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Pultfile - persönliches Eigentum oder nicht?

  • der diak
  • 24. September 2013 um 06:18
  • oton
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    • 24. September 2013 um 22:44
    • #21

    aso, ich finde es ist doch durchaus als Kompliment zu verstehen, wenn jemand meine Pultfiles haben will ... und ich gebe sie gerne weiter, oft auch meinen Azubis/Studenten, damit die was zum Basteln haben. Es geht immer noch ums Mischen, nicht ums Files schreiben, und das ist die Kunst, und nicht WIE ich jetzt die DCA´s belege ... :D

    Wenn ich allerdings für eine spezifische Show ein komplexes File programmieren soll/muss, damit es dann vor Ort schnell gehen soll, dann lasse ich mir das auch bezahlen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • gert
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    • 25. September 2013 um 17:50
    • #22

    Ein File gehort dem von dem der Auftrag kommt und der anschliessend die Rechnung bezahlt. Was der dann damit macht ist seine Sache. Die einzige Ausnahme ist wenn ich einen File unaufgefordert erstelle und zum Verkauf anbiete. Ist aber unrealistisch das der funktioniert.
    Die Situation ist wie bei Mietmusikern. Wenn ich im Studio ne platte einspiele dann kriege ich mein Geld und der Künstler kann die Aufnahme behalten.
    Abgesehen davon haben sich Showfiles als Jobbehalte Versicherung nicht bewährt. Ich habe noch von keinem Fall gehört wo ein Tonmann seinen Job behalten hat nur damit die Band den File behalten kann. Ist ja auch klar denn wenn man gefeuert wird liegt es ja auch daran das es nicht gut klingt und der Showfile ist damit sozusagen Abfall.
    Wenn die Show gut klingt behaelt man ja den Job und den Showfile.
    Die Diskussion ist echt nutzlos und basiert schlicht auf Wunschdenken.
    Ich kenn auch niemanden der schonmal erfolgreich ein Showfile verkauft hat. Und schon gar nicht gegen eine Summe fuer welche es sich lohnt sich unbeliebt zu machen.
    Geistiges Eigentum ist in diesem Zusammenhang leider Quatsch.
    Ausserdem hab ich meist meinen Eigenen File schneller gemacht als einen alten verstanden. :D

    Practice, Practice, Practice

  • Audiowerk
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    • 25. September 2013 um 17:52
    • #23
    Zitat von "gert"

    Geistiges Eigentum ist in diesem Zusammenhang leider Quatsch.


    Das bringt die gesamte Diskussion kurz und präzise auf den Punkt.

  • marcoboy
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    • 25. September 2013 um 21:20
    • #24

    +1

  • guma
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    • 25. September 2013 um 21:32
    • #25

    Äh ja, wie ich bereits vor einer langen Seite schrieb:

    Zitat von "guma"


    .... und aus dem gleichen Grund scheisse ich auch als gebuchter Mischer auf Rechte aus meinem vermeindlichen geistigen "Pippifax-Eigentum Pultfile" und habe seit die Speicherei angefangen hat ebenfalls keinerlei Interesse an files von Kollegen. Dreimal dürft ihr raten warum :lol:

  • erik
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    • 25. September 2013 um 22:21
    • #26

    "Traue nie einem fremdem File", ich traue ja nichtmal meinen eigenen Files (mit Außnahme der Default-Files)...

  • billbo
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    • 25. September 2013 um 22:56
    • #27
    Zitat

    Ausserdem hab ich meist meinen Eigenen File schneller gemacht als einen alten verstanden. :D

    Außerdem hab ich meist meinen eigenen File schneller gemacht als einen eigenen alten verstanden. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • julian-k
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    • 26. September 2013 um 01:01
    • #28

    Darf die Lichtfraktion hier auch mitschreiben?

    Als Operator in Personalunion mit den Designer kommt es mir sehr wohl auf eine klare Absprache an.
    Bei Ton Files kann der andere vermutlich oder offensichtlich nichts wirklich damit anfangen. Beim Licht sieht das schon anders aus.

    Top40 Cover Band #A Ich werde beauftragt für X Termine immer das gleiche Design zu liefern und soll einfach mal machen - dann gehört mir das File. Ich bin der Künstler und habe das Urheberrecht.

