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Beiträge von Hörnli

  • Urheberrecht und Plagiat

    • Hörnli
    • 22. Oktober 2006 um 21:14

    Moin,

    @ Soundklinik: :evil: Darf ich an den Titel dieses Threads erinnern :roll: Ändere Deinen unfassbar widerlichen respektlosen Kommunikationsstil in Internetforen :!: >>Sofern der Tonfall sich positiv entwickelt...<< :cry: fang doch endlich auch selbst damit an :wink:

    Gruß

  • Hüllkurven und Groupdelay

    • Hörnli
    • 22. Oktober 2006 um 17:41

    Moin,

    Supi, Talkbox und Vokoder, prächtige Aufhänger für diese Thema, danke!

    Talkbox, das trifft. Hier wird das Spektrum eines z.B. Gitarrenakkords in das menschliche Vokalbildungsorgan, die Mundhöhle eingespeist. Die Filterung dort basiert im Wesentlichen auf veränderbaren Resonanzen und einem Tiefpassfilter. Die Resonanzen werden mit der Form des Mund/Rachenraumes gesteuert, der Tiefpassfilter durch das Volumen und die Mundgröße.
    Eine weitere vergleichbare Anwendung sind Körperschallgeber, die stimmbandlosen Menschen die Einspeisung eines künstlichen Stimmbandsignals in den Hals ermöglichen. Bis auf die fehlende Sprachmelodie und die geringe Lautstärke erlaubt diese Technik eine gute Artikulation.
    Gutes Hörbeispiel für den Einsatz der Talkbox: Peter Frampton comes alive. Gibts glaube ich auch als Musikfilm.

    Beim Vokoder wird diese Lautbildung lediglich nachgeahmt. Das breitbandige Grundsignal, auch hier z.B. ein Stimmbandsignal durchläuft einen Multibandexpander. In den Sidechain in wir die Lautsprache eingespeist. So wird die spektrale Verteilung der einzelnen Laute auf das Breitbandsignal aufgeprägt. Schon mit 10 Bändern lässt sich eine vollständige Sprachverständlichkeit erreichen.
    Militärisch bildete diese Technik die Grundlage für verschlüsselte Sprachübertragung. Das Steuersignal lässt sich z.B. seriell übertragen und der Empfänger muß wissen welcher der 10 Kanäle zu welchem Frequenzband gehört. Wechselt man die Zuordnung nach regelmäßigem Algorithmus, muß der Empfänger diesen kennen.
    Hörbeispiele finden sich bei Laurie Anderson, z.B. auf dem Album "Big Science"

    Interessant für uns hier im Lautsprecherselbstbau sind nun die Unterschiede zwischen den 2 Verfahren.

    Beim Vokoder wird lediglich der Amplitudenfrequenzgang gesteuert, die Filterfunktionen beeinflußen das Groupdelay.

    Bei der Talkbox, oder beim künstlichen Stimmbandsignal spielen Filterfunktionen und resultierendes Groupdelay sicher eine Rolle, doch die Resonanzen im Mund-/Nasen-/Rachenraum kommen als sehr wesentlicher Teil hinzu.

    Gruß

  • Urheberrecht und Plagiat

    • Hörnli
    • 22. Oktober 2006 um 16:25

    Moin,

    @ Kracky: Vielen Dank für Deine themenbezogene :wink: Stellungnahme

    So ein PA-forum ähnelt eben einer riesigen Halle voller Leute die wechselnden Diskussionsgrüppchen wild durcheinanderdiskutieren. Daß die Gespräche dank Forensoftware und WWW dokumentiert bleiben zeigt die Unzulänglichkeit dieser Situation auf.

    Wo ein mündliches Gespräch undokumentiert verhallt, stellt sich die Frage nach der Urheberschaft kaum, doch hier wird publiziert...

