  • Mechwerkandi
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    • 5. Mai 2003 um 11:22
    • #11

    @ Erich:

    Wer sind den die "richtigen" Leute??
    Tonmeister? Oder ein Veranstaltungstechniker?
    Wen soll ich denn fragen?
    Den Händler? Der wird mir immer erst das anbieten, was er gerade dahat, ohne Rücksicht darauf, ob der Kunde damit glücklich wird oder nicht.
    Teuer=gut, Prinzip Bose.

    Hier in HH sind Aufträge für grössere, architektengesteuerte Festinstallationen nur über eine "Rückvergütung" zu erhalten, hat auch Vorteile, man weiss immer schon im Voraus, was da hängt... :D

    Wenn nicht zufällig jemand da dran ist, der bereit ist, sich mit der Materie auseinanderzusetzen, läuft das immer auf das gleiche hinaus:
    Irgendwas wird bei irgendwem eingekauft und von irgenwem anderen montiert, und das funktioniert dann, na: irgendwie... :wink:

    Oder Du nimmst das, was alle haben, (Control 1 in der Kneipe...), dann kann sich wenigstens keiner beschweren, das muss ja gut sein, weil's eben alle haben...

  • Sound-Klinik
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    • 9. Mai 2003 um 09:02
    • #12

    ... jeder sieht heute irgendwie zu, daß er klarkommt.
    Handwerker pfuschen "gelegentlich" am Bau, vermeintliche Fachleute "beraten" das, was gerade am Lager ist und vermeintliche Akustikexperten (Elektromeister etc.) installieren ELA-Systeme in Kirche, Sporthallen und Schulen.

    Letzteres beobachte ich seit Jahren (in Kirchen, Schulen, Turnhallen usw.).
    Es liegt aber auch wesentlich an der Vergabepraxis bei öffentlichen Ausschreibungen - denn: Nicht immer sitzen in den Behörden Fachleute für Beschallungstechnik. Oft entscheidet dann "ein Verantwortlicher", daß der "billigste" Anbieter den Auftrag bekommt - ... nach einigen Jahren wird dann "nachgerüstet" ... nach einigen Jahren wird dann (wieder) nachgerüstet ... (und richtig funktioniert hat es nie ...).
    Über solche "Projekte" könnte ich mittlerweile ein Buch schreiben ...

    Ich habe bei solchen Ausschreibungen auch schon mal mit angeboten. Man bekommt dann hinterher meistens ein Schreiben, "... daß wir Ihr Angebot leider nicht berücksichtigen konnten, da ein günstigeres Angebot vorlag ...".

    Und es geht immer so weiter, denn: Der Steuerzahler bezahlt ja !!!

    In einem Land, wo hauen und stechen immer wichtiger wird - wo Menschen so lange befördert werden, bis sie den höchsten Grad ihrer Inkompetenz erreicht haben, sehe ich auch keine besseren Aussichten am Horizont.
    Meine persönliche Meinung: So arbeiten, daß man sich selbst nichts vorzuwerfen hat - und seine Kunden und Freunde so behandeln, daß diese einem auch noch nach Jahren ins Gesicht schauen, ohne die Faust zu gebrauchen.

    Viele Grüsse sendet

  • dirtyharry
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    • 10. Mai 2003 um 11:22
    • #13

    Seid doch froh, wenn die Festinstallationen nix taugen, da gibts wenigstens was zum Verleihen....
    Gruss und GUTE Zeit wünscht H.

  • Didy
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    • 10. Mai 2003 um 21:59
    • #14

    Tobias P.: Ja klar inner NSHV wirds nix anderes geben. Aber wie oft bezieht man schon seinen Strom direkt von der NSHV? Ich mein, ich sowieso nicht. Aber ich geh mal davon aus, in "normalen" Hallen werden auch die Profis zumeinst ne CEE haben die über einen ganz normalen Sicherungskasten angeschlossen ist, oder nicht? Gut in Stadien etc. könnte das was anderes sein :)

    djtechno: Ne sowas gibts bei http://www.spotlight.de nicht; Separatforen. Wäre ja auch bischen Zwei-Klassen-Mäßig. Und wer entscheidet wer in die Spezialforen kommt?
    Es geht ja auch gar nicht darum, daß die Profis etwas diskutieren und die Laien meinen sie müssen es nachahmen; sondern daß die Laien was fragen. Und das verbieten... Da denk ich mir doch, lieber fragen sie als daß sie es einfach so machen. Dann kann man sie ggf. umstimmen (auch mit abschreckenden Szenarien etc.); oder wenn man sieht daß er sich mal nicht ganz idiotisch anstellt und nur eine Steckdose austaschen will, sagt man ihm halt daß der grüngelbe in die Mitte kommt...
    Oft geb ich auch den Tipp für Leute die selbst Installieren/Neuintallieren wollen: Mit FAchmann zusammen tun; Schlitze klopfen, Dosen eingipsen, Stirppen ziehen kann man selbst, u.U. wenn der Elektriker mitmacht nach Anweisung auch Steckdosen installieren; kompliziertere Verdrahtung und insbesondere Verteilung, sowie dann Abnnahme soll Elektriker machen. Ich denke bei sowas werden auch viele Elektriker mitmachen.

