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Optimale Aufstellung PA

  • mstefa
  • 11. April 2014 um 13:25
  • mstefa
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    • 11. April 2014 um 13:25
    • #1

    Für eine Cover/Pop/Rock Veranstaltung erweitern wir unser PA und haben folg. Komponenten zur Verfügung.

    12x B30
    4x T24 - passiv
    2x M12
    2x Höllstern Delta 12.4 DSP K1 Software
    1x Höllstern Delta 14.4 DSP K1 Software

    Halle ca. 45x27m, erwartete Besucher 1.500..1.800 Personen.
    Bühne 8x4m, Band spielt in Richtung der langen Seite, Bühne ca. 4 m der hinteren Wand entfernt.

    Eigentlich spielen wir kaum größere Termine mit unserer eigenen TW bis 7-800 PAx, mischen uns dabei selber ab und haben jetzt das selbe Set nochmals organisiert.
    An diesem Termin werden wir jedoch abgemischt.

    Tops könnten alle geflogen werden. Truss 10m breit, 4 m hoch. PAx kommen bis zur Bühnenkante vor, keine weitere Absperrung vorhanden.

    Frage zu der Aufstellung der Tops und zu den Bässen?

    Tops:
    T24 übereinander oder nebeneinander, welche Neigungen jeweils?
    M12 ?

    Bässe:
    L+R Stack?
    Zahnlücke? Welche Abstände, wie sehen die Delays aus?

    Amps:
    Wie würdet ihr die Amp Wege verteilen?


    Vielen Dank schon mal für eure Mühe und die Antworten.

    Gruß
    mstefa

  • simonstpauli
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    • 11. April 2014 um 13:38
    • #2

    Ein fertiges Setup kann ich Dir nicht liefern. Sowas machen Systemtechniker jeden Arbeitstag für Geld. Aber ein paar Tips gibt es natürlich.

    Zum Thema Subs ist hier schon viel geschrieben worden, Zahnlücke klingt doch schon mal gut als Ansatz. Delays je nach gewünschter Breite.
    Die M12 könnte man für Nahfeld vorsehen, die T24 als Haupt-PA. Amping ergibt sich auch irgendwie.

    Noch mal zum Verständnis: Bespielt ihr die Halle längs oder quer?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • mstefa
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    • 11. April 2014 um 13:52
    • #3

    Die Band spielt in längs Richtung.

    Da geb ich natürlich recht, normalerweise sollte da ein Systemtechniker vorort sein und wissen was er tut! Leider ist dem nun nicht der Fall und ich muss schauen dass ich das in die Hand nehme und zu einem annehmbaren Ergebnis komme.

    Ich hoffe trotzdem auf ein paar gute Ansätze die ich dann umsetzen kann.

  • puma
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    • 11. April 2014 um 14:06
    • #4

    Es gibt vom Hersteller Verbindungsseile, mit denen sich die T24 auch angewinkelt untereinander fliegen lassen. Falls das Zubehör bei euch vorhanden ist, wäre das zumindest schonmal eine Überlegung um die Länge zu überbrücken.

    Jenachdem, wie gefüllt die Halle sein wird, kann es dann aber mit der Breite problematisch werden. 27m sind nicht unerheblich wenn ihr bis außen beschallen wollt. Da wären 4 M12 zumindest mal ein Anfang, je 2 x Infill, 2 x Outfill...

  • mstefa
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    • 11. April 2014 um 15:09
    • #5

    ich hätte als Outfill noch 2 RCF ART 310 A MK III!

  • Grossmembran
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    • 11. April 2014 um 15:29
    • #6

    Als ALLERERSTES macht ihr bei Höllstern einen Termin für das K2 Update, DANACH kann man das System von Grund auf deutlich flexibler betreiben und hat über die neue Software auch noch viele weitere schöne Features.

    Geht mit dem B30 Cardioid?

    Wenn ja würde ich ein Stack pro Seite mit Bässen im Cardio-Betrieb, darauf die M12 als Infill und an der Truss die T24 als Main-PA untereinander geflogen wenn in die Hallentiefe gespielt wird und nebeneinander wenn in die Hallenbreite der Erguss geht und gut ist ...