    Auf der Suche nach URPS-Infos bin ich Durch frühe Internetforen gestolpert, verglichen damit schaffen die Moderatoren hier eine sehr angenehme und produktive Umgebung, auch die Forenteilnehmer haben ihre Kommunikationstechniken weiterentwickelt. Den Umgang mit diesem großartigen Medium müssen alle erst erlernen, ja erforschen. Ohne Moderation gehts definitiv nicht, Danke an alle Moderatoren für Eure unermüdliche Arbeit.

    Und dann kann man ja noch kreuz und quer zitieren. Das mache ich jetzt auch, nicht ohne Schrecki, Welle, und SK zu bitten noch ihren Beitrag zum Umgang mit Urheberschaft hier zu tippen, danke.

    @ Sound-Klinik: So kann mans natürlich auch sehen, wo der Einfluß korrekter Wiedergabe ignoriert wird, brauchts natürlich keine Antwort auf die Frage wer die Urheberschaft über theoretische Betrachtungen diesen Wiedergabebereich betreffend hält. Du jedenfalls nicht, ist ja wurscht...

    Gruß

  • Hüllkurven und Groupdelay

    • Hörnli
    • 22. Oktober 2006 um 04:02

    Moin,

    nach etwas hitzigen persönlichen Zwistigkeiten, möchte ich hier den Versuch unternehmen, die Hüllkurvengeschichte auf festen Boden zu stellen.

    Ausgangspunkt kann folgender Thread sein:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=47486

    Gruß

  • Urheberrecht und Plagiat

    • Hörnli
    • 22. Oktober 2006 um 03:56

    Moin,

    vielleicht gehört das in "off Topic" doch die Frage des Umgangs mit der Urheberschaft hier im Forum hängt meiner Meinung nach unmittelbar mit dem Selbstbauforum zusammen, und ich möchte Die Moderatoren bitten diese Diskussion hier zuzulassen.

    @ Kracky: zuallererst bitte ich Dich, meine Anmerkungen zu Deinem Post, den ich hier zittiere getrennt von der Schließung von Threads zu betrachten. Mir ist selbst klar, daß meine Posts in Zusammenhang mit Posts von Sound- Klinik nicht themenorientiert waren. Allerdings muß es, wie im Presserecht auch, dafür eine Forenlösung geben. Das Recht auf eine simple Gegendarstellung wird in Foren nunmal nicht gewahrt. Doch man kann technisch ja selbst an der gleichen Stelle eine eigene Darstellung tippen. Die gleiche Stelle ist für mich der Thread, nicht das ganze Zeitschriftenregal des PA- Forums und dort unter "Offenes Brett". Vergleicht man das Forum mit einem Verlag, so muß dieser die Gegedarstellung ja auch im gleichen Magazin abdrucken.

    Zum Zweiten bitte ich Dich das Zitat ausgerechnet Deines Posts keinesfalls persönlich zu nehmen, mir geht es keinesfalls darum Dich als Person, oder Moderator des Forums anzugreifen. Diese Aussage scheint mir exemplarisch für die Ansichten Einiger...

    Das Zitat:

    >>... das Nachweisen können und euch dieses Urheberrecht eintragen lassen, ist dem nicht so denke ich kann jeder tun und lassen mit dieser Erkenntnis was er möchte.<<

    Da bin ich abweichender Ansicht:

    Urheberschaft ensteht durch die Erstveröffentlichung, das ist ein natürlicher Vorgang. Bringt ein Anderer eine frühere Publikation bei, weist er damit seine Urheberschaft nach. Die Urheberschaft ist an den Zeitpunkt der Veröffentlichung gebunden. Das ist eine Übereinkunft in unserer Gesellschaft, zumindest was geistiges Eigentum betrifft.

    Geistiges Eigentum ist weder patentierbar, noch mit einem Gebrauchsmuster zu schützen. Damit die Verbreitung und Mehrung von Wissen möglich wird, ist das Zitat erlaubt, als solches gekennzeichnet und mit Nennung des Autors. Allgemein als sittenwidrig wird die Aneignung geistigen Eigentums betrachtet.

