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  2. Hörnli

Beiträge von Hörnli

  • Sehr breitstrahlender Hochtöner gesucht

    • Hörnli
    • 19. September 2006 um 14:16

    Moin,

    Zitat von "BerndSchneider"

    Wenn man die Box als Monitor benutzt, wäre mir eine breite Charakteristik auch in vertikaler Richung lieb. Das trifft bei Schlitzstrahlern nicht zu.

    Das trifft aber leider auch auf die klassischen "Ar.....backen" wie den CP25 zu, der, wie allein aus der optischen Horngeometrie ableitbar, vertikal einschnürt. Herstellerangabe 100*60°... Du bräuchtest also einen runden konischen Waveguide. Zeck hat mal sowas verbaut, vielleicht hat ja noch jemand Tipps dazu. Der BMS 4538, oder sein Neo- Bruder 4540 läuft sicher auch an wenig ladenden konischen Trichtern, ab 4 kHz sowieso. Selbst dem Mikro-BMS 4524 traue ich das zu.

    Ich denke für Dein Projekt an einen konischen Trichter, etwa wie der von wki eingesetzte kleine BMS Waveguide, nur eben rund, mit den sehr wirkungsgradstarken BMS, welche mit respektabler Hubfähigkeit der Ringmembrane bei moderaten Leistungen mit wenig Hornladung zurechtkommen. Bei 2,5 kHz zu trennen, bzw bei der Frequenz wo der aktuelle 8" die 100° unterschreitet möchte ich dennoch empfehlen, Bündelungssprünge machen in Monitoranwendungen auch mal Ärger.

    Gruß

  • QSC-PLX2-Serie Afrika-tauglich?

    • Hörnli
    • 19. September 2006 um 13:38

    Moin,

    @ 4Art: Ist ein Import aus Deutschland in die Schweiz wirklicht eine große Aktion? Frage mal Jens Droessler...

    Gruß

  • Unerklärliche Phänomen ( Überspannung )

    • Hörnli
    • 19. September 2006 um 02:37

    Moin,

    alle daneben :wink:

    Der Controller hing zeitweise allein an der Phase, welche dadurch die höchste Spannung gegen "floating N" hatte, an den anderen Phasen hingen Verbraucher. Beim Einschalten der Endstufen an der selben Phase (wobei das egal ist, für die Erklärung) waren die Endstufen die stärkeren Verbraucher als die Geräte an den anderen Phasen. Um so mehr Pegel sie liefern sollten, desto weiter fiel die Spannung was die QSCs mit Unterspannungscollapse, und einem Neustart, an ja ohne Verbrauch gestiegener Spannung beantworteten. Die Endstufen hatten nie Überspannung bekommen. Der Controller schon...

    Daß Schaltnetzteilendstufen auf dem Markt sind, welche auf Überspannung mit irreparablen Schäden Antworten ist kein Geheimniss, und QSC kein Vorbild

    Gruß

  • QSC-PLX2-Serie Afrika-tauglich?

    • Hörnli
    • 19. September 2006 um 02:16

    Moin,

    also die PLX filtert nicht und lässt sich wegen der komplexen Pappluftführung und verzweigter Kühlkörper schlecht bis garnicht reinigen. Klassische Kühltunnel sind hier vorzuziehen.

    Ich denke hier an RAM R Serie, da sieht man den Staub in der Endstufe und kann ohne Aufschrauben einfach durchpusten. Roadtauglich ist die aber nicht.

    Ich weiß jetzt nicht wie ich mir den Teil von Afrika vorstellen soll, wo die hinsollen... Aber SNTs und unsicherere Stromversorgung passen nicht zusammen.

    Dann fällt mir Studio-R ein, aus Brasilien, sehr interessantes Endstufenprogramm, und Brasilien ist ein großer Markt mit kritischer Witterung, wenig "europäischer" Stromversorgung und vielen Generator- Veranstaltungen, man darf also Erfahrung vermuten.

    Gruß

  • welcher treiber für EV-Eliminator?

