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Einmess-Profi für kleines Eigenbauprojekt gesucht.

  • schuni.at
  • 22. Juli 2015 um 16:40
  • schuni.at
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    Beiträge
    9
    • 22. Juli 2015 um 16:40
    • #1

    Hallo zusammen

    Ich suche jemanden der sowas ordentlich bewerkstelligen kann. Selber messen und einstellen kommt für mich aus diversen Gründen nicht in Frage. Ich bin aus Österreich/Vorarlberg und bin gerne bereit mein Equipment über eine Distanz von rund 200 km zu transportieren, ausgehend von 88131 Lindau.
    Die Anlage (siehe Bilder) läuft 3-Wege aktiv und verfügt über zwei EV DX-38. Mein Wunsch wäre die perfekte Abstimmung der Komponenten (Frequenzgang, Übergangsfrequenzen, Delay und Limiter) - hoffentlich habe ich nichts vergessen... :P

    Mir ist schon klar, dass das einen gewissen Zeitaufwand bedeutet. Die Arbeit soll aber nicht umsonst sein!

    Das wäre echt klasse wenn sich jemand findet der mir in der Angelegenheit behilflich wäre!!!
    Besten Dank schon mal im Voraus ;)

    Rot ist Schwarz und Plus ist Minus...

  • Dosenfutter
    Verifiziert
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    • 22. Juli 2015 um 17:27
    • #2

    "Die perfekte Abstimmung" gibt's nicht. Je nach Location muß man immer das Setting ändern.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • schuni.at
    Verifiziert
    Beiträge
    9
    • 22. Juli 2015 um 18:11
    • #3
    Zitat von "Dosenfutter"

    "Die perfekte Abstimmung" gibt's nicht. Je nach Location muß man immer das Setting ändern.

    Daran habe ich überhaupt keinen Zweifel, ich bin ganz Deiner Meinung!

    Ich denke Du weisst schon um was es mir geht.
    :idea: Um Missverständnissen künftig vorzubeugen möchte ich meinen Fehler im Beitrag wie folgt korrigieren:
    Demnach wird aus der "perfekten Abstimmung" eine "korrekte Grundeinstellung".
    Ich hoffe das ist jetzt besser so...

    Bitte entschuldige ;)

    Rot ist Schwarz und Plus ist Minus...

  • Sound-Buster
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    • 24. Juli 2015 um 20:59
    • #4

    Hallo Schuni,

    in 88131 Lindau bin ich nahezu täglich. Komme gerne mal vorbei. Kannst mir ja mal Deine
    Kontaktdaten per PIN senden.

    Gruß
    Soundbuster

  • schuni.at
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    • 7. Oktober 2015 um 16:26
    • #5

    An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken! Bei jenen die ich persönlich kennen lernen durfte und die sich per PN gemeldet und weitergeholfen haben.
    Speziellen Dank auch an "hunterstudios" der dabei ausschlaggebend beteiligt war und praktisch ans Ziel geführt hat. *daumenhoch*

    Das Projekt konnte Anfang September abgeschlossen werden - zu meiner vollsten Zufriedenheit :D

    Rot ist Schwarz und Plus ist Minus...

  • Online
    Blancblue
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    • 18. Oktober 2015 um 20:33
    • #6

    Und jetzt noch ein paar Details mehr bitte :)

    ________________________________

    Signatur?

  • SRAM
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    • 25. Dezember 2015 um 21:44
    • #7

    nur so als hinweis:

    http://www.diracrcs.de/


    gruss sram

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • ThoSchu
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    • 26. Dezember 2015 um 00:03
    • #8

    SRAM:

    Ich habe das hier! Wie der Name es schon sagt, wird der Raum, das Feld, die Reflexion von was auch immer mit gemessen und mit FIR Filtern nach Zielkurve bearbeitet.
    Das funktioniert allerdings so super, das ich echt schwer beeindruckt bin. Ich habe sogar einen Entwickler persönlich kennen gelernt.

    Das ist jeden Cent wert und Hardware dazu ist auch erschwinglich.

    Aber auch hier kann man extrem viel falsch machen!

    Eine kleine Diskothek oder ein Studio messe ich nur noch so ein. Für PA in wechselnden Hallen? Mh, da muss schon ein geeigneter Raum her.

