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BNC Kabel mit Multipin Stecker verbinden

  • verstärkerberserker
  • 7. Januar 2016 um 17:01
  • verstärkerberserker
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    • 7. Januar 2016 um 17:01
    • #1

    Hat jemand schon mal mehrere BNC Kabel (RG 59) mit einem Multipin Stecksystem verbunden?

    Konkret geht es darum 8 St. einzelne Kabel (Madi BNC) mit jeweils nur einer Steckverbindung an den Enden zu verbinden.

    Empfehlungen? Erfahrungen von denen man profitieren kann, würden mich interessieren.

    ...Holz ist braun!

  • elTon
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    • 7. Januar 2016 um 18:38
    • #2

    Harting Modular mit Koax Modulen?

    Micha

  • ThoSchu
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    • 8. Januar 2016 um 00:36
    • #3

    mich würde die Anwendung interessieren. Warum nicht Glas?

  • thieloliver
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    • 8. Januar 2016 um 08:56
    • #4

    Ich würde da auch unbedingt zu Glas raten.
    2 4-adrige Fiberfox Kabel mit EBC 54 Steckern und fertig ist die Laube.
    Das ist mechanisch wesentlich stabiler als Kupfer und die Kabel sind grade mal 5,5mm dick.
    Preislich dürfte sich das zu einem vernünftigen 8-fach Coax Kabel mit Spezialsteckern auch nix geben bzw. eher günstiger sein.
    Ich habe im Übrigen die Erfahrung gemacht, dass MADI Coax bei langen Kabeln nicht zuverlässig spielt.
    Das ist sehr anfällig gegenüber Einstreuungen. Da kann ein Mobiltelefon schon mal den Sync raus hauen.
    Das wär mir bei 512 Audiokanälen (bzw 256 bei 96k) zu gefährlich...

  • verstärkerberserker
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    • 8. Januar 2016 um 09:48
    • #5

    Auf ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit Glas gemacht.
    Im konkreten Fall, ist aber die Entscheidung gefallen, das System weiter so zu benutzen, wie es seit Jahren zuverlässig spielt.
    Nur das mit den 8St. BNC Steckern, die man auf beiden Seiten vom Kabel sortieren und einzel stecken muss, würde ich gerne vereinfachen.
    Konkret geht es um ein Avid Profile und da um die Verbindung zwischen dem FOH Rack und den beiden Stage Racks.
    Die Verbindung läuft seit Jahren stabil mit 130m (!) Kabel.
    Durch viele Steckzyklen, sind allerdings jetzt die Stecker etwas ausgelutscht und sollen erneuert werden. Nun besteht die Überlegung in diesem Zuge gleich eine komfortablere Steckverbindung einzubauen.
    Diese würde u.a. eine bessere Möglichkeit zur Zugentlastung, weniger Steckzyklen, keine Verwechslunggefahr.....mit sich bringen.

    ...Holz ist braun!

  • HenrySalayne
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    • 8. Januar 2016 um 16:40
    • #6

    Ich denke irgendwie nicht, dass man normale RG59-Coax-Leitungen in die Multi-Coax-Stecker zwängen kann. Evtl. würde es mit den MDCX hier funktionieren:
    http://www.smithsconnectors.com/us/products/rf-coax-triax

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • skyper
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    • 8. Januar 2016 um 17:16
    • #7

    Moin,

    da MADI mit ganz ordentlichen Datenraten ums Eck biegt (125 MBit/s) würde ich wenn
    dann nur auf dafür freigegebene Steckerformate gehen,
    da wird aber eher der Hersteller was dazu sagen können.

    Aus dem Bauch heraus denke ich dass Veam/ITT die richtigen Produkte haben könnte
    (zumindest gibt es Coax-Kontakte).
    http://www.ittcannon.com/products/cir/
    Da der Katalog äußerst umfangreich ist würde ich in jedem Fall einen Vertrieb kontaktieren.

    Alternativ mal bei Connex nachfragen,
    die haben LK-Steckverbinder im Programm,
    evtl. gibt es dazu auch Coax-Einsätze
    (oder mein unterschwelliger Verdacht - das sind von LinkItaly gelabelte ITT-Stecker,
    dann können die aber ggf. ebenfalls weiterhelfen...)


    Bei kürzeren Stecken hätte ich es mal kackdreist mit VGA-Leitungen und
    [im Endzustand ggf. unter Kunstsoffrohr fest verschrumpften] Sub D/BNC-Peitschen probiert
    (dann sind es nur noch zwei Stecker je Seite, und wenn man einmal male-female und einmal female-male legt
    auch eindeutig zugeordnet, egal wie rum das Core verlegt wird).
    Bei 130 Metern wäre mir das zumindest ohne ausführliche Tests aber auch eher zu heiß,
    zumal es dann sicher um häufigere Steckzyklen geht,
    da ist SubD auch nicht so der Bringer alleine schon zwecks sicherer Verschraubung.

