mir wollte neulich jemand einreden, dass man endstufen immer voll aufdrehen muß, sonst gehen sie kaputt. teure endstufen hätten ja gar keine potis mehr.
was meint ihr?
Amps immer voll aufdrehen?
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Ja, ja. Wenn du die Endstufen nicht voll aufdrehst, müssen sie so viel Leistung schlucken, daß sie davon ganz heiß werden und dann gehen sie kaputt. (Am Mischer ist das natürlich genauso) Also immer alle Knöpfe ganz nach rechts und alle Fader ganz nach oben damit ja nichts kaputtgeht.
....Warum bauen die überhaupt noch irgendwelche Knöpfe hin, wenn es am besten und sichersten ist wenn alles auf Rechtsabschlag steht ?
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Im Verleih kann es aber bestimmt ganz sinnvoll sein, die Amps auf rechtsanschlag zu drehen, denn wenn du es nicht machst, macht es sicher der Kunde. Muss man halt am Controller oder der weiche zurück drehen
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Also meine Amps sind grundsätzlich auf Rechtsanschlag!
Den Rest übernimmt der Controller! -
Ich dreh auch immer voll auf und stelle dann den Limiter ein. Ansonsten hätte ja ein Limiter wohl wenig sinn oder?
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Ist wohl Geschmackssache

Ich wuerde aber auch eher NICHT voll aufdrehen. Eher alles so "heiss" wie moeglich bis zum Amp fahren und dann den Amp entsprechend einstellen. SNR wird es danken. Der Limiter hat ja bei den auftretenden Signalspitzen immer noch seine Berechtigung. Wenn ich den Amp 3db zurueckdrehe, heisst das ja nicht,. dass er nicht trotzdem mal ins Clipping faehrt. Ich kenne Drummer, die einem diesbezueglich wahnsinnig machen. Aber das ist ein anderes Thema
Ich bin bezueglich gain structure (und um die gehts ja hier letztlich) etwas LAB geschaedigt, wo es ein sehr nettes pdf zu dem Thema gibt.
CU
martin -
Sorry aber kleiner Comment zu weniger als voll aufgedrehten Potis bei Amps: Bei Potis kommt es in der Herstellung zu Toleranzen von +-10%, wer rechnen will kann den Pegelunterschied errechnen. Diese treten aber nur bei Zwischenstellungen auf, deshalb lieber Equipment nicht von Praktikanten sondern Profis bedienen lassen und Amps voll auf oder ganz zu. Beste Grüße
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Schon mal ein reales Poti auf Toleranz der Dämpfung vermessen?
Die ersten 3 Rastungen könnten (!) Probleme machen, darüber paßt es bei einem halbwegs ordentlichem Poti.mfg
JF -
Also bei mir kommt es immer darauf an. Bei kleinen Sachen und nur Sprach und die Stufen unter dem Tisch, da drehe ich nur etwa 50% auf, um das Rauschen so niedrig wie möglich zu machen.
Bei Konzert oder Party stehen die Stufen nicht direkt neben mir. Da mache ich immer 100%. Alles andere dann am Pult. Keine Lust dann immer zu rennen, wenns schnell gehen muss.
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Zitat von "Da Philipp"
Sorry aber kleiner Comment zu weniger als voll aufgedrehten Potis bei Amps: Bei Potis kommt es in der Herstellung zu Toleranzen von +-10%, wer rechnen will kann den Pegelunterschied errechnen. Diese treten aber nur bei Zwischenstellungen auf, deshalb lieber Equipment nicht von Praktikanten sondern Profis bedienen lassen und Amps voll auf oder ganz zu. Beste Grüße
Aehm, ich meinte nicht, dass man das Pi x Daumen macht. Jedes Software Oszi fuer den PC macht das mit hinreichender genauigkeit. Vom Pult bis zum Amp.
Ist aber Ansichtssache wie schon erwaehnt.
Ich mach es immer so, dass jedes Glied zur gleichen zeit ins Clipping kommt. Also, wenn ich 0db am pult habe (was nicht unbedingt mit der Anzeige korrelieren muss), dann hab ich an jedem punkt in der Kette 0db. Und das geht nicht, wenn ich alles auf rechts drehe. Denn die Potis hab ich ja an jedem geraet.

