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  2. Hörnli

Beiträge von Hörnli

  • TSP-Messung

    • Hörnli
    • 18. Juni 2008 um 00:46
    Zitat von "svenr"

    Das bifilar aufgehangene Chassis stellt einen Doppelschwinger bestehend aus Membranmasse (Mms) und Chassismasse (Mc) dar. Zur Berechnung der Resonanzfrequenz wird eine Ersatzmasse Mme=(Mms*Mc)/(Mms+Mc) gebildet.

    Moin Sven,

    vielen Dank für Deinen Beitrag, eine harte Nuß, an der ich nun schon ein paar Tage kaue ;)

    ich zweifle, und versuche zu widerlegen.

    Wenn man den Chassiskorb fest mit einer unendlich großen Masse verbindet, dann wirkt die Cms zusammen mit der Membrane als definierter Feder/Masse- Schwinger (Federpendel). Am realen Chassis mag sowohl die Feder, als auch die Mms etwas vom Hub beeinflusst sein. Die Einspannungsfeder ist nicht ideal linear zur Auslenkung, und die mitschwingenden Federteilmassen können variieren. Doch zumindest für den angewendeten Hub stimmt Messung und Rechnung sicher überein.

    Zweifelhaft ist jedoch der Einfluß der von mir (der mechanischen Einfachheit wegen) vorgezogenen freien Seil-Aufhängung des Chassis mit waagrechter Mittelachse. Der Korb führt schließlich eine zur Mms gegensätzliche Bewegung aus. Mms und Korb schwingen um zwei stillstehende ringförmige Linien, eine auf der Sicke, die Andere auf der Spinne. Die Cms wird also in zwei Teilfedern aufgeteilt. Der üblicherweise kleinere Teil der Feder (kleine Amplitude des Korbes) bildet zusammen mit dem Korb ein Federpendel, der größere Teil federt und resoniert mit der Mms. Auch wenn ich keine Quelle für die angewendete Formel zur Ermittlung der:

    Zitat von "svenr"

    Ersatzmasse Mme=(Mms*Mc)/(Mms+Mc)

    gefunden habe zweifle ich die Richtigkeit zunächst nicht an. Ich vermute den Fehler in der fälschlichen Nutzung der Cms des Chassis zusammen mit der berechneten Membrane-Ersatzmasse. Denn: Es wirkt nicht die volle Länge der Feder zusammen mit der Mms, sondern eine durch Verkürzung härtere Teilfeder. Also nicht die Cms, sondern härter... . Der kleine Federteil auf der Korbseite ist sogar so hart, daß eine Mc = 3420g mit der selben Frequenz schwingt wie die Mms mit der längeren (weicheren) Teilfeder.

    Allerdings müsste bei diesem Modell mit einem stillstehenden Mittelpunkt und härteren Teilfedern die Ersatzmasse größer als Mms sein, damit sich mit der härteren Teilfeder die selbe Resonanzfrequenz ergibt, die auch mit fest eingespanntem Korb zu ermitteln wäre.

    ich habs also garnicht begriffen. :oops:

    Extremwerte:

    Mc 3499g, Mms 1g => Mme=0,9996g
    Mc 1750g, Mms 1750g => Mme=875g

    ich begreife es nicht

    ich brauche wohl Nachhilfe bezüglich der Herleitung der Formel.
    Und ich möchte wissen warum trotz verkürzter härterer Teilfeder die Ersatzmasse niedriger liegt.


    Fatal scheint vor allem, daß sich bei der Bestimmung der Mms, freihängendes Chassis und Zusatzgewicht, die Verhältnisse ändern, und so diese Mms nicht stimmen kann. Wenn auch die Änderung des Verhältnisses gering ist. Überhaupt, welcher Hub wäre denn gleichzusetzen, der Absolute, Chassis zu Membrane, oder der Relative zum Stillstandspunkt? Nur Ersterer hätte die gleiche Cms, bedenkt man die zu vermutende nichtlineare Cms.

    Im Grunde ist es ja einfach, den Chassiskorb mit unendlich großer Masse fest verbinden, dann ohne und mit Zusatzgewicht bei gleichem Hub. Diese Mms stimmt. Dann lässt sich die Cms bei verschiedenen Hüben aus der Drift der Reso ermitteln.

    EDITH sagt, vielleicht ist es ja doch einfach eine genauere Näherung zu finden. Der Meßfehler scheint ja ein feststehendes Verhältniss zum Verhältniss Mc zu Mms zu haben, Mit Zusatzgewicht ändert sich der Meßfehler zum Verhältniss Mc zu Mms+Zusatzgewicht. Ermittelt man den Fehler auch für den Meßdurchgang mit Zusatzgewicht kann man auch diese Reso korrigieren und erhält so eine um Größenordnungen genauere Mms aus der Seilmethode. Bei einem weiteren Meßdurchgang könnte man dann die Ermittelte Mms einsetzen und so die Korrektur verbessern...

    Aber erstmal möchte ich begreifen, warum sich die Reso mit dem Korbgewicht überhaupt ändert.