    @Sound-Klink: Ja die behördliche Vergabepraxis... Bei uns wurde jüngst das Rathaus angebaut (dieses WE ist offizielle Einweihung). Ich hab gedacht ich häng, als ich am Bau das Banner eine Elektrofirma gesehen ahb von nem Ort, ca. 15-20 Autominuten entfernt. Dabei wären zwei Elektrobetriebe am Ort!!
    Und eigentlich denke ich sollte man als Kommune doch interessiert sein daß die eigenen Betriebe gehen. Zumal laut nem Kumpel von mir (ich habs nicht selbst gehört) ein GEmeinderat oder sojemand mal die Leute aufgefordert haben soll, am Ort einzukaufen und nicht im Nachbarort (wo's eben V-markt udn Aldi gibt). DAS ist auch ne Frechheit!

    Schönen Gruß
    Didi

  • ERICH
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    • 11. Mai 2003 um 10:29
    • #15

    Es macht mich halt nur nachdenklich, dass es viele Leute stört (ich hab den Pfarrer gar nicht verstanden,...), aber doch immer wieder so ein Schrott gebaut wird.

    Bis jetzt hab ich nur eine gescheite Festinstallation gesehen.
    Es war eine Kirche. Die hatten 2 doppel10"1" Boxen vorn und das selbe als Delay.
    Wenn Konzert ist schieben sie 4 18"er drunter und gut is.

    Naja, stimmt jedenfalls, das die anderen immer Leihen müssen.

    mfG

    ERICH

  • MIKE
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    • 11. Mai 2003 um 11:04
    • #16

    Also, das mit den Kirchen kenne ich auch , da ich selber einige Beschallt habe hier in meinem Umkreis.

    In jeder Gemeinde gibt es jemanden der meint er versteht etwas davon und der steht einem Permanent an der Seite und guckt!!!!!

    Der hat auch immer einen schlauen schnack auf Tasch´selbst wenn man seinen Pfusch repariert.

    Gemeineden leben halt von deiser Menschlichen Gemeinschaft und dda will man die Leute nicht verschrecken oder auf den Schlips treten.

    Das selbe gilt auch für Vereine etc.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • Pfli an DC
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    • 19. Mai 2003 um 18:00
    • #17
    Zitat

    In jeder Gemeinde gibt es jemanden der meint er versteht etwas davon und der steht einem Permanent an der Seite und guckt!!!!!


    Das ist immer so- warum? Ganz einfach: Pfarrer ist mit der Anlage unzufrieden, er lässt den Fachmann kommen (und da gibt es im kirchlichen Sektor viele)- das heisst, den, den er dafür hält. (in diesem Beispiel die Firma Turmuhren *** (turmuhren? richtig gelesen, die machen nämlich ALLES- Brandmeldeanlagen, Uhren und Lautsprecher- Ach- ja Liedanzeiger) Es wird auch kein Termin mit einer zweiten Firma ausgemacht, so zum Beispiel mit der Firma, die die alte Anlage geliefert hat. Jetzt spricht der Pfarrer seine Wünsche an (meist: Laut muss es sein, verständlich) oder kriegt vom Vertreter gesagt was er zu wollen hat. Dann ist die Anlage da, und die Nutzer (nicht der Pfarrer) merken: zu wenig Eingänge usw. Und hier sind wir beim Basteln und Pfuschen (denn Geld gibt es keines mehr, die Anlage ist ja neu...)
    Diese Säulenlautsprecher waren eine feine Sache, als es noch nicht möglich war Delays in der nötigen Anzahl einzubauen ohne daß die Kosten explodieren. Und die Vorgängerfirma hat es (vor 15 Jahren) geschafft eine Hallenkirche mit 100 Watt Verstärker, EQ Automatikmixer und Kompressor und diesen Säulenlautsprechern ordentlich zu beschallen (natürlich nur Sprache und dezenter Pegel). Für nur 8 000€ mehr wurde sie umgebaut - mit 2 Koreaner Ela-amps (die die es auch bei Monacor gibt und in einen geschlossenen Schrank eingebaut sind. Meine Frage: "Sollte der Schrank nicht belüftet sein? Nein das geht schon, haben wir schon öfters gemacht") eine 8X8 matrix nur für EQ und Delay (7 Eingänge ungenutzt. Meine Frage: "Warum einen modularen Mixer mit 9 Mikroeingängen, wenn an der matrix noch 7 frei sind?" Antwort: "Es war der Wunsch die Eingänge mit der Hand regeln zu können" Tja, komisch dass es für die matrix eine Fernbedienung gibt mit der man die Eingänge regeln kann, aber das wusste man wohl nicht...) und als Mixer einen Automatikmixer der zwar blinkt wie ein Christbaum, aber ob das einen Automatikmixer ausmacht? Ach ja, keine neuen Mikrofone und Boxen (man musste ja sparen...)
    Fazit: mit diesem technischen und finanziellem Aufwand hätten viele bessere Ergebnisse erzielt, aber es war eine Fachfirma mit Referenzen und als Vertreter tingelt ein Dipl Ing durch die Lande. Und wem traut jemand ohne Erfahrung wohl mehr? Dieser "Fachfirma" oder dem erfahrenem Beschaller der am Ende "grosse Lautsprecher" verkaufen will, wo doch die anderen sagen, dass es mit den kleinen Säulen genauso geht...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 19. Mai 2003 um 20:13
    • #18

