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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Open-Soucre... mal anders! Line-Array aber wirtschaftlich!

  • Arieba
  • 4. März 2003 um 16:23
  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 4. März 2003 um 16:23
    • #1

    Hey Open-Sourceler!

    Habe Euren Thread gerade entdeckt und mir schon länger so etwas gewünscht.

    Ich habe aber 2 grundlegende Probleme bei der ganzen Geschichte, ich habe Euer Anliegen verstanden, aber:

    1. Es wird ewig brauchen bis Ihr eine komplette, funktionierende Anlage auf die Beine stellt. Der Unternehmer in mir sagt dazu: Mit Wirtschaftlichkeit hat das nix zu tun. Ich sehe Euren Ansatz, die Boxen zu bauen, die kein anderer baut schon, aber für mich ist das nix...

    2. Ihr wollt schon wieder 20 verschiedene Boxen, für jede spezielle Anwendung eine, bauen. Der Unternehmer in mir sagt dazu: Bullshit! Ein möglichst skalierbares System für 300 bis 3000 Personen muss her!

    Mein Grundgedanke:
    Dynacord klingt bescheiden, wird nach 3 Stunden leise, wird aber trotzdem vermietet wie Sau. Warum? Gutes Marketing, Anlage sieht gut aus, relativ guenstig, der Pöbel merkt eh nicht, wenn eine Box schlecht klingt.

    Ich würde gerne ein neues Open-Source-Project ins Leben rufen, mit folgenden Zielsetzungen:

    1. Das Ding muss 90% des Pöpels auf einer Veranstaltung klanglich Rechnung tragen. Das reicht völlig. Dh. Frequenzgang +-4dB liniar.
    Der Bass muss dafür aber drücken. Das merken sich die Leute, vorallem die Kids auf Parties.

    2. Endstufen selber bauen lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Ist auch Sicherheitstechnisch nicht ganz so einfach zu handhaben (Funkentstörung, CE, jährliche Abnahme bzw. TÜV Abnahme). So lange es Crown auf dem Gebrauchtmarkt gibt...

    3. Ein Topteil für 90% aller Anwendungen. Nicht die Multifunktionsbox à la HK, die als Monitor und als Mini-Frontholz dient, sondern eher in Richtung Line Array.
    Ich denke nicht an eine Dynacord-Cobra-Copie (die Box ist ja, wie hier schon ausrecihend dirkutiert, kein Line-Array) sondern an ein 2x12"-3x6,5"-4x1"-Horn-Top. Wirklich schwierig ist da ja nur der "Phase-Plug" für die 1"er. Bei "kleinen" Sachen bis 2000 Personen macht man einfaches Groundstack mit 4 Bässen und 2 Tops pro Seite. Sieht gut aus und funktioniert einigermaßen. Wirds dann größer, fliegt man das ganze in nem kleinen Groundsupport. (läßt sich gut mit Bauzäunen absperren und gilt so als gesicherter Bereich- Vorerst keine teure TÜV-Abnahme der Flugausrüstung).

    4. Ein Bass für 90% aller Anwendungen. Irgendwas Horngeladenes à la W-Bin oder ESX (sorry für die Nennung dieser beiden Prinzipien in einer Zeile...). Hauptsache satter Druck und wenig Truckspace.

    5. Beide Boxen-Gehäuse sollten leicht von einem Schreiner, eventuell per CNC, zugesägt werden können. Die Hörner für die 6,5er (eventuell auch was anderes, bin da offen für alles..) und den Wave-Guide für die 1" lassen wir uns anfertigen. Das ist nicht mehr teuer. Prototypen können wir ja noch von Hand modellieren.
    ==> hinter allem sollte die maximale Wirtschaftlichkeit bei größtmöglicher Performance stehen. Allem voran aber vorallem ein Zeitlicher Aspekt. Nach diesem Sommer (03) sollte die Anlage laufen. Verkauft wird das Zeug nicht. Patendrechtsverletzungen und Co. sind für uns so kein Problem und wir können getrost auf vorhandenes Wissen zurückgreifen und abkupfern.