    Ein reales Chassis sondert bei Freiluftresonanz keinen relevanten Schall ab, und nimmt auch Schall derselben Frequenz kaum mikrofonisch auf. Dazu fehlt bei den tiefliegenden Resonanzfrequenzen realer Chassis schlicht der Strahlungswiderstand. Zudem ändert sich das Volumen des Meßraumes nicht mit der Membranbewegung. Ich vermute daher, daß der Raumeinfluß auf diese Messung endgültig im irrelevanten Promillebereich entschwindet.

    Inwieweit stehende Wellen im Betonkeller auch eine vermeintlich kurz genug gefensterte Messung einer Box stören ist hier nicht das Thema.

    Gruß

  • Einfluss von Undichtigkeiten?

    • Hörnli
    • 15. Mai 2008 um 19:58

    Moin,

    Zitat von "Peerless"

    eine membrane ist definitiv nich dicht, ansonsten könnte man laut bernd häuslers aussage das "gehäuse innere" nicht höhren. sprich ein teil des schalls im gehäuse gelangt weiterhin durch die membrane (darum sollte man auch closed box bedämpfen)

    eine Plastikfolie ist luftdicht, und doch... ...auch Pappe ist luftdicht, jedenfalls für die Zeitkonstanten hörbarer Töne.


    Wer nicht in der Lage ist dichte Gehäuse zu bauen, und Chassis dicht einzubauen :roll:

    Gruß

  • Horn für "RCF L18S800"

    • Hörnli
    • 9. Mai 2008 um 21:22

    Moin,

    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Hi :) ,


    Sieht wie das Bastelhorn aus, nur etwas kleiner :) ... Verzeihe bitte, wenn ich nicht weiß was eine "Viertelwellenresonanz" ist, aber da ich mich bisher hauptsächlich mit Bassreflex- Bandpass- und geschlossenen Konstrukten beschäftigt habe, und diese mir einfach etwas zu uneffektiv sind, bin ich mich gerade in das Thema am Einarbeiten . Eine kurze Erklärung was du genau meinst / was sich am Horn(-verlauf) ändert um die genannte Resonanz auf 45 Hz herunterzusetzen, würde mir helfen . Kann es sein, dass hierzu einfach die Hornöffnung (die Fläche) abgeändert werden muss ? Entschuldige meine dumme Frage :oops:

    Jedes Horn hat eine Längsresonanz, die sich aus der Länge ergibt. Infos dazu, und viele Weitere, findest Du im verlinkten Thread.


    Zitat von "Hagen Jaeger"


    Also das von hörnli verlinkte Horn, sowie das Bastelhorn sehen mir am "vertrauenserweckendsten" aus (kenne diese Bauarte etwas), die ganzen anderen Exoten kenne ich ja garnicht ?

    Problem beim 4er-Stack wäre, dass ich somit alle Sub's auf einen Punkt stellen müsste . für gewöhnlich baut man ja 2 Stack's auf um gleichmäßigere Beschallung und Raummodenverringerung / -"umgehung" zu erreichen . Klappt das auch mit nur einem Stack ? Ich beschalle haputsächlich Locations in der Größenordnung bis zu 350qm Indoor . Outdoor ist selten, sollte aber für 150 Leute - wenn möglich - auch gut gehen ...

    In Räumen ist das mit den "Moden" so eine Sache, da kommt man unabhängig von der Konstruktion mit Versuchen weiter. OA ist das klar, eine Schallquelle, kein Raum, keine Auslöschungen. Sicher ist die Verwendung von 4 Hörnern anzuraten, am Besten zusammen gestackt. So hilft die Viertelwellenreso und knapp darüber gibts schon Hornladung. Ein einzelnes Horn resoniert zwar auch fleißig, aber mangels Hornladung gibts darüber eine "schwache Stelle" (wie immer bei BR, nur geht das da durch stacken nicht weg, sondern wird schlimmer :grin:) . Also mußt Du konsequent sein, und zutrauen zur reichlichen Zahl gestackter Hörner haben. Ein einzelnes Horn egal mit was vergleichen ist Kindergarten. Ab 2qm Mundfläche gewinnt ein Hornstack praktisch immer gegen andere Stapeleien.

    Gruß :grin:

  • Horn für "RCF L18S800"

    • Hörnli
    • 8. Mai 2008 um 21:34

    Moin,

    http://www.2sound.de/musiker-forum/kiss-basshorn-t12228.html
    ursprünglich Cerwin Vega Earthqake

    auf Seite 5 Gibts Bilder eines gerade entstandenen Stacks.

    man kann die Viertelwellenreso auch auf 45 Hz legen ;)

    Gruß

  • ARLS mit anderen Speakern bestücken

    • Hörnli
    • 25. April 2008 um 14:12

    Moin,

    Zitat von "Tran RNG"

    Sensitivity RCF 95dB, Kappa 99dB...

    Vorsicht mit Datenblattangaben. Wenn Du wissen willst wie laut ein Chassis in einer Box ist musst Du den BL und die Mms am später verbauten Chassis messen, und mittels eines guten (gut bedienten) Simulationsprogramms berechnen. Dann weißt Du immer noch nicht wie laut es ist, denn die Lautheitswirkung eines LS wird auch vom Klirr bestimmt.