    ... solange es nur die Kirchen betrifft, könnte man ggf. in Versuchung kommen, daß "die ja genügend Geld haben ...".

    Aber: Was ist mit Schulen und Sporthallen (Stichwort: Steuerzahler !!!) ?
    Was man da teilweise sieht, ist schon total frech:

    Da wird manchmal mit HiFi-Krams irgendwas zusammengemixt, ergänzt mit kleinen "Profimischern" von Monarch (jetzt heißen die ja anders ...). Hinzu kommen noch "professionelle", an der Decke baumelnde Mikros (für ca. EUR 45,-), mit denen der aussichtslose Versuch unternommen wird, Schulaufführungen (also unter Theaterbedingungen ...) zu übertragen ...

    Eigentlich könnte man darüber lachen, wenn nicht wir alle diesen Schrott mit unseren Steuergeldern bezahlen würden !

    Viele Grüsse sendet

  • SebastianStoffregen
    Beiträge
    38
    • 19. Mai 2003 um 20:24
    • #19

    @ Sound-Klinik
    Naja das ist ja nun ganz schwer in ein Cliché gerutscht. :evil: Es gibt auch viele Schulen, die peu à peu versuchen verünftige und qualitativ gute Technik zu kaufen. Die Praktik hat sich bei uns nur bewährt.

    Also nicht alle Schulen arbeiten mit Hifi Anlagen und 45€ Mikros!! :wink:

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 20. Mai 2003 um 09:30
    • #20
    Zitat von &quot;SebastianStoffregen&quot;

    @ Sound-Klinik
    Naja das ist ja nun ganz schwer in ein Cliché gerutscht. :evil: Es gibt auch viele Schulen, die peu à peu versuchen verünftige und qualitativ gute Technik zu kaufen. Die Praktik hat sich bei uns nur bewährt.

    Also nicht alle Schulen arbeiten mit Hifi Anlagen und 45€ Mikros!! :wink:

    ... sicher nicht alle, aber es kommt sehr oft vor. Ich habe schon sehr viele solcher Installationen gesehen !

    Es liegt wohl auch an der üblichen Ausschreibungspraxis. Der Elektriker, der die Stromversorgung macht, "nimmt" die Beschallung dann eben "noch mit" ... - bei öffentlichen Ausschreibungen entscheiden nicht immer Fachleute und letztendlich kommt das "Preiswerteste" dann 'rein.

    Da gibt es dann "erfahrene" Elektromeister, die in einer großen Schwimmhalle in jede Ecke eine Box schrauben, (Bau-) Ingenieure, die kleine Wandlautsprecher in einem großen Saal für ca. 800 Personen an die Decke (ca. 7 m Höhe ...) schrauben (... lassen) u.v.m.

    Ich habe viele Jahre für einen Lautsprecherhersteller Beratungen und Akustikseminare durchgeführt und weiß, mit wieviel Ahnungslosigkeit seitens der installierenden Zunft herangegangen wird.
    Ich rede hier nicht von spezialisierten Firmen, die Theater und große Kinos ausstatten - ich rede von den vielen Elektrikern, die sich in Schulen, Sporthallen und auf Sportplätzen austoben.

    Viele Grüsse sendet

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