    Top40 Cover Band #B Die Band möchte, dass ich für diese jährlich ein Design entwerfe und programmiere dann gehört dieses der Band. Das wird dann allerdings auch entsprechend bezahlt.

    Einmaliger Industriejob für Production Company - Hier bekommt der TL und eine weitere Person einen USB Stick mit den Showfiles in die Hand gedrückt. Mir ist es egal was damit passiert, da im nächsten Jahr sowieso wieder anderes Material / Set / PC anwesend ist und ich für das Design bezahlt wurde.

    Das um einmal drei Beispiele zu nennen.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

    Einmal editiert, zuletzt von julian-k (26. September 2013 um 02:31)

  • wora
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    • 26. September 2013 um 02:00
    • #29

    ich lasse meine pultfiles nicht auf fremden pulten zurück. ich weiss nicht genau warum, aber ich machs einfach nicht gerne. vermutlich hängt es einfach damit zusammen, dass ich bei einigen schon viele stunden arbeit damit verbracht habe, diese files zu verbessern.
    andererseits kann ohnehin nur ich damit arbeiten, denn nur ich weiss wo und wie ich was gemacht habe. und da ich mir im laufe der jahre alles selbst beigebracht habe, gibt es mögicherweise auch wenig schnittpunkte mit mixen von kollegen, die das vielleicht sogar bei er SAE gelernt haben... ;)
    aber ich habe mir eben angewöhnt die files zu entfernen. davon wird mich auch niemand abhalten.

    wenn mein kunde (der mich bezahlt) das file haben möchte, kann er es selbstverständlich haben.
    das ist aber noch nie passiert, denn meine ersatzleute haben einfach ihre eigenen files.

    andererseits habe ich z.b. neulich für ein theater eine ganze show (etwa 90 szenen) erarbeitet, die der lichtoperator dann später einfach durchklicken musste. ich war da in zwei proben dabei und habe die vorhandenen szenen überarbeitet und angepasst, habe mit den muskern auf der bühne die monitorsituation mit ein paar kleinen änderungen verbessert, usw...
    dafür wurde ich bezahlt, deshalb blieb das natürlich auch im theater. is ja logisch.

    an dieser stelle möchte ich aber noch einen anderen aspekt einbringen:
    ein mix ist in der regel eine sehr dynamische angelegenheit.
    der ausgangspunkt (nach dem soundcheck) wird den abend über mit sicherheit oft verdreht, angepasst, beim nächsten song wieder geändert, usw... so wie es die songs eben brauchen.
    was dann am schluss gespeichert wird, ist meist die zugabe. und die ist oft nicht unbedingt der sinnvollste startpunkt für die nächste show ;) ich persönlich mache es dann so, dass ich diese szene möglichst kurzfristig nach dem job entsprechend meinen startbedürfnissen anpasse. also z.b. EQs wieder resetten und monitorsends etwas zurückregeln. aber ein kompletter mix besteht eben auch aus dynamischen änderungen. und die kann man nur selber "fahren", die werden ja nicht gespeichert...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 26. September 2013 um 02:43
    • #30
    Zitat von "erik"

    "Traue nie einem fremdem File", ich traue ja nichtmal meinen eigenen Files (mit Außnahme der Default-Files)...


    harr harr harr

    GENAU den Punkt getroffen ;)