    Nochmal: !

    Zitat von "Hörnli"

    Moin,

    um Dir ein sinnvolles Upgrade zu empfehlen wäre es hilfreich zu wissen wie die Kappa LF kaputtgegangen sind.

    Gruß

    Der L15P200AK hat genausowenig wie der Kappa15LF eine Doppelspider. Je nach dem wie Du die Kappas zerstört hast schaffst Du auch einen L15P200AK. Vorbeugend empfehle ich in BR ausschließlich moderne Chassis mit Doppelspider zu verbauen.

    Gruß

  • ARLS mit anderen Speakern bestücken

    • Hörnli
    • 24. April 2008 um 23:33

    Moin,

    um Dir ein sinnvolles Upgrade zu empfehlen wäre es hilfreich zu wissen wie die Kappa LF kaputtgegangen sind.

    Gruß

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • Hörnli
    • 9. April 2008 um 01:05

    Moin,

    Zitat von "Heini"

    Edit: falls jemand infos bezüglich alter, herkunft und geschichte dieser baureihe hat, immer her mit den infos.

    hihi, hab`meine PAA990 gerade auf der Werkbank. Meine ist von 1990 angeblich in diesen Jahr neu auf der PLS vorgestellt. Meine ist bis ins Detail kongruent mit Deinen Fotos, nur die Frontplatte ist in diesem Grünanthrazit wie der Rest und nicht weiß; und der Netzschalter ist schwarz. Deine ist also vermutlich über die ELA- Vertriebsschiene gekauft. Spätere Modelle hatten dann Speakons.

    Diese Endstufe hat ein Paar schlimme Bucks, mechanisch wie elektronisch:

    1)
    Die Griffe sind nur mit der Frontplatte verschraubt, und Diese mit den kleinen Schrauben an ungünstigen Stellen mit der Blechkiste dahinter. Beim Rackeinbau und Transport hängt die Endstufe also ebenfalls nur an den kleinen Schrauben, deren Gewindeeinsätze sich dann aus dem Blech ziehen. Erkennbar an den "versinkenden" LEDs.

    Mod: Griffe ab, und mit großen U- Scheibe hinten, und Schrauben die Frontplatte mit dem Dünnblechkaschterl verschrauben, das hält.

    2)
    Der Vorwiderstand für den Softstart hält die Stoßstrombelastung und die damit verbundenen harten thermischen Zyklen nicht auf Dauer aus. Das ist der senkrecht stehende grüne ovale Widerstand zwischen den Relais hinten rechts.

    Mod: Wenn er schon feine Risse hat definitiv tauschen gegen was dickeres.

    3)
    Die langsame Lüfterstufe wird über sehr große Vorwiderstände realisiert, in schöner Regelmäßigkeit lief der Lüfter schon im kartonfrischen Zustand nicht los. eine Staubflocke... Einen 220V Hilfsphasen- Lüfter über Vorwiderstand, das ist technischer Dummfug, E-Technik, Note: 6, setzten! In Verbindung mit Buck 4) doppelt fatal.

    Mod: Widerstandswerte ändern, Die Widerstände sind die drei rechts neben dem von 2) der ganz rechts hat 820ohm, und ich hatte den einfach gebrückt, dann besteht die Reduktion nur noch aus den beiden parallelen 3k3, die volle Stufe ist dann unreduziert und Turbolaut. Dieser Mod reichte allerdings nicht, die kleinste Staubflocke... . Drum hatte ich auch die Parallelen 3k3s überbrückt... unerträglich laut aber betriebssicher.

    4)
    Die Lüftersteuerung... grrrrrr,
    Der Lüfter geht unter 2 Umständen auf Vollgas:
    Wenn beide Endstufenblöcke gleichmäßig warm werden und gemeinsam eine Grenztemperatur erreichen. Dann fällt das Relais ab und brückt die 3k3s
    Oder >>Beide<< Endstufenkanäle werden über die Bimetallschalter in Protect abgeschaltet. Da die Lüftersteuerung ihre Betriebsspannung "wahlweise" aus beiden Protections bekommt dreht der Lüfter weiter langsam, falls nur ein Kanal in Protect geht.
    Das ist natürlich supi, ein Endstufenkanal qualmt bei langsamer Lüftung im Protect, der andere Kanal läuft normal weiter.
    Wenn nun der Lüfter beim Einschalten wegen Buck 3) garnicht losgelaufen ist steht er noch immer, der Kanal qualmt bei stehendem Lüfter, Elkos bei 120°... und es dauert Stunden... die beiden braunen Koppelelkos (nahe dem 5-fach- Stecker) waren aufgebläht - ausgetauscht.

    Mod: noch Keiner, ich überlege die Bimetalls in Reihe zu schalten, dann werden zwar beide Kanäle zugleich protected, aber der Lüfter heult los und verkürzt die Warterei.
    Oder ich "drehe an der Ansprechschwelle" (Spannungsteiler mit parallelgeschalteten NTCs), daß der Lüfter regulär hochschaltet auch wenn nur ein Kanal heiß wird Das erspart dann den "Umweg" über Protect.

