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Beiträge von Hörnli

  • Günstigen Selbstbau-Infra gesucht !

    • Hörnli
    • 16. Oktober 2006 um 23:30

    Moin,

    Der Threadstarter sprach in seinen ersten Post von einem 2*18" Infra und 15" Kurzhörnern drüber. Und von günstig... Mein Alternativvorschlag ist mindestens genauso günstig, doch hochwertiger. Mittlerweile habe auch ich PNs von Soundklinik.

    ...selten derart unfundierten Unsinn gelesen, billige Demagogie.

    na, Alternativen:
    - CB18, vollständig dokumentiert
    - Eco-UrpZ Für alle, die wenigstens einen Kubikmeter Volumen transportieren können (und einen Taschenrechner bedienen können)

    Wo bitte soll denn die Alternative zum ARLS sein, klar, man kann den Kappa LF auch in Notreflex (TM) von TBF stecken, in Bandpässe 4ter oder 6ter Ordnung, HD 15, SK15 kostenlos..., doch die ewigen Beratungen von Neulingen, die Vor- und Nachteile dieser oder jener sattsam bekannten Konstruktion betreffend, gehören nunmal ins Partyforum. Auch die Entwicklung eines Bandpasses ist nun wirklich kein Profithema mehr. Der SK- Hybrid ist als klug designte lärmende Ansammlung aller bekannten Musikwiedergabeverbrechen enttarnt, von dem weder Baupläne, noch relevante Messungen existieren. Dieser Hybrid wird in komerzieller Absicht mit Erfahrungsberichten beworben, deren Wert die Erfahrungsberichte von ÖRPZ- Erlebnissen zumindest nicht übertrifft.

    Wo ist also der Unterschied zwischen ÖRPZ und allen anderen Konstruktionen? Von Wellenfronts ÖRPZ gibt es genauso Messungen wie vom ARLS, SK- Hybrid...

    Falls Ihr es noch nicht gemerkt habt, Messungen des Amplitidenfrequenzganges gerade von Bässen beschreiben nur einen sehr kleinen Teil der Wiedergabequalität. Und der SPL 1W/1m ist nun wirklich die lächerlichste Messung an einem Lautsprecher, der zu Beschallungszwecken eingesetzt werden soll.

    @ Soundklinik: Der Wert Deiner Beiträge hier in diesen Thread unterschreitet Dein Niveau, warum so bescheiden? Die Entwicklung von Beschallungslautsprechern ist, verglichen mit dem Lohn dafür, eine brotlose Kunst, es sei denn man fängt Bauern... Doch das gelingt auf E-Bay viel einfacher. Hier im PA- Forum hat Deine Philosopie (welche denn überhaupt?) genauso Meinungsgegner wie Du ein Feind "richtiger Basswiedergabe" bist. Ich habe nicht übersehen, daß unreife Bengels gerne mittels Lärmerzeugung auf sich aufmerksam machen. Doch erwachsene Menschen, zu denen ich Dich zähle, dürfen schonmal Überlegungen anstellen, ob eine gute hochmusikalische Konstruktion vielleicht doch mehr Respekt einbringt, als eine Lärmkiste.

    @ ddt: Du suchst Infra, willst aber nicht gleich einen ganzen Kubikmeter Basskisten mit Chassis füllen, die viel Geld Kosten?

    Dann rate ich zu einem Experiment:

    baue den BMS 18N850 in ein 150 Liter- Gehäuse
    teile die Schallwand in zwei Teilbretter
    ein festes Teilbrett in welches Du das Chassis schraubst, und einen freien Teil, den Du mit einem leicht abschraubbaren Brett verschließt.
    kaufe Dir einige dieser Bretter
    nun kannst Du verschieden abgestimmte Bassreflexöffnungen in die Bretter bauen und so ohne Aufwand (viele neue Gehäuse, Chassis rein und rausschrauben...) sämmtliche Abstimmvorschläge hier aus dem Forum testen.

    Der 18N850 ist für zwei Anwendungen gut geeignet, einmal sehr tief abgestimmte (infa-) Reflexboxen, und ganz ohne Öffnung hast Du einen CB18, den ich wegen seiner hohen Musikalität sehr schätze, und der sogar 1 Hz (!) Töne wiedergeben kann.

    Gruß

  • bestückung Kling+Freitag CA 1001 ?

