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IDEE AN UND FÜR DIE ENTWICKLER

  • der_frank_m
  • 10. Juni 2013 um 15:44
  • der_frank_m
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    • 10. Juni 2013 um 15:44
    • #1

    Sofern hier im Forum Entwickler professioneller Digitalgeräte mitlesen hier mal eine Idee die schon seit Jahren in meinem Kopf schwirrt.

    Da in vielen Geräten die Speicherbausteine der Firmware nicht komplett ausgelastet ist wie währe es den damit:

    Das Gerät prüft beim Firmwareupdate seine eigene Seriennnummer und bekommt einen einfachen Logarithmus : wenn nicht gesperrt dann update sonst tot!

    Mir kommt jetzt ein Gerät abhanden.....

    Ich melde meine verlustige Seriennummer an der Hersteller , der sperrt das Gerät im nächsten Update, so ist es für den "Besitzer" erst mal tot.

    Der "Besitzer" wird das Gerät zur Reparatur geben, der Hersteller muss jetzt nur noch den "Eigentümer" informieren, und schon bekommt der jenige der das Gerät eingesendet hat Besuch vom Freund un Helfer....

    Die technische Vorraussetztung ist natürlich dass jedes Gerät seine eigene Seriennummer in der Software hinterlegt haben muss, in wieweit jetzt dass die Kosten steigen lässt kann ich nicht beurteilen, ich glaube aber da gibt es auch Löungen wie die Mac Adresse des Netzwerkadapters ist ein teil der Seriennummer oder so....

    Erstmal ging es mir darum hier seitens des Hersteller Geräte sicherer zu machen.

    Das Ganze geht ja noch weiter, bei MA z.B. könnten die China Electronics nicht so einfach nur die Hardware kopieren und die "offizielle Software" aufspielen

    mfg

    :thumbup:

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  • yamaha4711
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    • 10. Juni 2013 um 19:14
    • #2

    Tacho!

    Die Idee an sich ist gut und zu begrüßen, aber......

    Mal ein paar Überlegungen dagegen.

    So etwas gibt es ja schon bei den Handys, die IMEI. Es gibt gar eine zentrale Anlaufstelle. So ein Handy zu sperren wäre technisch sehr einfach, da sich das Handy ja beim Einbuchen mit seiner IMEI meldet. Also muß der Rechner nur "wissen", dass das Handy gestohlen ist und den Einbuchungsvorgang im Bedarfsfall ablehnen.
    Mir wurden schon zwei Handys gestohlen und jedes mal diesselbe Antwort: das kostet den Betrag x (welcher nicht unerheblich war/ist). Der Provider an sich stellt sich doof und verweist an eine zentrale Stelle in Irland. Der Hersteller stellt sich auf doof, da er ja seine Geräte weiter verkaufen möchte.

    So eine Abfrage der Seriennummer nimmt z.B. auch Apple beim IPhone vor. Aber auch da ist außer Spesen nichts gewesen, denn auch Apple möchte ja weiter Geräte verkaufen.

    Also sieht es bei den Herstellern von Audioprodukten ähnlich aus.
    Da die Geräte sehr schnell ins Ausland geschafft werden, ist das mit Freund und Helfer außer Frage gestellt.
    Die Hersteller wollen weiter Geräte verkaufen und jedes unterschlagene Geräte ist Motivation zu einem Ersatzkauf. Also ist die Motivation seitens der Hersteller sehr gering auf so etwas zu reagieren.
    Gerade da wo die Geräte wieder aufschlagen gibt es genügend Spezialisten, welche so etwas im Handumdrehen wieder flott machen. Steuergeräte von Autos sind da auch so ein Beispiel. Normalerweise lassen die sich ja nicht austricksen und dennoch fährt die geklemmte S-Klasse dann doch in der Ukraine ohne Probleme und bekommt jeden Monat ein Update.
    Dann die Frage der Motivation des Fremdnutzers überhaupt ein Update zu machen. Wenn die Kiste tut, dann tut sie. Wernn dann auch noch bekannt ist, dass die Kiste sich selbst lahmlegt wird der Fremdnutzer einem Update sehr unmotiviert gegenüber stehen. Damit verpufft so etwas ganz einfach.

