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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Lautsprecher kontra Endstufe

  • sound&phon
  • 20. August 2003 um 22:22
  • sound&phon
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    1
    • 20. August 2003 um 22:22
    • #1

    Hallo

    Ich habe im Moment ein etwas sehr misteriösen Fall bei mir in meiner Anlage, und zwar dreht es sich da um eine Selbstgebaute HL 118 und eine 2400er HK Endstufe.
    Beim Test rauchte mir ein Kanal der Endstufe einfach ab. Aber wirklich rauchte, denn es kam dicker Schwarzer Rauch aus dem Lüfter. Alles im Ar.., kann die Endstufe verschrotten.
    Keiner Elektriker kann mir sagen voran es liegt, das die Endstufe abgeraucht ist.
    Ich habe alle Kabel "Signal als auch Zuleitung zu den Woofer" ich habe die Speakons durchgemessen. aber alles ist in Ordnung.
    Komischerweise hat der Speaker keinen defekt, der Wiederstand des Lautsprechers ist wie er sein soll.
    Nun, die Frage hört sich vielleicht etwas komisch an, aber ist es rein technisch möglich, das ein Speaker eine Endstufe zum abrauchen bringen kann?
    Speaker ist ein B&C 18PZB46, aber schon älter.

    Zur Info, bin nur 50% Leistung gefahren.

    Bonbon aus Wurst

  • Arieba
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    766
    • 20. August 2003 um 22:32
    • #2

    nööö. eventuell einen kurzen gemacht und die interne Überlastsicherung durch nen eisennagel ersetzt? eventuell vom vorbesitzer??

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • sound&phon
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    • 20. August 2003 um 22:49
    • #3

    Kann net´sei, denn ich habe die Endstufe neu gekauft, ist erst 3 Jahre alt, und sicherlich ist da kein Eisennagel drin.

    Du meinst das es unmöglich ist, das ein Speaker eine Enstufe in den Tod treiben kann ? Was war es dann, denn ich will mir sicherlich nicht noch die andere Enstufe mit dem Speaker töten

    Ralf

    Bonbon aus Wurst

  • DJ-JAJA
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    4.137
    • 20. August 2003 um 22:53
    • #4

    Wie sah es mit der Stromzuleitung aus? Aggregat?

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • Arieba
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    766
    • 20. August 2003 um 22:57
    • #5

    klar kann er, miss mal mit nem multimeter den widerstand. sollte so um die 6,4 Ohm sein. ist es irgendwas im milliohm bereich, hast nen kurzen im speaker.

    Schau vor allem mal nach den Kabeln ob nicht ein dickes Stück litze rüber guckt zum anderen Pol...

    aber einer guten endstufe macht das eigentlich nix. die billigen lassen ne interne sicherung abrauchen (Zeck, KME usw), die guten klackern mit dem strombegrenzer (crown, qsc, Crest)

    die marken erwähne ich, weil ich die selber habe bzw hatte und da diese Phänomen des öffteren beobachten durfte.

    Die hk zählt mit sicherheit zu der günstigeren gruppe... Ob die ne interne sicherung hat oder nicht, weiss ich nicht...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • sound&phon
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    1
    • 20. August 2003 um 22:58
    • #6

    Strom kam aus der normalen Steckdose in meiner Werkstatt, ist eine einzelne Phase und mit FI und 16A absichert.
    Einzig was zwischen der Enstufe und der Steckdose war, war eine Kabeltrommel, habe ich aber auch Durchgemessen, und nichts gefunden ?

    Ralf

    Bonbon aus Wurst

  • sound&phon
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    • 20. August 2003 um 23:03
    • #7

    Arieba

    Jepp, habe ich auch gechecked, Wiederstand ist 5,7 Ohm wie er sein soll, und es kann keine Litze zwischen den Polen sein, denn ich verwende doppelt ummantelten Kabel, und die Isolierung geht genau bis auf die Trägerplatine des Lautsprechers.
    Kabel durchgemessen - Kurzschluss negativ - ?

    Ralf

    Bonbon aus Wurst

  • Arieba
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    • 20. August 2003 um 23:07
    • #8

    heijajajei. nicht einfach dann. wenn du 200 Lautsprecher dran hättest, hätten die eventuell was an deinem Amp ausrichten können, aber einer allein sicher nicht. opfer doch mal den anderen kanal. die endstufe kannst eh zu nix anderem mehr gebrauchen.

    Ansonsten: HK das Ding zeigen, vielleicht kullanz? Sowas dürfte eigentlich nicht passieren...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • Commander
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    131
    • 20. August 2003 um 23:09
    • #9

    Hast schon mal die defekte Stufe aufgeschraubt?
    Kann ja auch da was kaputtgehen?

    Ein Auto bleibt manchmal auch auf der Autobahn stehen, obwohl nur 120 gefahren wurde.

    _let's get loud!

  • sound&phon
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    1
    • 20. August 2003 um 23:18
    • #10

    Jepp die Enstufe war bei einem Elektriker der echt Ahnung von der Materie hat, und schon tausende solcher Sachen repariert hat, und der sagte mir das er so was noch nicht gesehen hat, denn alles, aber wirklich alles ist im Ar.., keine Vorstufe, kein Transistor, nichts mehr was ganz ist.

