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Störungen aus dem Stromnetz

  • Action Service
  • 17. Januar 2013 um 11:00
  • Action Service
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    • 17. Januar 2013 um 11:00
    • #1

    Guten Tag Forengemeinde,

    Bei einer Festinstalation in einer kleinen Cafebar tritt folgendes auf.

    Wenn irgendwo im Stromnetz ein Schalter betätigt wird ( Kühlschrankbeleuchtung, Mahlwerk etc.),
    ist über die Anlage selbst bei ausgeschalteten Endstufen, ein lautes Pocken in den Lautsprechern zu hören.

    Meine überlegung ist nun in jeden Amp einen Yunpen Universalnetzfilter 2 x 0.7 mH 125/250 V/AC (50/60Hz) 6 A einzubauen.

    Weiss Jemand ob das so funktioniert oder hat eventuell eine bessere Lösung ?

  • tufkamar
    Gast
    • 17. Januar 2013 um 12:29
    • #2

    Selblt bei ausgeschalteten Endstufen? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen...

    ... da müsste der "Dreckeffekt" nämlich dann über die Speakonleitungen induziert werden...

  • madmax
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    • 17. Januar 2013 um 13:35
    • #3

    Kann ich mir auchnicht vorstellen.
    Da müßte ein mords Magnetfeld herrschen; würden die Kaffeelöffel an der Wand kleben. :D

    HiFi-Endstufen / Chinaderivat kurz nach dem Ausschalten?
    Die haben meist keine Relais, welche nach dem Abschalten abfallen. Nach Netztrennung ist da noch alle Weile Saft auf den Ladeelkos. Da knackt's dann schonmal, wenn irgendwo Input herkommt.
    Versuche erstmal, die Anlage auf einen anderen Stromkreis zu legen. Entstören muß man normalerweise die Quellen.
    Ein Netzfilter könnte aber trotzdem helfen; muß aber nicht. Die Störung könnte auch anderswo reinkommen, wie etwa Peripheriegeräte.
    Wenn das bei sämtlichen Schaltvorgängen verschiedener professioneller Gastrogeräte auftritt; ist das allerdings schon sehr seltsam...

    Klingt mir eher nach Einstreuungen über eine UKW-Antenne bzw. schlecht geschirmtes (überhaupt geschirmtes??) + ungünstig verlegtes Koax-Kabel.

    Never stop a running System

  • Action Service
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    • 17. Januar 2013 um 14:32
    • #4

    Verschiedene Stromkreise und Verlegung auf andere Phase hab ich probiert. Leider ohne Erfolg.
    Die beiden Endstufen sind 1 He Ringkerne von Monacor 2x80w an 8 Ohm aber für die 4 Control one als Hintergrundberieselung ausreichend.
    Ich denke es liegt an der einfachen Verarbeitung der Endstufen und mit den Netzfiltern in den Amps hoffe ich dann Ruhe zu haben.

  • TomyN
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    • 17. Januar 2013 um 15:39
    • #5

    Hi,

    ich denke da existiert noch ein anderes Problem. Wie sieht's mit der Masse/Erdung aus?

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • test
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    • 17. Januar 2013 um 16:37
    • #6

    was du da hörst, ist der lichtbogen im Schalter. ich kann mir, wie meine Vorredner auch, das nicht so ganz vorstellen, das das auch bei abgeschalteten amps passiert.
    was da was bringen wird, ist da einen enstörkondensator parallel zu den lichtschaltern zu schalten. das wird den bogen verhindern.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Action Service
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    • 17. Januar 2013 um 16:49
    • #7

    Bei den normalen Lichtschaltern ist die Störung nicht. Bei Geräten wie die Beleuchtung von Gastrokühlschrank, Das Kaffeemahlwerk, den Eiscrusher etc. treten diese Schaltimpulse auf.

  • verstärkerberserker
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    • 17. Januar 2013 um 17:55
    • #8
    Zitat von "madmax"

    Nach Netztrennung ist da noch alle Weile Saft auf den Ladeelkos. Da knackt's dann schonmal, wenn irgendwo Input herkommt.

