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goa musik - woher kommt der "plop"

  • frank k
  • 8. Februar 2003 um 00:45
  • frank k
    Beiträge
    28
    • 8. Februar 2003 um 00:45
    • #1

    hallo liebe leute,

    ich gehe immer wieder gerne mal auf goaparties. dabei fällt mir häufig auf, dass die gleichen stücke deutlich anders klingen als bei mir zuhause. die basslines kommen sehr viel deutlicher hervor und dann auch in einer art, als ob man (ich versuchs mal so zu beschreiben... :) mit einem hammer auf einen tisch klopft. eben ganz markant. das kann eigentlich nicht nur an kräftigen subwoofern liegen, denn die tonlage der basslines, auf die ich abziele, wird nicht im tieffrequenten bereich sein, sondern ich meine rausgehört zu haben, dass die aus den mitten / höhen lautsprechern kommen. werden da spezielle eq einstellungen eingesetzt oder irgendwelche psychoakustik-gerätschaften ? oder sind die lautsprecher halt völlig anders in ihrer eigenschaft als die heimische musikanlage ?

    allzeit gute laune wünscht euch
    frank

    ich weiß nicht, ob er 4 dollar wert ist - aber es ist ein verdammt guter milchshake

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 8. Februar 2003 um 01:50
    • #2

    hallo,

    habe auf einigen goa-veranstaltungen gearbeitet - glaube daher da etwas auskunft geben zu können.
    auf den von mir betreuten veranstaltungen haben die verantwortlichen die pa's gezielt ausgewählt. es kamen ausschließlich im bass horngeladene pa's in grösseren stacks zum einsatz (15'' hörner, zb. hd15). somit ist eine trockene, druckvolle basswiedergabe schon durch die bauart der pa bedingt - ohne grossartiges eqing. dadurch kommen die goaspezifischen "rollenden" nicht tieffrequenten bässe richtig gut. wobei goa auch tieffrequente bassanteile hat die das ganze dann erst richtig gut klingen lassen - man muss also die kickhörner am eq schon etwas auf tiefbass hin entzerren.

    auf den heimischen boxen - in der regel bassreflex - kommt dieser trockene kick natürlich nicht so toll...

    hoffe etwas geholfen zu haben.

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 8. Februar 2003 um 09:35
    • #3

    Heimische Anlagen sind nicht/Weniger in der Lage die Dynamic/Hüllkurve im Bass Wiederzugeben.........leider auch einige PA,s nicht :roll:

    Gerade heutige Hifi-Konstrukte sind absolute "Gleichmacher" im Bazz

    Gruss

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 8. Februar 2003 um 15:04
    • #4

    ausser man hat einen heimörps :) mit adäquaten tops
    mit Reflex / polypropmembranen hat man schon "verloren"

    der kick ist bei Goa ganz extremst Essentiell saubere tiefbasswiedergabe genauso, mit Reflex funzt das ganze nicht (drum wollen die Goa leute keine Reflexe - die haben schon ahnung) weil das klirrspektrum von z.B. 18ern im wichtigen musikinhaltbereich von 90....140 Hz liegt undgenau da muss es sauber sein.

    oder eminst Du mit Plop so knack plop geräusche? die kenne ich auch die gibts aber bei jeder musik wenns die membran überfordert dann knackt die von denbeginnenden zerreissgeräuschen - dann sollte man sich im pegel dann etwas beschränken zumindest den pegel nicht höher fahren vermtue aber eher dass dei den kick meinst der im vrustbein rumort - das geht nur mit funktionsfähigen Speakern :) sprich hörner / örps

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 8. Februar 2003 um 17:39
    • #5

    ich finde schon, dass man kick auch mit reflexen erzeugen kann.

    z.b. tut der b&c 12 pl32 in meinen tops (im moment noch testaufbau...) hervorragenden kick.
    klingt richtig geil, wenn man die so ab 80-100 hz abtrennt und dann untenrum 15" bassreflex.

    ich finde das kickt schon fast hornlike, bin auf jedenfall überrascht, dass das mit 12" bassreflex so gut geht :)

  • frank k
    Beiträge
    28
    • 9. Februar 2003 um 12:07
    • #6

    hallo nochmal,

    zuhause habe ich zwei 2-wege-hifi lautsprecher mit bassreflexöffnung (o weh... - sind allerdings mit den mitgelieferten schaumstoffverschlüssen dichtgemacht) und bin auf der suche nach klangverbessernden möglichkeiten für den goasound. mal ganz oberflächlich gefragt - gibt es da aus eurer sicht spaßiges "zubehör" oder versuche ich etwas zu erreichen, was zuhause kaum herstellbar ist (ohne arm zu werden) ? würde ein subwoofer sinn machen oder bringt er den raum nur zum dröhnen (keller ca. 16 m2) ?

    danke auch für die antworten bisher. die horngeladenen boxen scheinen es ja in sich zu haben.

    nette grüße von
    frank

    ich weiß nicht, ob er 4 dollar wert ist - aber es ist ein verdammt guter milchshake

  • Andi44
    Reaktionen
    15
    Beiträge
    447
    • 9. Februar 2003 um 13:36
    • #7

    Hallo!

    Also wenn ich das alles korrekt geschnallt habe, dann geht es hier um einen KNALLHARTEN BASSDRUM , der sich so anhört, als ob man mit nem Hammer auf eine Harte Oberfläche haut.

