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ADAT AD/DA

  • simonstpauli
  • 11. März 2015 um 17:01
  • simonstpauli
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    • 11. März 2015 um 17:01
    • #1

    Moinsen,

    ich suche ein 19"-Gerät, welches von ADAT DA wandelt und zu ADAT AD. Mikrofoneingänge sind nicht unbedingt erforderlich, Lineeingänge genügen. Das Gerät sollte 24/7 bei erhöhter Temperatur (über 30°C) laufen.

    Hat jemand eine Idee, die nicht mit "B" anfängt und nicht vierstellig kostet?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • kob1
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    • 11. März 2015 um 17:51
    • #2

    Ferrofish A16

    http://www.ferrofish.de/a16-adat.html

    gibts auch mit Madi Option

  • secluded
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    • 11. März 2015 um 18:08
    • #3

    motu 828 z.b.
    ...selber bei mir im Einsatz und tut, was es soll.

    motu 896 die komplette xlr in-&out variante mit dsps drinne.


    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • sebastian
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    • 11. März 2015 um 18:45
    • #4

    Willste es mal mit einem gebrauchten ADA 8000 probieren - fängt ja nicht mit "B" an? :D Ich hätte einen gebrauchten abzugeben.

  • LoboMixX
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    • 12. März 2015 um 00:54
    • #5

    Der ADA 8000 (tatsächlich ohne B :D ) ist ohne Modifikation bekanntlich unter den beschriebenen Umständen (24/7 30 Grad C) nicht betriebsfähig, da die Spannungsregler IC´s zu kleine oder gar keine Kühlkörper haben und recht bald abrauchen würden.
    Allerdings lässt er sich sehr leicht verbessern, wozu es im Netz auch einige Anleitungen gibt.
    Ich habe die alle ausgelötet und abgesetzt isoliert auf eine Alu-Schiene montiert (mit Kühlkörpern). So umgebaut würde der ADA 8000 aber sicher ohne Probleme non-stop durchhalten und auf jeden Fall eine preiswerte Alternative darstellen. Zwei davon habe ich als zusätzliche Preamps / Reserve-Preamps im Aufnahmetechnik-Rack. Wenn ich mal mehr als 16 Kanäle brauche oder einer der rme´s ausfällt (was auch schon mal passiert ist). Den ADA8000 finde ich jedenfalls nicht übel.

    Gruß, Jürgen

  • audiobo
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    • 12. März 2015 um 09:19
    • #6
    Zitat von "secluded"

    motu 828 z.b.
    ...selber bei mir im Einsatz und tut, was es soll.


    Die aktuelle Version?

    Die alte (MKII) hat zwar die Anschlüsse, aber zu wenig Busse...

  • simonstpauli
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    • 12. März 2015 um 19:23
    • #7

    Der Ferrofish A16 ist bis jetzt mein Favorit. Einfach, weil er 2 8-Kanal-Geräte ersetzen kann.

    Danke für die Tips bisher.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • secluded
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    • 12. März 2015 um 19:38
    • #8
    Zitat von "audiobo"


    Die aktuelle Version?

    Die alte (MKII) hat zwar die Anschlüsse, aber zu wenig Busse...


    mk2 firewire
    4 stereo-mix-busse, respektive 8x mono (pan l oder r, dann haste mono :) ),wenn mich mein Hirn nicht täuscht..


    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • simonstpauli
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    • 12. März 2015 um 19:41
    • #9
    Zitat von "secluded"


    mk2 firewire
    4 stereo-mix-busse, respektive 8x mono (pan l oder r, dann haste mono :) ),wenn mich mein Hirn nicht täuscht..


    sec


    Das reicht nicht, ich brauche ja 8 rein und 8 raus.

    Hab übrigens gerade einen Nachfolger des alten Focusrite Octopre gefunden, MKII, relativ preisgünstig. Problematisch ist natürlich ein bißchen, daß die alten Octopre den klimatischen Bedingungen nicht gewachsen waren. Andererseits scheint der MKII ein völlig neues Design zu sein.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • marcoboy
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    • 12. März 2015 um 20:55
    • #10

    Die neue Version vom B kannst du bedenkenlos kaufen. Alle Mängel der alten ADA wurden beseitigt. Schaltnetzteil, Keine rastende Potis mehr etc. Für den Preis unschlagbar. Für alles andere gibst du nur unnötig mehr Geld aus und der Inhalt ist nicht unbedingt besser. Es sei denn du bist bereit pro Gerät jenseits der 500€ pro Stück zu zahlen oder 96KHZ ist ein Kriterium.

  • wora
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    • 13. März 2015 um 00:34
    • #11
    Zitat von "audiobo"


    Die aktuelle Version?

