Ich tippe mal auf ein Smartphone mit Autokorrektur.
Allen&Heath "digitaler Wizzard"
-
wora -
23. Februar 2013 um 02:12 -
Geschlossen
-
-
Die steigende Verfügbarkeit von GLD 80 könnte man auch mit den GLD 80 selbst verknüpfen und nicht mit der Verfügbarkeit von neuen Mischpulten.
Es wundert mich, dass hier noch nicht mehr über Probleme mit dem Pult dokumentiert wurden. Nachdem was ich von mehreren Seiten gehört habe,
gibt es doch einige Unzufriedenheit. Aber das brauchen wir hier nicht weiter thematisieren. Die entsprechenden Kollegen klären das direkt mit dem Vertrieb
und werden dann doch iLives nehmen. -
ich muss zugeben, das ich das GLD auf der messe zum ersten mal aus der nähe gesehen habe und auch ein bisschen damit rumgespielt habe. letztes jahr bin ich einfach nicht dran gekommen... auf mich machte das teil einen ganz wertigen eindruck, die kanaldisplays sind sogar noch besser ablesbar als an meiner iLive. ansonsten vermisste ich natürlich ein paar features der iLive, aber bei kleinen jobs braucht man die nicht zwingend. probleme mit der GLD konnte ich dabei jetzt aber erstmal keine entdecken. was soll es denn da gegeben haben? mir ist bisher nichts zu ohren gekommen, jedoch kenne ich persönlich auch niemanden, der so ein pult besitzt.
-
Zuersteinmal, wieso sollten sich GLD-Kunden an einem Qu24 oder gar 32 stören? Das ist ein ganz anderes Produkt, besonders wenn ein Qu24 oder 32 nur ein zusätzliches Layer statt mehr Fader hätte. Viel festere Bahnen. Das GLD ist frei patch- und routbar, bietet Subgruppen, acht Effekte, DCAs und und und, was das Qu alles nicht bietet. Die Leute haben bisher auch ein ML3000 statt einem GL3300 gekauft...
-
@ seven: Auch mich würde interessieren welche angeblichen Probleme es mit der GLD-80 geben soll? In meinem Umfeld laufen außer der eigenen im Verleih auch noch 7 andere und keiner, weder ich noch die Kollegen, hatten bisher irgendwelche Probleme. (davon abgesehen, daß mein erstes ein Vorserienpult war das mit der USB-Engine gestresst hat (Absturz beim Starten des Recordings auf Stick). Da gab es wohl ein Problem mit dem Mainboard. Das gesamte Pult wurde binnen 2 Tagen von A&H als Vorausersatz getauscht und seither nie wieder irgendwelche Probleme)
Was den digitalen Wizard betrifft: Etwas blöd finde ich die Begrenzung auf nur 4 Mono und 4 Stereoauxe, das hätte ich mir flexibler gewünscht. Ansonsten wird das Ding unsere in die Jahre gekommenen Wizzard³ ablösen.
-
Sorry für den etwas komischen Satz vom Telefon

Nehmen wir mal an es würde ein QU-24 geben und das kostet 3000€ mit AR2412 4500€ Die Argumente zum GLD sind dann nicht mehr all zu groß. Dann hätte man anstatt des GLDs gleich solch ein Pult auf den Markt bringen können. Ich glaube kaum das es ewt. Baulich deutlich kleiner wäre. Hier besteht vermutlich genau das selbe Problem wie mit dem iLive und der GLD. Keine Produkte auf den Markt zu bringen die sich überschneiden.
Ich hatte bis jetzt keine Probleme mit dem GLD. Im Vergleich kann man ja einmal das Yamaha CL betrachten. Kleinere Anzeigen, für mich immer noch unübersichtliches Arbeiten. Das für deutlich mehr Geld. Da finde ich liegt das GLD offenbar ganz weit vorne was man für das Geld bekommt. Kritisch ist der sehr offene Aufbau und der Lüfter im Netzteil hätte etwas von erlesener Qualität sein können. Sonst kann man über das Pult nicht meckern.
Ich sehe das locker verkaufen kann ich das Teil immer wenn sich was besseres Findet. Keine Bindung für die Ewigkeit.
Die Diskussion ist ja immer die gleiche. Hätte das Pult 24ch würden wir über 32 rätseln. Beim GLD war es ähnlich nur 48ch warum nicht 64ch? Ich war auch ein treibender Keil der immer wieder darauf hinwies. Und? in 10% kam ich mal über 24ch. Voll belegt war das Pult noch nie.