    • Hörnli
    • 19. September 2006 um 01:50

    Moin,

    naja, 2 sind nicht viel, aber zusammen in der Ecke eines Raumes doch für eine gute Bassmassage schon bei kleiner Ampleistung brauchbar. Der Vorschlag mit dem Kappa 15 LF ist so verkehrt nicht, auch wenn da grundsätzlich Kurzhuber reingehören. Hier würde ich nach Ampleistung entscheiden, bis etwa 250W 8Ohm pro Chassis den Kappa ohne LF, und darüber der mit LF. Dringend anzuraten ist die Elis immer zusammenzustellen, damit wenigstens ein Kleinstack entsteht.

    Bei ganz kleinem Amping bis 150 Watt fände ich sogar den Beta 15 brauchbar. Mit der superleichte Membrane ist der zwar empfindlich (also nicht fett ampen!), aber gerade im Horn dadurch auch wirkungsgradstark. Zudem könnte man so die Eli "klassisch" betreiben, also bei 300Hz passiv auf ein AW- audio >>8"1" Sprachtop<< trennen:
    http://www.paplans.de.vu/
    So würde eine zwar klobige, aber in der Preiskategorie unschlagbare Partyanlage entstehen, welche das Partyvergnügen mit chinesischen Plastikkübeln in jeder Hinsicht übertrifft.

    Gruß

  • Sehr breitstrahlender Hochtöner gesucht

    • Hörnli
    • 19. September 2006 um 00:38

    Moin,

    für diese Anwendung, möglichst breit bis zu höchsten Frequenzen, und erst ab 4 kHz könntest Du über Schlitzstrahler nachdenken. Gibts von Beyma, Monacor, Selenium....

    Hier ein Link mit perfekter Dokumentation einer 8"1":
    http://www.2sound.de/musiker-forum/…lbox-t9165.html
    Schau Dir die Messung des Abstrahlwinkels an, nur 6 dB weniger bei 15 kHz und 45°, das ist sehr wenig. Zudem schon bei 2,5 kHz getrennt, das klingt auch mit 8" besser und der Abstrahlwinkelübergang zwischen 8" und 1" ist perfekt. 8"er machen bei 4 kHz keine 100°! Um die Bilder sehen zu können mußt Du Dich registrieren lassen...

    Gruß

  • Griffarten

    • Hörnli
    • 8. September 2006 um 22:55

    Moin,

    mein Senf:

    Diese Schmetterlingslöcher sind von BWLern entworfen, sehen teuer aus, aber der CNC- Fräse isses wurst. Den Händen allerdings nicht, denn bei 45° hängt die Last unter Umständen plötzlich an verknoteten Fingern, aua.

    Wenn Loch, dann also in der runden Urform, gut bei allem was man alleine vor dem Bauch trägt und für einen Arm schon zu schwer ist. Gerade bei Wedges kann man mit runden Löchern zwischen zum Tragen ungünstiger Betriebsposition und Bauchposition wechseln.

    An alles was zu Zweien getragen wird gehören Steggriffe mit genügend Platz für den Handrücken und bequemer Handrückenauflage. Gerade an den Handrücken denken Griffhersteller selten.

    An alles was an einem Arm tragbar ist reicht ein Steg in relativ kleinem Loch.

    Gruß

  • Bass (eher MID) Reflex größer 150 Hz tuning: wie gestalten ?

    • Hörnli
    • 6. September 2006 um 22:48

    Moin,

    @ SRAM:
    ja wo ist er denn, der Port beim VMR? Zwischen Frontblech und Topfblech? Auseinandergehalten durch die eingesenkten Schraubenlöcher? Oder doch der schwarze Halbmond?

    Auf einer über 10 Jahre alten Skizze habe ich mehrere radial angeordnete hornförmige Ports gezeichnet. Also das Konuschassis ein ein rundes Extrabrett geschraubt und dann mit linsenförmigen Holzplättchen als Abstandhalter auf die eigentliche Schallwand. Sowas lässt sich sicher als Backloader simulieren.

    Wie hieß denn nochmal dieser flache Wandlautsprecher mit der radialen backloaded Hornschnecke zwischen Schallwand und Rückwand?

    Eventuell lässt sich dieser Radialport auch angezapft ausführen, so ala Carlson Coupler, also das Brett mit dem Treiber drauf mit der Umrisslinie einer Sonnenblume.