    • Hörnli
    • 15. Oktober 2006 um 17:33

    Moin,

    @ MikeMcFluke: >>Habe ich Dich richtig verstanden, dass eine gleichmäßig über die Frequenz bedämpfte Weiche besser klingen kann, als eine auf lineare Amplitude gezüchtet Weiche? (Überspitzt formuliert)<<

    jain... Inspiriert haben mich Gespräche mit einem Radio und Fernsehtechniker, der zum Ende der Röhrenendstufenzeit gelernt hat und heute eine Sammlung hat. Um zum Beispiel einem Radiogerät den gewünschten Klang zu geben wurde in zeitaufwendigen Versuchen nicht nur an Filtern vor der Endstufe gearbeitet, sondern im wesentlichen an der Gegenkopplung (frequenzabhängig). Das führte zu abenteuerlichen Auslegungen, die aber zuweilen sehr schöne Hörerlebnisse bescheren.
    Heutzutage wird "nur" noch gefiltert und dann mit maximaler Dämpfung der Endstufe der Lautsprecher angetrieben. Die "Schnittstellennorm" ist praktisch und überlässt das Tuning der Dämpfung dem Lautsprecherentwickler. Doch die wenigsten entwickeln über einen linearen Frequenzgang hinaus. Damit sage ich nicht, daß man die in der Beschallungstechnik unverzichtbare "Schnittstellennorm" der linearen Übertragung aufgeben sollte. Doch die Übertragungskette in kompatible "Black Boxes" aufzuteilen verschenkt Möglichkeiten. Immerhin ist die Ansicht, daß eine Passivweiche nur zusammen mit den Schallwandlern betrachtet werden kann mittlerweile (wieder) verbreitet.

    Als Ansatz empfehle ich einen Hörversuch. Man nehme einen Breitbandlautsprecher direkt am Endstufenausgang und entzerre diesen (ohne Rücksicht auf Phasensauereien) auf maximale Linearität. Dann einen mittels Schalter überbrückbaren Vorwiderstand in Reihe, und dann ebenfalls auf maximale Linearität entzerren. Zwei Presets, zwei Schalterstellungen... Im A-B Hörvergleich wird man nun erhebliche Klangunterschiede im kompletten F- Bereich wahrnehmen, obwohl der Amplitudenfrequenzgang gleich ist. Ich überlasse es dem Forscher, dafür den unterschiedlichen Phasenverlauf verantwortlich zu machen, oder weitere Effekte zu finden.
    >>Spielst Du hier...?<<
    ja, ich spiele, und bin von erwachsenen Aussagen weit entfernt :wink:

    Gruß

  • Tony andrews artikel in der Lighting and Sound International

    • Hörnli
    • 15. Oktober 2006 um 08:45

    Moin,

    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    ... "oben" wg. begrenzter vertikaler "Ebenheit" - denn: auch Wellenformer haben da so ihre Grenzen ... :wink: ) hat.

    jeder Wellenformer erzeugt Schall außerhalb seiner vertikalen Nennabstrahlung, welcher dann verzögert eintrifft. Nur einer kann der erste sein... Bei LAs ist die Zahl der vertikalen Beugungskanten recht hoch. Die Energie an jeder Kante ist recht groß.
    Zu gewölbten Flächen konfigurierte Horncluster haben zum einen weniger Beugungskanten, zum anderen weniger Hochtonenergie an der Kante. Dafür überschneiden sie sich häufig bei tieferen Frequenzen. wo die Linie beim LA dank Kopplung schon sauber steht.

    Doch das ist angesichts banaler, aber tatsächlich bedeutungsvollererer Probleme vernachlässigbar.
    Klar, ein paar Elemente zusammenschnallen, und hoch damit, bissl einstellen und fertig. Und doch sehe ich immer wieder LAs, die die Rückwand beschallen. Ich habe mal eine Beschallung erlebt, in guten alten V- Dosc Zeiten, da war das Fesivalgelände hinten durch eine Halle abgeschlossen. Ich bin dann in das an der Halle stehende Baugerüst geklettert, um zu hören wo die Beschallung endet :shock: Da war mir klar warum nirgendwo ein Rückwandecho wahrnehmbar war. Der Klangeindruck dort im Gerüst zeigte aber auch die Schwächen der unvollkommenen Linie. :wink:
    Ist eine 90° Line auf dem Laster, dann hat die 90°. Das ändert sich auch nicht, wenn in einer schmalen Halle... breiten Halle...
    Doch was sind die Alternativen? LAs folgen immerhin dem kiss- Prinzip und der Anteil guter Beschallungen ist doch recht hoch heutzutage.

    Das Hauptproblem sitzt heute am MIschpult, intelligente (strukturierte, deutliche) Livemixes scheinen überflüssig zu sein...

    Gruß

  • klanglich gutes 12"/1,4" Top zwischen PS12/SK212

    • Hörnli
    • 15. Oktober 2006 um 05:54

    Moin,

    @ K.audio & F.A.Bi.A.N. : Vielen Dank! Dann könnte man ja den 4550 und den 4554 am selben Horn vergleichen :D :wink:

    Gruß

  • Günstigen Selbstbau-Infra gesucht !

    • Hörnli
    • 15. Oktober 2006 um 03:27

    Moin Scheibenweltler,

    Die unterhalb der Einbaureso eines Chassis in CB mit 12 dB abfallende Flanke gilt nur auf Erdscheiben, die zu klein für CB- Arrays mit einem Kubikmeter Transportvolumen sind.