    Also: Ohne jeden Mod keinesfalls nur einen Kanal betreiben :!: Immer mit Stereosignal, auch nicht mit beiden Kanälen als Monitorwege.

    :roll: denn mir hats jetzt einen Motorroller Endtransistor durchgeschlagen, diese thermische Qual, und die fehlende SOA, das geht nicht ewig. Positiv ist allerdings, daß der sterbende Transistor nichts mitgerissen hat, außer der Hauptsicherung, das spricht für ein perfektes Design. Ich habe den ausgelötet, läuft auch mit nur 4 Stück an der Rail (ja, kriegt nen Neuen ;) )

    Fazit: Es ist die erste Endstufe, die ich gekauft habe, das Ding hat Geschichte, es ist eine Haßliebe zu einer Eisensau. Meiner Eisensau... .

    Niemals, unter gar keinen Umständen, würde ich eine Zweite nehmen, nicht geschenkt, die unfassbar blödsinnige Kühlluftführung tut weh. - wo strömt da die Luft? ...jedenfalls nicht durch die Kühlrippen, Und dieses Detail ist unmoddbar... Sinnigerweise sind die Bimetalls und auch die NTCs beider Kanäle jeweils an den zugeklappt hinteren, besser gekühlten Rails befestigt. Die Rail mit dem gestorbenen Motorroller hat keine Überwachung und wurde von Allen 4en am schlechtesten gekühlt.

    Dauersinus :lol:

    Gruß


    PS: Unter Last klingt die PAA bescheiden, die Temperaturunterschiede zwischen den Railkühlkörpern sind zu extrem, von wegen warme Mitten... klirren tutse

  • Fader auslöten

    • Hörnli
    • 8. April 2008 um 23:01

    Moin,

    Zitat von &quot;DJheini&quot;

    Kenn ich, evtl. mal mit einer Kanüle Größe 01 : 0,90 X 40 mm probieren.
    Geht aber auch nur mit Anschlussbeinchen bis 0,8mm. Bei einem Fader
    dürfte das knapp werden. Die sind sicher größer. Aber bei ICs machbar.

    sehr geiler Tipp... ...wie Dick sind eigentlich die Dinger die man beim Blutspenden in den Arm gerammt bekommt?


    Weil ich gerade selbst Auslöterei hatte... ... meine Pumpe habe ich entsorgt, unfassbarer Dreck... Ich habe natürlich keine Supidupi Silikonschlauch Absaugung, also habe ich einen Plastikkugelschreiber zerlegt, und das Teil mit der Spitze mit Isolierband am Saugschlauch meines Staubsaugers festgetaped, Dicht darf es nicht sein, wegen der Kühlluft für den Motor, ich habe ein fingerdickes Loch gelassen, aber irgendwie fest muß das Teil sitzen. Wenn man trifft ist die Lötstelle völlig Lotfrei. Wenn man trifft... . das nächste mal suche ich mir ein etwas dickeres Röhrchen Saugluft habe ich ja reichlich, und wenn ich das nächste mal in eine Modellbauabteilung komme kaufe ich einfach ein Stück Silikon-Auspuffschlauch.

    Wer eine ordentliche Pumpe mit Teflonspitze hat (und nicht so ein Drecks-Lookalike-Termoplast-Ding) kann ja den Kolben ausbauen, und die Spitze mitsammt Pumpenkörper an den Staubsauger tapen.

    Gruß

  • 15 Selbstbau Subwoofer ? Kennt jemand diese Bauart????

    • Hörnli
    • 8. April 2008 um 02:44

    Moin,

    ein Chassis geht unter 2 Bedingungen kaputt, einmal zuviel Hub, der ist Frequenz und Leistungsabhängig, und auch stark von der Gehäusebauart. Du baust das Chassis in ein Kurzhorn mit geschlossener Rückkammer, und musst, solange die Rückkammer zu und dicht ist wenig befürchten, denn => Bedingung zwei setzt bei diesem Chassis die Grenze. Der allergrößte Teil der vom Verstärker gelieferten Energie wird in Wärme verwandelt um 99%. Diese Wärme entsteht an der Schwingspule. Je größer die Oberfläche dieser Schwingspule ist, desto mehr Wärmeenergie kann sie abstrahlen, ohne zu heiß zu werden. 38 Millimeter ergeben nicht viel Umpfang, also nicht viel Fläche. Eminence zum Beispiel gibt Chassis mit 38 mm Schwingspule je nach Modell mit 125-200 Watt RMS-Leistung an. Du brauchst also nur eine recht kleine Endstufe, darfst aber auch die nie Übersteuern. Das ist der Job des System- Engineers, gefährliche Betriebszustände zu verhindern. DJs haben (leider) nur andere Aufgaben. Um die Schwingspule zu verbrennen reichen 1- 10 Sekunden, also Vorsicht bei Vollgastests und Vorsicht mit gedankenlosen Leute, die glauben man könnte mal kurz alle Regler auf 11 drehen.