    Diese dreiste Aneignung war Anlaß zu meinen Großbuchstaben. Ich erwarte ganz sicher nicht, daß in einem Forum akribisch jeder zitierte geistige Erguß als Zitat gekennzeichnet wird, und würde das auch lächerlich finden.

    Doch wenn jemand darauf hinweist, daß er (ich) gerade zitiert wurde, und der Zitierende, in diesem Fall Manfred von der Sound-Klinik, behauptet es sei sein geistiges Eigentum, veröffentlicht in einer seiner Studienarbeiten, dann erwarte ich den Nachweis.

    Also wo ist diese Studienarbeit?

    Ich würde es sehr bedauern, wenn die guten Sitten nicht auch in Internetforen allgemein anerkannter Standart sind.

    Mir geht es auch nicht darum "etwas entdeckt zu haben", also bitte ich Alle darum, eventuelle frühere Veröffentlichungen hier zugänglich zu machen. Damit verbinde ich die Hoffnung, daß (hoffentlich) eine fundiertere Darstellung als meine den Eingang ins PA- Forum findet.

    Ich würde es sehr bedauern, wenn die guten Sitten nicht auch in Internetforen allgemein anerkannter Standart sind.

    Bitte schreibt Eure Beiträge möglichst unter Auslassung von persönlichen Angriffen auf beteiligte Personen.
    Bitte seht mir nach, daß genau das mir als Beteiligter nicht gelingen kann.

    Weiteres zum Thema "Hüllkurven und Groupdelay" bitte in den gleichnamigen Thread, auch eventuelle Quellen und frühere Urheber :wink:

    Gruß

    PS Die Moderatoren mögen die Verschiebung nach "Offenes Brett" spontan vornehmen, danke. Doch hinterlasst bitte auch Eure Anmerkungen zum Plagiat im Allgemeinen.

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Hörnli
    • 22. Oktober 2006 um 02:08

    Moin,

    @ F.A.Bi.A.N.: Nein, Daten habe ich keine. Nach meiner theoretischen Überlegung dürfte eine bei geringer Leistung durchgeführte Impedanzmessung das Schaumgitter allenfalls bei direkter Montage aufs Loch aufzeigen. Doch mit zunehmender Luftverschiebung (Großsignal), überlege mal welches Luftvolumen da bei voller Leistung bewegt wird, sehe ich vor meinem inneren Auge die Luftwirbel, die Strömungshemmung. Als Indiz für die Leistung eines Ports habe ich den zerstörten Schaum angeführt. Die mechanischen Eigenschaften der nicht betroffenen Schaumflächen waren einwandfrei, also keinesfalls von Schaumzersetzung betroffen, nur vor dem Port hing der Schaum in Fetzen. Die Energie dafür muß ja beim Schall fehlen...

    Ich könnte jetzt noch einen Entwickler eines sehr erfolgreichen Herstellers den ich zum Thema gefragt habe zitieren, war aber vertraulich... Doch wenn ich Details weglasse: "Das Gitter und der Schaum sind Teil der Konstruktion"...

    Ich habe aus bekannten Gründen nur Indizien und keinesfalls Beweise...

    Gruß

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Hörnli
    • 21. Oktober 2006 um 15:17

    Moin,

    @ Thales: schön, daß Du noch im Forum bist... ob jetzt rund oder rechteckig, unter Nutzung einer Seitenwand mit kleinem Korrekturfaktor, da sehe ich nicht die großen Unterschiede. Doch Du bringst jetzt Gitter und Schaum ins Spiel.
    Ich habe schon einige male Marken- BRs gesehen, da war der Schaumstoff vor den BR Öffnungen zerstört. Zudem hört man zum Beispiel bei der JBL Control 1 die Luftströmung der BR- Öffnung am Gitter, Gitter weg - zischeln weg.
    Bei quaderförmigen Seitenwandports ist es konstruktiv einfach, dort das Gitter und den Schaum wegzulassen. Einige namhafte Hersteller haben das auch gemacht, sich aber später dem Kundenwunsch gebeugt.
    Eine weitere geniale Lösung ist Arne Winters ARLS, der wohl der einzige hier im Forum veröffentlichte BR- Bass ist, der mit und ohne Vollflächen- Schaumgitter gleich klingt.