    Die Erde ist eine ziemlich große Kugel :wink:

    @ Thomas: Nein, das WWW ist keine ebene Fläche mit Rand! Sogar das PA- Forum ist konvex

    @ Wellenfront: beste Wahl :D

    Gruß

  • bestückung Kling+Freitag CA 1001 ?

    • Hörnli
    • 14. Oktober 2006 um 19:32

    Moin,

    Bei der Entwicklung passiver Weichen wird zu selten auf die elektrische Dämpfung der Schallwandler geachtet. Ein linearer Amplitudenfrequenzgang ist nicht allein klangbestimmend. Bei einem Treiber, der im Hörbereich seinen Blechdeckel schwingt spielt das weniger eine Rolle. Doch die Ringmembrane von BMS ist unter völliger Kontrolle des Antriebs und des Horns. Diese direkte Kopplung lässt eine dumme Weiche hörbar werden. Was beim Blechdeckel keine Rolle spielt, da dieser ohnehin macht was er will, und sich nur "linear" entzerren lässt. Ich habe passiv entzerrte 4550 wohlklingend gehört, das ist möglich. Und ich höre häufig Blechdeckel, die weder aktiv noch passiv schön klingen, auch wenn die "Linearisierung" gelungen ist.

    Immerhin haben wir heute einen Treiber, der aktiv alles in den Schatten stellt, und passiv mit etwas Grips auch...

    Gruß

  • Günstigen Selbstbau-Infra gesucht !

    • Hörnli
    • 14. Oktober 2006 um 19:11

    Moin,

    @ Manfred: Mach Dich locker...


    Der Threadstarter zog in Erwägung seine Anforderung mit doppel 18er BPs und 15er kurzhörnern zu befriedigen.
    Nun Vergleiche man folgendes:
    1:
    ein 2*18" Bandpass, Transportvolumen mindestens 0.5 Kubikmeter + 3 kW Amping + Controllerweg.
    4 *15" Kurzhörner, Transportvolumen mindestens 1 Kubikmeter + 2 kW Amping + Controllerweg.
    macht 1,5 Kubikmeter Transportvolumen, komplizierter teurer Gehäusebau, 5 kW Amping, Chassiskosten nicht unter 1500 Euro, und ne Menge Gefrickel bis das halbwegs akzeptabel klingt.
    2:
    18 Stück 12"er in sehr simplen Gehäusen, 1 Kubikmeter Transportvolumen, 5 kW Amping, Chassiskosten 1188 Euro.
    Conclusion:
    Unter dem Lärmaspekt sind beide Lösungen laut
    Unter dem Klangaspekt verliert die Resonatoransammlung
    Unter dem Bauaspekt gewinnt das Böse (simple rechtwinklige Kisten)
    Unter dem Transportaspekt gewinnt das Böse
    Unter dem Betriebsaspekt fordert die Resonatoransammlung erhebliche Anstrengungen bei der Summierung und Entzerrung
    Das Böse braucht einen x- over Filter.
    usw. usf.
    2 ist billiger, besserklingend, simpler im Betrieb, kleiner, wahrscheinlich sogar leichter...

    Man möge mir verzeihen, daß ich auf blödsinnigen Schwachsinn mit Wahrheiten reagiere.

    Gruß

  • bestückung Kling+Freitag CA 1001 ?

    • Hörnli
    • 14. Oktober 2006 um 05:42

    Papiermembrane?

  • Günstigen Selbstbau-Infra gesucht !

    • Hörnli
    • 14. Oktober 2006 um 04:09

    Moin,

    stirnrunzel... OK, dann zählen wir Erbsen:

    In der Literatur wird als Schätzwert für einsetzenden Strahlungswiderstand eine runde Fläche genannt, welche einen Umpfang der Schallwellenlänge hat.

    334/60~5,6 Meter... Über diese Erbsen sind wir uns einig
    5,6/3,14~1,8 Meter... das ist der Durchmesser der Erbse, ääh, Fläche.
    0,9*0,9*3,14~2,5 Quadratmeter... das ist die Fläche des Schattens der Erbse. :wink:

    So, und jetzt wirds spannend... mit der Form des realen Lautsprecherstacks:
    Quadratisch...Quadratwurzel von 2,5~1,6 Meter Kantenlänge... gibts quadratische Erbsen?
    Oder muß man da eher den Durchmesser mit der Kantenlänge gleichsetzen? ...1,8 Meter??

