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Stromverteiler für 12 Kanal Dimmer

  • Liveart
  • 5. März 2013 um 16:10
  • Liveart
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    • 5. März 2013 um 16:10
    • #1

    Hallo liebe Foumgemeinde,

    ich bin gerade dabei mein neues Dimmerrack zu planen doch ich weis gerade nicht weiter oder stehe einfach auf der Leitung.
    Folgendes Problem: Ich verbaue einen 12 Kanal Dimmer mit einer Leistungsaufnahme von 3x40A was mich natürlich an einen 63A Anschluss bindet wenn ich die volle Leistung ausschöpfen will. ich möchte aber einen Stromverteiler einbauen wie etwa den Showtec PSA 631, auch um die kontrolle über den gegeben Strom am Veranstaltungsort zu haben. Lieder habe ich nur 63A Verteiler gefunden die auf 4x 32A Spliten aber keinen durchgang für den 63A Anschluss meines Dimmers bieten.

    Frage: Kennt jemand Geräte die einen durchgang bieten oder gibt es andere möglichkeiten das Problem zu lösen ohene Größere eingriffe am Dimmer vorzunehmen? Ich gebe gleich zu das ich kein Spezialist in sachen Strom bin und villeicht ist die Frage auch ziemlich dumm aber ich würde mich freuen wenn jemand eine Idee hätte und ihr mich nicht gleich in der Luft zereißt. *gg*

    Lg
    Franz

  • djobi
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    • 5. März 2013 um 17:24
    • #2

    Belastest du denn Dimmer denn wirklich voll mit 3x40A?
    Ansonsten reichen die üblichen 32A vielleicht ja doch! :wink:

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Liveart
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    • 5. März 2013 um 17:46
    • #3

    Natürlich ist es warscheinlich selten das ich voll belaste, aber für den Fall der Fälle möchte ich doch eine Lösung die mir dann die vollen 3x40A gewährleistet. Es ist einfach die Stromverteilung die das Nadelöhr bildet. Im Rack wird sich dann ja auch ein adapter befinden um auf 32A runterzugehen falls mal nicht mehr vorhanden ist. Trotzdem danke für den Denkanstoß! ;)

  • madmax
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    • 5. März 2013 um 17:52
    • #4

    Da brauchst du einen separaten Meßverteiler. Gibts im 19" Gehäuse; meist mit einem Spannungsmesser dazu.
    Sowas könntest du bei einer dieser Firmen finden: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=25367

    Bei Art Lighting ist's im Katalog; das weiß ich zufällig. Allerdings analog; was ich persönlich besser finde. Digitale Bausteine gibts da aber auch.
    Die meisten dieser Firmen machen aber auch Sonderanfertigungen wie du's willst.

    Zum Anklemmen wirst du aber eh' einen Elektriker beauftragen müssen.
    Man kann's auch selber bauen, Hexenwerk ist das nicht. Gemessen (Strom) wird ohnehin über einen (3) Wandler, der im Prinzip nur über die jeweilige Ader gefädelt wird. Bzw. je nach "Übersetzung" des Meßgerätes noch ein- bis zweimal durchgefädelt wird.
    Ich habe das auch selber gebaut.

    Fertig kost's allerdings schnell man die Hälfte eines 12K Budget-Dimmers....

    Never stop a running System

  • yamaha4711
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    • 5. März 2013 um 18:02
    • #5

    Tacho!

    Hersteller von Stromverteiler, welche auf Kundenwunsch konfektionieren:
    HAMA Systemtechnik (habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht)
    LLT (auch sehr kompetente und nette Leute, Schwaben halt)
    Connex
    und noch ein paar...

    Findet man alles unter:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=1&t=25367

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • skyper
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    • 5. März 2013 um 21:15
    • #6

    Von was für einem Dimmerpack sprechen wir eigentlich?