    Die alte (MKII) hat zwar die Anschlüsse, aber zu wenig Busse...


    vor allem hat das teil keine guten treiber!
    mein MKII zickt immer gerne rum, weshalb ich ihn nur noch für messungen im lager verwende.

    zur ausgangsfrage:
    ich könnte mir auch vorstellen, dass hier ein ADA8000 in frage kommen könnte.
    ob die neueren hinsichtlich der temperaturproblematik verbessert wurden kann ich nicht sagen, aber wie hier bereits beschrieben wurde gibt es ja durchaus möglichkeiten das teil umzurüsten. und wenn die kiste durchläuft, sehe ich da keine weiteren probleme.
    ein erfahrungswert zur haltbarkeit: entweder das teil stirbt schon nach nem halben jahr - oder es läuft mehrere jahre ohne probleme durch. ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkamar
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    • 13. März 2015 um 08:41
    • #12

    wie wäre es mit z.B. http://www.aviom.com/Aviom-Products…ic-Input-Module

  • oton
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    • 13. März 2015 um 09:09
    • #13

    +1 Ferrofish, funktioniert gut und zuverlässig. Behringer würde ich für "Das Gerät sollte 24/7 bei erhöhter Temperatur (über 30°C) laufen" nun wirklich nicht kaufen ...

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • LoboMixX
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    • 13. März 2015 um 10:30
    • #14

    Bei den angegebenen Betriebsbedingungen muss man allgemein skeptisch sein, egal, welcher Hersteller. Besonders Schaltnetzteile sind diesbezüglich oft besonders empfindlich, denn die dort verbauten Elektrolytkondensatoren trocknen nicht nur bei erhöhten Temperaturen schneller aus als in Linearnetzteilen (wegen der meist höheren Ripple-Ströme in Schaltnetzteilen). Auch wenn es 105°-Typen sind, denn bei dicht gepackter Bauweise können auch bei Raumtemperatur-Umgebung schnell solche Grenztemperaturen am Bauteil erreicht werden. Stress pur für diese Bauteile und dann beschleunigt jedes Grad mehr den Alterungsprozess rapide.
    Ideal wäre dann ein großzügig dimensioniertes, abgesetztes Netzteil, das an einer kühleren Stelle montiert ist oder entsprechend gekühlt werden kann.
    Der ganze Rest der Schaltung erreicht selten bedrohliche Temperaturbereiche, auch bei hohen Umgebungstemperaturen.

    Kann man hier zu einem Beitrag auch Fotos anhängen, bzw. wie macht man das?
    Dann würde ich gerne ein paar Bilder von meiner ADA8000-Modifikation einstellen.

    Gruß, Jürgen

  • secluded
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    • 13. März 2015 um 21:07
    • #15
    Zitat von "wora"


    vor allem hat das teil keine guten treiber!
    mein MKII zickt immer gerne rum, weshalb ich ihn nur noch für messungen im lager verwende.


    ...das Teil war der Grund, warum ich von w2k auf xp geupdated haben musste...

    ich hab 3 Tage verbracht den xp-Treiber auf w2k zum laufen zu bringen, hat aber selbst mit meinen IT-Studiuen nicht geklappt..... - deswegn mein Umstieg Anfang 2004 von w2k auf xp... :(

    was zickt denn an dem Teil bei Dir ?

    ...in meinen Arbeitsumgebungen hat das Teil (angeschlossen an den 19"-Rechner im FOH-Rack) noch nie Probleme gemacht - sebst 10 Std. Einsatz mit weiterem verbauten 19" Material drumrum tat es das, was es sollte (Wandlung Adat --> fw in pc, talkback xlr-mic via Adat ins Pult und Musikeinspieler via Fw ans Motu und dann per Adat ins Pult).
    ...haste 'n Montags-gerät ? :D


    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • marcoboy
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    • 14. März 2015 um 11:15
    • #16

    Schaltnetzteile sind sehr effizient da fällt kaum Wärme an. Die verwendet FETS haben sehr geringe Schaltwiderstände so das kaum Verlustleistung anfällt. Aber Schaltnetzteile für Audiogeräte sind sind so einfach zu bauen. Da die Filter aufwändiger sein müssen. Filter = wieder Verlust. Störungen durch das Netzteil dürfen nicht hörbar werden. Meist benutzt man dazu einen Mittelweg. Eine Spannung entsprechend gefiltert und die Teilspannung Linear geregelt.

    Ich vermute mal bei der neuen ADA8200 wird dies nicht anders sein wie in vielen anderen Geräten. Wenn man diese Aufschraubt ist nicht unmittelbar der Mehrpreis zu sehen. Die Wandler sind alle aus einer ähnlichen Klasse, nichts besonderes eben. Die Ausgangsfilter der Wandler unterscheiden sich ggf. aktiv oder passiv.

    Erst ab einen gewissen Preis >600€ kann man etwas anderes erwarten ansonsten ist gegen eine ADA8200 nichts einzuwenden. Jedes Gerät sollte bei 40° Umgebung noch zuverlässig laufen.