    6. Getrennt wird das ganze aktiv. Passiv-Weichen sind mir zu unberechnbar und eine Wissenschaft für sich.

    Wer macht mit? Ich bin schon nicht ganz alleine. Habe 3 meiner Leute, die sofort dabei sind.


    PS: Nörgler und "Ich will aber eine Monitorbox"-ler bitte woanderst posten!

    Gruss

    Arieba (aus sunny-Freiburg)

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • alter ego
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    1.933
    • 4. März 2003 um 17:44
    • #2

    ich will mal folgendes unterstellen:
    - ein Linearray unter 2-3 m Länge funktioniert nicht ausreichend
    - das wären 5-7 Einheiten pro Seite als Minimalkonfiguration
    - das wären 300 - 500 kg.
    - das wäre teuer
    - das wäre groß
    - das wäre somit unwirtschaftlich.
    Wie wärs mit einer konventionellen PA, da braucht man deutlich weniger Entwicklungsaufwand, und für 90% aller Anwendungen reichts.
    (Ich denke da an die Tops vom Fux, die solltens tun für deine Zwecke. für großshows will eh niemand Selbstbau.)

    laut statt hell!

  • tthorsten
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    17.024
    • 4. März 2003 um 17:54
    • #3

    da muss ich dem alten egp zu stimmen.

    ich hab da mit dem Fux und div. anderen soch drüber diskuttiert.

    dien finden selts meine boxne serie zu gross.

    wir werden uns hier auf drei bxoen ein schiessen.


    ne 60 Grad horn kiste - wie auch immer die aussehen wird.


    meine 15"1,5" aktiv und passiv für alle anderen anwendungen

    und zwei bässe wohl 15" udn 18" als einzel und im mehrfach gehäuse.


    evlt noch ne 12"1" für die kleinen sachen


    aber auf jeden fall wohl ne 8"1" sache für sprache.


    Ein linearry sehe ich jetzt nicht, da ein line aary länge benötig.


    einen guten 6" dafür hätte ich oder auch nen 5" oder 8".

    im 1" bercih hab ich auch ein paar idden und im 12" gibts auch einige kandidaten.

    aber wer soll es entwickeln.

    es ist schon schwer genug mitstreiter für konven tionelle sachen zu finden.


    vorallem für das drum rum Dokumentation Homepage etc.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 4. März 2003 um 20:14
    • #4

    Arieba:

    90% Zustimmung.

    Skalierbar ist gut, mann kann klein anfangen und nach und nach größer werden, außerdem können bei größeren Aufbauten sich einfacher mehrere zusammentun.

    Bei den Schutzrechten ist das vorgeschlagene Vorgehen nicht so einfach.

    Besser: bewährtes nachbauen ja, es gibt jedoch genug abgelaufene Schutzrechte (so ist ein manta-ray-horn immer noch gut, aber von jedem frei nachzubauen). Mach ich beruflich oft so.

    Dann jedoch nicht vergessen das eigene Konstrukt abzusichern. Geht einfach und billig als Gebrauchsmuster.

    Schützt vor dreisten kommerziellen Nachbauten von open-source-projekten (soll schon vorgekommen sein :wink: ). Von Kommerziellen Nutzern kann mann auch einen Beitrag zu den Entwicklungskosten verlangen, find ich nur fair.