    Was willst Du denn konkret dranhängen?
    10A sind 2300...2400 Watt, die musst Du erstmal sinnvoll gestückelt bekommen :)
    Schafft man außer mit 4x 575W ETC-Par oder 16 kleinen Bauflutern
    oder 4 Lekos auf jeweils allen 12 Kanälen eigentlich nicht wirklich.
    Ok, 8x Par56 oder 3x Par64 mit 800W "Energiesparbrenner" ginge auch...
    Aber auch dann musst Du alle Kanäle dauerhaft gleichzeitig volle Lotte fahren...

    Was sagt denn der Hersteller zur Nennbelastbarkeit der Zuleitung bzw. des Gesamtgerätes?
    Einfach die Zuleitung gegen dickere Drähre austauschen oder gar nur einen dicken Stecker dranschrauben
    ist möglicherweise so gar nicht betriebsmäßig vorgesehen.
    Es sind ja nicht nur die Kanalzüge relevant bezüglich der Stromstärke (jeweils 10A),
    sondern ggf. auch der Platinenaufbau von der Eingangsklemme bis zu den Lastteilen (32A oder 40A?)
    Das sind immerhin 25% Unterschied, für die das Gerät evtl. garnicht ausgelegt ist...

    Bis ein 32A C-Automat (oder eine Neozed-Patrone) auch bei 40A auslöst vergeht noch eine ganze Zeit,
    Stichwort "kleiner Prüfstrom".
    Selbst das hält also erst mal eine Weile, bis der Automat richtig warm geworden ist und "klick" macht.
    Dann bleibt er aber auch erstmal nervös :)

    Einen Stromverteiler mit 63A Durchschliff baut Dir jeder Stromverteilerhersteller, wenn Du höflich darum bittest.
    Oder Du nimmst einen 63A Y-Verteiler, dann nutzt Du einen Abgang für den ominösen Dimmer,
    und den zweiten um irgendeinen anderen 63A Verteiler für das restliche Equipment dranzustecken...


    Sonst hatte es glaube ich mal einen Beitrag gegeben,
    bei dem es imho um Camco-Dimmerracks ging die auf 40A Abgangssicherungen umgerüstet wurden,
    und es eine Herstellerfreigabe für 32A-Stecker mit 40A Belastung gab.
    Ist aber schon ein paar Jahre her.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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  • Liveart
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    • 6. März 2013 um 01:25
    • #7

    Hallo und danke erstmal für die vielen hilfreichen Antworten! :)

    Hab mir die Hersteller mal angesehen und gegrübelt. Ich nehme an das solche spezialanfertigungen nicht so billig sein werden. Natürlich wäre das noch eine Option!

    Ich hab jetzt aber mit einem befreundeten Mechatroniker geredet der sich da gedanken machen wird und er meinte das sollte machbar sein das wir so etwas selbst bauen.

    Natürlich stimmt es das es quasi unmöglich ist das so gestückelt bekomme um die 32er Zuleitung überzustraperzieren. Jedoch habe ich einfach die blöde Ansicht das ich ein Gerät bis zum Maximum ausschöpfen können muss, auch wenn ich es normalerweise nich brauche. Auch habe ich den Hintergedanken auf die Stromverteilung meine Aktiven Scheinwerfer (Blinder, Sunstripes, Movingheads usw.) oder auch im Notfall noch einen 6 Kanal Dimmer zu hängen was mich an die 63A bindet. Im schlimsten fall kann ich ja noch immer Reduzieren und auf 32A runter Adaptieren. Ich will also eine Eier legende Wollmichlsau wie man so schön sagt.

    Ich werde mich warscheinlich diese Woche noch drübermachen und, falls wer will, kann ich dann auch gern die Ergebnisse des Prototypen posten sobald er Fertig ist. :)

    Lg
    Franz

  • verstärkerberserker
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    • 6. März 2013 um 10:55
    • #8
    Zitat von "Liveart"

    Natürlich stimmt es das es quasi unmöglich ist das so gestückelt bekomme um die 32er Zuleitung überzustraperzieren.