    Achte zumindest darauf, daß zwischen Öffnung und Gitter genügend Platz bleibt, ein direkt auf die Öffnung geschraubtes Schaumgitter bildet sicher einen relevanten Strömungswiderstand. Ich würde einen Abstand gleich dem Radius der BR Rohre für ausreichend betrachten.

    Gruß

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Hörnli
    • 20. Oktober 2006 um 01:15
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    Wenn man hier mehr grundlegende Dinge behandeln würde, rechne ich auch mit "Störpostings" und dummen Sprüchen der Dogmaten, die an tieferschürfenden Betrachtungen akustischer Zusammenhänge kein Interesse haben dürften ... und einigen wird allein schon meine kleine Zusammenfassung über Bassgehäuseprinzipien nicht in den Kram passen ...

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Hörnli
    • 19. Oktober 2006 um 04:25

    Moin,

    @ HP: Man kann die "Rückwand" auch verschieben, von außen festspaxen, und dann mit "Terodicht Scheibendichtmasse wiederaufnehmbar" abdichten. Das Zeug ist klebrig, am besten auf sich selbst. Nimmt man einen Klumpen davon, kann man damit alles wieder restlos "abtupfen". Sogar die Wiederverwendung des knetbaren Klebekitts ist möglich. Auch "Schrägbrettel"- Versuche würde ich damit machen. Ich finde es nicht erstrebenswert Quadratkilometerweise Wald in den Müll zu werfen, und doch soll experimentiert werden.

    Ach, ganz vergessen, Tthorsten nimmt Caprisonne-Tüten zur Volumenreduktion. Viel trinken schützt vor Tinnitus beim Boxenbau. :D

    @ Waschhausernst: äh, äähhm, wie meinst Du das? Was ist nun Boxvolumen, Portfläche, Portlänge, Portvolumen, Portform?

    Gruß

    PS: ich schreibe zu Bassreflex, ich glaubs nicht. Aber mit der verschiebbaren Rückwand, das geht auch CB :wink:

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Hörnli
    • 18. Oktober 2006 um 19:24

    Moin,

    sodele, nach dem die simulierten (wunschvorgestellten) menschlichen Verhältnisse mal wieder praktisch ausgemessen wurden... man darf hier durchaus von hoher Kultur sprechen, daß wir unsere Nasen nicht brechen, ist nicht der räumlichen Distanz zu verdanken, sondern der Fähigkeit Aller, hier mit Worten zu treffen.


    Das schräge Brett, und Simulationen:

    ich war in einer Zeit auf der Schule, da kamen gerade die ersten mit Taschengeld bezahlbaren technisch wissenschaftlichen Taschenrechner auf den Markt. Texas Instruments TI30, der einen 9V- Block binnen 2 Stunden leersaugte und der Quelle Privileg LC1070SR, den ich bis heute mit dem 3ten Satz Knopfzellen benutze. Mit den TS- Formeln ging das Berechnen von Boxen sogar ohne Taschenrechner. CBs und BRs sind extrem simple Konstruktionen. Hier bezweifle ich, daß Simulationsprogramme Fortschritte gebracht haben. Zumindest die WinISD- Klasse nicht. Was fehlt ist das Großsignalverhalten UND die Deutung der simulierten Ergebnisse bezogen auf das Schall- Erlebniss. Auch Messungen beschreiben das Basserlebniss nicht.

    Damit hier mal wieder was zur Wisensmehrung geschrieben wird... Es gibt doch sicher simple Näherungsformeln, welche die Berechnung der Helmholtz- Resonanz konischer Bassreflextunnel ermöglichen?