    Was ist wenn das auf dem Boden steht, und eher breit als Hoch ist? Oder doch höher als breit, wie Wellenfront das empfiehlt?
    Ich sehe das pragmatisch, auf 1,8x1,8 Meter passen 36*10" in simpler Bauweise. Da erwarte ich zusammen mit der Bodenaufstellung mächtigen impulstreuen Bass, ausreichend tief für alle Musiken der Welt. Dann rechnen wir noch ein wenig weiter:

    Das böse Modul ist 60*60*30 groß = 108 Liter *9~1 Kubikmeter ~ 4 Bastelhörner, die widerum nur eine Frontfläche von 1,2*1,2 Metern haben, was einen Kreis von 1,2 Metern Durchmesser bedeutet, mit dem Umpfang von 3,8 Metern, und einer unteren Grenzfrequenz von 90 Hz.

    90 Hz... der Rest ist Rohr-Resonanz...
    60 Hz beim bösen 36*10", impulstreu durch Strahlungswiderstand 8) effizient durch ausreichend BxL

    Beides im Vollraum, weder Bastelhörner noch böse Multi-10"er werden aufgehängt.

    0.9*0.9*3,14*2(Boden) = 5qm/3,14 und Wurzel draus = 1,26*2*3,14 = 8 Meter Wellenlänge = 40 Hz :D ...das Böse

    0.6*0,6*3,14*2=2,2/3,14undWurzeldraus=0,9*2*3,14= 5,6=60Hz.
    Daß bei 2 "Gebastelten" schon 60 Hz gemessen wurden war der Rohrresonator mit 1,3-1,8 Metern, der Lambda/4 mit 50- 65 Hz resoniert. :lol:
    Und das klingt immer noch besser als BR!
    Was für einen Hub wird da wohl ein Chassis machen?
    Ein Rohr mit kaum der 3- fachen Membranfläche als Mund, angekoppelt mit einem auf über 200 Hz abgestimmten Tiefpass? Wo war nochmal die nächsthöhere Rohrreso?


    Einen 18*12" in Wandaufstellung habe ich gehört, da haben auch Infrafreaks nix zu meckern :D

    Welcher Kubikmeter klingt besser???

    Gruß


    Taschenrechner und Näherungsformeln sind geil 8) :wink:

  • klanglich gutes 12"/1,4" Top zwischen PS12/SK212

    • Hörnli
    • 13. Oktober 2006 um 16:11

    Moin,

    ich wiederhole mal meine Frage:
    "Wie Funktioniert das eigentlich beim vorgeschlagenen RCF HF64? Ist das ein 1,4" Horn, dem ein "klassischer" Flansch/Flansch- Adapter auf 1" beigelegt ist, oder gibts da eine Reduzierhülse in den Hals?"

    Und definiere den Mangel:
    -- Es gibt auf dem Markt keine hinreichend großen 1"- Hörner
    -- Es gibt auf dem Markt kein hinreichend großes Schraubhorn für den 4540

    Gruß

  • Günstigen Selbstbau-Infra gesucht !

    • Hörnli
    • 13. Oktober 2006 um 15:17

    Moin,

    ich finde die Idee erstmal für ein musikalisch brauchbares System zu sorgen, und dieses dann im Bedarfsfalle mit einem Infra-Einfrequenz-Generator zu ergänzen sehr sinnvoll. 3- Wege Konzepte, die ab 20 Hz spielen, führen immer zu faulen Kompromissen weiter oben. Mit Kurzhörnern im Nutzbassbereich zu arbeiten finde ich eine sehr gute Idee.

    Der B2 ist einer der wenig potenten Infras. Eigentlich ein Kurzhorn mit direkt nach außen ventilierter Rückkammer, konstruiert zu Nutzung bis 120 Hz. Nutzt man diesen als Infra schleppt man das Kurzhorn sinnlos mit...

    Also dann eher einen Bandpass 4ter Ordnung auf schmalbandig und laut trimmen. Oder 6 ter Ordnung mit ähnlichem Ziel. Einen Infra, der über 50 Hz spielt würde ich niemals bauen, schon garnicht wenn darüber Kurzhörner betrieben werden.

    Gruß

    PS
    Wobei auch deutlich gesagt sein sollte, daß das Hörerlebnis eines impulstreuen Basses durch das Residuumhören weit tiefer wirkt als Messungen vermuten ließen. Der von mir immer wieder vorgeschlagene CB18 lässt sich ab 1 Hz (kein Tippfehler) betreiben. Natürlich ist auch hier die mit 12 dB abfallende Flanke Teil der Physik. Im Gegensatz zu einer BR (40 Hz Tuning) spielt der CB18 weit musikalischer (impulstreuer) UND gibt auch bei 20 Hz noch Schall ab. Bei 20 Hz kommt aus einer BR (40 Hz Tuning) nichts mehr. So ist der CB18 mein "Infra"- Lösungsvorschlag für kleinere 3- Wege- Konzepte ohne Strahlungswiderstand im Tiefbassbereich.

  • mal ne blöde frage..