    Was ist wenn ein Kollege dich ärgern möchte? Einfach das Gerät als gestohlen melden und dann hast du beim nächsten Update erstmal den Ärger.

    Wie gesagt, ich finde die Idee zunächst gut, aber wenn man weiter darüber nachdenkt wird man feststellen, dass es auch genügend Gründe gibt, dass die Hersteller dies nicht machen, obwohl es technisch kein Problem wäre.

    Ich meine, dass es sogar mal Geräte gab, die sich selbst wirklich hardwaretechnisch abgeschossen haben. Da wurde der vorhandene Speicherbaustein oder irgendein essentielles Logikbauteil überlastet und dann war es definitiv Schrott. Der Besitzer konnte es einschicken und es wurde dann wieder für einen sehr geringen Betrag wieder instand gesetzt. Das ist aber auch aufgrund von oben genannten Unzuänglichkeiten wieder eingestellt.

    Grüßle,
    michaell

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • der_frank_m
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    • 11. Juni 2013 um 10:53
    • #3

    zum Teil gebe ich Dir recht, allerdings reden wir bei einem Apfel Handy um Gerät in der 700,00 EUR Klasse....

    Für die Geräte ich meine, sind deutlich höhere Beträge fällig....

    z.B. d&b D6 / D12, Shure R9, Sennh. 2000 / 5000, MA Grand MA komplette Programm etc.

    Meine Idee war ja auch das die Geräte ja auch gleichzeitig damit zusätzlich gegen kopieren geschützt werden.....


    Aber ich bin ja auch den Meinung, dass alle PKW mit Fahrerkarten ausgestattet werden und die Fahrerkarte noch eine Zusatzfunktion wie Freischaltung der
    Nebelschlussleuchte und Linke Spur Verbot haben müssen. ;-))

    :thumbup:

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  • yamaha4711
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    • 11. Juni 2013 um 11:49
    • #4

    Hmmm.... also wenn ich mir einen D12 unter den Nagel reiße, dann nutze ich das Teil und date nicht up.
    Ebenso bei den Funkstrecken. Wenn die Technik funktioniert, dann sehe ich als nicht berechtigter Nutznieser keine Motivation da etwas daran zu ändern und wenn's nicht verticken oder ab in die Tonne. Hat ja nichts gekostet.

    Damit ist so eine technische Spielerei dann vollkommen sinnfrei.

    Zum Handy... das ist wesentlich schneller und einfacher weg als ein D12 oder ne GrandMa und ich denke jedem dem sein Handy geklaut wird verwünscht den Dieb. Auch wenn wir nur über 700€ reden.
    Im übrigen liegen Budgetcontroller im selben Preisrahmen oder gar deutlich darunter und ich denke dass diese Geräte die ersten sein werden, die so etwas inkludiert haben, wenn es denn der Wunsch des Herstellers ist.

    Und so eine S-Klasse kostet deutlich über 100k€, gell. :)

    Ich denke dass allein die rege Beteilungung hier am Thread zeigt, dass die Idee zwar gut ist aber nicht wirklich umsetzbar, aus vielleicht den von mir genannten Gründen.

    Man denke auch mal an die Zeiten von TPM. Meine Delle hier hat so einen Chip drin nur Nutzen tu ich ihn nicht, da das eh keine Sau interessiert und die Plattform an sich gar nicht mehr exisitiert. Das zeigt doch auch wie interessiert Hersteller daran sind.
    Es geht allein ums Verkaufen. Da ist so eine eingebaute Backtrack Option nur hinderlich.