  • mattias bost
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    • 27. Dezember 2015 um 18:02
    • #9

    Also, wenn ich das bei diracrcs.de richtig verstehe, arbeiten die mit einer FIR-Filterkorrektur, die ihre Koeffizienten per Messung selbst ermittelt. Bei Korrekturen im niedrigen Frequenzenbereich führt das zwangsläufig zu sehr hohen Latenzen (entsprechend 1/f der untersten korrigierten Frequenz).

    Bei Live-Anwendungen (also PA) stellt sich mir damit die Frage der Anwendbarkeit.

    Ansonsten erinnert das an die Einmesserei von z.B. Audyssey (Denon). Die Korrekturkurven dort liefern sehr viele "Basisbänder" und es wird dito an vielen Punkten gemessen.

  • schotte
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    • 27. Dezember 2015 um 18:45
    • #10
    Zitat

    Bei Live-Anwendungen (also PA) stellt sich mir damit die Frage der Anwendbarkeit.


    Genau deshalb gibt es ja auch die Möglichkeit Linearphasiges oder Minimalphasiges FIR umzusetzen.

    :wink: Schotte

  • wora
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    • 1. Januar 2016 um 19:40
    • #11

    dann benötigt man aber auch einen FIR fähigen controller, oder nicht? :lol:

    zum bild:
    ich hoffe ja, dass dies nicht die einzige mikrofonposition war? :wink:
    aber letzten endes zählt ohnehin nur das ergebnis, und wenn alle zufrieden sind ist auch alles in ordnung. ich finde es jedenfalls toll, dass es nach wie vor leute gibt, die sich an den selbstbau wagen, um damit ihren horizont zu erweitern. und weiterhin finde ich es toll, wenn sich diese leute dem rat von erfahrenen kollegen nicht von vorneherein verweigern.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 1. Januar 2016 um 20:01
    • #12
    Zitat von "wora"

    dann benötigt man aber auch einen FIR fähigen controller, oder nicht? :lol:

    kommt drauf an, was die signalquelle ist. für PA-anwendungen natürlich ja.

  • mattias bost
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    • 4. Januar 2016 um 11:54
    • #13

    Leider scheint "dirac" die Koeffizienten nicht rauszugeben, konnte jedenfalls nirgends auf deren Homepage was finden. Hab ich das übersehen?

    Auch gab es dort nichts in Richtung Minimal-/Linearphasig oder Kombination FIR/IIR. 8 Kanalversion meint wohl eher 8 Fullrange als 2x 4 Wegesysteme (leider nicht klar erkennbar).

    Richtig Traute hätte ich nur in eine controller-gestützte Lösung, nen PC/MAC ins Audiosignal zu hängen (plus deren größerer Latenzen), hmm ...

    Wie "dirac" dann bei der erfolgreichen Optimierung des o.g. Systems geholfen haben soll: ?

  • mattias bost
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    • 12. Januar 2016 um 17:14
    • #14

    Nachtrag:

    Per Zufall auf einen "Controller" gestoßen, der Dirac unterstützt. Sicher nur was für Festinstall (so sich eine halbwegs gleiche Hörzone ergibt), aber immerhin.
    http://www.oaudio.de/MiniDSP/miniDSP-DDRC-88A.html
    Da gibts dann auch nen Manual ...

    Auch ansonsten nette "Fertigsysteme" für den Boxen-Selbstbauer wie z.B.
    http://www.oaudio.de/MiniDSP/miniDSP-PWR-ICE-250.html
    Eventuell kann man den DSP sogar noch weitergehender als beschrieben "programmieren", via Sigma Studio
    http://www.analog.com/en/design-cent…ml#dsp-overview

    Grüße
    Mattias

  • sabbelbacke
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    • 26. Januar 2016 um 15:46
    • #15

    Die mini DSP Sachen sind nett und der kleine FIR-fähige Controller kann auch schon was - ich habe neulich mal rausgesucht, wie viele TAPs der kann - wenn ich mich recht erinnere reicht das aber nur für rudimentäre Filterungen - ab Mitteltonbereich aufwärts in Stereo wäre aber drin - der Latenzen wegen würde man sich tiefere Frequenzen eh sparen... Durchaus bei dem Preis also eine Idee.... Im Hifi-Bereich hab ich vor Jahren den Audiovolver genutzt, der das mit noch mehr TAPs konnte (64xxx pro Kanal), der machte das auch Fullrange (Latenz egal, weil Hifi), tolles Spielzeug. BruteFIR und Co... Da würde mit heutigen BananPi und Co Kleinrechner mit einigem Gebastel sicher einiges gehen... Kann der Hugo von 4Audio nich auch so was?