    Damit wäre dem experimentierfreudigen Entwickler ein schnelles Mittel in die Hand gegeben nicht nur Ports mit konstanten Flächen zu berechnen. Alles Weitere ist ohnehin mit realen Experimenten besser zu erfassen. Das Problem, daß Beschallungsbässe nur in riesigen Räumen, oder im Freien beurteilbar sind betrifft sowohl den Hörversuch als auch die Messung. Wobei es durchaus Möglichkeiten gibt Bässe auf einen Standort in einen Raum hin zu entwickeln. (und Konstruktionen, die überall maximal musikalisch sind)

    Gruß

    PS (an die Theorieabteilung): Ich bin ganz sicher nicht, Hand aufs Herz, Feind von wissenschaftlichen Herangehensweisen. Ich denke hier an SRAMs Simulationen zu URPS und Horn. Hier würde ich gerne eine Fortführung lesen, und auch gerne praktisch ermittelte Werte einbringen. Bis heute besteht nichteinmal ein Konsens über die Ermittlung des nötigen Hubes für einen bei gegebener Frequenz angestrebten Schalldruck, BEI EINER CB MIT EINEM CHASSIS ! IM BASSBEREICH...Ich will hier nicht lesen welches Simulationsprogramm die Wahrheit trifft, ich will die korrekte Formel !
    Wer was hat möge hier posten:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=38563&postdays=0&postorder=asc&highlight=hub+frequenz+taschenrechner+spl&start=0

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Hörnli
    • 17. Oktober 2006 um 21:12
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;


    ... und was kommt jetzt (wieder mal ... :roll: ) als "Empfehlung" ? :wink:

    vielleicht sind wir ja beide aggressive Mimosen? Vor diesem Deinem Post habe ich hier im Thema nichts geschrieben, was irgendwie unsinnig und nicht zum Thema passend war, oder?

  • bestückung Kling+Freitag CA 1001 ?

    • Hörnli
    • 17. Oktober 2006 um 20:58

    Moin,

    Zitat von &quot;wasserkocher&quot;

    @ hörnli
    komischerweise läuft deine Superleicht-Kiste aktiv, und es gibt schon Leute, die behaupten, bei Trennfrequenzen ab 1,5k ist aktiv ein bisschen unrentabel, da man ja dann schon Phase usw in den Griff kriegen kann.

    >>Text enthält Eigenwerbung!<<
    Die aktive Trennung ist sehr rentabel, die hohe Wiedergabequalität und die saubere akusische Maximalleistung ist mit passiven Mitteln selbst in theoretischer Betrachtung nicht erreichbar. Schließlich ist auch ein 12" Chassis in der Box verbaut, nicht nur der BMS.
    Der Markt für gute passive Kisten ist definitiv bedient. Der Markt für definitiv gute selfpowered- Kisten ist bedient. Ich biete dem Markt das denkbare Maximum in nur 8 Kilo Gewicht an. Die Last im Rigg ist ein Kostenfaktor, die Last an der Decke verhindert oftmals sinnvolle Lautsprecherpositionen, Lautsprecher werden in der Praxis oft mittels Leiter aufgehängt...

    Eine Passivvariante mit 6,5 Kilo ist in Planung, auch optional als 5,7 Kilo-Variante aktiv.
    Doch ein preiswerter Controlleramp kommt vorher.

    Zitat von &quot;wasserkocher&quot;

    @ f.a.bi.a.n
    Passivweichen sind bei mir ein komplizierter Balanceakt zwischen Pegel, Phase und Verzerrung, und da macht der Treiber einfach Mühe.
    Meiner Meinung nach wegen den vielen kleinen Resos im Übertragungsbereich

    ...die jedoch nicht vom Treiber, sondern von zwangsläufig komromissbehafteten Hörnern stammen.