    Wenn Du das meinst,kann ich evtl helfen. Ich habe mal im Auto versucht so eine harte KICKDRTUM zu erzeugen. Da hatte ich auf der Ablage total billige 30er Bässe mit Minimagneten(ist schon ganz lange her).Die haben gar nicht gekickt.Dann habe ich nur andere Frequenzweichen eingebaut,die höher trennen, so bei 2,5 Khz . Dann hats richtig geknallt.Dann hab ich mir noch nen Sub in den Kofferraum gepackt,und zufrieden war ich damals!

    Das habe ich dann auch für PArties gemacht.(ca.100 m2 Raum und 40 Leutz) Da habe ich dann einfach 2 Boxen mit ca.90 litern Volumen gebaut (Eminence EM 15-100) und nen Hochtöner dazu (Monacor HT95PA) Dazu ne FreqWeiche, die bei 5Khz trennt. Das hat jedenfalls ordentlich geknallt.Allerdings war da nix mit Tiefbass.
    Das sollte für Deine 16 m2 auf jeden Fall reichen.Musik hatten wir damals immer Hardtrance und Goa gespielt.Dafür wars ganz gut.Später kam dann noch nen Subwoofer dazu,damit man auch andere SAchen hören konnte.

    Hoffe,ich konnte Dir etwas helfen.

    MfG
    Andi44

  • Spencer
    Beiträge
    85
    • 9. Februar 2003 um 14:56
    • #8

    das bassreflex bei der musik nicht funktioniert kann ich nicht bestätigen,
    eaw sb850 ist sehr geil für goa.

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 9. Februar 2003 um 15:56
    • #9

    ne EAW fürn 15 am keller???????? das wäre ein schner luxus :)

    naja bei 15 qm absolut goatauglichst mit suchtgefärhdungsfaktor:
    16x 8" Urps an ner TAmp plus "irgendwelche tops" das kleine loch fällt da wngier auf also bei allen anderen messtechnisch pefekten anlagen ....

    mit dem richigen speaker aber nur :)

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    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Honnae
    Beiträge
    56
    • 11. Februar 2003 um 10:13
    • #10

    ....Goa Sound, also Psychedelic Trance kann auch zuhause gut klingen.
    Nur, mit einem Weckerradio oder ähnlichem wirds nicht besonders überzeugend sein.
    Das würde aber für die meisten Musikrichtungen zutreffen.
    Also bei mir zuhause verwende ich in meinem Studio ganz normale Tannoy Reveal und ein Paar Event 20/20 Studiomonitore. Klappt total super.
    Generell kann man sagen, das Goa nicht sehr im Tiefbassbereich rumhängt, sondern schon eher kickbasslastig ausgelegt ist. Der Plop der weiter oben angesprochen wurde entsteht schon beim Produzieren. Das wichtigste am Ganzen ist der Basedrum-Bassgang-Stack. Wenn der nicht hinhaut, kann man Effektgeräte drüberstreuen wie man will, es "groovt" einfach nicht.
    Was du da auf der Goaparty gehört hast, stammt nicht von Eqs oder Lautsprechern, sondern wird bereits so programmiert.
    Du kannst es ja mal ausprobieren: Hör dir auf ner grossen PA mal zuerst mal irgendeinen Chart-Technosound an und anschliessen leg mal ne Scheibe von Bamboo Forest, Lemurians oder ähnliches auf.
    Dann wirst du verstehen was ich die ganze Zeit damit meine.
    Goa ist und bleibt nun mal die Königsdisziplin in Sachen elek. Musik. Wir wissen schon was wir tun..........
    Liebe Grüsse, Hannes

  • frank
    Verifiziert
    Beiträge
    495
    • 12. Februar 2003 um 00:54
    • #11

    hallo,

    natürlich läßt sich was für daheim finden. 8)

    wie groß, teuer und schlimm darfs denn werden?

    gruß

    frank


    ps: was gelten denn bei goa so als referenz-stücke. hab leider nur einen sampler aus der richtung und eher trance daheim.

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 12. Februar 2003 um 01:04
    • #12

    http://www.shoutcast.com
    da suche feld goa eingeben
    es kommen so ca. massig viele Radiostationen wo mehr oder weniger typ. goa läuft 128/ 160 kBit stationen bevorzugen

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    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • frank
    Verifiziert
    Beiträge
    495
    • 12. Februar 2003 um 01:19
    • #13

    hab eben nochmal schnell den kopfhörer bemüht. ist ja ziemlich schweinkram bei den stücken dabei. da dürfte sich der örpz so richtig freuen und die beidseitig offenen max-spl- konstruktionen weit hinter sich lassen.

    ich würd aber annehmen, daß es bei manchen pa-kisten auch noch in ganz anderen bereichen mangelt - dem mittelton.

    erste abschätzung für daheim... nichts unter 90dB@1w, gute weichenschaltungen, keine blubba-amps ohne kontrolle und reichlich membranfläche ohne resonator.

    gruß

    frank

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 12. Februar 2003 um 11:04
    • #14

    der mittenbereich ist leider immer ein problem nur bei goa fällts gleich auf :) hat schon gründe weshalb best. firmen in dem bereich nciht so arg beliebt sind :)

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  • frank
    Verifiziert
    Beiträge
    495
    • 12. Februar 2003 um 13:21
    • #15

    hallo,

    konnte den sampler jetzt mal etwas lauter durchhören.

    man muß aber schon sagen, daß das mit rockmusik und bassdrum auf 1 und 3 nicht mehr viel zu ton hat. solche bewegten basslinien hats früher ja kaum gegeben. das stellt ganz andere anforderung an die pa als noch vor fünfzehn jahren üblich - denke ich.

    gruß

    frank

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