    Um Sicher zu gehen, dass es nicht daher kommt: Hast Du mal nur die Amps bei laufendem Signal ausgeschaltet? Da könnte auch noch nach dem Ausschalten eine Zeit lang ein Signal hörbar sein. Wenn Das verstummt, sollte aber auch nichts mehr knacken.

    Hast Du weiterhin mal gesucht, welche deiner Geräte Du vom Netz nehmen mußt/kannst, damit der Fehler nicht mehr auftritt?

    ...Holz ist braun!

  • lichtbildtondj
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    • 17. Januar 2013 um 18:54
    • #9

    Servus, um zu klären ob es jetzt an den Speakons oder dem Netz liegt, kann man einfach mal den Netzstecker ziehen, bzw abklemmen.
    Ich glaube allerdings auch nicht, dass es hinter der Endstufe "knackst".

    LG

  • Action Service
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    • 17. Januar 2013 um 20:21
    • #10

    Also ich komme gerade vom Objekt.
    Wenn ich die Amps aus dem Stromnetz nehme ist Ruhe. Wenn die Amps im Stromnetz sind pockt es wenn etwas geschaltet wird. Kann es sein das die Monacor Amps durch das Störsignal eine Spannung auf die Lautsprecher geben? Wie wenn man mit ner 9V Batterie die Phase am Speaker prüft und die Membran anschlägt?

  • TomyN
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    • 18. Januar 2013 um 06:14
    • #11

    Tritt das Problem auch auf wenn:

    a) Die Lautstärkeregler an den Amps auf 0 sind?

    b) zusätzlich zu a) die Eingangskabel abegezogen sind?

    Haben die Amps Schuko oder Euro Stecker?

    Tomy

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  • schallereignissortierer
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    • 18. Januar 2013 um 08:27
    • #12

    Monacor baut doch viele ELA Verstärker, die auch mit einer 24V Notstromversorgung laufen.
    Bei Notstromversorgung und als Durchsageamp im Notfall dürfen die aber nicht ganz ausschaltbar sein, klar Durchsagen müssen auch ohne regulären Strom und "ausgeschaltetem" Amp funktionieren.

    Sind Deine Amps eventuell auch für so etwas vorbereitet?
    Ganz vage mal vermutet, vielleicht schaltet der Netzschalter ja nicht die Endstufe selber ab, sondern nur innerhalb der Endstufe die Vorverstärker -eventuell damit man im "Normalbetrieb" die Wiedergabe unterbrechen kann- aber die Endstufe selber für den 24V Betrieb weiterhin aktiv ist.

    Damit die Notstrombatterien nicht im Normalbetrieb (aso jetzt Amp ausgeschaltet) leergelutscht werden, bleibt die Netzstromversorgung für die reine Endstufe aktiv und nur im "Strom weg" Fall fällt ein Relais ab und schaltet auf den 24V Batterieeingang um.

    Hier im Theater sind auch mehrere 100V ELA Amps mit einer USV verbunden, die bei abgeschaltetem Netz sofort aktiv wird und für min. 30 Minuten die Amps weiterhin versorgt.

    Da würde natürlich die genaue Typbezeichnung des Amps weiterhelfen.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • Action Service
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    • 18. Januar 2013 um 13:34
    • #13

    Die Amps haben Schuko Stecker und sind auch keine ELA Endstufen mit Notstromvorbereitung.
    Img Stage Line STA 121 heissen die Dinger.
    Die Einstreuung ist auch bei Abgezogenem Signal.

    Ich werd einfach mal 2 von den Netzfiltern kommen lassen und einbauen und sehen was passiert.

  • bernd häusler
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    833
    • 19. Januar 2013 um 15:31
    • #14

    Moin,

    ist eine 12V Halogenbeleuchtung installiert? Ich hatte so einen Fall, da brummten die Lautsprecher sogar bei am Lautsprecher abgezogenen Speakon! Von der Topologie von Passivweiche und Endstufe hängt nun ab, ob sich durch die Verbindung der Endstufe mit dem Netz ein weiterer Stromkreis schließt, der die Aufnahme magnetischer Felder durch die Spulen der Passivweiche verstärkt.

    Grüße,

    Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

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