    Das geht sogar sehr einfach und zwar über den Faktor Zeit. Kurzfristig verzeiht der 32A Anschluß sehr viel. Willst Du den Dimmer aber für Dauerbeleuchtung nutzen, dann mußt Du nicht mal an die Belastungsgrenzen der einzelnen Kanäle gehen.
    Ich mache hier bewußt keine Rechnung auf. Aber aus der Erfahrung kann ich berichten:
    z.B. 12 St. 2KW Stufenlinsen oder 4St. 6er Stangen mit 1kW funktionieren dauerhaft nicht - für "Showlicht" kein Problem.
    Deshalb wird bei Langzeitanwendungen am Hotpatch ja auch nicht 1:1 gepatcht (z.B. jeder vierte Kanal bleibt frei).

    Zitat von "skyper"

    Was sagt denn der Hersteller zur Nennbelastbarkeit der Zuleitung bzw. des Gesamtgerätes?
    Einfach die Zuleitung gegen dickere Drähre austauschen oder gar nur einen dicken Stecker dranschrauben
    ist möglicherweise so gar nicht betriebsmäßig vorgesehen.
    Es sind ja nicht nur die Kanalzüge relevant bezüglich der Stromstärke (jeweils 10A),
    sondern ggf. auch der Platinenaufbau von der Eingangsklemme bis zu den Lastteilen (32A oder 40A?)
    Das sind immerhin 25% Unterschied, für die das Gerät evtl. garnicht ausgelegt ist...

    Die Geräte, die ich bisher verbaut habe, hatten entweder keinen Stecker oder nicht einmal ein Kabel dran.
    Zu den Anschlußwerten gab es nur die Angabe von 12 x 10A. Daraus muß ich doch nicht schließen, dass ich das Gerät mit 32A absichern muß.
    Natürlich kann man das machen, wenn einem die damit verbundenen Einschränkungen egal sind.

    Zum Thema Stromverteilungen:
    Die Anforderungen sind da ja sehr unterschiedlich. Oft ist es schweer, genau das richtige Gerät von der Stange zu finden.
    Dashalb haben die Firmen, die auf Kundenwunsch bauen schon ihre Berechtigung und auch ihren Markt.

    Grundsätzliches zu Geräten von der Stange:
    Viele Geräte sind nach dam Prinzip aufgebaut: Gleichzeitigkeit = 1, d.h. den Eingang kann man nicht überlasten.
    Das ist oft unpraktisch, weil es genügend Anschlüssse gibt, die wir aus Gründen der Betriebssicherheit nicht 100% auslasten.
    In deinem Fall findest Du einen solchen Verteiler bestimmt ehr in der 125A Klasse. Schließlich willst Du als Ausgang 63A + div kleinen Abgänge.
    Einen solchen kannst Du entweder umbauen (Stecker tauschen) oder mit Adapter arbeiten.

    Bei den billigen Geräten von der Stange, die oft sehr viel Ausstattung bieten sind leider häufig minderwertige Komponenten verbaut.
    Ich habe da schon öfter Fehler an FIs oder Sicherugnsautomaten festgestellt.
    Da baust Du schnell mal einen 63A FI (kein Schnäppchen) in einen 400€ Verteiler (und den Ärger hast Du auch).

    Der Fairness halber muß ich aber erwähnen, dass das bei den individuell gebauten Verteilern, die idR schon hochwertigere Komponenten verbauen, auch schon vorgekommen ist.

    ...Holz ist braun!

  • madmax
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    • 6. März 2013 um 21:44
    • #9
    Zitat von "Liveart"

    ch hab jetzt aber mit einem befreundeten Mechatroniker geredet der sich da gedanken machen wird und er meinte das sollte machbar sein

    Glaube; ich habe noch so ein Blech rumliegen mit 4 Löchern für 72er Dreheisen + Umschalter für die Spannung.
    Gibts aber auch bei Penn Elcom meinte ich...

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  • niggles
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    • 7. März 2013 um 00:25
    • #10
    Zitat von "skyper"

    Von was für einem Dimmerpack sprechen wir eigentlich?

    Was willst Du denn konkret dranhängen?
    10A sind 2300...2400 Watt, die musst Du erstmal sinnvoll gestückelt bekommen :)
    ...4x 575W ETC-Par


    oder 3x 750W HPL, 4xArri 650 (auf 90% begrenzt)...
    So lange Messestromanschlüsse nach Kapazität und nicht nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet werden wird es immer wieder solche Kundenanforderungen geben.