    Obwohl auf den PWR-ICE Modulen der gleiche Chip zu sitzen scheint, hab ich noch nirgend wo gefunden, wie man die FIR Funktionen dort freischaltet - miniDSP schweigt sich da aus, die erwähnen zwar in einer Doku, dass diese B&O bestückten Plate Amps auch mit den FIR-Spielereien nutzbar wären, aber ich finde nichts - wenn Du was finden solltest, wäre ich über einen Tipp dankbar (dann bau ich mein PWR-ICE 250 wieder in den Prototypen rein...).

    hornresp

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    • 31. Januar 2016 um 14:42
    • #16
    Zitat von "ThoSchu"

    SRAM:

    Ich habe das hier! Wie der Name es schon sagt, wird der Raum, das Feld, die Reflexion von was auch immer mit gemessen und mit FIR Filtern nach Zielkurve bearbeitet.
    Das funktioniert allerdings so super, das ich echt schwer beeindruckt bin. Ich habe sogar einen Entwickler persönlich kennen gelernt.

    Das ist jeden Cent wert und Hardware dazu ist auch erschwinglich.

    Aber auch hier kann man extrem viel falsch machen!

    Eine kleine Diskothek oder ein Studio messe ich nur noch so ein. Für PA in wechselnden Hallen? Mh, da muss schon ein geeigneter Raum her.

    Klingt interessant. Und die Messungen überträgt Du dann auf ein Hardware Gerät wie z.B. einen DSP / Frequenzweiche oder wie?

    ________________________________

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  • hermste
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    • 31. Januar 2016 um 18:06
    • #17
    Zitat von "sabbelbacke"

    Die mini DSP Sachen sind nett und der kleine FIR-fähige Controller kann auch schon was - ich habe neulich mal rausgesucht, wie viele TAPs der kann - wenn ich mich recht erinnere reicht das aber nur für rudimentäre Filterungen...


    Nein, der macht (übrigens nur) 6144 taps.

  • mattias bost
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    • 31. Januar 2016 um 20:19
    • #18

    Hi,

    ich bin noch auf eine andere Schiene von Minidsp gestoßen, deren Software mir "eingreifbarer" erscheint:

    https://minidsp.com/products/opendrc-series/opendrc-di (AES/EBU, Toslink)

    Neben der etwas abgespeckten Software http://www.audiovero.de/acouratedrc.php gibt es die auch in Vollversion http://www.audiovero.de/acourate.php, dort kann soll man auch selber genauer definieren können, wieviel Raum zur Korrektur kommt (insbesondere um Preringing zu vermeiden).

    Im Übrigen hat minidsp umfangreiche Produktserien, bis hin zu kompletten Mehrwegweichen inkl. Software, symmetrischen in/out, AES/EBU ... wie z.B. https://minidsp.com/products/minid…minidsp-4x10-hd. Bis hin zu kompletten open-frame Systemen. Für den ambitionierten Selbstbauer. Leider können die kein FIR, aber ansonsten echt nett. "Steuer-Software" für nen Appel und n Ei.

    6144 Taps bei 48kHz finde ich eigentlich ausreichend, das ergbit immerhin eine Frequenzauflösung von ca 8Hz. Die Latenz wäre für PA aber schon zu groß.

    Bin an dem Thema grad lose dran, denn seit sehr kurzem liegt bei mir ein Pärchen JBL2360 mit 2445. Die kommen natürlich ab, will meine BMS4590 spaßeshalber dranflanschen, mal experimentieren, wie anders das als an den Vitavox 4cell Hörnern klingt. Werde gelegentlich hier drüber berichten, natürlich samt Messplots.

    Viele Grüße
    Mattias

  • sabbelbacke
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    • 31. Januar 2016 um 20:25
    • #19
    Zitat von "hermste"


    Nein, der macht (übrigens nur) 6144 taps.


    Nein was?

    hornresp

  • hermste
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    • 31. Januar 2016 um 21:00
    • #20

    Entschuldige - das "nein" war auf die rudimentäre Filterung bezogen.
    Die meisten Integrationen bei Systemverstärkern mit FIR-Filterung arbeiten mit 512 oder Multipath 1024 taps.

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