    Ich sehe förmlich Dein sorgenvolles Gesicht ;-), da musst Du durch, Zerstörungssichere Prozessoranlagen sind teuer, und auch die bekommt man tot. Also guck einfach erstmal, daß du die Anlage zum klingen bringst, bevor Du laut drehst.

    Mit meinen Elis habe ich ohne jemals auch nur ein defektes Chassis zu beklagen 300 VAs beschallt, ich war nie weit weg vom Ausschalter, bzw, zumeist selbst am Livemischpult - Punkrock, Noisecore..., niemals Kurortpegel... . Ich wusste immer genau bei welcher LED am Pult auch die Clip-LED am Amp aufblinkt ;-).
    Der Nachbesitzer hat schon bei der zweiten Veranstaltung alle Pappen zerstört. Es war eine Band auf einem LKW, er musste mitten im Krach auf der Ladefläche mischen, hatte keine Sicht auf die Clip LEDs des Verstärkers und der Generator war zu knapp... . Aber er hat sie repariert und so durfte ich auch mal Techno drüber hören, eine Wand aus 6 Stück an einer MX2000a "nonclipping", getrennt bei über 200 Hz, )):D ...wers nicht kennt... :lol:

    Gruß

  • 15 Selbstbau Subwoofer ? Kennt jemand diese Bauart????

    • Hörnli
    • 7. April 2008 um 16:46

    Moin,

    Zitat von &quot;Jonnytrance&quot;

    Der wird wahrscheinlich nicht lange drinne werkeln :lol:

    Das hängt bei allen Konstruktionen vom System-Engineer ab, wie lange ein Lautsprecher hält ;) (und wie er klingt auch zum guten Teil...). Bei der Stackgröße, 2 Stück, lohnen sich ultimative Hornchassis kaum weil der Hub so oder so das Limit setzt. Natürlich wird ein Chassis mit Doppelspider der 350 Euro- Klasse einen miesen System- Engineer länger überleben.

    "Hong Tzi Pao"- Eminence- Kopie :)
    ba;m: Miss mal den Durchmesser des von hinten sichtbaren Polkerns, sind das 38, oder 50 mm? Am Spulendurchmesser kann man immerhin abschätzen wieviel elektrische Leistung da draufdarf. Nach einer groben Falschbestückung schaut es schonmal nicht aus, es ist immerhin ein ganz normaler PA-Style Tiefmitteltöner und kein mit "Wetlook" (Unterbodenschutz) angepinselter Car-Style Boom- Woofer.

    @ Mechwerkandi: natürlich hatte das Original von dem die Skizze abgemessen ist den Schlitz vorm Treiber. Doch diese Brettanordnung führt ohnehin zu einer recht hohen Kompression, die sich auch unter Beibehaltung des runden Lochs kaum verringert, sprich: ich wär zu faul... ;)

    Gruß

  • 15 Selbstbau Subwoofer ? Kennt jemand diese Bauart????

    • Hörnli
    • 6. April 2008 um 20:04

    Moin,

    ein paar Tipps nach den Fotos:

    schau mal ob Du den Wartungsdeckel aufbekommst, ich kapiere nicht ganz warum das Chassis von hinten reingeschraubt war. Hoffentlich ist der nicht Trotteldumm zugeleimt (Bescheidsagen es gibt auch Plan B). Dann überlegst Du wie du das Chassis von innen dicht aufs Loch geschraubt bekommst, so, daß Du es ohne hinten, wo später zu ist, hinlangen musst. Original wurde das Chassis erst auf ein Haltebrett mit rundem Loch geschraubt, und dieses dann mitsammt Chassis mit 4 Schrauben und Einschlagmuttern im Brett wo jetzt das runde Loch ist (aber eigentlich der Schlitz hingehört) festgeschraubt. Da Du das runde Loch schon hast kannst Du das Chassis auch direkt mit Schrauben und Einschlagmuttern aufs Loch schrauben. Nimm aber Inbus, oder Torx- Schrauben, sonst verzweifelst Du beim Ausbau durch die Wartungsluke. Befestige in jedem Fall die Einschlagmuttern zusätzlich z.B. mit gelochten Holzstücken. Die fallen sonst raus und Du bekommst die nie wieder rein. Du kannst ja später nichtmehr von hinten ran. Erst weitermachen, wenn die Chassisbefestigung und der Ein- UND! Ausbau erprobt ist

    und jetzt kommt eine Modifikation... Ich hatte "ELIs" die sich TL6025 nannten, eine spezielle Bassversion, die nicht bis 1000Hz spielen musste, auch von EV, so sahen die aus:

    Ich würde das so bauen, und das runde Loch lassen wie es ist. Viel Leim, und alles dicht und klappersicher...
    Für ne vergnügliche Party wird das auch mit Noname- Chassis laufen, aber drehe nie alle Knöppe auf "11", viel Spaß

    Gruß

  • Fader auslöten

    • Hörnli
    • 6. April 2008 um 18:48

    Moin,

    Entlötpumpe ist nicht Entlötpumpe... . die Spitztülle sollte über das Beinchen passen, da ist aber bei einigen Pumpen der Ausstoßer im Weg. Jedesmal vorher gucken, daß die Spitze innen sauber ist. Pressluft, oder Kältespray geht gut, man muß nur höllisch aufpassen wo das Lot hinfliegt (Augen !!!, Schaltung...). Zusammengedrehte Schirmlitze von Mikrofonkabel geht auch, aber man muß erst die Lötstelle nachlöten, damit Flußmittel drauf ist, sonst saugt das nicht.