    Er vermutet, aber wirklich nur eine Vermutung, das sich innerhalb der Endstufen ein hochfrequentes Signal aufgeschaukelt hat, und dieses zum Tod geführt hat :o
    Hab ich noch nie gehört Ihr etwa?

    Ich will mir nur sicher sein, das ich mir die 2. Endstufe nicht auch noch mit dem Speaker töte.

    Ralf

    Bonbon aus Wurst

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 20. August 2003 um 23:21
    • #11

    vieleicht einfach nur pech gehabt?

    irgendwann kann immer mal ein kritisches bauteil abrauchen.
    wenn du schon alles kontrolliert hast,
    war es warscheinlich nur zufall...
    hätte genauso gut auf der nächsten va passieren können.

  • sound&phon
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    1
    • 20. August 2003 um 23:28
    • #12

    Thomas

    Normalerweise würde ich Dir recht geben, wenn z.B. nur ein Bauteil in der Enstufe abgeraucht wär, aber es ist alles, wirlkich alles abgeraucht, und es ist noch nicht mal ein Überspannungsschaden.

    Es muss doch einen Grund haben, klar besser zu Hause als bei einer VA, aber ich will den Fehler finden, um nicht noch mehr Geld zu verlieren.

    Ralf

    Bonbon aus Wurst

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 20. August 2003 um 23:32
    • #13

    naja wenn z.b. irgendwo in der treiber stufe nen bauteil kaputt geht, dann kanns da schnell ne kettenreaktion geben und der endstufenteil auch abrauchen.

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 20. August 2003 um 23:49
    • #14

    ruf halt mal bei hk an und frag nach! vieleicht kennen die das prob ja oder die sagen dir das du die kostenfrei zur untersuchung von hk einschicken kannst und wenns nicht an irgendnem scheiß lag sie dir ne neue auf kullanz!

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 21. August 2003 um 02:32
    • #15

    Ich glaube das der amp sei es durch ein falsches Eigangs signal oder durch einen internen fehler HF geschwungen ist... Normaler weise sollte sich dann die strom begrenzung sprich sicherung anschlagen aber...
    wenn die Treiberplatine auch im ar... ist kann es nur hf gewehsen sein...

    Ist denn das Netzteil noch ok??

    mfg Matthias Schoster

  • rockopa
    Profi
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    490
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    1
    • 21. August 2003 um 08:32
    • #16

    Das die Lautsprecher für den Endstufentod verantwortlich sind halte ich für ausgeschlossen. Ich denke das es eher Zufall war, daß die Stufe jetzt abgeraucht ist. Kann sein, daß es an der "richtigen" Stelle vielleicht eine schlechte Lötstelle gab, die jetzt erst durch Temperaturschwankungen und Rüttelei vom Transport "wirksam" wurde. Kenne das Schaltungsprinzip der Hk Stufe nicht, aber wenn z.B. in der bias-Schaltung eine Unterbrechung war und beide Endstufenhälften gleichzeitig voll durchschalten, oder falls es eine class H-Stufe ist und durch eine Unterbrechung die Komparatorschaltung immer auf der hohen railspannung hängen bleibt stirbt die Stufe natürlich. Sind zwischen Netzteilelkos und Leistungstransistoren keine Sicherungen, dann wird die Stufe eben zum Pyroeffekt.

    Einmal editiert, zuletzt von rockopa (21. August 2003 um 08:33)

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 21. August 2003 um 08:33
    • #17

    :o Wie kann denn eine Endstufe einfach anfangen HF zu schwingen. Wenn's da irgendwelche Rückkopplungen gäbe, hätte man die doch schon ab Werk mit RC-Gliedern rausgefiltert. Also von alleine wärs doch irgendwie unlogisch.
    Und wenn man am Eingang 'ne ganz normale Signalquelle dranschraubt, dann kommt da doch auch nicht mehr als 16-20kHz und damit sollte die Endstufe ja umgehen können. Was man am Ausgang anschließt, sollte der Endstufe doch eigentlich egal sein, es sei denn man ist unter 3,6Ohm dc...

    Also wie kriegt man eine Endstufe zum Schwingen?!? (bin jetzt einfach neugierig :oops: )

    Grüße, Hendrik

    Henne's Sites

  • martin02
    Beiträge
    55
    • 21. August 2003 um 08:46
    • #18

    Vielleicht war da ein Kurzschluss im Stecker, der dann beim kaputtgehen der Stufe weggebrannt wurde, müsste dann Überreste geben. Aber das hätte man auf jeden Fall im Lautsprecher gehört. War da was?

  • rockline
    Profi
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    198
    Beiträge
    4.440
    • 21. August 2003 um 11:26
    • #19

    Nun ja, was machst du nun mit der Endstufe, Verschrotten?

    Ich kaufe sie dir ab, ungesehen......25.- zzgl. Versandkosten. Ich komm aus dem Servicebereich, und kann nach Begutachtung der Schaltung sicherlich sagen warum da was gequalmt hat!

    Also, bevor du den Schrottkübel suchst.....pn an mich :wink:
    Stefan

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 21. August 2003 um 12:45
    • #20

    25€ ist aber bisschen sehr güstig ;)

    ich würd mehr dafür bezahlen... wenn du sie loswerden willst schreib mal pm.

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