    • Hörnli
    • 13. Oktober 2006 um 13:57

    Moin,

    von vielen Topteilen gibts zum Beispiel 90° und 60° Versionen, doch die unterscheiden sich durch das Horn (was zuweilen kaum optisch zu sehen ist). Dann gibts natürlich noch die Katalogangaben... Jedes Topteil macht bei einer genügend niedrigen Frequenz 120°, und ein 90° Top macht in der Regel bei 16kHz weniger als 90°.

    Gruß

  • klanglich gutes 12"/1,4" Top zwischen PS12/SK212

    • Hörnli
    • 11. Oktober 2006 um 22:39

    Moin,

    ich kanns mir nicht verkneifen, die Frage...

    Warum 1,4"? Weil die Bezeichnung 12"/1,4" leistungsfähiger wirkt? Ohne Frage, der 4554 ist sicher geeignet, aber letztendlich mit derselben Membrane ausgestattet wie der 4550 und 4552 auch. Wobei die Flußdichte/Magnetgröße dem 4544 entspricht. Schaut man sich die Herstellerangaben genau an kann man ersehen, daß die höhere Öffnungsrate innerhalb des Treibers die Performance nicht verbessert hat. Der 4550 und der von mir eingesetzte 4552 übertreffen mühelos die Leistungsfähigkeit sehr lauter 12"er und kommen sogar mit zwei horngeladenen 8"ern mit, mit entsprechendem Horn.

    Bevor man also auf 1,4" umsteigt sollte man genauestens erforschen wie die Wellenform am Treiberausgang wirklich zum Horn passt.

    Meiner Ansicht nach sind 1,4" ein gutes Upgrade für klassische 2"er, die mit verkleinertem Treiberausgang bessere Hornabstrahlungen ermöglichen.

    Wie Funktioniert das eigentlich beim vorgeschlagenen RCF HF64? Ist das ein 1,4" Horn, dem ein "klassischer" Flansch/Flansch- Adapter auf 1" beigelegt ist, oder gibts da eine Reduzierhülse in den Hals?

    Zum Disput zwischen Standalone und Top... Auch nur meine Ansicht... Selbst eine gute Standalone klingt im Bass eher bescheiden und macht auf kleinen Parties nicht wirklich Spaß. Selbst Budgetbässe mit Kappa LF klingen gefälliger. Universell ist meiner Meinung nach nur eine kompromisslose Topauslegung, die je nach Transportmöglichkeit des Kunden oder Bedarf mit 1*15" Bass oder bis 4*18" Bässen läuft. Baut man in den 15"- Bass eine Passivweiche in ULB- Schaltung kommt die kleine Variante sogar mit einem Amp aus.
    Legt man die 12"/x" konsequent als Top aus kann man sich die auch im Top- Nutzbereich störenden Bassreflexlöcher sparen, für Sprachbeschallung ohne Bässe braucht man die auch nicht.

    Guß

  • RARITÄT sucht GENIE!!!

    • Hörnli
    • 9. Oktober 2006 um 05:28

    Moin,

    naja, der Stil....

    Ich nehme jetzt mal an, daß Du das da meinst:
    http://www.datalinkplus.com/procomm/used/equipment/evhorn.htm
    normal waren die weiß...

    @ Fabian: Diese Hörner funktionieren nur mit einem Trick. Der Anfang des eigentlichen Horns ist konisch, was zu einer extrem schlechten Ladung führt. Wäre das nicht so könnte man simpel einen 1,4 " Treiber an den Flansch bauen, der Hornanfang hat 1,3" die 0,1" wären mir egal. Aber so einfach ist es nicht. Der Adapter ist integraler Bestandteil des Horns, eine Art Hornstummel im Horn, dessen beste Beschreibung Bandpassresonator wäre. Nur mit diesem funktioniert das Ding überhaupt, naja, merkwürdig "trompetig" klangs eigentlich immer. Ich habe noch meine HR90... Der Originaltreiber war auch schrecklich.

    Daher finde ich die Idee mit dem BMS 4540 nicht verkehrt. So wollte ich das auch mal versuchen, habe aber schlicht keine Zeit dafür. Besser als mit dem Original wirds in jedem Fall klingen, auch grundsätzliche Inkompatibilitäten halte ich für unwahrscheinlich. Dringend raten würde ich zum Betrieb mit Digitalcontroller, mit passiv- , oder Analogweiche kriegt man das sicher nicht zum klingen.

    Ob jetzt der 1,4" BMS mit der schlappen Ladung zurechtkäme?, könnte durchaus auch klappen, denn recht viel Hub kann der ja...
    Absägen? Nö, dann lieber verebayen...

    Gruß

  • BR gehäuse für 2x BMS 18N850

    • Hörnli
    • 7. Oktober 2006 um 23:06

    Moin,

    :roll: ...vielleicht noch nen Zuschnittplan? :D

    Um mein Kollega zu werden muß man schon mindestens mit Bleistift, Geodreieck und Taschenrechner umgehen können... Für sowas zeichne ich nichtmal nen Plan, das mach ich im Kopf.