    Ansonsten hab ich mir erstmal den Appel vom Frank im "urps"-Thread zu Herzen genommen: erstmal selber bauen, und dann als Vorschlag einbringen. Ich jedenfalls fummel jetzt erstmal ein Muster zusammen und teste. Wenn´s funktioniert: bittesehr, kann jeder haben und nach eigenem Gutdünken verändern.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Arieba
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    • 5. März 2003 um 15:01
    • #5

    alter ego:

    Naja, ein LineArray funktioniert tatsächlich nicht richtig als Line-Array unter einer bestimmten Länge (im Verhältnis zur Beschallungsstrecke)
    Aber:
    Es funktioniert trotzdem wunderbar als konventionelles Beschallungssystem mit den -6db pro Entfernungsverdopplung. Das ist immer noch ok. Im Übrigen gibt es sehr wohl Jobs für Selbstbausysteme. Klar muss man vorher zeigen, dass das System funzt, aber ich kenne einige Grosse Anbieter, die viel mit Selbstbau arbeiten. Das man unser Linearray nicht für ein Bon-Jovi Konzert nehmen wird ist mir klar. Aber für ne Radio-Dance-Night oder ein kleines Open-Air im Rahmen eines Statjubiläums, warum nicht? Ich denke an einen Stückpreis von:
    2x 12" B&C, Emminence Deltalite (hab ich keine Erfahrungswerte) oder Ciare (wegen dem netten Gewicht) ca. 200-350 Euro
    (3x 6"oder 8" XYZ (keine Ahnung) ca. 200 Euro
    4x 1" BMS oder B&C, ca. 400 Euro)
    eventuell gar nicht nötig mit 2" Hochtontreiber von B&C ca. 400 Euro

    Glasfasermatten, Bauschaum und Kunstoff 200 Euro
    Multiplexplatten 18mm ca. 1,5 qm je Box: 35 Euro
    Griffe, Anschlussterminals, Schrauben und Co.: 150 Euro (Schutzdeckel wäre toll...)
    Einmalig 150 Euro für das Ausleihen einer JBL Vertrec...
    Macht pro Box: 1150 Euro plus 2 Kästen Bier und ca. 400 Euro Personalkosten zum zusammenbauen.

    Ist nicht teuer. Also für 15000 Euro bekomme ich nicht mal ein Stack XYZ-Boxen von irgendeiner Firma...

    tthorsten

    also ich sehe bei dir insgesamt 7 Boxen. Eine 15-2er gibts an jeder Ecke, die funktionieren auch alle wunderbar. Eine Sprachbox hab ich schon:JBL EON, optimal für ne kleine Konferenz. 2 Bassysteme? Nö. Entweder kleine Sache mit 2 Fullrangeboxen oder schon so gross dass ein Horngeladener Bass in die Ecke kommt. 15" mit 18" läßt sich unmöglich zusammen stacken (unterschiedliche Membranmasse--->Phasenschieber--->Murks).

    Ich möchte gar nicht das Optimum hier bauen sondern den größtmöglichen gemeinsamen Nenner finden.

    Auch wenn alle sagen: Huiii, ein Linearray ist aufwenig, mann muss es genau das Curving berechnen. Und erst die Laufzeitanpassung vom Hochtöner. Uiii.
    Alles Quatsch. Die Kochen alle mit Wasser bzw. mit ner poligen Verlängerung des direkten Austrittskanals des Hochtöners.
    Die Feinheiten, die JBL, L'Accoustic und Co noch draufgesetzt haben, brauche ich nicht und können 90% der Kundschaft eh nicht zahlen.

    Gegen ein schlüssiges Hornkonzept bin ich natürlich nicht vollends, es erscheint mir aber aufwendiger als ein Line-Array-Element und eingeschränkter in seiner Handhabung. (groundstacking auf zwei Bässe?)

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • alter ego
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    • 5. März 2003 um 15:12
    • #6

    das Problem mit dem groundstack liegt eher an der Höhe der Bässe, nicht an den Tops. Und entwicklungsaufwand hast du mit Hornmaterial fast keinen, frag den Fux nach seinen Plänen, und bau es. ein anderes Hornsystem sollte auch nich alzu schwer auszumessen sein, vorausgesetzt, die verwendeten Hörner sind bei Limmer o.ä. zu bekommen.

    laut statt hell!

