Hallo einer meiner älterenn Amps hat noch keine clippinganzeige, deshalb wollte ich fragen ob es sowas auch zum optional dazuschalten gibt, oder gar zum selbstbauen???
danke für jede antwort
Hallo einer meiner älterenn Amps hat noch keine clippinganzeige, deshalb wollte ich fragen ob es sowas auch zum optional dazuschalten gibt, oder gar zum selbstbauen???
danke für jede antwort
Clippinganzeigen hab ich selbst auch schon gebaut. Ich weis nicht, ob es einfacher auch geht, aber ich hab das ganze mit einem Komparator gemacht. am + Eingang ein Spannungsteiler, der das Ausgangssignal der stufe auf 50% (oder mehr, je nach Spannungsfestigkeit des OV's) runterteilt und am - Eingang eine vergleichspannung, die um ca. 2 volt unter der geteilten spanung auf + sich befindet. Am ausgang wird dann einfach eine LED mit Vorwiderstand angeschlossen.
hmm so gut kenn ich mich mit elektronik auch net aus, aber ich hab schon einen kumpel der mit so en teil baut, danke nochma für die hilfe! ![]()
hier noch der Schaltplan zu der ganzen sache:
Schaltbild:
erklärungen:
mit P1 wird dann der Pegel eingestellt, wann die LED leuchtet.
Ich würde die REF-Spannung nicht an der stabilisierten OP-Ub abreifen, sondern an der unstabilisierten Versorgungsspannung der Endstufen. Dann siehst Du auch, falls es clippt, weil die Trafospannung bei starker Belastung einbricht. Und keinen OP nehmen, sondern einen Komparator (LM393 o.ä.).
Adam
dieser Überlagung kann ich mich nur anschließen... wenn was unklar ist dann bitte sagen, dann mach ich einen neuen Schaltplan, aber es sollte klar sein:
Der R1 (oberer Anschluss) einfach an die Betriebsspannung des Amps legen anstatt an die Betriebsspannung des OV's. Was da der unterschied zwischen Komparator und OV ist, ist mir selbst unklar, ein Kompartor wird schon präziser schalten oder schneller schalten. vielleicht kann mich ja einer aufklären.
falls ich in messtechnik nicht ganz versagt habe besteht ein komparator doch auch aus einem op.
zumindest hab ich das dunkel in erinnerung.
najo ist schon 2 semester her ![]()
Allgemeine Unterschiede:
Komparatoren können i.d.R. mehr Strom schalten, können näher an die Betriebsspannungen ziehen (ok, Rail-to-Rail-OPs können das auch), sind schneller, da so designt, dass die Ausgangsstufe nicht in die Sättigung fährt, haben manchmal einen open-collector-Ausgang und schalten präziser um.
Aber ganz ehrlich: für so eine einfache Schaltung funktioniert auch jeder OP! Und ich würde parallel zur Widerstands-LED-Kombination noch einen kleinen Elko hängen, dann leuchten kurze Übersteuerungen ein wenig nach und sind besser zu erkennen.
CU,
AMpChamp.
Danke für die erklärungen! Das mit dem Kondensator ist ne gute idee, aber muss man da dann nicht eine Diode noch zwischen LED/Kondensator und OV schalten?
Also ich ahb noch ein bissel einfacher mal gebaut.
Einfach einen Transistor hergenommen und den über einen Spannungsteiler mit dem gelcihgerichteten (nur eine einfache Diode vorschalten) Siganl geschaltet. Der schaltete dann eine LED, klappt bis heute Prima und man kann ihn einfach über einen Trimmer einstellen ab wann die LED leuchten soll. Zwischen der Basis und Masse ist noch ein kleiner Elko eingebaut,der das Signal ein wenig speichert sodass die LED nicht nur etwas blitz sondern auch richitg leuchtet.
MfG Johannes Pradler
Das mit dem Transistor klingt interessant. gibts da auch einen Schaltplan, ich kann mir da nichts genaueres vorstellen. wenn ja, wärs super, wenn du ihn in einem posting veröffentlichen könntest, weil mailen bringts nicht, weil es mehrere interessenten gibt, Danke!