-
Ihr wisst aber doch, an welche Jobs ich für ein Qu24 denke? Mit einem Qu16 oder dem 01V ohne Extensions macht man das Folkduo oder die drei Jazzer in der Kneipe, den Kabarettabend, die Diskussionsrunde. 32 Kanäle sind schon eine Hausnummer, mein analoges 32er-Pult ist ein 85kg-Bolide, der sich allein bloß unkommod händeln lässt, von daher habe ich ein 24er-Pult, was sehr viel mehr zu tun hat als das Schlachtschiff. Ich käme bei vier- / fünfköpfigen Bands mit 16 Kanälen niemals hin, selbst bei Mono-OH und Mono-Keys. Da ist der 24er-Rahmen Gold wert. Das 32er-Ding ist am Start, wenn ich eine Großkombo oder mehrere Truppen zu verarzten habe, da muss man dann nicht umpatchen zwischendurch.
Für mich wäre ein 24er-Digitalpult echt ideal, eine Vielzahl meiner Jobs kommt mit 16 Kanälen nicht aus und benötigt keine 32. Mag vielleicht an der Nische liegen, in der ich arbeite - geht euch das denn so anders? Ich habe in den letzten Jahren öfter an das 01V gedacht, aber das Gehampel mit den ADAT-Extensions, Lightpipes, den Klinkeneingängen auf Ch13-16 nervte mich. Wenn ich in ein digitales Pult investiere, sollte es bittschön auch die 24 (oder notfalls halt 32) Kanäle hintendran haben, und zwar alle physikalisch vorhanden als XLR in nebst 8 - 12 XLR Out. Insofern beglückt mich das X32 auch sehr, das ist für mich sehr nahe an meinen Vorstellungen und Erfordernissen. Ein Qu24 würde ich dem Gerät nach genauester Inaugenscheinnahme aber wahrscheinlich vorziehen.
Aber mal 'ne generelle Frage: welche digitalen Pulte gibt es überhaupt mit 24Ch? Mir fehlt da total der Überblick...
-
Zitat von "Audiowerk"
...
Aber mal 'ne generelle Frage: welche digitalen Pulte gibt es überhaupt mit 24Ch? Mir fehlt da total der Überblick...
Mackie TT24
*duckundweg*...
ja, seltsamerweise gibt es kaum 24er pulte, obwohl gerade mit standard-bands selten mehr kanäle benötigt werden. da gibt es immer gleich 32 kanäle. das ist wohl eine vorgabe durch ein bestimmtes Yamaha-produkt :wink:
-
Zitat von "Audiowerk"
Aber mal 'ne generelle Frage: welche digitalen Pulte gibt es überhaupt mit 24Ch? Mir fehlt da total der Überblick...Mir fallen da spontan direkt das Presonus Studio Live 24.4.2 und das Soundcraft SI Compact C24+4 für jeweils 2700.- ein.
Davon abgesehen gibt es noch das Behringer X32 mit 32 Eingängen und ebenfalls 2700.- Euro.
Das Mackie tt24 dürfte wohl endgültig nicht mehr zu haben sein. -
Nach einem kurzen Hands-On gestern finde ich das Qu16 sehr gelungen. Wie bei den Wizards liegt der Fokus auf Einfachheit und Bedienung. Die Features sind ausreichend für kleine Band-Jobs und die üblichen anderen Klein-Jobs.
Ganz weit vorne ist das USB-Recording. Ich freue mich, dieses Pult bald regulär in den Fingern zu haben.
-
Berichtete Probleme gibt es mit "GUI Freezes" die sich nur durch Reboot beheben lassen.
Weiter gab es nicht nachvollziehbare Aussetzer in der Verbindung mit den AR2412,
die aber nachweislich nicht mit der Verkabelung in Verbindung zu bringen sind. -
Zitat von "Audiowerk"
Ich käme bei vier- / fünfköpfigen Bands mit 16 Kanälen niemals hin, selbst bei Mono-OH und Mono-Keys. Da ist der 24er-Rahmen Gold wert
Hallo,
also das kann ich nicht ganz nachvollziehen. In dem "Jagdrevier", in dem sich das Qu-16 bei Band Konzerten zuhause fühlen sollte (100-200 Zuhörer maximal) würde bei mir eine Pulbelegung ungefähr so aussehen:
BD, SD, 2x OH (oder wahlweise keine OH, dafür die Toms, gibt da ja verschiedene Ansätze :wink: ), Bass, sind wir mal großzügig 3x Git und noch drei Gesänge. Keyboards zur Not über die Stereokanäle. Sind bis jetzt 11 Mono-Kanäle. Mit den restlichen 5 Kanälen kann ich jetzt enweder doch das Drumset voll mikrofonieren, die Keys drauflegen oder noch irgendwelche Zusatzsachen realisieren. Wie sieht denn eine das bei dir aus, dass das nicht reicht?