    Ich würde das auch so halten, daß ich (wenn ich weiß, welches Pult (vorausgesetzt ich kenne es) zur Verfügung steht), mir mein eigenes File mitbringe, oder vor Ort mir meine Mixes, Gruppen, Busse, Fadergruppen, etc. so zurecht lege, wie ICH damit arbeite (und arbeiten kann) !
    Was soll bitteschön jemand anderes damit anfangen können, der nicht meinen Gehirnwindungen, die ab und an schon skuril komplex sein können, folgen kann ?!?
    Nichts desto trotz würde ich das Setting auf dem Pukt an Feierabend einfach wieder löschen, Pult resetten, Lieferzustand herstellen, Fader / EQ's / Send's nullen, etc..., wenn ich ein Problem damit habe, daß vielleicht unter gewissen Umständen eventuell womöglich wahrscheinlich irgendjemand, warumauchimmer der Gedanke aufkommen könnte, daß das jemand brauchen könnte.......
    ...der Boden liegt nahe (an sonsten gäb's keine Trockenbauer oder Estrichleger :D )
    Wenn das Pult mit meiner Arbeit im Voraus auf Tour geht (mit z.B. einem anderen Kollegen), dann sollte das meines Erachtens mit der buchenden Firma und dem nach einem folgenden und damit arbeitenden Kollegen abgeklärt werden, ob das im Rechnungsbetrag inklusive ist... - jedoch sollte der Kollege, der auf Tour mit dem erstellten Setting geht auch vertraut sein und die mindestens ähnlichen Gedankengänge haben bei der Bedienung des selbigen Digital-Pultes haben, an sonsten kann er die getane Arbeit auch gleich selber machen.
    Ich denke 'mal, falls der Fall auftritt, daß ein Tour-Tech 'mal ein oder 2 Tage Sperrtermin hat auf 'ner Tour, holt der sich entweder jemanden, den er gut kennt, und der auch weiß, wie der andere an 'nem Digi-Pult arbeitet, oder er teilt dem werten Kollegen mit, welches Pult vor Ort ist und was gefordert wird; dann sollte dieser Kollege sein eigenes File mitbringen (ob das jetzt einen ähnlichen Workflow darstellt, wie das orginal, oder nicht ist im Grunde erst 'mal scheibenkleisteregal, solange das Ergebnis akzeptabel ist!).
    Im schlimmsten Falle (falls die Paranoia schon so weit ist, daß man in diesem Thread über "geistiges Eigentum" diskutieren muß...) ---> eigenes Pult mitbringen und auf die Rechnung schreiben, falls der Auftraggeber ein Problem mit dem selber erstellten File hat :D


    Zitat von "julian knödler"

    Darf die Lichtfraktion hier auch mitschreiben?

    Logo :)
    Ich hab' vor vielen Jahren 'mal von 'nem befreundeten Lichtler, der seit fast 20 Jahren überwiegend in .eu mit Bands monatelang auf Tour ist eine sehr kurzfristige Anfrage (wegen Krankheit nachts 10 Stunden vor Tech-Get-in) für eine sehr große Halle in Stuttgart in kurzer Reichweite zu einer Rollenden-Stern-Fabrikationsanlage bekommen, ob ich nicht Licht machen könnte für eine (nunja) Göre (würde ich es nennen). Nachdem ich gefragt habe, was an Gage auf der Rechnung steht, war der Job schon gebucht :D . Jedoch habe ich lieber 2 Pulte zugemietet, die ich besser kenne (weil ich mit denen damals schon locker 10 Jahre gearbeitet habe) als das von Ihm auf Tour verwendete. Anforderung für die Show war da, Ablaufplan für Licht auch, dann hab' ich das halt in 3 Stunden halbwegs so hinprogrammiert, wie es gefordert war (der Rest ging dann halt live :D ). Ging schneller, als mich in sein Pult ein zu arbeiten um damit arbeiten zu können.


    Zitat von "julian knödler"

    Top40 Cover Band #A Ich werde beauftragt für X Termine immer das gleiche Design zu liefern und soll einfach mal machen - dann gehört mir das File. Ich bin der Künstler und habe das Urheberrecht.


    würde ich zustimmen - jemand anderes kann das gerne anders machen...

    Zitat von "julian knödler"

    Top40 Cover Band #B Die Band möchte, dass ich für diese jährlich ein Design entwerfe und programmiere dann gehört dieses der Band. Das wird dann allerdings auch entsprechend bezahlt.


    stimmt auch - auf dem Pult ist alles beschriftet, es gibt einen Ablaufplan und einen Lichtplan für verschiedene Venues / Bühnen-Setups und der LightOp muß nur noch Szenen abfahren.

    Zitat von "julian knödler"

    Einmaliger Industriejob für Production Company - Hier bekommt der TL und eine weitere Person einen USB Stick mit den Showfiles in die Hand gedrückt. Mir ist es egal was damit passiert, da im nächsten Jahr sowieso wieder anderes Material / Set / PC anwesend ist und ich für das Design bezahlt wurde.

    ersetze "wurde" durch "werde" - dann hast Du alles Richtig gemacht. ;)

    Zitat von "wora"

    andererseits habe ich z.b. neulich für ein theater eine ganze show (etwa 90 szenen) erarbeitet, die der lichtoperator dann später einfach durchklicken musste. ich war da in zwei proben dabei und habe die vorhandenen szenen überarbeitet und angepasst, habe mit den muskern auf der bühne die monitorsituation mit ein paar kleinen änderungen verbessert, usw...