    Achso... was hat das denn mit Kopierschutz zu tun? Ich sage nur Gisen Audio und LAB

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • audiobo
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    • 11. Juni 2013 um 11:50
    • #5

    Und wenn das Ding mal repariert werden und ein Teil ausgetauscht werden muss, denkt beim Service keiner dran und hinterher hat man den Ärger. So wie bei manchen Leuten im Rechner nach dem Wechsel der Grafikkarte auf einmal Windows nicht mehr wollte und angeblich "illegal" installiert war.

    Wenn du konkrete Angst vor Diebstahl hast, dann bau doch GPS-Tracker o.ä. ein.

    Mir leuchtet auch gerade nicht ein was die Nebelschlussleuchte mit Fahrzeiten zu tun haben sollte... :-/

  • test
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    • 11. Juni 2013 um 12:08
    • #6

    außerdem gibt es da noch den gutgläubigen Erwerb. da nützt es dir wenig, wenn du weißt wo dein gerät steht.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • der_frank_m
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    • 11. Juni 2013 um 12:19
    • #7

    test

    gutgläubiger Erwerb heißt in dem Fall ja nur er geht straffrei aus, das Gerät kommt zum Eigentümer zurück und der gutgläubige Käufer muss den Verkäufer wegen "nicht Erfüllung / Betrug" anzeigen....


    Das mit der Karte für PKW war ja nur ein Spass genau wie der Motownnizer Geräte die die Welt braucht > White Voice in > Black Voice out.....


    LG

    :thumbup:

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  • test
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    • 11. Juni 2013 um 12:41
    • #8

    du wirst es nicht glauben: der kann das gerät sogar behalten !!
    es job des bekaluten, die kette bis zum entwender aufzuwickeln. dann kann er versuchen vom entwendet einen schadenersatz zu bekommen.
    diese regelung macht auch sinn. stell dir mal vor, das das so wie du meinst läuft: keiner würde mehr was bei ebay kaufen, weil er nie weiß ob er der rechtmäßige eigentümer ist

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  • der_frank_m
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    • 11. Juni 2013 um 13:10
    • #9

    Ich hatte bereits 2 Fälle in dem die "Helerware" zurück kam und der Gutgläube in Röhre geguckt hat...
    Ein anderer Fall war ich konnte einen Dieb ermitteln, der die Ware weiter veräußert hat, da kam die Ware nicht zurück, am Ende ein Titel.

    Bundesland NRW

    Möglicher Weise reagieren andere Behörden da anders, ist ja auch nicht so tragisch.
    Denke auch dass der "echte" Gutgläubige ohne Probleme den Verkäufer nennt sonst würde er ja auch verdächtig sein oder?

    :thumbup:

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  • tufkaleho
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    • 11. Juni 2013 um 15:53
    • #10

    Es würde eher Sinn machen die Endgeräte mit Dongles "frei" zu schalten, wie schon bei mancher Software gemacht wird.
    Dann die glasklare Ansage, Dongle bleiben am Mann.
    Dabei muss das Dongle ja nichtmal dauerhaft drin bleiben, Beispiel Dauermiete. Dann lässt man ein Service Menü für Dongle Besitzer wo man dann ein Verfallsdatum programmieren kann.
    Vielleicht sogar ein finales Datum, bei desen Überschreitung dann ein Vorgang ausgelöst wird der nur durch einen Service beim Hersteller behoben werden kann.
    Das wäre was für die Abteilung "Isch brauche Anlage. Heute... Gaaannnzzz wiiissscchhhtttiiiggg".
    Werkeln die meisten Geräte eh schon auf PC Basis.

  • frank_nachtigall
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    • 11. Juni 2013 um 21:26
    • #11

    mach ich mit vermietrechnern schon seit jahren:

    ohne einen Dongle fährt die Kiste gar nicht erst hoch.

    google mal nach codemeter.

    lgF

    aktuelle Verkaufsliste: http://www.toneheads.de/gebrauchtware/

  • Wurst Werner
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    • 12. Juni 2013 um 08:10
    • #12

    Dongles für systemrelevante Hardware auf Live Baustellen?
    Echt jetzt?