    12.75NdMr... ,mit Port zur tragbaren Party- Mittenfräse mit geringem Leistungsbedarf :oops: duck und weg


    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    (...) auch eine CB ist ein schwingendes Feder-Masse-System (...)

    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    (...) wenigstens läßt sich EINE Resonanzfrequenz leichter mit geeigneten Maßnahmen (...) kontrollieren (...)

    Ahnung hast Du ja...

    @ Mechwerkandi: sowas kann ich nicht lassen :wink:

    Gruß

  • EQ-Einstellung am Controller

    • Hörnli
    • 5. September 2006 um 22:28

    Moin,

    Zitat von &quot;pke&quot;

    wenn Du in einem Mehrwegsystem die Output Filter verwendest, verschieben sich die Phasenverhältnisse der Wege zueinander. Solange man weit von der Trennfrequenz agiert, mag das nicht so dramatisch sein, wenn aber im Lappungsbereich gefiltert wird, dann verändert sich das komplexe Summattionsverhalten. Manchmal klingts dann auch besser oder es ändert nix, was ein Identikator für schlecht phasenkompensierte Systeme ist.

    DAS ist der wesentliche Unterschied. Die Filter nach der Weiche sind fürs Setup, das unter Berücksichtigung von Phase und Laufzeiten der einzelnen Wege erstellt wird. ist das Setup einmal erstellt und an den Trennfrequenzen optimiert sollte man da die Finger weglassen.

    Die Eingangsfilter sind für die Baustelle und werden, wie der Terz- EQ im Master auch, für temporäre Änderungen benutzt. Die Phasenverhältnisse der einzelnen Wege zueinander bleiben so bestehen.

    Gruß

  • Subwoofer nach Überschwemmung herrichten?

    • Hörnli
    • 5. September 2006 um 22:05

    Moin,

    3 Wochen und nix gemacht? Das ist lang...

    In solchen Fällen sofort mit dem Trocknen beginnen, also Chassis raus und Aktivmodul raus und alles in trockener oberirdischer Atmosphäre mit einem Heizlüfter traktieren. Ist die Elektronik verdreckt, kann man diese bedenkenlos mit Wasser reinigen.

    ACHTUNG: Wasser und Netzspannung sind eine lebensgefährliche Kombination. Vor dem Betrieb sorgfältig trocknen lassen. Die Erstinbetriebnahme sollte ein Elektromeister nach erfolgter Isolationsmessung durchführen

    Womit ich bei einem Bauteil bin, das sehr langsam trocknet, der Netztrafo, besonders Rinkerntrafos. Dieser saugt sich voll wie ein Schwamm. Also ausbauen, und bei kontrollierten 110° in den Backofen.

    Bei den Pappmembranen teile ich die Bedenken meiner Vorposter, doch Versuch macht kluch...

    Ob das Holz nun gequollen ist oder nicht.. das verdeckt wohl der Teppich...

    Gruß

  • Bass (eher MID) Reflex größer 150 Hz tuning: wie gestalten ?

    • Hörnli
    • 5. September 2006 um 21:31

    Moin,

    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    (...) "Was-kostet-ein-Loch-in-der-Bassbox"-Fraktion (...)

    Du hast gerufen?

    @ SRAM: Mit einem Ringspalt vermeidet man sicher zuverlässig eine unrunden Abstrahlwinkel, nein nicht bei der Tuningfrequenz, aber beim höherfrequenten Lärm, der ja auch durch den Port dringt. Dann sollte der Spalt nach alter BR- Regel auch keine Tiefe haben, welche stehende Wellen im Spalt provoziert. Die Tricks zur Vergrößerung der Resonatorbandbreite dazu... Sicher lässt sich mit den Parametern Topftiefe (bis hin zum Rohr...) Portlänge/Fläche Tuning usw. eine gleichmäßige Verteilung erwünschter und unerwünschter Resonanzen basteln, doch Musikalität würde ich nie vermuten...

    Hmmm, dann bliebe ja noch die Betrachtung als Rearloader. Wobei das ja ineinander übergeht...TML? Vielleicht mit einem günstigen Verhältniss zwischen kurzem und langem Weg...