    Aber die Königslösung ist ein Stückchen Silikonschlauch am Staubsauger. Vorsicht, der Staubsauger braucht Luft zur Motorkühlung, also "Nebenluft" ziehen lassen.

    allen Methoden ist gemein, daß eine kleine Rest-Verbindung zwischen Lötauge und Beinchen bleibt da wo das Beinchen anliegt. Also drückt man das Beinchen Richtung Lochmitte, und wenn die Brücke nicht freiwillig reißt nimmt man den Lötkolben, setzt diesen aufs Beinchenende und schiebt/biegt es in die Lochmitte.

    Keinsfalls lange rumschmurgeln, sonst löst sich das Lötauge von der Platte, lieber abkühlen lassen, wenns nicht gleich klappt und derweil die andere Seite bearbeiten.

    Fluchen hilft nicht beim Treffen des Beinchens mit der Pumpe ;)

    Gruß

  • 15 Selbstbau Subwoofer ? Kennt jemand diese Bauart????

    • Hörnli
    • 6. April 2008 um 17:24

    Moin,

    Zitat von &quot;maccaldres&quot;

    ich hab beide gehört und der ARLS bringt mehr (schwer zu zugeben ist aber so)

    :D Endlich aufgetaucht, das letzte Exemplar des reinerbigen DAU.

    @ BA;M: laangsam mit dem Ofen ;) Auch wenn das definitiv ein Wastelgehäuse ist, lässt sich daraus problemlos eine ordentliche ELI bauen. Auch bei Eminence gibts eine Kopie des 15B, nicht ganz so edel, dafür günstiger. Ich sehe auf dem Foto immerhin 2 dieser Gehäuse. Damit lässt sich in einer üblichen Partylocation mit relativ kleinem Amp gut Dampf machen, Stellt man halt an die Wand, oder in eine Ecke. Das Reflexfurzerl namens ARLS macht einen komplett anderen Sound, braucht mehr Amping... ...kann für Deinen Zweck besser sein... ...kann...

    Aber so weit sind wir ja garnicht, was hast Du vor? Party? Welche Musik? Location(Größe), ich habe kein Problem in speziellen Fällen auch für Ofen zu plädieren ;) aber einfach so, weil jemand "ARLS" kreischt?, nö!

    Gruß

  • TSP-Messung

    • Hörnli
    • 4. April 2008 um 02:29

    Moin,

    Zitat von &quot;SRAM&quot;

    ........ :cry: ..........

    wer weint verliert ;)

    Zitat von &quot;SRAM&quot;

    wohl dem, der nicht unten bleibt (nein, ich übersetzte das jetzt nicht :) )

    Zitat von &quot;SRAM&quot;

    Die einzigen Beiträge die mir wirklich was gebracht haben waren:

    b) die Idee mit der Konstantstromquelle. Muß ich zwar erst noch ausprobieren, ist aber stringent logisch. ......weis jemand wo ich einen fertigen Stromverstärker herbekomme ?....Auch für diesen Hinweis: Danke !

    Das erhöht natürlich den Meß-Komfort bei der zu Fuß Messung, nimmt aber nur ein (kleines) vergleichsweise unbedeutendes Problem weg, die variierende elektrische Dämpfung. Ok, wer die komplette Glockenkurve auswerten muß bekommt eine höhere Genauigkeit.
    Das tatsächliche Problem der zwei Impedanzspitzen ist jedoch darin zu finden, daß die Resonanzfrequenz sehr hubabhängig ist. Wer also einfach eine Masse dranpappt, und stur den Zyklus durchlaufen lässt, misst mit relevant unterschiedlicher Cms.

    Ich habe mittlerweile den Widerstand auf 4,7k erhöht, bekomme so natürlich eine dämpfungsunabhängigere, somit schärfere Impedanzspitze, Eine zuverlässig wiederholbare Messung mit +- 0,1 Hz sicherer Ablesung ist jetzt problemlos möglich, beim Messobjekt sogar über Nacht.

    Jetzt brauche ich einen genauen Hubmesser der nicht 600 Euro kostet ;-), da bastel ich doch was... 1/10mm Wiederholgenauigkeit...
    Wobei so ein Laserdingens mit schnellem Analogausgang, damit hätte ich unfassbare Möglichkeiten...

    An die Computerfreaks: Denkbar wäre auch erstmal eine simple Chipkamera, nur eben mit Makro- Tauglichkeit, 10 mm Bildfüllend? Und ein Viewer (Datenformat) der die wenigen FpS wenigstens nicht interpoliert? Tipps?