  • papa
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    • 22. März 2003 um 04:26
    • #7

    Nun, so einfach mit dem entkoppelen Array im Groundsupport läuft es wohl eher kaum.
    Die verticale Charackteristik richtet sich wohl mach dem/der Line.
    Klar wird der Angel reichen (sagen wir mal 20 Grad wären vertical schon zu viel?).
    Aber was meinst Du (Sie, gell ich bin schon etwas älter und kann auf das Sie verzichten), warum es Konstrucktikus wie Cobra gibt?
    Schon ein Witz(für ein LA!).
    Aber das Prinzip (mit kürzerem pseudo-Horn vorm 15er) hat schon vor 15 Jahren gezeigt, daß es laut ist.
    Klang ist aber eher....................................................................
    Versuche eher zweigleisig zu fahren.
    Weil, wer Tops in der Größenordnung von einem LA-Cell pro Seite für die VA benötigt, fährt besser mit einem Abgestimmten Stack für diese (kleineren) Gigs und hat dann ein massiges LA für grosse Events.?!?!?! Schon, oder?

  • Arieba
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    • 22. März 2003 um 10:52
    • #8

    Klaaar!

    Ich werde meine alten Boxen ja nicht einfach wegwerfen!

    Meine 15/2er u.ä., bisher als Delay-Lautsprecher bei grossen VAs, habe ich ja immer noch. Die nehme ich dort, wo ein oder zwei LA Elemente Lautstärketechnisch passen würden.

    Aber so ab 1000 zu beschallende Personen (Technos oder andere die Ihr Hirn rausgeblasen haben möchten...) könnte man schon so 2-3 Elemente pro Seite als Groundstack auf die Bässe packen...
    dann hätte ich ca. 30° mit ca 1m über Kopfhöhe komme ich mit z.B. 5 Grad Neigung schon recht weit...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • DJ-JAJA
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    • 22. März 2003 um 22:30
    • #9

    Hi Arieba!

    Die Idee finde ich auch ganz ordentlich. Insbesondere der Punkt Skalierbarkeit. Unser Konzept dazu kennst Du ja :wink: Und über den Dynacordeffekt hatten wir uns ja auch schon mal I-2-I unterhalten.

    Linearray: Hmmm...die Sache mit dem Waveforming ist ja nicht so ganz einfach. Im Übrigen habe ich bei BMS einen Prototypen in der Hand gehabt, der bereits das ganze Waveforming dran hat, damit man das dann selbst in ein Linearray packen kann. Sah vielversprechend aus und ist in diesem "Baby-Array" von BMS verbaut worden.

    Ich war die letzten 2 Jahre auf dem Maimarkt in Mannheim bei der Timewarp. Da waren immer riesen Linearrays am Start, aber leider war die Abstimmung meiner Meinung nach nicht wirklich gelungen. Warum ich das sage? Weil das riesen Dinger waren und irgendwie war es komisch...wie wirds dann wohl bei nem kleinen Array? Richtig geil war das Linearray auf der Nature One. Aber das war Open Air.

    So und jetzt komm ich zu dem Punkt an dem ich Dir recht geben muss. Wenn auch nur eine kurze -3dB Welle entsteht, hast Du das Interferenzgedöns nicht so stark wie bei einer "Zusammenwürfelung" von verschiedenen Horn-BR-Mixkisten.
    Ich gebe dir recht, wenn halt zu kurz für Line Array, dann wenigstens sauberes -6dB System mit wenig (bis keinen) Interferenzen und Tannenbaumaufkümmelungen.

    Ich verfolge das Forum ja schon ne ganze Weile und irgendwie habe ich so manchmal das Gefühl, dass hier gerne über Klang und Verarbeitung etc geschrieben wird. Auch über Kosten etc. aber da eher nicht wirklich Betriebswirtschaftlich .... aber mal ganz ehrlich, wer bezahlt Euch denn? Der Veranstalter, der Kiddies als Gäste hat, die LAUT wollen und ruppigen Bass am Sack spüren wollen? Oder bezahlt Euch der Tontechniker, der sich beim Soundcheck einen runterholt, weil seine Anlage so super linear spielt?
    Ich kann lange die OBER-Geile Anlage haben, aber im Lager nutzt sie doch keinem was. Denn wie willst Du preisig gut anbieten, wenn Du für jeden scheiß ne eigen Superduperspeziallösung im Lager stehen haben sollst.