    Wieso sollten Konstruktionen, die schon im Bassbereich unmusikalisch sind im Mitteltonbereich mit Musikalität glänzen?

    Der 122ND schreit irgendwie nach Leistungsanpassung und Betrieb in kleinem Gehäuse, hast ja gelesen wie ich das gelöst habe, bzw den 102ND schon selbst so betrieben.

    Gruß

  • Was ist besser ? 4x12"je400Watt127db oder 2x15"je4

    • Hörnli
    • 2. September 2006 um 01:38

    Moin,

    so grundsätzlich kann man sagen, daß ein 12" Chassis im Bassbereich schon bei weit geringeren Leistungen als 400 W den Hub total überschreitet. Solange man kein riesiges Horn darumbaut...

    Die Angaben lassen auf Produkte schließen, die Du nicht kaufen willst. :wink:

    Was sollen die Bässe können? Was für Tops hast Du? Was machst Du damit?
    Auch im Partyforum bekommst Du kompetente Informationen... Überlege mal wie Du dort mit einen präziseren Einstiegspost starten könntest.

    Gruß

  • Bauvorschlag Oberton 18XB700 Bassreflex

    • Hörnli
    • 2. September 2006 um 00:56

    Moin,

    wo ich allüberall vollflächigen Frontschaum/Gitter an BRs sehe... hast Du eine Vergleichsmessung mit/ganzohne bei Nutzpegel gemacht? Oder einen Link zu einer Messung?

    Gruß

  • Vergleichsmessung von BMS und 18Sound Treibern

    • Hörnli
    • 2. September 2006 um 00:30

    Moin,

    sehr schöne Arbeit, Danke!
    Die Messungen zeigen, daß BMS zumindest nicht gewohnheitsmäßig schludert.

    17 zumindest einseitig schwarze Schafe, zufällig in 4 Fängen aus einer Herde von mindestens 38030 Schafen, was sagt der Ingenieur?

    Ich als Schäfer sage: Wolle gibt warm... äääähh... BMS Treiber klingen sehr edel.

    Gruß

  • Kleine Allround PA: Proof of concept

    • Hörnli
    • 1. September 2006 um 23:23

    Moin,

    jep, Tippfehler, natürlich XT1086... ändere ich gleich.

    Der DBX 260 ist ganz in Ordnung, Ich komme mit der Bedienung am Gerät zurecht, welche natürlicherweise nicht komfortabel sein kann, aber keine Fallen zur versehentlichen Zerstörung eines Presets enthält. Sehr schön finde ich die Bedienung vom Computer aus. Das GUI finde ich sehr einfach zu bedienen und übersichtlich. Er kann alles was man braucht.

    Als Alternative bietet sich der Behringer an. Zur Zuverlässigkeit möchte ich anmerken, daß 2 Controller in der Anlage sicherer sind als ein einzelner eines beliebigen Herstellers. Die zwei fallen natürlich bei Behringerpreisen leichter aus dem Geldbeutel. Ich hätte Behringer, wäre der lieferbar gewesen.

    Der Kappa 12 ist ein preiswertes, und hier im Forum beliebtes Chassis und sicher von den Parametern genau die richtige Kategorie für Dein Top. Mit Eminence habe ich keinerlei Problem, in meiner Statistik zuverlässiger als alle anderen Hersteller. 12" Chassis, welche mehr Bass liefern fordern Kompromisse obenrum. Keine 12"1" der Welt ist ohne Bass für Musikbeschallung tauglich und gleichzeitig ein wirkungsgradstarkes Top. Du wirst für Musikbeschallung ohnehin immer die Bässe mitnehmen, denn diese bilden einen sicheren Stativfuß. Und für Sprache ist auch wieder die Durchsetzung in den Mitten wichtig, und das können Tops in Topteilauslegung auch besser als auf Fullrange getrimmte.

    Wenn Du nach Alternativen zum Kappa 12 suchst fällt mir spontan der superleichte B&C Neodym 12 HPL 64 ein. Dieser lässt sich genauso wie der von mir eingesetzte 18S 12ND610 mit aktiver Trennung ab 24dB/Oct gut einsetzen. Der 18S ist aber vielleicht doch ohne Tricks zu tieftonschwach, auch für die Kopplung an Bässe. Wenn Ferrit dann bleib beim Kappa, billig, gut.