    Gruß

  • kalte Weichenentwicklung

    • Hörnli
    • 6. Oktober 2006 um 23:33

    Moin,

    da macht sich Peeless Gedanken um den Großsignalbetrieb und Ihr witzelt über Infragrillbacköfen... Euch ist nichts peinlich, oder? Naja, ist ja nur das PA-Forum, dessen Niveau hier unter jedes BoomCar-Forum gleitet :D

    Ich habe die Kupferschwingspule eines Lautsprecherchassis mittels Signal erhitzt. Der Rdc 20° beträgt laut Herstellerangabe 5,7 Ohm, da es aber während der Sommerhitze war konnte ich bei 40° 5,9 Ohm messen. Ich habe berechnet welchen Widerstand die Schwingspule bei 200° haben müsste, und dann mit Signal (Sinus mit Ausschöpfung von x- max) geheizt. Um zeitnah messen zu können benutzte ich einen Umschalter zwischen Endstufenausgang und Ohmmeter. Bei 10 Ohm, die ich versehentlich erreichte, bin ich erschrocken. Das waren dann 220°...im Schnitt, denn die Schwingspule wird ja an den Enden heißer.

    Formel:
    Temperaturunterschied = ( Heißwiderstand / Kaltwiderstand - 1 ) / Materialkonstante
    Materialkonstante (Alpha) bei Kupfer ist 0,0039
    Spulentemperatur = Temperaturunterschied + Ausgangstemperatur

    Aus dem gestiegenen Rdc lässt sich dann der geänderte Qes errechnen:
    http://www.diyspeakers.net/Articles/Richard Pierce DAMPING FACTOR.pdf
    (die ganze Zeile in die Adresszeile kopieren (Re + Rs = Heißwiderstand))

    In meinem Fall erhöht sich Qes von 0,26 auf 0,46. Was in der Simu noch recht harmlos ausschaut hört man deutlich. Das Impulsverhalten ändert sich hörbar. Ganz schlimm verhalten sich BRs, in der Praxis gibts da sowieso keinerlei Zusammenhang zwischen Klein- und Großsignal.

    Interessant war die doch recht lange Abkühlzeit trotz nahezu kaltem Magneten, zur Aufzeichnung bin ich leider nicht gekommen.

    DAS ist die Temperaturänderung die mir praxisrelevant erscheint, die der Schwingspule. Wenn eine Kupferinduktivität der Weiche im Betrieb 50° durch Erwärmung der Gehäuseluft erreicht ist das wohl eher wurst. Außer...

    ...Interessant allerdings wirds dann, wenn sich die Induktivität durch (zu hohen) Gleichstromwiderstand elektrisch aufheizt. Das ist bei der Reihenspule im Tiefpass zu erwarten. So eine Spule hat ja doch eine lächerlich kleine Oberfläche, wenn die erstmal warm ist bleibt sie das über Stunden. Oder anders gesagt, sie kann nach einigen Stunden extrem heiß sein. Ich habe schon einige Reihenspulen mit geschmolzenen Plastikträgern gesehen. Da darf man schon relevante Widerstandsänderungen vermuten. Zusammen mit der heißen Schwingspule ergeben sich da erhebliche Abweichungen vom simulierten Verhalten und bei Kleinstsignal durchgeführten Messungen.

    Gruß

  • Monacor so schlecht ??

    • Hörnli
    • 6. Oktober 2006 um 00:46

    Moin Thorsten Günther,

    ich will Dir jetzt nicht abnötigen Dich nächtelang durch 100te URPS/ÖRPZ- Postings, verstreut im ganzen WWW zu quälen. Ich habe mir diese Qual angetan und fasse mal kurz zusammen.

    Ab etwa 64*10" wird der Strahlungswiderstand für Musik als absolut ausreichend angesehen. Der nötige Tiefgang wird erst durch Strahlungswiderstand praxistauglich erreicht. Ein ehemaliges PA-Forum-Mitglied betreibt auf Veranstaltungen regelmäßig einen 48 - 56*10", und bezeichnete ein Monacor- Chassis als tauglich, nur eben etwas teuer, ich kann mich nicht entsinnen welches. Alle Berichte sprechen für ausreichenden Tiefgang bei extemen erzeugbaren Pegeln. Wobei die eingesetzten Chassis doch etwas vom Optimum entfernt sind. Das Forenmitglied Wellenfront, der als Begründer des auch ÖPPZ genannten Groß- URPS angesehen ist, setzt ein "mißratenes" Isophon- Chassis ein. Dieses zeichnet sich dadurch aus, daß es vor Bxl kaum "laufen" kann, einen sehr tiefen Konus, und Gummisicke hat. Da der ÖRPZ von Wellenfront schon um 1983 erstmalig lief, da waren Thiele und Small noch jung...und das Chassis schon was älter...