    Was hier ständig dikutiert wird sind eben genau diese Superduperspeziallösung :-?

    Dynacord:
    Jaja...das leidige Thema! Ich sehe das zwar nicht ganz so wie Du, was den Klang angeht, aber ich habe sie bisher nur auf Techno Events gehört. (Auch das Kobra- System) Da war es OK und es war vor allem suuuuperleicht geplant! (Auch das sind Kosten :D )
    Hab mich übrigens nochmals erkundigt was mit dem Stack auf der Extravaganza los war: Die Anlage wurde vor allem leiser, weil sämtliche Limiter etc. dicht gemacht haben. Das Mischpult wurde kontinuierlich ANSCHLAG gefahren, das heißt es kamen einfach zum Teil nur noch Rechtecke aus dem Mixer und dann wird eben runtergeregelt. Wenn die Deppen-TechnoDJs ( UPS....bin ja selbst einer) das endlich mal kapieren würden, dass man rote LEDs am Mixer hat, damit man weiß wo die 0dB sind und es nicht lauter wird, wenn man den Hahn aufreist, dann wäre vieles leichter (und klanglich besser). Alex stand ja hinter dem DJ als die Halogenschutzschaltungen der Dynacords geglüht haben und hatten den Jammern gehört dass es zu Leise sei. Gehörschaden der Junge...aber wohl keine Seltenheit. Sidefill a 10kW als Monitor 4the Future und gut :D
    ...aber ich schweife ab.

    Wenn Du das mit dem Line Array wirklich so machen willst, wie Du sagst, dann heißt das doch bei Dir 2 Stack á 3 W-Bins pro Seite und das Array darüber, oder? Dan hat die unterste Box des Arrays eine Höhe von etwa 2- 2,5 Metern, oder? Dann muss aber aus der unteren Box ordentlich was rauskommen, damit nicht nur Bass und ein leises düdeln vor den Stacks ist. Oder wie hattes Du das gedacht?

    Grüße vom Alex (2 Straßen weiter)

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
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    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • tthorsten
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    • 22. März 2003 um 23:05
    • #10

    ein linearray muss lang sein sonst funktioniert es nicht.

    denn dann ist ein schnödes horn top der sache überlegen

    ein linearray hat immer eine tannen baum chaakteristik
    das liegt in der natru der sache-

    ein gut gemachtes horn top wie CA oder 402 nicht.
    da können sich alle anderen hersteller ne scheibe abschneiden.

    mit 4 oder 6 schnödeligen horn tops pro seite mache ich 95% meiner grossen jobs.

    mit den kleinen 15"1,5" kisten ca. 99% der andern.


    ein linearray würde nur sinn machen wenn ein array modul mehre grosse tops ersetzen würde. und daduch wird es wieder gorss und schwer.


    ein lineaaray top das ein oder in dem falle ja vier 60 gard tops killt muss shcon gut sein.


    und ist nicht mal eben in 3 monaten aus dem boden gestampft.


    für nen kleinen versuch bin ich gerne bereit was zu tun.

    wenn jemand das geld raus tut oder sich eine gruppe bildet , die sich aml zum gedanken aus taushc udn zum messen trifft bin ich gerne bereit zu kommen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • DJ-JAJA
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    • 22. März 2003 um 23:29
    • #11

    tthorsten

    wenn ich es richtig verstanden habe, dann kann man also sagen, dass die Kosten für die Linearray Kisten so hoch werden, dass es sich nicht lohnt, weil die so laut sein müssten, wie die Menge der "konventionellen"-Kisten die man für das gleiche Geld bekommt? Hä?...ich verwirr mich gerade selbst....
    Egal, es deckt sich etwa mit dem was ich für Hörproben gemacht hatte auf div. Events. Wenn man richtig druck will, mit nem Linearray, dann geht das nur groß und sehr lang--> sehr schwer-->Kompliziert zu riggen.