    Passive Trennungen sind im Selbstbausektor das größte Hinderniss zum guten Sound. Das Regal mit den griffbereiten Passivbauteilen ist teuer und das übliche Meßequipment deckt nicht alle Designfehler auf. Zudem ist es mit aktiver Trennung möglich, auch wirkliche Mittenbrüller 12" einzusetzen, ohne oberhalb der Trennung angeplärrt zu werden. Die wirklich guten Topteil 12"er legen ab 1500 Hz nochmal ordentlich zu, passiv mit 12 dB getrennt übertönen sie auf Achse den 1"er, oder sind in der Nähe der Trennung zu leise. Dieses Übertönen sieht man nicht auf dem Amplitudenschrieb, aber die schwirrende Membran klingt lange nach... Auch dem 1" tut aktive Trennung gut, völlig unproblematisch kann man sich der unteren Grenzfrequenz des Horns nähern, so halte ich den Einsatz des LH290F durchaus für möglich. Allerdings endet das 90° Vergnügen schon im wesentlichen Übertragungsbereich, da hat das 1086 mit 80° bis 12 kHz sicher die Nase vorn. Die gute Ladung ist mit der leichten Einschnürung oberhalb 13 kHz erkauft. Das ist nach meiner Ansicht ein praxisnaher Kompromiss. Der 4550 profitiert dank partialschwingungsfreier Ringmembrane vom hohen Dämpfungsfaktor eines Endstufenausgangs. Partialschwingenden Blechdeckeln bringt die hohe Dämpfung nichts. Von der möglichen steilen aktiven Trennung profitieren beide Technologien.

    >>Spielkind<< :D ich nenne das Gehörbildung, Hörversuche sind im Lautsprecherbau sehr wichtig, die Linearität des Amplitudenfrequenzgangs sollte man in jedem Fall messtechnisch überprüfen, alles weitere empfehle ich mit dem Hörsinn zu erforschen.

    Zur Frage der Ampleistung generell: das ist sehr Endstufentyp- und Musikprogrammabhängig. In jedem Fall muß das Clippen des Amps vermieden werden und die thermische Leistung der Schwingspule beachtet werden. Dazu der Hub, wobei kurze Überschreitungen des Hubs, z.B. der Snareschlag für den 12", kein Problem darstellen (Xmech beachten!). Am Beispiel des Kappa 12 ist man mit 300 Watt und 100 Hz Trennung bei Charts-Konserve und niemalsclippendem Signal auf der sicheren Seite. Man kann aber z.B. Live mit der möglichen Dynamik aus 1000 Watt großes Vergnügen haben. Doch in den Grenzbereich darf man ausschließlich mit viel Erfahrung vordringen und muß sich mit schnell alternden Pappmembranen abfinden. Einen einzigen harten Clip bei 1000 Watt überlebt der 12" nicht...

    Also meine (lernpädagogische) Amping- Empfehlung: 800 Watt an den 18", 300 Watt an den 12". Wir bauen die Amps so auf, daß wir die ClipLEDs immer sehen. Dann üben wir, die Anlage mehrere Veranstaltungen (ohne Limiter!) knapp unterhalb des Ampclippings zu fahren, das ist gehörschädlich genug und gut für die Erfahrung. Dann üben wir live den Einsatz von Kompressoren für Gesang.... und kommen später zu dem Schluß, daß die Ampleistung ja doch reicht und sind glücklich daß die Chassis die Lernphase überlebt haben. Mittlerweile haben wir uns auch über Powercompression und Hubklirr belesen und kaufen auch aus fachmännischer Überlegung keine größeren Amps, sondern bauen mehr lautere Lautsprecher.

    Gruß

    PS ein Buch geschrieben....