    Gruß

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Hörnli
    • 17. Oktober 2006 um 18:54

    Moin,

    Eingangspost des Threadstarters:

    Zitat von &quot;Thales&quot;

    Hallo,

    ich sitze gerade an der Gestaltung einer Bassreflexbox für folgenden Treiber:

    Fs: 30Hz
    Vas: 312l
    Qts: 0,3
    Qes: 0,32
    Qms: 6,15
    BL: 25T/M
    Re: 5,6
    xmax: 6mm
    Sens: 99dB
    800W RMS
    1200W Programm

    In WinISD erhalte ich grundsätzlich zwei verschiedene Kurven bei den mir vorschwebenden Gehäuseabmessungen. Eine für V = 156l (Tuningfrequenz: 39Hz), die bis etwa 60Hz waagerecht verläuft und dann stetig abfällt. Die andere für das vom Hersteller empfohlene Volumen von 142,2l (Tuningfrequenz: 38Hz). Hier ist der Verlauf "durchgängiger", d.h. die Kurve bildet keinen "Sattelpunkt" innerhalb eines Frequenzbereiches größer 60Hz aus.

    Welche Abstimmalternative ist denn aus Eurer Sicht idealer? Der durchgehende Verlauf, oder der Verlauf mit "Sattelbildung"...?

    Gruß,
    Thales

    [/list]

    Alles anzeigen
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;


    ... hängt vom Anwender (Budget, Transportmöglichkeiten) um den geplanten Anwendungen (Veranstaltungsgrößen, Art der Veranstaltungen ...) ab. 8)
    :

    aha, und weiter?

    Gruß

  • BMS 15n840

    • Hörnli
    • 17. Oktober 2006 um 18:36

    Moin,

    daß der CB18 bei 60-80 Hz mit 13mm x-max mehr SPL- max macht, als eine BR (40Hz-Abstimmung) mit 6,5 mm?

    Gruß

  • Günstigen Selbstbau-Infra gesucht !

    • Hörnli
    • 17. Oktober 2006 um 18:24
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;


    1. Da irrt Hörnli !
    Diese Erkenntnis ist kein Ergebnis zäher Threads im PA-Forum, sondern war bereits in den 80er Jahren Teil einer Studienarbeit in meinem Vordiplom-Nebenfach "Musik" (Klangsynthese ...). :wink:

    ...und schon gehen die Circenses weiter...

    Wie krank ist das denn..., trotz dieses Wissens, doch einen Basslautsprecher (Hybrid) zu bauen, dessen positivste Eigenschaft viel Lärm ist. :wink:

    Gruß

  • Günstigen Selbstbau-Infra gesucht !

    • Hörnli
    • 17. Oktober 2006 um 16:48

    Moin,

    :lol: Ihr Lieben, ihr habt doch auch Spaß, gebts zu. :wink:

    Das PA- Forum ist das PA- Forum, neben viel Geplänkel wird auch Information vermittelt.

    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    Es gibt hierzu auch Untersuchungen, die zeigen, daß die Hüllkurven eines "Klangs" für das Wiedererkennen eines Instrumentes bedeutsamer als das Spektrum des "Klangs" selbst ist.
    Das heißt: Kleine Abweichungen im F-Verlauf wirken sich weniger dramatisch als Probleme im Zeitverhalten eines LS-Systems aus.

    (kleine Ergänzung)

    Daß diese zwei Sätze jetzt endlich so im Forum stehen, ist sehr langen zähen Threads zu verdanken, und den vielen kleinen Wissensschnipseln, die hier zusammengetragen wurden. Ohne die vielen kleinen, spitzen Postings von Wellenfront hätte ich mich nie auf die Suche nach der Theorie hinter meiner Bass- Hörerfahrung gemacht, ich kann mir Wellenfronts Gesicht beim ersten Testlauf des ÖRPZ128 vorstellen. Nun steht ein Eco-UrpZ in unmittelbarer Nähe meines Wohnorts, den es ohne diese Forum niemals gegeben hätte, und er funktioniert prächtigst.

    Vielen Dank Manfred für die treffende Zusammenfassung auch meiner epischen öffentlichen Arbeit hier im Forum. Es ist mir eine Ehre von Dir zitiert zu werden, die ich an alle weitergebe, die sich rege beteiligt haben.

    Gruß

    EDIT: war noch nicht fertig...