  • wora
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    • 14. März 2015 um 13:10
    • #17
    Zitat von "secluded"

    ...was zickt denn an dem Teil bei Dir ?


    unter XP habe ich es nie ohne audiostörungen zum laufen bekommen, sobald ich eine USB verbindung angestöpselt hatte, gab es störgeräusche. stand alone lief mein MKII immer problemlos.
    seit Win7 geht es auch mit angeschlossenem PC ohne störungen.
    allerdings: wenn ich messignale benutze, wird beim stopp der sequenz immer ein sehr unschönes "rrrräääk" abgespielt, weshalb ich das teil nur im lager einsetzen kann.

    und wenn ich Systune starte, kommt immer eine Fehlermeldung, wenn ich das Motu nicht angestöpselt habe (selbst wenn ich ein anderes gerät ausgewählt hatte)
    das deutet für mich auch nicht ganz sauber programmierte treiber hin, denn von meinen Roland- und RME karten bekomme ich solche meldungen (und auch die störgeräusche!) definitiv nicht.

    vielleicht ist es tatsächlich ein montagsmodell...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 14. März 2015 um 14:33
    • #18
    Zitat von "wora"

    vielleicht ist es tatsächlich ein montagsmodell...


    Nope. Sec benutzt ja die firewire-Version, von der USB-Version (welche auch ich noch besitze) ist bekannt dass die Windows-Treiber nicht gut programmiert sind. Ich hatte letztens wegen eines anderen Problems kurzen Kontakt zum Support von Wavecapture und da hieß es ebenfalls:
    "I cant recommend the Motu SC. They uses a non-standard Asio variant."
    Seltsame Geräusche kenne ich auch von der Kiste, die Stabilität scheint übrigens auch noch von der "Sauberkeit" der USB-Schnittstelle abhängig zu sein, ich hatte z.B. damals beim Testen unterschiedliche Fehlerquoten abhängig davon welches Netzteil am Rechner hing... (von den Lenovos haben sich schon ein paar angesammelt in der Vergangenheit).
    Schade eigentlich, ansonsten 'ne schöne Kiste und ich habe auch schon mal 2 Stück im Verbund für über 30 Aufnahme-Kanäle benutzt, was in dem Moment auch gut funktionierte.

    Aber langsam wird es ein wenig Offtopic...

  • wora
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    • 15. März 2015 um 00:25
    • #19
    Zitat von "audiobo"

    ...
    Aber langsam wird es ein wenig Offtopic...


    stimmt.
    trotzdem musste ich das mal los werden! :cry:
    denn ich ärgere mich nach wie vor über diese (damals) recht teure, aber für meinen bedarf schlechte investition. dummerweise habe ich den fehler damals auf mein laptop geschoben und das gerät nicht zurückgeschickt....

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • LoboMixX
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    • 15. März 2015 um 01:46
    • #20
    Zitat von "marcoboy"

    Schaltnetzteile sind sehr effizient da fällt kaum Wärme an. ...


    Das stimmt zwar grundsätzlich, viele Hersteller knausern aber leider bei der Auslegung ihrer Schaltnetzteile. Diese stammen heutzutage oft gar nicht mehr aus eigener Produktion, sondern von darauf spezialisierten Herstellern, die nach den vorgelegten Spezifikationen in großen Stückzahlen zuliefern. Je nach Stückzahl kann man mit einigen Cent hier und einigen Cent da schließlich ganz schöne Summen sparen. Elkos gehören zu den beliebtesten Sparopfern, denn bei gleichem Nennwert gibt es beachtliche Qualitäts- und Preisstreuungen.
    Aber auch die Halbleiter können in Relation zum geforderten Dauerstrom mit guter Reserve oder am Limit ihrer thermischen Belastung eingesetzt werden. Wenn z.B. für einen Schalttransistor 100° C als Maximaltemperatur im Datenblatt steht und schon bei Raumtemperatur wegen knapp kalkulierter Kühlkörper (und überdies oft sehr dicht gepackter Bauweise) locker bis zu 90° C erreicht werden, kann man sich gut vorstellen, daß bei über 30° Dauer-Umgebungstemperatur sein Exitus nicht lange auf sich warten lässt.
    Bei den (immerhin nur wenigen) Ausfällen, die ich bisher erlebt habe, waren jedenfalls meistens die Schaltnetzteile betroffen.
    Da war sogar mal ein rme-Teil dabei, wobei ich das neue Netzteil-Modul schon ein paar Tage später auf dem Tisch hatte und der Austausch war auch nur eine Sache von 10 Minuten.

    Es kann also auch die gehobene Preisklasse treffen. Bei dem ADA8000 lohnt sich aber der Griff zum Lötkolben, denn die Modifikation ist mit etwas handwerklichem Geschick nicht allzu aufwändig, preiswert zu machen und hinterher weiß man auch, dass es gut gemacht ist.

    Gruß, Jürgen

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