    Ah, und Tipps für 200 magnetische Gramm, die nicht die Pappe zerdeppern hätte ich auch gerne...

    Gruß

  • MZ ST-12FP kaputt..

    • Hörnli
    • 2. April 2008 um 23:06

    Moin,

    schraube ein Chassis raus, klemme es ab und halte ne Batterie an die Chassisklemmen, was passiert?

    Gruß

  • TSP-Messung

    • Hörnli
    • 29. März 2008 um 01:23

    Moin,

    ich weiß ja nicht ob Ihr es nicht merkt, oder nicht merken wollt. Diese Artikelreihe lässt für mich nur einen Schluß zu: Alle dort beschriebenen Methoden zur Bestimmung des berühmten Kleinstsignal Thiele&Small-Datensatzes sind Quatsch mit Soße. Das BL- Produkt ist bei kleinem Hub, und hier gab es richtigerweise nur kleinen Hub bei den Messungen, ist eine unveränderliche Größe. Doch diese bei jedem Chassis, egal ob eingespielt oder nicht, feststehende Größe auch dieses gemessenen Chassis kennen wir auch nach dem Kauf aller Hefte nicht. ;)

    Gruß

  • TSP-Messung

    • Hörnli
    • 26. März 2008 um 04:10

    Moin,

    Zitat von &quot;david69&quot;

    Was hat man nachher eigentlich davon, wenn man rausgefunden hat dass die TSP um 3,7815% abweichen?

    Die Frage kanst Du Dir leicht selbst beantworten, indem Du zwei Datensätze erstellst und beide simulierst. Nimm einen konsistenten "Originaldatensatz", und erzeuge einen fiktiven konsistenten Datensatz mit 3,7815% weniger BL, 3,7815% höherem R_e und um 3,7815% höherer Mms. Dann kannst Du leicht mittels 2 Simulationen ermitteln, wieviel mehr Endstufenleistung Du brauchst um den gleichen Schalldruck zu erzeugen. Und überlegen wieviel wärmer die Schwingspule mit der höheren Leistung wird, wieviel mehr Powercompression dich wieviele weitere dB im Output kosten, die Du dann wieder mit Leistung ausgleichst, bis die Schwingspule endgültig qualmt. Probiere das aus ;)

    Zitat von &quot;svenr&quot;

    ...Die Gleichungen...

    ...In deinem Fall (203g Kuecheneinrichtung + 224g (???) Mms als Federschwinger) koennte ein Neodym-Chassis (sagen wir 4500g ohne Mms) schon ein zu leiches Reaktionslager darstellen....

    Ich habe lange überlegt wie ich eine Chassislagerung realisiere. Derzeit muß ich mangels genauer Tonwiedergabegeräte in der Wohnung messen, Jede Kopplung der Reaktionskräfte meiner Mms mit dem Gebäude endet sicher mit einem Küchenbeil zwischen meinen Augen. Dann ist eine kraftschlüssige Verbindung zu einer quasi unendlich großen Masse ohne weitere Feder dazwischen alles andere als trivial, vor allem wenn das Chassis 10 kg überschreitet und mit horizontaler Achse gemessen werden soll. Wände haben Resonanzfrequenzen... . Da kam mir die Idee mit dem, am massiven Hochbett, mittels simplem Seil, mit nur zwei Knoten, völlig entkoppelt, mit horizontaler Achse geflogenen Chassis. Es ist sooo einfach.

    Um so wichtiger ist Dein Hinweis. Denn auf mögliche Folgen für die Meßgenauigkeit habe ich die Aufhängmethode bisher garnicht überprüft, Bequemlichkeit ist zuweilen der Feind der Genauigkeit.

    Bitte überprüfe die folgende Betrachtung:
    Die Kraft, die auf die beiden Massen wirkt ist jederzeit gleich. Die Auslenkweite beider Massen ist zwar nichtlinear frequenzabhängig aber gleichsinnig proportional zur Kraft und Frequenz. Die beiden Massen schwingen mit frequenzunabhängig feststehendem Verhältniss der Auslenkweiten um einen gemeinsamen Mittelpunkt. Mit unendlich großer Reaktionsmasse? Unendlich kleiner Masse? Unendlich ist mathematisch ein Näherungsbegriff? Also bleibt es beim feststehenden Verhältniss der Auslenkungen?

    Daraus folgere ich, daß es der Reaktionskraft egal ist, wie groß die Masse ist, Hauptsache sie ist unveränderlich während der Messung >> und nicht gedämpft <<. Diese Bedingung erfüllt wohl auch die Erdkugel die mittels eines Betonblocks angekoppelt wird. Doch jede Elastizität in einer Bastelaufhängung schleppt eine Feder und Dämpfung mit sich und verfälscht die Symmetrie der Resonanzspitze. Von allen Aufhängungen, die mir so eingefallen hat das Seilpendel noch die geringste Dämpfung und kleinste Federkraft.