    Zitat von "skyper"


    Sonst hatte es glaube ich mal einen Beitrag gegeben,
    bei dem es imho um Camco-Dimmerracks ging die auf 40A Abgangssicherungen umgerüstet wurden,
    und es eine Herstellerfreigabe für 32A-Stecker mit 40A Belastung gab.
    Ist aber schon ein paar Jahre her.


    Die Freigabe gibts mWn auch von MA; ist ja bei ordentlicher Ausführung der dimmerinternen Verkabelung auch nicht wirklich ein Problem. Durchgesetzt hat es sich aber letzten Endes kaum da solche Feinverteilungen mit Patronensicherungen saumässig unpraktisch sind. Wer nen 125er wirklich bis zur Kotzgrenze ausfahren will braucht halt im Zweifelsfall auch mal 5 Dimmer um einen sinnvollen Patch zusammenzubringen und die Verkabelung auf dem Rig einigermassen übersichtlich zu gestalten.

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  • skyper
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    • 7. März 2013 um 02:19
    • #11
    Zitat von "niggles"


    Die Freigabe gibts mWn auch von MA; ist ja bei ordentlicher Ausführung der dimmerinternen Verkabelung auch nicht wirklich ein Problem. Durchgesetzt hat es sich aber letzten Endes kaum da solche Feinverteilungen mit Patronensicherungen saumässig unpraktisch sind. Wer nen 125er wirklich bis zur Kotzgrenze ausfahren will braucht halt im Zweifelsfall auch mal 5 Dimmer um einen sinnvollen Patch zusammenzubringen und die Verkabelung auf dem Rig einigermassen übersichtlich zu gestalten.

    Gilt der Nachweis nur für den Dimmer, oder auch für die verwendeten Steckverbinder?
    40A Sicherungsautomaten sind ja durchaus erhältlich,
    und nicht zwangsweise an die Bauformen NH/Neo-/Diazed gebunden :)

    Einer der wenigen mir bekannten Fälle von serienmäßigen 3x40A je Dimmer wären die DIDs von LLT.
    Der kann das per Verteilung (125A auf 4x 40A mit zusätzlich umschaltbaren 32A Input für den 4. Dimmer.)
    Ist letztlich aber auch eher theoretischer Natur,
    da die Automaten in der Rackverteilung direkt nebeneinander sitzen,
    wodurch sich die Langzeitbelastbarkeit aufgrund der Häufung auch wieder deutlich reduziert.

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  • verstärkerberserker
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    • 7. März 2013 um 11:22
    • #12
    Zitat von "skyper"

    Gilt der Nachweis nur für den Dimmer, oder auch für die verwendeten Steckverbinder?

    Falls Du mit Steckverbinder einen CEE3x32A meinst dann nicht. Die MA-Dimmer werden nur mit Anschlußkabel ausgeliefert. Der Querschnitt reicht auch für 63A (hatten wir vor jahren mal aus der Tabelle rausgesucht, bei dem kurzen Kabel).
    Zum Thema 40A Sicherungen: Es spricht nichts dagegen einen 63A Stecker zu verwenden und den mit 40A abzusichern (je nach Hersteller sollten auch 63A kein Problem sein). Man darf den Dimmer auch ohne Stecker direkt aufklemmen. Es gibt auch genug Kandidaten, die einen 32A Stecker monieren und den mit 40A absichern. Das darf man nicht. Ob was passiert steht auf einem andern Blatt. Es ist aber möglich, dass wenn man den nach 10 Jahren doch mal rausziehen möchte, das nicht mehr geht.

    Oben steht was von 125er zu 100% auslastem. Davon rate ich ab. Bei Dauerlast empfehle ich aller spätestens bei 100A muß Schluß sein.