    ...selbst da ergeben sich Änderungen, wenn das Stück Wochenlang gespielt wird ;) Schauspieler grooven sich ein, das Stück wird dynamischer / runder, Schauspieler gehen 2 Schritte weiter, Szenen verlagern sich um einen Meter wo anders hin, etc. DA muß man auch nachstellen / nachprogrammieren... - aber das ist dann Sache des ausführenden Light-Op (wenn er denn gut genug ist und so was sieht und dies selbstständig erledigt, und nicht auf die Ansage der Regie / Intendanz wartet). Aber Dein Job ist bezahlt... Danach ---> Sintflut (oder auch "was geht's mich noch an, wenn ich keine Rechnung dafür schreiben kann" :) )


    in diesem nächtlichen Sinne

    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • guma
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    • 26. September 2013 um 06:58
    • #31
    Zitat von "wora"

    ich persönlich mache es dann so, dass ich diese szene möglichst kurzfristig nach dem job entsprechend meinen startbedürfnissen anpasse. also z.b. EQs wieder resetten und monitorsends etwas zurückregeln.

    Ja genau so mache ich es auch, noch mal nach den Mutes schauen, eventuell delay send pegel nullen und dann in Ruhe noch mal speichern. Manchmal mache ich das auch in einer Pause, wenn es zwei sets gibt, das hat mir schon mal das "Leben" gerettet.

    Zitat von "wora"

    andererseits habe ich z.b. neulich für ein theater eine ganze show (etwa 90 szenen) erarbeitet, die der lichtoperator dann später einfach durchklicken musste. ich war da in zwei proben dabei und habe die vorhandenen szenen überarbeitet und angepasst, habe mit den muskern auf der bühne die monitorsituation mit ein paar kleinen änderungen verbessert, usw...
    dafür wurde ich bezahlt, deshalb blieb das natürlich auch im theater. is ja logisch.

    Genau das meinte ich, als ich von bezahlter Vorarbeit schrieb. Ich kalkuliere das Vorbereiten einer aufwendigen Szenengeschichte für z.B. Musicals aber in die Kosten mit ein. Da ist das pre-file, das ich mit Skript und Partitur gemacht habe, schon richtig Geld wert, weil es enorm Probenzeit spart. :wink: .. und an der Stelle entspricht das auch den Lichtler-files oder ist sogar noch komplexer.

  • gert
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    • 26. September 2013 um 09:02
    • #32

    Also Lichtdesign und Tonpultfile kann man aber wirklich nicht vergleichen. Zu einem Lichtpultfile ( Lichtdesign ) gehört auch noch das passende Rigg und so. Das ist in der Tat eher künstlerisch zu betrachten und wird je nach Designer komplett anders ausfallen. Wenn man da kein eigenes Rigg dabei hat hat sich das auch gleich erledigt.
    Wenn man allerdings bei ACDC Ton macht kommt immer irgendwie Highway to Hell aus der PA. Wenn nicht, kriegt man auch gleich die Papiere und darf seinen dusseligen Showfile auch gleich mitnehmen. :D
    Als Tonman kann ich auch nicht hingehen und sagen, diese Show würde viel besser klingen wenn Ihr noch ein Banjo mehr hättet. Beim Licht geht das sehr wohl. Da kann man als Designer noch mal ne Wackellampe mehr einpacken.
    Meiner Meinung nach kann man das nicht vergleichen.
    Und in der Realität gibt es einen Markt fuer Lichtdesign. Also es wird real Geld bezahlt. Tonpultfiles werden nicht verkauft.
    Beim Tonpultfile gibt es keinen materiellen Verlust. Da gibt es nur den sentimentalen Verlust und den interessiert in der gewerblichen Audiowelt keinen.