    Ich selbst habe bis jetzt "nur" eine Version mit 18*12" bestückt mit einem amerikanischen Industriechassis erlebt. Aufstellung an einer Wand in einem etwa 3,5 Meter hohen Club = günstiger Strahlungswiderstand. Sehr geil. Die Membranfläche entspricht etwa 32*10".

    Was will ich Dir damit sagen?... vergiß den Strahlungswiderstand nicht und stelle Dir ein Hornstack mit entsprechender Mundfläche vor. Zu früheren Zeiten wurden in solchen Stacks 15"er eingesetzt, doch mit der heute bezahlbaren Ampleistung hält das kein 15"er aus, wenn man denn auch nur den linearen Hub nutzen möchte. Das bessere Konzept ist also den Trichter wegzulassen, kleine Membranen einzusetzen und mit, verglichen mit damals üblichen Ampleistungen, absurdem Amping den wegen fehlender Transformation größeren Hub zu treiben. So kommt man auf ein sehr kleines Transportvolumen, und spart sich auch gleich die "Trichterprobleme". Die Abstimmung lehnt sich an den Abstimmungen in Hörnern an, also recht kleines Volumen, hohe Resonanz. Zudem umgeht das Konzept der hohen Einbauresonanz die Probleme mit DC-Offset- bedingter Instabilität, die bei diesem Strahlungswiderstand ein großes Problem war, doch heute ist Klippel, etwas mehr Mut mit der Resonanzfrequenz könnte man sich erlauben, wenn man das beim Design mittels Klippeltester berücksichtigt. Das Isophon- Idealchassis war vor Klippel.

    http://www.monacor.de/de/produktseite_monacor.php?artid=2005&spr=DE&typ=u

    Diesen hier könnte ich mir als Basis vorstellen. Mit etwas stärkerem Magnet (da wird sich doch einer finden lassen, ohne gleich eine neue Stanze für die Polplatten zu bemühen), oder eben mutigerem Spaltmaß... ,und etwas mehr Hub (wobei superlineare 3,5 mm nicht verkehrt sind, wenn er denn die Mittellage hält). Keine Angst um die Aufhängung bei mehr Hub, in einem ÖRPZ ist kein Chassis außerhalb des linearen Hubs betreibbar, Hauptsache es läuft bis zum x-max linear und erträgt die hohe Luftlast, und macht kein DC-Offset, auch unter Strahlungswiderstand nicht. Testweise mal in ein 8 Liter- Gehäuse bauen, und mit Sinus(-Bursts) bis zum x- max quälen, hält die Membrane? Macht sie Lärm? Ist der Antrieb linear genug sodaß es nicht klirrt? Dann ein kleines Loch reinbohren, um DC- Offset schon nach kurzem Betrieb zu sehen. Und? behält er seine Mittellage? Bis 120 Hz?

    Dein Vorschlag geht etwas zu sehr vom Betrieb ohne Strahlungswiderstand aus. Bei 16 Stück hätte ich Angst um die Thermik der Spulenenden. Der Strahlungswiderstand deckt schon den hauptsächlichen Frequenzbereich von Musik ab, und tiefe Anteile fehlen manchmal für den nötigen Kühlhub. Der mir bekannte 18*12" kommt mit weit weniger Hub aus...Bei einem weiteren Forenmitglied mit ähnlichem 18*12" flog leider die Netzsicherung beim Halbraumtest im Freien. So weiß ich bis heute nicht wieviele kw nötig sind um bei 18 Chassis im Halbraum den Hub zu überschreiten. 10 kw hatte er dran...

    Und ich hätte eben gerne 10"er, der 64er passt dann so schön auf 2 Europaletten. :wink:

    >>So ein Woofer haette im wesentlichen 2 Probleme:...nach jeder landläufigen Bewertung des Datensatzes wäre es gar keiner!<<

    tja, 32er Sätze verkaufen oder eben nicht...mir schon klar, daß hier Marketingexperimente nötig sind, aber eine definitiv geprüfte ÖRPZ- Bestückung fehlt bis heute. Und immer wenn eine bezahlbare und halbwegs brauchbare Asiatenpumpe auf dem deutschen Markt aufschlägt explodiert der Preis nach den ersten 32 Stück. Oder die Nachlieferung vom Hersteller ist wegen schlechter Geschäftsbeziehungen Müll. Wenn nun ein Hersteller mit Produktkontinuität und vernünftiger Kalkulation...

    Gruß

  • Design for B&C 18" TBX46 subs.

    • Hörnli
    • 5. Oktober 2006 um 21:34

    Hello thoving,

    B&C gives you the real data in addition to "marketing data". The hopefully linear electrical driven excursion ends with the coil leaving the gap. For this chassis to one side 6,5 mm, or 13mm peak to peak. In case of low acoustic radiation resistance a little bit of overexcursion is acceptable, the distortion does not sudenly rise in audible katastropy. But the 9mm "x-max" in the datasheet marks 10% distortion according to AES measuring method (i think). The 11 mm will sound rough (i am sure).