    Diese Methode dürfte sogar Resistent gegen unterschiedliches Verhalten bei Konstantstrom bzw. Konstantspannung sein, ich vermute abweichende Ergebnisse dieser beiden Methoden in der gegensinnigen Wirkung einer mechanischen Dämpfung in der Chassisbefestigung.

    Gruß

  • TSP-Messung

    • Hörnli
    • 25. März 2008 um 22:21

    Moin,

    der Inhalt des "Altpapiers" repräsentiert sehr schön die bis heute gerade in "Unseren Kreisen" verbreiteten Irrtümer. Die Abweichungen in den Simulationen erklären sich AUSSCHLIEßLICH aus dem falsch gemessenen BL bei gleichgesetztem R_e. Von 5,4N/A bei 6,3ohm bis 6,3N/A bei immer noch 6,3ohm :shock: . Leute, das BL im Bereich der Nullage, den keine Messung verlassen hat, ist neben der Mms der stabilste Parameter eines Chassis. Die nach dem Einwobbeln nur noch geringen Änderungen der Freiluftreso durch Änderung der Cms, oder die geringen Änderungen des Qms, hinterlassen in der Simulation einer Box keinerlei Einfluß. 1 dB im mittleren Bassbereich :lol:

    Sowas passiert, wenn unveränderliche Basisdaten eines Chassis am Ende ungenauer Messungen herumdriftender Sekundärparameter aus denselben errechnet werden. Ich messe die Basisparameter, da weiß ich was ich habe.

    Gruß

  • TSP-Messung

    • Hörnli
    • 25. März 2008 um 21:22

    Moin,

    @ Matthias (20Hertz): >> Meine Erfahrung ist, daß man Chassis unmittelbar vor dem Messen nicht unnötig quälen soll, weil dadurch die Aufhängung kurzzeitig nachgiebiger wird als im Ruhezustand. Das bedeutet vorübergehend eine niedrigere Resonanzfrequenz, die sich im Laufe der nächsten Minuten (hoffentlich) auf einen stabilen Wert einpendelt.

    ich hoffe, daß ich mit der Einstellung gleicher Spitzenhübe (mit/ohne Zusatzmasse) einen vergleichbarsten Einfluss der Einspannungsfeder auf die beiden Messungen bekomme. Das "Durchkneten" habe ich auf wenige Sekunden begrenzt, sodaß eine Erwärmungs-/Abkühlungs-bedingte Drift nicht zu erwarten war. Ich hoffe, daß die langwierigen Annäherungsinterpolationen bei der Resosuche einen halbwegs stabilen Einfluß der Einspannung annähern.
    Ich werde mal die beiden treffenden Dreifrequenz- Sequenzen ohne Vorwärmung laufenlassen, dann sehe ich wie das über Nacht evtl. weggelaufen ist.

    Das hier gemessene Chassis hat die Marke "Messobjekt", Messungen an benannten Chassis sollte ich wohl erst veröffentlichen, wenn die Methode anerkannt ist. ;)

    Gruß

  • TSP-Messung

    • Hörnli
    • 25. März 2008 um 21:00

    Moin Mattias,

    Zitat von &quot;Mattias&quot;

    Hörnli: Sorry, lag vielleicht am Schreibfehler, meinte "freischwingendem oder bedämpften Chassis", da schickt man einmal ohne Vorschau was ab und... "Freischwingendes Chassis" liegt beim Betreiben des Chassis an einer Stromquelle vor (Chassis wird nur durch Qm bedämpft), bedämpftes Chassis liegt beim Betreiben an einer Spannungsquelle vor (Chassis wird hier zusätzlich durch Qe bedämpft). Da Qe meist weit unter Qm liegt, darf man wohl schon von "freischwingendem vs. bedämpften Chassis" sprechen im Zusammenhang der Ermittlung der TSP sprechen.

    Zur Messmethode via "Konstantstromquelle mit 1k Vorwiderstand": Die habe ich lange Zeit verwendet, nur wars mir irgendwann zu blöd, immer die Spannung nachzuregeln (bei an die 60-70Ohm von dem ein oder anderen Chassis und nur 10V Quellspannung). Baute mir dann eine "echte" Stromquelle und war drüber erstaunt, daß sich dabei noch Änderungen von teilweise 5% (Qm,Qt) ergaben (die natürlich keine akustische Rolle spielen). Hätte solche Unterschiede gegenüber 1k Quellwiderstand nicht mehr erwartet!

    Grüße
    Mattias

    ah, jetzt ;) . Ich habe bisher keine absolute Impedanzmessung gebraucht, und kannte somit auch das Problem nicht.
    Du schaufelst sogar Wasser auf meine Mühle. Deine Erfahrungen sind doch ein gutes Argument absolute Impedanzmessungen zu umgehen. Da ich das BL direkt mit Gewicht und Strom messe, und die Mms aus der schlichten jeweiligen Lage der Impedanzspitze ermittle, habe ich diese Probleme mit der Dämpfung schonmal nicht. Der einzige Wert, der mir noch zur Ermittlung eines vollständigen korrekten Datensatzes fehlt ist die Qms. Der Einfluss der Qms auf den Qts ist jedoch gering....

    Gruß

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