Wenn man natürlich "dauernd" auf Stadtfesten mit zusätzlich Moderation, evtl. weiteren Einlagen usw. unterwegs ist, ist ein 24er Pult (gibt ja einige Möglichkeiten, wie oben angemerkt) oder ein GLD die bessere Wahl.
Ich finds genau richtig für die "kleinen" Jobs. Habe schon lange auf so etwas gewartet.Grüße
David Kammerer -
wie ich weiter oben schonmal erwähnte, wird es immer anwendungen geben, für die dieses pult nicht gedacht ist.
aber dafür gibts dann einfach andere pulte... :wink:
ich kann da also immer noch keine probleme erkennen. so ein kleines pult ist zwar billig in der anschaffung, aber muss es denn wirklich ein vollwertiges pult ersetzen? -
Hallo Wora,
genau so sehe ich das auch! Es scheint aber ein Phänomen unserer Zeit zu sein, dass alles für möglichst wenig Geld immer mehr / alles können sollte. Ich erinnere an die Diskussionen beim Erscheinen unseres Lieblingsmischwerkzeuges, was da alles gefordert wurde / was es erst noch alles bieten musste, damit es für manchen Kollegen überhaupt als brauchbares Arbeitsgerät in Frage kam.
GrüßeDavid Kammerer
-
Ich sehe in dem digitalen Wizard eine - soweit online ersichtlich - richtig gute Lösung für einige Szenarien die ich kenne.
Das Gerät bringt so ziemlich alles mit, was ich aktuell von einem digitalen Schweizermesser in der Klasse erwarten würde:Es bringt auf den aktuellen Stand dekliniert das mit, wo man vor dem 01V mit einem 16er Wizard, einem Kuhnle Eightcomp,
einem Kuhnle Eightgate, einem M-One, einem D-Two und einem dbx 1231er in einem dann doch schweren Rack in den kleinen
Laden marschiert ist und 3 zu laute Amateur-Rockbands gemischt hat. Da gab es auch keine ADAT-Erweiterungen und mit 16
Eingängen hat man damals wie heute in den entsprechenden Läden genug auf die PA bringen können, damit es getaugt hat.Drums - Bass - 2 Gitarren - Keys und 4 Vocals. Läuft.
-
Seven: Das ist denke ich eine sehr plastische Beschreibung für den Einsatzort der Qu. Und solche Einsätze gibt es seeehr oft.
-
Das ist ja alles schön und gut, aber wo liegt denn das Problem zu akzeptieren, dass manch einer ein Pult in genau dieser physikalischen Größe und derart vereinfachtem Bedienkonzept, aber mit mehr als 16 Kanälen sucht? Keiner sagt, dass das dann nicht nochmal 500 Euro teurer sein darf, und keiner sagt, dass dazu direkt am Gerät mehr als 16 Mono-Ins vorhanden sein müssten. Also würde im Grunde genommen ein weiteres Layer für die Fader reichen, dSnake-Anschluss ist dran, um mehr analoge Ins zu bekommen. Demnach "fehlt" es einzig an DSP-Leistung nebst einer weiteren LED fürs vierte Layer...
Gut, nett wäre allenfalls noch, wenns nicht 32 Kanäle wären, sondern nur 28 (oder eben doch 32, aber davon 8 als Stereo-Ins mitsamt Preamp), dafür noch 4 Stereo-Gruppen, das wäre das absolute i-Tüpfelchen für ein Qu32. Das wäre dann schon ziemlich ultimativ im 19"-Format.
-
Es gibt bereits Mischpulte im 19" Format, die 32 Kanäle verwalten .... Von Allen & Heath, von Yamaha, von DiGiCo ..... :wink:
-
Zitat von "guma"
Es gibt bereits Mischpulte im 19" Format, die 32 Kanäle verwalten .... Von Allen & Heath, von Yamaha, von DiGiCo ..... :wink:
...aber die sind zu TEUER



*duckundweg* -
Ich weiß .... macht aber nix ... Ich könnte genau so in einer Endlosschleife 606's Spruch 'there ain't no such thing as free lunch' schreiben. Statt dessen mache ich mir die Mühe, davon immer wieder neue 'durch die Blume' Varianten zu erfinden. :lol:
-