    The tape... i think with a high quality chassis the cone motion is the same at any place on the cone, so put it where you can see it well.

    With the limiter in the digital x- over and the limiter in the amp you have the equipment to avoid clipping, check out witch sounds better to you with your speaker. Maybe a combination is it, watch the excursion, listen how it sounds to you. If you cannot reach overexcursion with your amp put it in bridge mode for testing one speaker.

    greetings

  • Korrektheit von TSP

    • Hörnli
    • 5. Oktober 2006 um 20:53

    Moin,

    Zitat von &quot;Mechwerkandi&quot;

    Ok, ich spanne den Begriff "Schallführung" noch weiter und beziehe auch etwas wie Reflektionen an Gehäusekanten oder aufstellungsbedingte Eigenarten mit ein, denn auch ein Fussboden oder eine Wand kann ja so etwas wie eine Schallführung darstellen.

    das macht das Lautsprecherentwickeln so spannend, und Erfahrungsberichte noch subjektiver...

    Ich persönlich achte vor allem auf brauchbare Impulswidergabe, denn die lässt sich nicht "zurückbiegen". Da fallen "für mich" BRs wegen des in vielen meiner Posts beschriebenen unmusikalischen Verhaltens schon aus. Der CB18 ändert zwar seine Sensivity und seinen Amplitudenfrequenzgang mit dem Aufstellungsort, der musikalische Charakter bleibt jedoch erhalten. Zu meiner großen Überraschung fallen die Bass- Interferrenzmuster bei OAs und auch in Hallen weit weniger ins Gewicht, als mit BRs. Der Anfang eines Tons ist wichtig... Ich habe im "anderen Forum" meine Erlebnisse mit einem "Das Böse" in einem mir wohl bekannten Club beschrieben. Gegenüber den vorher installierten 18"BR- Blubbs sauberer Bass und weit weniger Raumprobleme, bei identischem Aufstellort.

    Zitat von &quot;Mechwerkandi&quot;

    >> Kann man diese Einflüsse wahrnehmen? Wie?
    >> Kann man sie sogar hören?
    >> Wie stellt sich die Situation pegelabhängig dar?

    Die Gewichtung dieser Faktoren bleibt zwangsweise subjektiv, da die Hörgewohnheiten unbekannt sind, bzw, nicht nachvollzogen werden können

    So siehts aus, und jeder trifft Entscheidungen. Meine Entscheidung ist CB18 in der Kleinbeschallung bis 1000 Pax Gala, oder 200 Pax "etwas gröber". Und darüber "Das Böse", oder ein ÖRPZ-mod, der nächstes Jahr geplant ist. Dazu ein superleichtes Vertical-Array...

    Zitat von &quot;20Hertz&quot;

    BL ist über den Hub deutlich nichtlinear, siehe bei Klippel.

    Klippel hat in seinen Unterlagen eher "gewöhnliche" Consumerchassis, ganz so dramatisch sieht das bei modernen PA-Chassis nicht aus. gut wer den Oberdöner zu 12mm Auslenkung treibt...

    Zitat von &quot;Waschhausernst&quot;

    nehmen wir mal an, ein br-sub mit 4 symmetrisch an den frontecken angeordneten ports soll entwickelt werden.


    Symmetrie kann ein Nachteil sein, und einen deutlichen "Footprint" erzeugen, identische Verhältnisse an allen 4 Ports, Identische Filterung des höherfrequenten Klirrs, der durch die Ports schallt, zuweilen mit langen Ausklingzeiten... Fast egal wie Du das anstellst, irgendwie werden sich die Ports bemerkbar machen... Und was gefällt bleibt Geschmacksache... BRs machen billig laut :D

    Gruß

  • Design for B&C 18" TBX46 subs.

    • Hörnli
    • 4. Oktober 2006 um 14:02

    Hello thoving,

    >>Winding Depth 25 mm (1 in)
    Magnetic Gap Depth 12 mm (.47 in)<<

    This will give you the real x- max, it is 6,5 mm like the most 18" chassis on the market. It is easy to view the excursion in bright light, a little white dot (white tape) on the cone will help. Compare the excursion with a ruler, held in 90° to the baffle. If you reach an overexcursion of about 2mm (means 17 mm peak to peak), in the used cabinet, with defnitely not clipping Amp, then the amp has enough power. Test this with different kinds of music, or short sinewave Bursts. Please use earplugs while testing.

    For save operation you have to make shure, that the amp never goes into clipping. Some Amps have a cliplimiter, thats a good way, but if the cliplimiter is permanently limiting the coil will burn...
    If the only way to avoid clipping is the use of a big Amp, then keep in mind that overexcursion generates distortion and shortens the lifetime of the speaker. But with clipping amp the speaker will fail within minutes.

    greetings

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