    Zitat von "mstefa"


    Tops:
    T24 übereinander oder nebeneinander, welche Neigungen jeweils?
    M12 ?

    Meinst Du die Neigung der T24? Erstmal Richtung Publikumsmitte dann ein wenig auffächern und einmal selbst nach dem Coverage hören ...

    Zuschauer direkt an der Bühnenkante sind immer doof, da wirst Du selten alle perfekt beschallen können ...

    sound pressure level

  • oton
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    • 11. April 2014 um 16:33
    • #7

    Gibt es nicht die Möglichkeit, das der Techniker, der euch mischt, auch die Anlage einrichtet? Der muss ja auch drauf Arbeiten, und hat im Zweifelsfall mehr Ahnung ... :wink:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wora
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    • 12. April 2014 um 01:36
    • #8

    ich sehe das genau wie oton: der mischer sollte auch die anlage konfigurieren können.
    bei diesen zuschauerzahlen sollte doch ein bisschen geld für einen geeigneten techniker übrig sein?

    zu den T24:
    letztes jahr hatte ich mal das "vergnügen" auf einem system mit zwei untereinander geflogenen T24 zu mischen. im übergangsbereich zwischen den tops war das ergebnis allerdings sehr unschön :cry: hier also darauf achten, dass der winkel zwischen den tops nicht zu klein wird! ;)
    ob sie nebeneinander besser funktionieren, weill ich allerdings nicht. nach dieser erfahrung würde ich jedenfalls keine zwei tops mehr zusammenpacken.
    aber das sollte dann ja der techniker wissen. 8)


    Zitat

    Meinst Du die Neigung der T24? Erstmal Richtung Publikumsmitte dann ein wenig auffächern und einmal selbst nach dem Coverage hören ...


    wieso erstmal in die publikumsmitte?
    muss die hintere hälfte denn deutlich leiser beschallt werden?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 12. April 2014 um 02:30
    • #9

    Ich sehe es ähnlich wie wora, zwei T24 untereinander ist gewagt. Horn an Horn vielleicht, also die oberen kopfüber.
    Ansonsten vielleicht wirklich nur eine T24 pro Seite und eine als Nearfill außen und die M12 als Nearfill innen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Loloverde
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    • 12. April 2014 um 02:57
    • #10
    Zitat von "wora"


    zu den T24:
    letztes jahr hatte ich mal das "vergnügen" auf einem system mit zwei untereinander geflogenen T24 zu mischen. im übergangsbereich zwischen den tops war das ergebnis allerdings sehr unschön :cry: hier also darauf achten, dass der winkel zwischen den tops nicht zu klein wird! ;)
    ob sie nebeneinander besser funktionieren, weill ich allerdings nicht. nach dieser erfahrung würde ich jedenfalls keine zwei tops mehr zusammenpacken.
    aber das sollte dann ja der techniker wissen. 8)

    Nebeneinander funktionieren die ganz gut. Das wird in einem Club hier in LB so praktiziert. Wenn ich da arbeite stehe ich zwar hinter den Lautsprechern (Monitor), aber bei meinen Ausflügen nach vorne ist mir nichts negatives im Übernahmebereich aufgefallen.

    Aber bei der hier besprochenen Halle muß eher in die Weite als in die Breite.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Campfire
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    • 12. April 2014 um 11:01
    • #11

    also ich fand die T24 untereinander geflogen bisher meistens gefälliger als nebeneinander.....
    etwas Winkelung sollte halt sein...

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • mstefa
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    • 12. April 2014 um 14:45
    • #12

    Auf der PLS hat TW doch auch immer die T24 untereinander geflogen, auf den Bilder kann ich nicht mal einen Neigungswinkel zueinander erkennen!

  • Online
    zegi
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    • 12. April 2014 um 21:06
    • #13

    Gibt's zu dem Holz keine funktionierenden Empfehlungen des Herstellers? :roll: Oder sowas wie Presets für 2 Tops nebeneinander? Was sagt der Eigentümer des Systems?

    Ich kenn' das TW Zeug nur von weitem, finde aber Tops in der Art untereinander angewinkelt fast immer Blödsinn. Entweder strahlt eines in den Boden oder das andere Beschallt die Hallendecke.