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  • tufkaklto
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    • 12. Juni 2013 um 08:35
    • #13

    Ich stelle mir gerade vor, ich habe eine Baustelle mit 3 Digitalpulten, 12 Controllern und 80 Digitalendstufen, und dann noch so schnickschnack

    Dafür benötige ich nun langsam ein 120 Schüttcase um die ganzen USB Dongles zu transportieren, und den halben Tag verbringe ich damit das ich die richtigen Dongles einstecke.

    BRAVO, gut zu Ende gedacht.

    Was den gutgläubigen Erwerb angeht:
    Wenn er wirklich gutgläubig war, und nicht bedenklich, dann kann der Besitzer das Gerät behalten, muß nur den Kauf nachweisen, also bringt die Lösung auch nichts.

    Was das Updaten betrifft, das ist meist offline möglich, und das ist verdammt gut so, denn das war der Wunsch vieler User.

    Stell Dir mal vor, Du bist auf einer Baustelle mit schlechter Netzabdeckung ( gibt es genug ) und die Show heute abend spielt nicht weil das wichtige Update leider nicht geht....
    Warum das Update nicht aktuell war hilft in dem Moment einfach gar nix....

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  • der_frank_m
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    • 12. Juni 2013 um 10:04
    • #14

    bei Software und Video sind Harwaredongle das "normalste" der Welt.... wir haben bei uns Watchout, Ecue und Pandora, Vector Works...
    Ist wie Pinne bei Traverse, muss mann buchen sonst fehlen sie auf der Baustelle

    Habe gerade Flip für Mac Lizenzen zurück gegeben um Tausch gegen Dongle gebeten weil wir mehrere Mac Books in der Vermietung haben und nur 2 Lizenzen, damit mann das "extra" buchen muss....

    Das ist eine Frage der Handhabung, für verkaufte Watchout Maschinen haben wir mit unserem 3-Drucker astreine "Führungen" gebaut, damit der USB Dongle im Gerät eingebaut ist und nur noch 5mm aus dem "Selbstbauslot" rausschaut... ist obergeil geworden, leider habe ichkeine Fotos gemacht.

    Und das mit dem Timedongle gibt es schon sogar zum "selbstnachrüsten" das die Firma SENTINEL echt geile Lösungen....
    Kannst du z.B. bei Coolux hatten wir mal einen zum spielen für 14 Tage, danach war Ende mit der Spielerei....

    :thumbup:

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  • Wurst Werner
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    • 12. Juni 2013 um 10:22
    • #15

    Oh Mann...ich hab gerade mal nachgeschaut. Im Laufe der Jahre haben sich mittlerweile elf Dongles nur für Software angesammelt (inkl. iLoks).
    Mit der stetig steigenden Zahl an Dongles, steigt meine angrund tiefe Verachtung für die Teile.
    Ich hab den Dongle Triathlon schon oft genug mitgemacht, und dabei schon jeden Platz belegt:

    1. vergessen/verloren
    2. geklaut
    3. mechanisch defekt (die alten Steinberg Dongles...grauenhaft)

    Das kann doch nicht die Lösung sein. Da muss es doch ein besseres, alternatives System geben.
    MBP geht nur noch mit USB Hub, weil Steinberg Dongle und iLok die beiden USB Ports besetzten...
    Gott sei dank, haben viele Firmen zumindest iLok mittlerweile verbannt...aber leider nicht alle, so dass ich das Ding für zwei, drei Lieblingsplugins immer noch brauche.
    Ich hoffe, dass es irgendwann mal ein praktikableren Schutz gibt. Die Vorstellung, Dongles jetzt auch noch an Live-Equipment nutzten zu müssen...weia.