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Hörnli
    • 17. Oktober 2006 um 16:03

    Moin,

    @ MI Acoustics: enttäuschte Liebe ist so falsch nicht. Allerdings nicht als Lautsprecherentwickler, sondern als Tontechniker auf Clubtour. Ich habe auf "allen BRs der Welt" gearbeitet. Kleine Ports, große Ports, konische Ports, in den Ecken, unten, rund, Schlitz... alle.
    Die BR- Box bestimmt über die Wiedergabe des Anfangs eines Tons. Über den Klang und die Wirkung einer Bassdrum, Standtom, E. Bass... bestimmt die Box, nicht der Klang des Instruments, der Musiker.

    Wenn ich nun als Lautsprecherentwickler UND Tontechniker eine BR- Box baue entscheide ich mich für einen Klang der Bassdrum, mit diesem Klang muß ich dann leben. Doch das ist mir zu langweilig. Mich interessiert was der Musiker spielt, Anschlagtechniken, Dynamik, die durch Spieltechnik variierte Tonhöhe. Der Klang eines Lautsprechers, meiner Entwicklung, oder irgendwessen über den Klang einer BR- Box verkündete Ansicht über richtiges Design einer BR- Box ödet mich an.

    Und zuweilen war ich doch glücklich mehr als eine 12"/0,75" Gesangsanlage zur Verfügung hatte. Bumm ist immer noch besser als garkein Bumm.

    @ SK: und Deine Empfehlung?

    @ ddt: lass dich nicht entmutigen, so wie Du rangehst wird Dir kein schwerwiegender Designfehler unterlaufen. Der Rest ist Geschmacksache.

    Experimentiervorschlag:
    teile die Schallwand in zwei Teilbretter
    ein festes Teilbrett in welches Du das Chassis schraubst, und einen freien Teil, den Du mit einem leicht abschraubbaren Brett verschließt.
    kaufe Dir einige dieser Bretter
    nun kannst Du verschieden abgestimmte Bassreflexöffnungen in die Bretter bauen und so ohne Aufwand (viele neue Gehäuse, Chassis rein und rausschrauben...) sämmtliche Abstimmvorschläge hier aus dem Forum testen.

    Mit sogenannter "wiederaufnehmbarer Scheibendichtmasse" einer kaugummiartigen Substanz in Kartuschen, welche beim Einbau von Autoscheiben benutzt wird, kannst Du auch mit konischen Tunnels experimentieren. Schau Dir den ARLS an, dann siehst Du wie ich das meine.

    Gruß

  • BMS 15n840

    • Hörnli
    • 17. Oktober 2006 um 05:05

    Moin,

    neue Erkenntnisse so direkt nicht...

    Der CB18 mit dem 18N850 hat mittlerweile einige Veranstaltungen mehr hinter sich. Beim Betrieb an einer Stadtfestbühne (Einspieler und 3 Bands) fiel auf, daß das bei Stereosetups übliche Interferenzmuster in der Fläche zumindest die Bassdrum wenig betraf, scheint also doch nützlich zu sein, wenn der erste Impuls sauber und direkt ist. Bei einer Gala (Einspielungen für Artisten und Tanzband) zeigte sich, daß Raumprobleme etwas gemildert waren, auch hier wirkte der Bass direkter, verglichen mit den 18" BRs des Hauses (gleiche Position, gleiches Transportvolumen). Großen Spaß hatte ich mit der Entdeckung von Subbasseffekten in einem Einspieler. Völlig bedenkenlos habe ich den 32 Hz- Fader am EQ hochgerissen. Ich konnte ja nicht sicher sein wo der Ton nun wirklich liegt, bedenkenlos, weil der Hub bei CB nie eskalieren kann. 1500 Watt bringen 13mm Auslenkung, egal ob 20 Hz oder 30. Bei BRs landen derartige Effekte zu leicht im akustischen Kurzschluß (Hubtod) oder man fühlt nix weil der Subsonicfilter seinen Job macht. Derartige Infraeffekte gibt der CB18 zwar nicht mit Mörderpegel wieder, aber die anwesenden Haustechis bekamen ein Leuchten um die Augen.