Die einfachste Variante wäre dann eine Zehner-Diode mit einem Widerstand und einer LED in Serie...
Aber wenn du mit dem Signal die LED ansteuerst belastest du die Signalquelle um unnötige 20mA. Meiner erfahrung nach klingt das dann ein wenig seltsam wenn die LED anpricht.
Deshalb habe ich den Transistor eingebaut, also wird die Quelle nur mit einigen µA belastet, also fast vernachlässigbar.
Wenn ih mal wieder Zeit dafür habe zeichen cih nen Schaltplan, obwohl das eigentlich cniht unbedingt lohnt und stelle ihn ein.
Mfg Johannes Pradler
Zitat von "JohannesP"... unnötige 20mA. Meiner erfahrung nach klingt das dann ein wenig seltsam wenn die LED anpricht.
:o
Vieleicht solltest Du dann einfach eine 2mA LED nehmen. :wink:
Adam
Hmmmm - wenn du von einem PA-Amp im Clipping (der also gerade zig A raushaut :-)) 20mA mehr verlangst klingt das komisch???
Das klingt wirklich komisch ![]()
Wers immer noch nicht kennt:
http://sound.westhost.com/projects.htm
Hier wird die Methode des Monitorings der beiden Eingänge des Eingangsdifferenzverstärkers gut beschrieben - und das ist meiner Meinung auch ein sehr sinnvoller Weg!
mfg
JF
p.s.: für die Faulen unter euch: http://sound.westhost.com/project57.htm ![]()
Hä?
Das versteh ich erlig gesagt nciht? Seit wann lieftert ein Mischpult mehrere Amperes? das sind allenfals ein paar mA.
Oder hast du vor die Clip-LED am Ausgang anzuschließen?
Also ich habe meine am Eingang angeschlossen, und wenn man den mit einer LED um meinetwegen 20mA belastet hört sich das wirklich etwas seltsam an. Deshlab die Geschichte mit der Vorstufe.
MfG Johannes Pradler
Hui - also auf die Idee eine LED direkt an den Eingang zu hängen bin ich noch nicht gekommen - das klingt dann garantiert "komisch" :lol:
mfg
JF
Um einen ClipDetector am Eingang der Stufe zu hängen, muss doch auch die Verstärkung,.. berücksichtigt werden. Wird am Ausgang die ClipAnzeige angehängt, dann wird 'direkt am geschehen' das Clip erkannt und nicht indirekt am Eingang. Ist nur eine Überlegung, aber es is sicher was dran.
Jepp...kommt an den Ausgang....und an die Spannungsversorgung (gleich nach den Gleichrichtern) die Spannungen werden miteinander verglichen (die Versorgungspannung wird noch um ca 3V verringert um eine "Reserve" zuhaben)....die Signale werden über einen OP miteinander verglichen....wenn Signal=Versorgungsspannung ist....leuchtet die Led auf.....die ´man wiederrum in ihrer Leuchtdauer mit einem Kondensator etwas verzögern kann....
Super Simples Prinzip...auf Rod Elliots Seiten gut beschrieben (adresse steht in den Threads weiter vorn)....die ist für 5Euro locker herzustellen(Bauteilkosten)....und super zuverlässig....merkt ja auch wenn der Trafo des amps infolge von zu starker Stromentnahme in die Knie geht....
WAS WILL MAN MEHR?
McGyver
PS.: Ich hatte mich damals mit Rod geschrieben, weil ich die Idee hatte diesen Clipping detector mittels LED und optischen Widerstand zu einem "Limiter" zuerweitern....(das Limiter Projekt stammt stammt von Rod und ist auch auf den Seiten beschrieben)
Ergebniss: es geht nicht...viel zuträge, zu unpräzise, und einfach net richtig handel-bar.....dann lieber mit einem "richtigem" IC was machen ( http://www.thatcorp.com/datashts/4301data.pdf )