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Hinreichende Dimensionierung von Kabelquerschnitten

  • Mathias1983
  • 5. August 2013 um 20:55
  • wora
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    • 9. August 2013 um 11:46
    • #41

    ich bin einigermassen erstaunt, über was hier so diskutiert wird ;)
    also ich würde das "problem" einfach so lösen:
    kaufe einfach ein HANDELSÜBLICHES PA-lautsprecherkabel bei einem auf PA-produkte spezialisierten hersteller (z.b. Klotz, Sommercable oder CAE).
    hier kann man sich die kabel für den persönlichen bedarf und geldbeutel heraussuchen und kann sicher sein, dass diese kabel entsprechend der vorgaben funktionieren.
    die gedanken hinsichtlich der reinheit des kupfers soll sich einfach der hersteller machen. mich interessiert höchstens, wie gut sich ein kabel wickeln lässt... das hat aber eher was mit dem mantelmaterial und der anzahl der einzellitzen zu tun anstatt mit der reinheit des kupfers.

    was die querschnitte angeht, wurden hier schon hilfreiche tipps gegeben.
    leitungen unter 15m können in 2,5mm² ausgeführt sein, ohne dass sich hier in der praxis nennenswerte probleme ergeben.
    von geringeren querschnitten rate ich ab, das hat aber vor allem etwas mit der kompatibilität des persönlichen kabelsatzes zu tun. 2,5mm² geht eben für alles, so lange es nicht zu lang wird.
    4mm² benutze ich persönlich für lange leitungen mit viel leistung (>ca.10m) und für die signalzuleitung der subwoofer. letzteres gehört aber eher in die kategorie "da fühle ich mich besser".

    für 6mm² oder grösser sehe ich im täglichen beschallungsalltag keine erfordernis. für sonderfälle (z.b. festinstallationen) kann das aber auch mal interessant sein, um sich z.b. 100V übertrager zu ersparen.

    die diskussion über die reinheit des kupfers interessiert mich aber nicht die bohne. das ist was für Hi-end freaks.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 9. August 2013 um 13:24
    • #42

    Na ja - Klingeldraht ist durchaus auch handelsüblich. :D

    Solche Diskussionen sind psychologisch leicht verständlich. In diesem Fall in etwa: ein zeitgemäßer Hochleistungs - Aktivsub, mit dem all diese (vermeintlichen?) Probleme Geschichte sind, kostet ein paar tausend Euro. Egal welcher. Zu viel für Taschengeld PA.
    Aber vielleicht geht's ja mit einem schicken Angeberkabel für 'n paar Zehner am Ende doch irgendwie auch, wenn ich's nur lange genug herbeizudiskutieren versuche? "Meiner hat Zehnquadrat! 8) "

    Und persönlich mag ich solche Diskussionen ganz gerne. Sie bieten häufig Gelegenheit, selbst mal wieder etwas genauer hinzuschauen, dabei vermeintliches Allgemeinwissen zu hinterfragen (welches sich dann oftmals auf 'hab ich mal in irgendeinem Reklameprospekt gelesen' beruhend herausstellt), und u. U. auch eigene Positionen zu überdenken. Welche Schlüsse man draus zieht bleibt am Ende ja jedem selbst überlassen.
    Von mir aus auch bei esoterischem Kupfer. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • simonstpauli
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    • 9. August 2013 um 19:32
    • #43
    Zitat von "test"

    insofern sind dann auch die geänderten dämpfungswerte auf das kabel bezogen zu vernachlässigen. da ist ein alter speakonstecker schon viel 'gefährlicher'.
    da ist mal schnell 0,25ohm. das macht bei 4 ohm pappen schon viel aus.


    Sehr guter Einwand. Das Verlängern von Speakonleitungen ist in Bezug auf den Dämpfungsfaktor ein Quell des Übels. Wir haben dann pro Verlängerung 2 Speakon-Stecker und einen Speakon-Verschwinder zusätzlich. Das macht mehr aus als 2,5 oder 4mm²

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • madmax
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    • 9. August 2013 um 20:15
    • #44
    Zitat von "wora"

    ich bin einigermassen erstaunt, über was hier so diskutiert wird ;)

    Ich auch.
    Dabei ist es doch im Grunde ganz einfach: Auserwähltes Kabel anklemmen, paar Stunden Vollgas und dann einfach mal anfassen und auf Erwärmung kontrollieren.
    Zum Vergleich: Ein 10m langes 5*6² wird bei voller Belastung am 32er Stecker leicht handwarm.

    Die Schwachstellen liegen doch wo ganz anders; nähmlich an sämlichen lösbaren Verbindungen. Je nach Alter, Müdigkeit und Korrosion der (nicht- bzw. schlecht sichtbaren) Kontaktfedern.
    Auch im Inneren auf Weichenplatinen etc.