  • Kleine Allround PA: Proof of concept

    • Hörnli
    • 31. August 2006 um 03:02

    Moin,

    viele Einwände habe ich nicht, aber eine Frage:

    Zitat von &quot;spaceman&quot;

    1x 3 Wege Stereo XOver
    1x Controller mit Analyser, EQ, RTA und Limiter


    Irgendwie scheint mir das doppelt gemoppelt, wahrscheinlich ein Mißverständniss...
    eine Weiche und einen Controller? Also eine analoge elektronische Weiche, und davor einen DSP- EQ mit Zusatzfunktionen?
    Warum nicht gleich einen 2 in 6 DSP, zum Beispiel den DBX 260, da ist auch die aktive Weiche mit drin. Zusätzlich kannst Du die Laufzeiten der einzelnen Wege anpassen.

    Ah, jetzt begreife ich, den Controller an den FOH- Platz, und die Weiche ins Rack auf der Bühne? Das könnte ich als Argument nachvollziehen. Wobei ich immer noch mit einem ganz normalen analogen Terz- EQ am FOH arbeite, da ich im Falle eines EQ- baren Problems (Feedback) damit immer noch am schnellsten bin. Wobei die Probleme mittels 2 in 6 Controller und guten Settings heutzutage so gering sind, daß der Terz- EQ wirklich nur noch im Notfall was filtern darf. Ich habe auch die Bedienschutzfunktionen des 2 in 6 Controllers zu schätzen gelernt. Ist kein Spaß, wenn Dir jemand den x1/x10 Schalter drückt..., peng.

    ich nutze das 18S XT1486 (>>EDIT: XT1086<<) Horn mit dem Neodym- Bruder des 4550, aktiv getrennt (DSP) und harmlos gefiltert (DSP), eine gleichmäßig abstrahlende sehr gutmütige Kombi. Das LH290F scheint mir etwas klein für die Trennung unter 2 kHz, aktiv mit 24dB Flanke gehen vielleicht 1500 Hz..., und es beamt klassisch. Ich nutze es mit dem BMS4538, passiv getrennt. Es beamt klassisch...
    und:

    Dann hat sich in meinen Versuchen herausgestellt, daß BMS- Treiber aktiv getrennt, direkt am hohen Dämpfungsfaktor eines Endstufenausgangs, dermaßen edel klingen, daß ich niemals wieder passiv trennen würde.

    Wenn eine Endstufe versagt...
    dieses Risiko ist ein gutes Argument für überdimensionierte Hochtonendstufen, also gleiche Amps für 1" und 12". Bei mir versorgt je ein Amp einen 12"/1" Lautsprecher. Zum einen ist das Trafoschonend (und Leistungssteigernd, nur der 12" braucht wirklich Energie) zum anderen geht beim Ausfall eines Topteil- Amps die VA sofort mit Speakon-Y in mono weiter...ohne weiteres Gestöpsel. Auch wenn der Bassamp abraucht bleibt die Anlage leistungsfähig. Weder ein 12" noch ein 18" macht an 200 Watt Spaß...

    Also Fazit: bis auf das klassisch beamende LH290F kein wirklicher Einwand, viel Spaß!

    Gruß

    PS ...noch der von mit gewohnte Bassreflexkommentar: In Tops gehört garkein Bassreflexloch, und in Bässe auch nicht unbedingt, aber das ist eine lange Geschichte...

  • weichen in reihenschaltung?

    • Hörnli
    • 28. August 2006 um 02:27

    Moin,

    Tipps...

    Verkabelung nochmal kontrollieren, ich bin auch Elekriker, und stand schon auf simplen Schläuchen.
    Dann die einzelnen Lautsprecher mit Batterie auf Polung testen. Ich hatte das Problem mal mit DAP- Mikrofonen. 2 Stück an einem Rednerpult klangen komisch und eines allein hatte mehr Grundton. (ja, DAP und zwei klingt immer komisch). Ich habe dann auf Verdacht einen Phasendrehadapter in die Leitung eines Mikros geschaltet, siehe Da, Grundton vorhanden.

    Genausowenig wie Phasendreher bei Mikros sofort auffallen, fallen sie bei dezentralen ELA- Beschallungen auf. Da ist viel Mist auf dem Markt.

    Piezzos klingen zwar nie toll, aber mit Weiche besser als ohne, und sie halten länger mit Weiche.

    So eine Boxenwand ist weder Party, noch PA, sondern Blödsinn. Wobei... im UR- