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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Wie wird eine D-Typ Aussparung angefertigt ( z.B. XLR )?

  • uifei
  • 19. Mai 2012 um 16:38
  • uifei
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    787
    • 19. Mai 2012 um 16:38
    • #1

    Ratgeber zum Fertigen von Aussparungen mit einem Durchmesser von mehr als 12mm mit einem Akku-Schrauber:

    1. Bohrer 2 - 14mm je nach Bohrfutter und passendem Bohrer möglich
    2. Bi-Metal Lochsäge 14 - 102mm
    3. HM Lochsäge 14 - 150mm

    Für eine XLR Buchse ( Standart D-Typ ) wird ein Durchmesser von 23,8 mm ( => 24mm ) benötigt;
    bei einer Maschinenschukosteckdose sind es bereits 44mm.

    Alle diese Aussparungen wollen letzendlich sauber in Aluminium oder Blech geschnitten werden. Am besten noch ohne viel Nacharbeit.

    Verschiedene Versuche ein sehr sauberes Ergebnis zu erzielen, wird mit einer HM Lochsäge ( z.B. Flachschnitt ) erreicht.
    Die Aussparungen sind fast gratfrei und extrem rund, auch wenn mit einem Akku-Schrauber gearbeitet wird.
    Diesen Lochsägetyp gibt es im Durchmesserbereich von 14 - 150mm.

    Diese Sägen sind mittlerweile preislich sehr interessant, wenn es bereits 5x oder mehr Aussparungen werden sollen.
    Die Standzeit der Säge kann durch geeignetes Kühlmittel und geeignete Geschwindigkeit wesentlich erhöht werden.
    Weiterhin besteht die Möglichkeit des Nachschärfens.


    Dieses Video soll zum Nachdenken anregen:

    http://www.youtube.com/watch?v=Zf95A-OuzAs&feature=related

    Für die typischen Buchsenaussparungen habe ich folgende Abmessungen in Verwendung:

    24mm => D-Typ ( XLR Buchsen )
    29mm => Powercon True1 NAC3FPX
    30mm => Powercon 32A NAC3MP-HC
    31mm => Speakon 8pol NLT8MP
    44mm => Maschinen Schukosteckdosen

    @LH => Ja, ich verwende diese HM Lochsägen und bin sehr zufrieden mit der Schnittqualität.
    Ebenso verhält es sich mit Aluminium Profile. Wer diese ablängen möchte "fast ohne Nachbearbeitung", der möge sich
    mit einer Kapex und passendem Alusägeblatt von diesem Hersteller ausstatten.
    Die Kombination stellt eine absolute Alternative gegenüber Sägeautomaten dar und ist sogar auch noch mobil. Die Erfahrung
    habe ich persönlich gemacht. Die sogenannten Alukappsägen und Gehrungssägen samt Sägeblätter im unterem / mittlerem
    Preissegment sind einfach nur rausgeworfene Zeit und Geld.

    @JK => Ja, genau der obere Link ist zutreffend. Mit diesen arbeite ich.

    Also danke für Eure Aufmerksamkeit und viel Spass beim Selbstbau.

    __________________________________________________________________

    D-Typ BoXo , PowerCon , Powercon True1 und Zubehör

    http://www.uifei.de

    BoXo Gehäuse

    Bezugsmöglichkeit des BoXo siehe: http://www.happareute.de

    2 Mal editiert, zuletzt von uifei (20. Mai 2012 um 11:56)

  • tufkaleho
    Verifiziert
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    • 19. Mai 2012 um 20:26
    • #2

    Danke für die Auflistung.

    Bisher hab ich mich bei den D-Typ Löchern immer mit Kegelbohrern abgemüht, das Ergebniss war zwar zufriedenstellend, musste aber deutlich nachgearbeitet und entgratet werden.

    Hast du persönlich Erfahrung mit diesem System aus dem Video und kannst vielleicht Bezugsquellen nennen ?

  • joachim krautwurst
    Beiträge
    92
    • 20. Mai 2012 um 02:48
    • #3
    Zitat von "leopold hollerith"

    Bezugsquellen

    Genau die Dinger:
    http://www.saegen-shop.de/lochsaegen-hm-…c2601882?page=8

    Ohne Auswurf-Feder, aber trotzdem TCT(könnte man ja nachrüsten):
    http://www.saegen-shop.de/lochsaegen-sta…c2601572?page=3

    Gruß, Jo

    was willst'n aufm Monitor? - Keine Ahnung, was kommt denn cool?

  • MRspeaker
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    183
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    5.030
    • 20. Mai 2012 um 08:26
    • #4

    Wir fräsen die Löcher einfach.... :D
    Der Vorteil bei den schwarz- Pulverbeschichteten Alufrontplatten ist, daß die Schicht weggraviert werden kann.
    So hat man einen schönen silberfarbigen Text, schnell, einfach und billig ohne Füllmasse.

    Wenn es schnell gehen soll, nutze ich eine Hydraulische Handknacke.
    Ich glaube so teuer sind die Dinger auch nicht mehr.
    Man spart sich in jedem Fall das entgraten und muss nur vorbohren.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 20. Mai 2012 um 12:32
    • #5

    Wir benutzen so etwas:

    http://www.google.de/search?hl=de&q=schraublocher&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&biw=1597&bih=1179&um=1&ie=UTF-8&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi&ei=68e4T_T1AYjusgbswIimCA

    Nahezu gratfrei. Gibt kein Dreck. Mit einem Schlagschrauber schafft man ca. 3 Löcher in der Minute.

    Gruß
    Noel
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    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
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  • madmax
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    • 21. Mai 2012 um 16:27
    • #6

    Ich hab's früher immer lasern lassen, die hatten auch gleich 'ne Pulver-Anlage.
    Leider ist mein Vater in Rente gegangen... :shock:
    Was er selber bedauert. Jetzt hat er zwar Zeit für seine Modelleisenbahn, muß aber die Sub-D, Siemens-Messerleisten und sonstige Löcher selber feilen.
    Für die Lochsägen sollte man, vor allem bei über 40mm Durchmesser eine anständige, mechanisch untersetzbare Ständermaschine mit ordentlich gelagerter Spindel haben.
    Sowas wie 32A CEE lasse ich lieber in 'ner Schaltschrankbude hydraulisch rausknacken.

    Never stop a running System

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 22. Mai 2012 um 08:24
    • #7

    Für gelegentliche Löcher tut es auch nen vernünftiger HM Stufenbohrer und ne Standbohrmaschine.
    Das geht bei vernünftiger zu bearbeitender Materialstärke auch ohne Nacharbeiten.
    Größer als D-Typ wird damit allerdings langsam schwierig.

  • madmax
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    494
    Beiträge
    5.380
    • 22. Mai 2012 um 21:20
    • #8

    ...wobei 24mm Stufe + obligatorisches Spiel schon fast bissel groß für die Neutrik-Buchse ist...

    Never stop a running System

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 23. Mai 2012 um 09:13
    • #9

    Och geht. Soviel Spiel entsteht da nicht. Ist vergleichbar mit den vorgestanzten Adam Hall und co 1 HE Rackblenden.
    Siehe z.B. hier: http://www.extreme-webhosting.de/thomas/TAB-Akk…B-Akku-61-4.jpg
    Klar ein par Zehntel sind es, ist aber völlig im grünen Bereich.
    Natürlich nicht für die Serienproduktion geeignet....

  • illuminati235
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    630
    • 23. Mai 2012 um 09:29
    • #10

    Für Alles was über D-Size hinaus geht funktioniert so etwas wunderbar:

    http://www.delker-werkzeuge.de/Spanabhebende%20Werkzeuge/Kreisschneider/Kreisschneider%2C%20System%20Marchner%2C%20Typ%2000%20-%20GFS%20Spantechnik%20GmbH--/go?r=1599&n1=category&n2=18375&l=3&c=EUR

    Ein Herstellerlink war nicht zu finden, ich bitte den Shop-Link zu entschuldigen.

    Voraussetzung hierfür ist allerdings eine gescheite Stand-Bohrmaschine mit Drehzahlregelung. Handbohrmaschinen mit Bohrständer gehören nicht dazu!

    Gruß
    Noel
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  • madmax
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    • 23. Mai 2012 um 19:09
    • #11

    Drehzahlreglung sollte am besten mechanisch sein. Zur Not mit Riemen, der sich auf andere Riemenscheiben umlegen läßt.
    So hat man eine langsam laufende Spindel mit viel Drehmoment.

    Never stop a running System

  • TomyN
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    • 24. Mai 2012 um 22:08
    • #12
    Zitat von "illuminati235"


    Voraussetzung hierfür ist allerdings eine gescheite Stand-Bohrmaschine mit Drehzahlregelung. Handbohrmaschinen mit Bohrständer gehören nicht dazu!

    Die Kegelaufnahme für den Schneider findet man aber auch im unteren Preisbereich eher selten.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 24. Mai 2012 um 22:30
    • #13
    Zitat von "TomyN"


    Die Kegelaufnahme für den Schneider findet man aber auch im unteren Preisbereich eher selten.
    Tomy

    Die Abbildung ist zwar in MK3, aber es gibt auch zylinderförmige Versionen in 12 und 25 mm Durchmesser...

    Gruß
    Noel
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