    Ich persönlich habe mal für lange Delay-Strecken 'ne Rolle 2*4² HiFi-Kabel mit so transparenter Isolation gekauft und in paar Stücken geschnitten. Wird dann immer per Lüsterklemme verlängert.
    Für Sonderfälle wie extrem breiter Marktplatz so einmal in 3 Jahren hab ich auch schonmal auf die Schnelle Speakon/EP-Adapter auf 32er CEE-Kabel gebaut.. :shock: :shock: :shock:

    Never stop a running System

  • hell&dunkel
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    • 9. August 2013 um 20:29
    • #45
    Zitat

    2*4² HiFi-Kabel...Lüsterklemme


    Und ich nutze für lange Lautsprecherkabel 2x2,5mm² mit XLR-Steckern.
    Lässt sich streßfrei auftrommeln, verlängern und wird an beiden Enden auf Speakon adaptiert.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • yamaha4711
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    • 9. August 2013 um 21:08
    • #46

    +1
    Ich ebenso.
    Und soll ich euch was sagen... es funktioniert und ist praktisch obendrin. Gerade bei Delaylines.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Mechwerkandi
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    • 10. August 2013 um 12:23
    • #47
    Zitat von "hell&dunkel"


    Und ich nutze für lange Lautsprecherkabel 2x2,5mm² mit XLR-Steckern.
    Lässt sich streßfrei auftrommeln, verlängern und wird an beiden Enden auf Speakon adaptiert.


    Ich benutze für lange Wege 2x1mm² mit Hirschmann STEK.
    Is 'ne 100V Anlage... :wink:

  • hell&dunkel
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    • 10. August 2013 um 12:58
    • #48

    Und hier geht es um Niederohmgeraffel... :wink:
    Allerdings hat mich auch schon der eine oder andere Übertrager angelacht

    Zitat

    Kauf mich!

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Mathias1983
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    • 10. August 2013 um 13:32
    • #49

    Letzen Endes reichen die bereits vorhandenen Kabel mit 4 mm² und 6 m Länge für den Subwooferbetrieb (4 kW @ 4 Ohm).

    Vielen Dank für die vielen Eindrücke, Meinungen und Tipps.

    MfG
    Mathias

  • tobias kammerer
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    • 11. August 2013 um 20:03
    • #50

    Hallo an alle,

    auch Danke für den ungewöhnlich hohen Sachgehalt ohne Anfeindungen. Ist fast schon ein Vorzeigethread, wobei das in letzter Zeit meinem Gefühl nach wieder öfter klappt.

    Tobias Kammerer

  • Mechwerkandi
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    • 12. August 2013 um 08:18
    • #51

    Du kannst den Honigquast wieder weglegen.

  • tufkadib
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    • 12. August 2013 um 11:19
    • #52
    Zitat von "hell&dunkel"

    Und ich nutze für lange Lautsprecherkabel ... mit XLR-Steckern.
    Lässt sich streßfrei auftrommeln, verlängern und wird an beiden Enden auf Speakon adaptiert.


    Da war ich konsequenter und habe den Teil mit dem Speakon weggelassen. 8)


    MfG
    DirkB

  • billbo
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    • 12. August 2013 um 12:33
    • #53

    Dito. Das Speakonintermezzo habe ich komplett ignoriert; Sonderbeschallungen mit Altmaterial mach’ ich bis heute mit XLR. Und sämtliches moderne Zeugs hat die Amps eh gleich mit drin.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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    • 12. August 2013 um 13:06
    • #54

    Für lange Kabelwege hab ich kleine Kabeltrommeln mit 50m 2x2,5² und Speakon.
    Dank der dünnen, schwarzen Haribo - Lakritz - schnüre in der Anschaffung günstig, leicht (da eben nicht rund) und auch sehr gut zu rollen.

  • Mechwerkandi
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    • 12. August 2013 um 15:14
    • #55
    Zitat von "billbo"


    Das Speakonintermezzo habe ich komplett ignoriert; ...


    Seltsam.
    Entweder gibt es von der Sorte ein paar Mehr und/oder mir laufen sie zufällig über den Weg und/oder ich leide an zunehmend selektiver Wahrnehmung...

  • wora
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    • 12. August 2013 um 20:45
    • #56

    die letzten XLR-lautsprecherleitungen habe ich um das jahr 1995 ausgemustert.
    ich verwende seither hierfür ausschliesslich speakon.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
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    • 12. August 2013 um 20:59
    • #57

    entsprechende Amps machen auch Aua, wenn man an die XLR Kontakte hinlangt!

  • billbo
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    • 12. August 2013 um 22:54
    • #58
    Zitat von "tobias kammerer"

    entsprechende Amps machen auch Aua, wenn man an die XLR Kontakte hinlangt!

    Weshalb wir Anfang der 90er schlicht die 'Laufrichtung' geändert hatten. Ausgänge Ampracks weiblich - fertig. Hat aber noch paar Wochen gedauert, bis jeder immer automatisch die Kabel richtig rum verlegt hat. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tufkadib
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    • 12. August 2013 um 23:16
    • #59
    Zitat von "tobias kammerer"

    entsprechende Amps machen auch Aua, wenn man an die XLR Kontakte hinlangt!


    Das macht eigentlich nichts. Die Technik ist ja für Fachleute, die das wissen.


    MfG
    DirkB

  • yamaha4711
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    • 12. August 2013 um 23:30
    • #60

    Hmm.... so ne olle QSC EX4000 oder ne MacroTech 5000VZ mit Schraubblockterminal wie bei der QSC. Ein bisschen Handschweis, die Kiste mit 80% beaufschlagt mit Techno als Material... autsch'n.

    Solche Kisten gehen eben auch mal als DryHire raus und man kann den Schlaumeiern hundermal sagen, dass sie die Finger vom Ausgang lassen sollen, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Es sind also eben nicht immer alles Fachleute.

    Am Ende ist man als Vermieter noch der Dumme.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

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