    Vielleicht schaffe ich später mal meine Kataloge zu wälzen und noch was auszugraben.

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  • niggles
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    • 11. Januar 2016 um 18:29
    • #8

    Aus meinen Analogvideozeiten ist mir Harting modular als nicht sonderlich haltbar und zudem schmutzempfindlich in Erinnerung geblieben; ist halt letzten Endes doch eher ein Maschinensteckverbinder der nicht zum täglichen Auf- und Abbau gedacht ist. Rundsteckverbindungen mit Koaxkontakten soll es wohl geben, die waren aber selbst den sonst eher spendablen Fernsehfuzzis zu teuer; da wurde stumpf in den Steckern auf Einzelpins verdrahtet und auf die Gesamtabschirmung vertraut, z.B. in den bekannten 26pin-Kamerakabeln. Ansonsten gab's noch die Option "Sun-Monitorstecker" (Sub-D 13W3); da bekommst du aber auch keine 3 Kabel eines von Digidesign für über 76m empfohlenen Typs rein...

    Ganz ehrlich: Mach nen Satz neue Stecker an die beiden Gartenschläuche ran und damit ist für die wahrscheinlich überschaubare Restlaufzeit des Systems Ruhe. Das Leitungsformat hat sich für diese Anwendung am Markt nicht durchgesetzt, neue Pulte damit wird es nicht geben.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • verstärkerberserker
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    • 14. Januar 2016 um 10:30
    • #9

    Vielen Dank erst mal für alle Beiträge.
    Es war mir klar, dass es von verschiedenen Anbietern Lösungen gibt.
    Ich hatte gehofft bei einer Auswahl evtl. von den Erfahrungen, die vielleicht schon jemand vor mir gemacht hat, zu profitieren.
    Die coax Kontakte sagen mir ehrlich gesagt auch nicht so richtig zu.
    Aufgrund der Kabelquerschnitte hatte ich ehrlich gesagt auch überlegt, das mit Einzelpins zu lösen.
    Wenn es dazu aber auch keine Erfahrungen gibt, wird es wohl -auch der derzeitigen Auslastung und damit der fehlenden Zeit zur Überprüfung der Betreibssicherheit geschuldet- darauf raus laufen auf jeder Seit 0,5m abzuschneiden und neue Stecker zu spendieren.

    Trotzdem vielen Dank

    ...Holz ist braun!

  • verstärkerberserker
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    • 17. Januar 2016 um 10:49
    • #10

    Auch wenn es jetzt nicht das ist, was ich gerade suche, habe gerade ein Produkt gefunden, dass für die typische Bühe-FOH-Verbindung doch sehr interessant ist.
    http://syntaxconnectors.valentiniinternational.it/sito/schedaprodotto.php?id=2
    Ist das schon mal jemand über den Weg gelaufen?

    ...Holz ist braun!

  • guma
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    • 17. Januar 2016 um 15:35
    • #11

    So was sollte es doch von Link/VEAM eigentlich auch geben?

  • HenrySalayne
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    • 17. Januar 2016 um 23:31
    • #12

    Solche Stecker brauchen auch die passenden Kabel und keine Bündelleitungen. Ich würde fast vermuten, dass man bei 100 m Kabel in Dimensionen kommt, in denen der Gebrauchtwert des von dir zu verkabelnden Equipments liegt. :lol:

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  • guma
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    • 18. Januar 2016 um 06:38
    • #13
    Zitat von "verstärkerberserker"


    Konkret geht es darum, 8 St. einzelne Kabel (Madi BNC) mit jeweils nur einer Steckverbindung an den Enden zu verbinden.


    Der Durchmesser des Kontaktträgers sollte mit 8 solcher "BNC" Einsätze so groß werden, dass das mit der PG Verschraubung und Schrumpfschlauch funzt. Das könnte man ja vorher messen. Das Problem sehe ich eher im Preis des Steckers, wenn es das Kontaktbild nicht schon für irgend eine Industrieanwendung gibt.

  • skyper
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    • 18. Januar 2016 um 09:44
    • #14

    Moin,

    sorry hat etwas gedauert...

    Das MAC-System von ODU hat entsprechende Kontaktträger im Portfolio,
    gibt es für 50 und 75 Ohm auch für die entsprechenden Frequenzbereiche.
    Vorteil wäre, dass Du im selben Stecker auch Druckluft oder Bier mitführen könntest,
    Module gibt es fast für alles ;)

    https://www.odu.de/produkte-loesu…r/odu-macr.html

    Zur mechanischen Stabilität, Preisgestaltung und ggf. benötigten Crimpwerkzeugen
    kann ich aber leider keine Auskunft geben.

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