    Der Ton macht die Musik.

  • madmax
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    • 12. April 2014 um 21:37
    • #14

    Eigentlich sollte es da Herstellervorgaben geben. Normal steht sowas auch im Manual.
    Ein Anruf bei TW kann auf alle Fälle nix schaden.

    Mit dem Material wirds allerdings generell schwierig sein, keine Kompromisse eingehen zu müssen in Anbetracht der Hallenmaße. 2 mal 6 Bässe sind auch nicht die Welt; vor allem weil Zahnlücke wohl fast zwingend notwendig sein wird. Und je 2 Tops für fast 2000 Leute...; naja kommt auf's Musikmaterial und die erwartete Lautstärke an...
    Eigentlich ein Fall für ein kleines LA.

    Durch die Tiefe kommt man um Fliegen untereinander nicht umhin, wird aber in den Ecken neben der Bühne dünne werden.
    Also eher M12 Outfills, die obere Box geradeaus und die untere so 30-40° nach unten in die ersten Reihen. Auch 'ne Frage, wie weit vorne die Lifte stehn.
    ART bei Bedarf vorne auf die Bühnenkante. Kommt halt auch drauf hat, wie laut die Backline spielt und ob Moni oder In-Ear. Eventuell dann nur Gesang, Keys auf die Infills mischen.

    Plan B wäre nebeneinander (würde ich aber das Horn auf 40) drehen und M12 als Delay nach 30m...

    Never stop a running System

  • e-on
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    • 13. April 2014 um 02:14
    • #15

    Mann o Mann. Wie wärs mit ner einfachen Zeichnung der Hallenmaße, dann die Abstrahlwinkel der Boxen aus Papier ausschneiden und in die Zeichnung reinhalten. Mal nebeneinander, mal übereinander. Dann siehst du sofort was zu tun ist. Und vergiss nicht, dass die zu beschallende Tiefe dann nur noch ca. 35 m oder weniger ist. Ich seh da überhaupt kein Problem mit deinem Material, außer stehende Wellen der Halle im Bassbereich. Die kannst du aber nicht wegmachen. Cardioid wär gut wegen der Basswellen, die von der Rückwand verzögert wieder in den Nutzbassbereich geworfen werden.

    Es gibt da so einen Lichtspruch. Wer es nicht schafft eine Bühne mit 6 Lampen auszuleuchten, der schaffst auch nicht mit 60. Wenn ich das mal ummünzen darf.... Wer es nicht schafft die Halle mit 6 Tops klarzukriegen, der schaffst dann garantiert mit nem Linearray.

    :?:

  • treibsand
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    • 14. April 2014 um 19:23
    • #16
    Zitat von "mstefa"

    Tops könnten alle geflogen werden. Truss 10m breit, 4 m hoch. PAx kommen bis zur Bühnenkante vor, keine weitere Absperrung vorhanden.


    Spätestens da sollte klar sein, dass die Tops eigentlich nur nebeneinander geflogen werden können. Zwei Tops, ein bisschen Flugmaterial und ein Truss, schon hängt die Unterkante bei ~2m - da ist eine Winkelung zueinander sinnlos.

    Gibt es denn wenigstens neben der Bühne eine Absperrung? 8m Bühne bei 27m Saalbreite - da ist eigentlich klar, dass die Tops ziemlich breit gehen müssen. Ohne die techn. Daten der Anlage zu Rate zu ziehen bleibt optisch und von der Grundsätzlichen Verteilung eigentlich am ehesten die Lösung:
    je 2 Stacks R/L und die letzten 4 Subs dazu in Zahnlücke...
    Die "wenigen" Leute werden sich auf 1250m² schon halbwegs im Halbkreis in Bühnennähe einfinden.

    Mal so als Einwurf eines "Nichtsystemtechs" nach dem ersten Ver(sinn)bildlichen der Lage.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • madmax
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    • 14. April 2014 um 19:30
    • #17

    Die Höhe hatte ich mal nich auf'm Schirm. Ist ja eigentlich erdrückend niedrig....

    Never stop a running System

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