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  • bemi
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    • 7. März 2013 um 11:57
    • #13
    Zitat von "verstärkerberserker"

    Aber aus der Erfahrung kann ich berichten:
    z.B. 12 St. 2KW Stufenlinsen oder 4St. 6er Stangen mit 1kW funktionieren dauerhaft nicht - für "Showlicht" kein Problem.


    tja - liegt vielleicht daran, dass das je 24kW sind, ein 32A CEE im Idealfall theoretisch nur 22kW liefert ;)

    Aber das wesentliche wurde schon gesagt: für normale Anwendungen ist ein CEE32 an einem 12x10A Dimmer locker ausreichend und da wo der zu klein wird muss man sich auch Gedanken über den Dimmer sowie die Stromverteilung/-infrastruktur sowie Abwärme machen.

    Ein 63A CEE Stecker darf am Dimmer angebracht werden wenn der Leitungsschutz (in dem Fall durch die max. 40A) und die Abschaltbedingung (kurzes Kabel) erfüllt ist. Rein theoretisch geht es aus erstgenanntem Grund bei einem 5x6qmm H07RNF nicht, da das nur 38A je Phase "darf" ;) Haben die MA 10qmm Zuleitungen? ;)

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • niggles
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    • 7. März 2013 um 13:30
    • #14
    Zitat von "skyper"

    Gilt der Nachweis nur für den Dimmer, oder auch für die verwendeten Steckverbinder?


    mWn für den Dimmer in Verbindung mit Steckverbindern einer bestimmten Marke (Mennekes?)

    Zitat von "bemi"

    Ein 63A CEE Stecker darf am Dimmer angebracht werden wenn der Leitungsschutz (in dem Fall durch die max. 40A) und die Abschaltbedingung (kurzes Kabel) erfüllt ist. Rein theoretisch geht es aus erstgenanntem Grund bei einem 5x6qmm H07RNF nicht, da das nur 38A je Phase "darf" Haben die MA 10qmm Zuleitungen?


    Genau dafür brauchts ja die Freigabe des Dimmerherstellers. Die es übrigens ausdrücklich *nicht* für 63er Stecker/Vorabsicherung gibt - da müsste der ganze Dimmer eingangsseitig umdimensioniert werden. Daher diese Sonderlösung mit dem in Grenzen "überlastbaren" 32er.

    Zitat

    40A Sicherungsautomaten sind ja durchaus erhältlich,
    und nicht zwangsweise an die Bauformen NH/Neo-/Diazed gebunden :)
    Einer der wenigen mir bekannten Fälle von serienmäßigen 3x40A je Dimmer wären die DIDs von LLT.
    Der kann das per Verteilung (125A auf 4x 40A mit zusätzlich umschaltbaren 32A Input für den 4. Dimmer.)


    Das ist ja alles noch viel unpraktischer, da nicht für andere Zwecke verwendbar. Einen Verteiler CEE125 auf 4xCEE32 mit Schraubsicherungen und Passschrauben für 40A kann ich ganz schnell und ohne grossen Aufwand mit 32er Patronen umbestücken wenn eben nicht grade ein Messerig dran hängt...
    Aber: Schmelzsicherungen in der Menge sind lästig wenn mal wieder am Sonntagmorgen kein Ersatz in der richtigen Stärke am Start ist. Oder der letzte Messebauer hat ein buntes Sammelsurium von Einsätzen da drin hinterlassen. Oder der Kunde blafft einen am Telefon völlig entgeistert an "Wie jetzt? Ich muss da was aufschrauben damit mein Licht wieder geht? Kann man da nicht einfach die Sicherung wieder rein drücken? Das ist doch bestimmt gefährlich! Schicken se bitte wen her!" :cry:

    Zitat von "verstärkerberserker"

    Oben steht was von 125er zu 100% auslastem. Davon rate ich ab. Bei Dauerlast empfehle ich aller spätestens bei 100A muß Schluß sein.


    Das ist wieder ein anderes Thema.... Leider werden selbst in Neuinstallationen immer noch diese sch.. Dosen verbaut anstatt wie im Rest der Welt üblich ab 63A auf Powerlock zu gehen. Da kommt oft das Argument der Bedienbarkeit durch EuP. Oft macht der Hauselektriker irgendwann 100er NH-Sicherungen rein damit die Armaturen länger leben :cry:
    Der 125er ist halt ein Kran- und Baumaschinenanschluss und kein Infrastrukturstecker.