    Practice, Practice, Practice

  • guma
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    • 26. September 2013 um 12:53
    • #33

    @ Gert

    Ich glaube, Du hast mich jetzt missverstanden. Ich sprach, wenn Du nachschaust, von genau der einzigen Ausnahme, also der Theater- und Musicalwelt mit sehr komplexen szenischen Abläufen und zwar nicht der von vor 20 Jahren sondern der heutigen, bei der ein Tonfile überhaupt einen irgendwie vorhandenen in Geld bemessbaren Wert hat, wo das Erzeugen desselben auch mal auf einer Rechnung auftauchen kann und es sehr "schade" ist, wenn das irgendwie "verloren" geht. Das ist ein bisschen anders als bei ACDC.
    Sonst bin ich natürlich völlig Deiner Meinung !

  • Kracky
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    • 26. September 2013 um 13:06
    • #34
    Zitat von "guma"

    @ Gert

    Ich glaube, Du hast mich jetzt missverstanden. Ich sprach, wenn Du nachschaust, von genau der einzigen Ausnahme, also der Theater- und Musicalwelt mit sehr komplexen szenischen Abläufen und zwar nicht der von vor 20 Jahren sondern der heutigen, bei der ein Tonfile überhaupt einen irgendwie vorhandenen in Geld bemessbaren Wert hat, wo das Erzeugen desselben auch mal auf einer Rechnung auftauchen kann und es sehr "schade" ist, wenn das irgendwie "verloren" geht. Das ist ein bisschen anders als bei ACDC.
    Sonst bin ich natürlich völlig Deiner Meinung !

    Kenne ich jetzt aber auch aus der Bandszene, wenn man dann mit einem Act unterwegs ist, da gibt es dann schon den Pultfile den man mit dem Act in den heiligen Hallen erstellt, der für die ganze Show auch einzelne Szenen bereit hält weil sich von Song zu Song die Bühne ändert bzw. Künstler tauschen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • test
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    • 26. September 2013 um 13:50
    • #35

    licht design ist aber auch erheblich aufwendiger als ton.
    sieht man ja auch schon an den aufbauzeiten :D

    ich denke das jeder ton mann seinen eigenen sound fährt. sicher kann man sich da an das set seines 'vorgängers' anlehnen, aber letztlich wird jedes file anders aussehen.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • wora
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    • 26. September 2013 um 14:06
    • #36

    mir ist jetzt gerade wieder eingefallen, warum ich ein pult nach meiner getanen arbeit resette:
    das mache ich tatsächlich schon immer so ;)

    im ernst:
    früher war es selbstverständlich, das pult nach dem job auf null zu setzen.
    denn der nächste, der an diesem pult arbeiten musste, sollte ja nicht erst alle EQs und einstellungen resetten müssen, damit er seinen eigenen mix ohne unvermutete fallstricke erstellen kann (ausnahme: festivals).
    ich weiss, das dies nicht alle kollegen so gehandhabt haben, manche haben nach dem job das pult auch nicht resettet. aber ich fand es immer schön, wenn ich ein genulltes pult vorgefunden habe.
    und das gilt auch für digitale pulte.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 26. September 2013 um 15:58
    • #37

    Wobei das Nullen egal welchen Digitalpultes ja schon ein bisschen weniger arbeitsintensiv ist als bei einem XL4... :wink:
    Ich hab' das immer so gehalten: mit dem Nullen nach der Show habe ich mich für einen aufgeräumt vorgefundenen Arbeitsplatz bedankt. Und ich habe durchaus nicht immer genullt. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • erik
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    • 26. September 2013 um 18:20
    • #38
    Zitat von "billbo"

    Wobei das Nullen egal welchen Digitalpultes ja schon ein bisschen weniger arbeitsintensiv ist als bei einem XL4... :wink:

    Achja, die Vorzüge moderner Technik... DVD zurückspulen geht auch viel schneller als VHS

  • Loloverde
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    • 26. September 2013 um 21:32
    • #39

    Hi

    Mich erinnert die Diskussion ein wenig an die von "Profis" eingestellten Analogpulte von diversen Tanzkapellen. Diese Pulte haben über Jahre keine Veränderung erlebt. Gut geklungen haben die Tanzkapellen aber auch nicht.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • guma
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    • 26. September 2013 um 22:21
    • #40

    Wieso, hast Du die denen als mal genullt ? :D:D

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