    Seit der Messe in Frankfurt glaub ich eh, dass jeder der ein paar Lautsprecher untereinander in ein Gehäuse schrauben kann, von Linearray spricht.

    Anekdote: ich stehe vor nem Stand und frage meinen Kollegen "Was soll den das sein?" Es mischt sich einer von den Standjungens ein. "Ein Linearray!" meine Antwort: "Nein bestimmt nicht, sonst hätte ich bereits mit 12 Jahren ein Line-array besessen, als wir viele Autolautsprecher im Jugendclub in eienr Kiste verbaut haben." Antwort. "Doch, doch, das ist ein Line Array"
    "Na gut, wenn Sie daran glauben." ...wir gehen weiter.
    Zu sehen war folgendes:
    2 Holzkisten untereinander gehängt (winkel ca. 10Grad) Jede Kiste war mit 4 12" Bässen (auf einem gemeinsamen Volumen) bestückt. (Untereinander, weil ja Linearray nicht war?) daneben waren einfach Beyma TD 245 Hörner untereinander aufgereit bis die Schallwand voll war. FERTIG!

    Nächster Schock am Beyma Stand. Günther schwärmt mir von den Boxen vor. Ich erkläre ihm, dass es nicht funktionieren kann. Er sagt es ist laut und gut und besser als manches Linearray von teuren Marken. HÄ? Ja klar für Günther schon, weil er ganz viele CP 380 und TD245 verkauft hat :D
    _____________
    Also was ich sagen will ist, jeder Depp der nun ne Box quer hängen kann, sagt er hat ein Linearray. Und ich denke einfach es ist zu kompliziert. Drum vermietet sich so was wie das Dynacord V System auch so gut, weil der Kunde mit dem Prospekt in der Hand daheim sagen kann. Geil , da nehm ich 12 Tops und 18 Bässe und 6 Ampracks. Das Kostet 6 x Z = Aha! Fertig!

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
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  • KREISS
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    • 24. März 2003 um 16:36
    • #12
    Zitat von "DJ-JAJA"


    Wenn man richtig druck will, mit nem Linearray, dann geht das nur groß und sehr lang--> sehr schwer-->Kompliziert zu riggen.

    Im Verhältniß LA zu konventionellen Systemen finde ich LA deutlich! einfacher zu riggen!

  • Jack
    Verifiziert
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    833
    • 25. März 2003 um 23:47
    • #13

    @D.J. JAJA
    Wieso funktioniert das System mit den übereinandergehängten 10ern und den Hörnern nebendran nicht?

  • Fux
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    • 26. März 2003 um 00:00
    • #14

    1. Ist die Trennung zu hoch. Da machen die 10er schon nix Linearraymäßiges mehr.
    2. Ist Treiber NEBEN dem Konus bei der Trennfrequenz und drumherum mal aus naheliegenden Gründen nicht so doll ;)
    3. Sind das Hörner die vertikal mit 40 Grad abstrahlen (nicht wirklich, da in Wirklichkeit bei jeder Frequenz anders ;) und damit sich viel zu stark überlappen.
    4. Klingen diese Hörner auch ohne Linearray nicht gerade toll....

    Was soll eigentlich der ganze Linearray Unsinn hier im Forum? Wieviel % der Teilnehmer machen denn ständig Veranstaltungen wo sie je Seite 16 V-Dosc hängen können/müssen?
    Wenn 2-4 Tops vom Schlage eines Direktor je Seite nicht reichen (zumindest für 90% der Gigs), dann bin ich aber schon recht dicke drin im Geschäft.......