CU
martin -
Über sinnvolle Gain-Struktur kann man sicher lange diskutieren (diese Thread ist ja schon ein guter Anfang....
)Eines ist aber sicher: Die Amps gehen definitiv nicht davon kaputt, dass man sie runter dreht.
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Naja, das ist insgesamt so eine Sache. Wenn man z.B einen DJ an der Anlage hängen hat und ihm die PA zu leise ist wird er natürlich mit seinem Pult gainen und ein nettes verzerrtes Signal an die PA rausschicken. Eine Endstufe kann doch ihr volle Leistung auch erreichen wenn sie nicht voll aufgedreht ist oder nicht, solange man genug Eingangssignal reinjagt?!
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das war ja so gemeint, wenn man mal nicht bei der VA dabei ist, könnte der DJ oder sonst wer auf die blöde Idee kommen, hey die Endstufe is ja nicht voll aufgedreht und dreht sie dann voll auf. Und dann kommt sie trotz vergeschalteten Limiter ins Clippen.
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Dann hat man wohl ein problem, da hast du wohl recht. Die diesbezuegliche Praxis hab ich mir nie ueberlegt, da ich ja immer dabei war bis jetzt.
Wobei, fuer den typischen voll krassen Hobbyveranstalter mit blauer Antenne am Golf II, wuerde ich Controller und Amps im versperrten rack hergeben

CU
martin -
Jetzt hast wieder was dazugelernt

Nachdem was ich schon erlebt habe, bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich die Anlage so sicher wie möglich einstelle.
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genau das sit auch das problem - "amok" DJ's deshlab immer - auch wenns dann halt rauscht voll aufgedreht das rauschen geht in der musik unter - leiser darf man ja drehen - bei manipulationien aber lauter ....
und trotzdem gainen die teilweise dass mir schlecht wird da muss ich mir nochwas einfallen lassen zumindest den DJ neben dem BassStack hinzustellen ist eine schelchte idee - die kriegen den pegel ned mit und dann gibts ne Problem mitm 3C - ein digitallimiter hat einen begrenzten Headroom... da sits dann ganz gut noch einen "eingangsabsenker" zu haben v.a. das Pioneer Pult kann ganz exorbiat hohe Pegel liefern da mus man richtig aufpassen
wenn dann noch die Endstufen "nachjustierbar" sind dann hat man ein problem ...
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Naja, wenn der DJ nah am Bassstack steht hat man auch ein Problem wenn er mit Vinyl auflegt das es über die Nadeln koppelt. Und beim Hornstack oder URPS könnten die CD Player springen.
:wink: -
hallo
geht auch anders, ich habs auch nicht geglaubt:
letzte grössere va, am 2. floor spielt wieder mal ein mr. "ich kenn nur dauerrot".
mein co hat ihm ca 100mal ermahnt und 3mal die gains zurückgedreht und ist dann für ne minute aufn topf. als er wiederkam und wieder alles rot gegaint war, hat er dem lieben kerl einfach eine geknallt. (übrigens: sogar die leute haben sich beim dj über den exorbitaten pegel beschwert).
zugegeben: eine sehr radikale lösung, aber:sehr effektiv
bis 11uhr keine gainprobs mehr!lg alex
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das sit eine Möglichkeit ..... nur bei meiner Größe (1,72) einem 2 Meter "kampfkoloss" gegenüberstehen???? :o
da senke ich eher den Pegel ab
v.a. wenn das Pioneer Pult in die "gleichstromphase" kommt bin ich ganz rabiat - das problem isthalt dass sich manche dann beschweren dass es bei DJ X laut und druckvoll war und bei DJ Z wenig bass leise und kreischend - bin halt ab 20 dB übersteuerung und Crestfaktorfreier Musik sehr vorsichtig. - Selber Schuld wenn sie Pioneer Pulte verwenden ...:( -