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  • skyper
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    • 7. März 2013 um 22:25
    • #15
    Zitat von "niggles"


    Die Freigabe gibts mWn auch von MA; ist ja bei ordentlicher Ausführung der dimmerinternen Verkabelung auch nicht wirklich ein Problem. Durchgesetzt hat es sich aber letzten Endes kaum da solche Feinverteilungen mit Patronensicherungen saumässig unpraktisch sind. Wer nen 125er wirklich bis zur Kotzgrenze ausfahren will braucht halt im Zweifelsfall auch mal 5 Dimmer um einen sinnvollen Patch zusammenzubringen und die Verkabelung auf dem Rig einigermassen übersichtlich zu gestalten.

    Gilt der Nachweis nur für den Dimmer, oder auch für die verwendeten Steckverbinder?


    habe doch mal den alten Faden rausgekramt,
    lag mit Camco doch daneben, der Punkt für Mennekes geht in die Schweiz :)
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=49223

    Bei den DIDIs ist das mit dem Unflexibel sowiso gegeben,
    da kann man nur die Leistungselektronik im Rack austauschen,
    der Rest bleibt komplett konfiguriert.
    Der Schrank ist jeweils komplett in sich Verdrahtet, ähnlich wie bei Avo.

    Finde persönlich Neozed nicht so schlimm,
    sollten jedoch als Trenner ausgeführt sein.
    (bei Lindner heißt das System Linocur,
    bei Siemens habe ich die Bezeichnung grade nicht im Kopf...)

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  • mathias k.
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    • 7. März 2013 um 22:33
    • #16
    Zitat von "skyper"


    Finde persönlich Neozed nicht so schlimm,
    sollten jedoch als Trenner ausgeführt sein.
    (bei Lindner heißt das System Linocur,
    bei Siemens habe ich die Bezeichnung grade nicht im Kopf...)

    Meinst Du Minized?

    Grüße
    Mathias

  • madmax
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    • 8. März 2013 um 17:49
    • #17

    Die preiswerteste Methode wird sein:
    Kauf' dir den Showtec. Damit gehst du zu 'nem Elekriker. Der macht dir hinten statt 2 der 32er Dosen eine 63er rein und vorne 40er Automaten und fertig.
    Die mechanische Bearbeitung kannste ja selber machen.

    Man sollte übrigens generell bei Jedem (vor allem der preiswerten) Stromverteiler / Dimmer etc. vor Inbetriebnahme alle Klemmen nachziehen. Auch in den CEE-Anschlußsteckern.
    Ich habe da schon die wildesten Sachen erlebt..

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  • skyper
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    • 10. März 2013 um 19:12
    • #18
    Zitat von "mathias k."

    Meinst Du Minized?

    Grüße
    Mathias


    nein, meine schon Neozed.

    http://ep-de.mersen.com/pdf/prod/06_Technik-Linocur.pdf

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  • mathias k.
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    • 10. März 2013 um 20:00
    • #19
    Zitat von "skyper"


    nein, meine schon Neozed.

    Ich auch:

    Zitat

    MINIZED-LASTTRENNSCHALTER FUER NEOZED-
    SICH.EINSAETZE D02,
    3POLIG SCHUBLADENTECHNIK

    http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/27506494

    Grüße
    Mathias

    Edit: Link geändert

  • skyper
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    • 11. März 2013 um 11:21
    • #20

    @Mathias:
    oops... da reden wir natürlich doch vom gleichen Zeug :)
    Pardon, nehme Schimpf und Schande auf mich...

    Dachte Du meinst vielleicht Sicherungseinsätze in D01,
    (da sind die Trenner nämlich jeweils nur 1TE breit),
    oder Sicherungshalter für 10x38 Feinsicherungen...
    (die gab es auch mal von Merlin Gerin -
    sah so ähnlich aus wie ein Automat,
    beim rumfummeln hatte man dann aber den Halter für eine Schmelzsicherung auf der Hand.
    Gaaanz toll auf Job...)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

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    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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