    Viele Grüße,
    Fux

  • tthorsten
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    • 26. März 2003 um 06:35
    • #15

    @ fux der Arieba will nen image verkaufen deshalb linarray.


    ausserdem nagelt mann ein line aarryay innerhalb von 4 wochen zusammen.

    komisch nur das ich für meine pissige 15"1,5" mit bass extension jetzt ca 6 wochen investiert habe so in 8 stunden tagen

    reell bin ich ja schon viel länger dran.


    aber hier arieba nimm doch so was.

    http://www.ratsound.com/system.htm#rat5

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • Arieba
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    • 26. März 2003 um 09:37
    • #16

    Fux

    2-4 "Director" pro Seite reichen im Moment gerade noch so, aber so langsam wäre die nächste "Liga" ganz nett...

    Ich sage es nocheinmal. Wär sich das EAW 760 angeguckt hat, weiss das die alle mit lauwarmen Wasser kochen.

    Das Ding funktioniert definitiv. Pearl Jam spielen nicht einfach auf ner Ansammlung von 15/3ern.

    Und es sind gerade mehrere vielversprechende Waveguides bei diversen "selbstbau-lieferanten" in der Mache. (BMS, Oberton (hab ich in nem anderen Forum vernommen, keine Garantie!), Limmer (einer aus dem anderen Forum hat sich schon ein LA draus gebaut))

    tthorsten
    ...dann kauf dir mal anständiges Werkzeug, dann geht das flott! :D
    Wenn der Prototyp mal läuft, dann sind die Bretter innerhalb einer Woche bei jedem guten Schreiner verhundert-facht.

    In ein paar wochen solls den BMS für wenig geld endlich geben, dann werden wir ja sehen. Wenns nicht klappt, ists ja auch nicht wild.

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 26. März 2003 um 09:51
    • #17

    @ arieba könnte mir das socn vorstellen mt bms oder auch nemm bändchen oder nem rudel 1"

    aber der wave guide davor isst halt nicht einfch gemacht.


    so ein kistle ishc scohn inner halb nemm tag gebaut aber abgewandelt sit sie nicht so shcnell

    und ohne gute mechanische verraussetzung bringt es nix aber auch rein gar nix mit dem controller das hin zu biegen das ist diletantisch und nicht grade konstrukiiv.

    wird auch zu keiner gut skalierbaren sache führen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • Holger
    Profi
    Beiträge
    589
    • 26. März 2003 um 10:10
    • #18

    Hallo Jungens,

    ich hab vor ca. 5 Jahren angefangen mein eigenes Line-Array zu Bauen.
    Hätte da noch 4 Leergehäuse die ich euch zum Testen zur Verfügung stellen könnte. Waren mit 2x15" 4x8" und 2x1"BMS bestückt.
    ist von der Art wie ein V-dosc, die Hochtonführung wie beim Vertec
    (müssen die bei mir abgeschaut haben:-).
    und das Teil hat eine besonderheit, die mittelhochtoneinheit ist innerhalb
    1 Minute um 90° zu drehen und du hast eine Standallone Fullrangebox
    oder aber ein sehr gutes Topteil mit ca 90°x30° auf 18" Bässen.
    HAtten die Anfangs Aktiv laufen, und muß sagen, war ein Hammer.
    eine 2x15" 2" Box konnte da nicht mal ranschmecken (RCF/B&C)
    Haben dann das ganze aber aus Mangel an 4Weg-Weichen und Mangelnden Passivweichenkenntnissen auf Eisgelegt.
    Vielleicht kann mann daran zumindest Erfahrungen sammeln.
    Gebrauchsmusterschutz läuft auch bald aus :)

    Also Bei Interesse.....

    Gruß Holger

  • tthorsten
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    17.024
    • 28. April 2003 um 08:38
    • #19

    Idee könnte mann nicht her ghen

    und einfac nen schwung schlitzstrahler udn 5" chassis über einander zu stapeln und fertig ist das linearray.


    oder mann schaubt nen waveguide aus nemm linearray raus giest den ab und lässt den herstellen

    das ist eine reine frage des willens und der menge

    unter 50stk wird sich das niht lohnen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • alter ego
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    • 28. April 2003 um 08:45
    • #20

    tolle idee.

    laut statt hell!

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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