    Das war jetzt natürlich ein wenig OT, aber vielleicht lebe ich ja doch in der Sorge, daß der CB18 als mein esotherisches Wohnzimmervergnügen betrachtet wird. Er ist klein, er ist leicht, er ist gutmütig, er ist unzerstörbar, und vor allem ist er musikalisch. Genau das Tool das ich mir immer gewünscht hatte. Und er spielt zumindest bei 60-80 Hz jede Normalhub(6,5)- BR an die Wand, klirrfrei.

    Gruß

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Hörnli
    • 17. Oktober 2006 um 01:38

    Moin,

    @ Thomas: auch unter meinem Post gibts den PN- Button für persönliche Anmache :wink:

    @ Thales: Um die tatsächliche BR Abstimmfrequenz Deiner Box zu finden brauchst Du Sinustöne, zum Beispiel aus Deinem Computer, einen kleinen Verstärker, einen 1 Kiloohm Widerstand, und ein billiges Multimeter. Damit kannst Du den Impedanzverlauf ermitteln, aus dem sich die Abstimmung ablesen lässt. Die Abweichung von der Simulation wird jedoch eher gering sein, kaum mehr als 3 Hertz. Auch die Höhe der beiden Spitzen im Impedanzverlauf ist, bei kleinen Leistungen ermittelt, eher aussagelos. Spannend wäre eine Ermittlung des Impedanzverlaufs bei höheren Leistungen.

    Die Lage des inneren Tunnnelendes und die Länge des Tunnels entscheidet über den Klang des Klirrs, der neben der erwünschten Helmholtzresonanz durch den Tunnel nach außen dringt.

    Thomas meint meine grundsätzliche Abneigung gegen das Bassreflexprinzip. Was allerdings nicht nur er übersieht, ist meine Abneigung gegen unsinnigen Aufwand, zu dem auch die Anschaffung eines Meßsystems zum Bau eines BR- Basses zählt. Die wirklichen Probleme der Musikwiedergabe mit Bassreflexboxen können auch mit dem klügsten BR- Design nicht gelöst werden. Da hilft aller Aufwand nicht. Zum Design eines BR- Basses genügen aufmerksame Hörversuche, die schnell aufzeigen ob Deine Box in Ordnung ist, oder störender Mißklang einen neuen Versuch nötig macht.

    Gruß

  • SPL-Verlauf zweier unterschiedlicher Bassreflexabstimmungen

    • Hörnli
    • 17. Oktober 2006 um 00:20

    Moin,

    wenn Du den Boden der Box als Tunnelwand mitverwendest, dann geht der Boden der Box am inneren Tunnelende ja nach hinten weiter. Das wirksame Tunnelende ist also schräg. Grob vereinfacht wirkt die mittlere Tunnellänge.

    Es ergeben sich viele Einflußfaktoren auf den Klang einer Bassreflexbox. Einfache Simulationen zeigen die Wirkung der Öffnung bei praxisuntauglichen Lautstärken. Bessere zeigen den Hub und berücksichtigen auch Strömungsverluste des Tunnels.

    Keine Simulation wird Deinen persönlichen Geschmack erkennen. Das Bassreflexprinzip ansich fügt der wiedergegebenen Musik immer Fehler hinzu. Da spielt die Geometrie des/der Tunnel, und auch die Geometrie der Box eine große Rolle, wie die Fehler dann klingen. Welche Fehler nach Deinem Empfinden nicht weiter stören mußt Du im realen Experiment erforschen. Die üblichen Messungen erfassen die Fehler nicht, und werden der Simulation sehr ähneln.

    Es gibt sogar Bassreflexnutzer, die das Zischeln kleiner Portflächen in Kauf nehmen, um bei extremen Pegeln eine gleichbleibend trockene Basswiedergabe zu erreichen.

    Aber auch riesige, lange Tunnel haben Freunde. Die geringen Verluste lassen eine solche Box fett klingen, Ich persönlich finde eher "fettig" oder "verschmiert".

    Gruß

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