    LG
    WW

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  • tufkaklto
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    • 12. Juni 2013 um 11:42
    • #16

    Danke, DU sprichst mir aus der Seele

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  • audiobo
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    • 12. Juni 2013 um 13:10
    • #17

    "Sorry Leute, das Festival geht erst später los. Der Kurier mit den Dongles steckt im Stau..." :D

  • ADMIN
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    • 12. Juni 2013 um 19:00
    • #18
    Zitat von "test"

    du wirst es nicht glauben: der kann das gerät sogar behalten !!
    es job des bekaluten, die kette bis zum entwender aufzuwickeln. dann kann er versuchen vom entwendet einen schadenersatz zu bekommen.
    diese regelung macht auch sinn. stell dir mal vor, das das so wie du meinst läuft: keiner würde mehr was bei ebay kaufen, weil er nie weiß ob er der rechtmäßige eigentümer ist

    Das hier ist ein Fachforum für Veranstaltungstechnik, nicht für Jura. Und wenn hier über juristische Fragen diskutiert wird, dann sind die Ergebnisse in etwa so, als wenn Juristen über Veranstaltungstechnik diskutieren.

    Konkret: Rechtsgrundlage für den "gutgläubigen Erwerb" ist § 932 BGB (http://dejure.org/gesetze/BGB/932.html)

    Und wenn man ein klein wenig weiter liest, kommt dann

    Zitat von "§ 935 BGB"

    Kein gutgläubiger Erwerb von abhanden gekommenen Sachen

    (1) Der Erwerb des Eigentums auf Grund der §§ 932 bis 934 tritt nicht ein, wenn die Sache dem Eigentümer gestohlen worden, verloren gegangen oder sonst abhanden gekommen war. Das Gleiche gilt, falls der Eigentümer nur mittelbarer Besitzer war, dann, wenn die Sache dem Besitzer abhanden gekommen war.

    (2) Diese Vorschriften finden keine Anwendung auf Geld oder Inhaberpapiere sowie auf Sachen, die im Wege öffentlicher Versteigerung oder in einer Versteigerung nach § 979 Absatz 1a veräußert werden.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • gert
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    • 12. Juni 2013 um 19:21
    • #19

    Wenn ich mal was dazu sagen soll, aus der Sicht eines Herstellers ist das das absolute Grauen. Schon Passwortgeschuetzte Pulte sind ein Alptraum. Was in der echten Welt passiert ist nämlich das irgentwann jeder mal das global Unlock braucht. Das kriegt er dann auch und irgentwann hat es jeder. Komplett nutzlos. Der beste Schutz fuers Pult ist die Show auf nen Stick ziehen.
    Dongle oder Passwortschutz in Hardware einbauen ist genauso trickreich. Damit limitiert man meist den Upgrade pass und schafft einen Kundendienst Alptraum.
    Wenn man das implementieren würde müsste jedes Geraet zig hunderte Euros mehr kosten. Nur damit man das Callcenter bezahlen kann.
    Ein absolutes NOGO. Oder in gutem english

    AS USEFULL AS A CHOCOLATE TEACUP!

    Practice, Practice, Practice

  • der_frank_m
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    • 13. Juni 2013 um 09:43
    • #20

    wo wir dann wieder am Anfang meiner Idee sind...

    Keine Dongle, sondern die Firmware mit Selbstprüfung.

    und ich meine ja auch nicht den China CD Player für 29,00 EUR aus MM, ich denke an an hochpreisige Geräte z.B.
    eine Lautsprecherfirma aus Baknang, die wissen an Hand der Seriennummer im Amtsdeutsch Individualnummer, genau wer welches Gerät, wann, wo gekauft hat.

    Da kostet ein Amp wenn ich mal auf auf die zukünftige Serie komme, mal eben was um die 10 Tsd. EUR, dieser Amp spielt aber selten alleine, sondern wird in größeren Anwendungen vernetzt.
    Die Vernetzung funktioniert nur wenn alle Geräte auf dem gleichen Stand sind (updatepflicht)

    Pulte innerhalb des Netzwerkes ebenso.

    LG

    :thumbup:

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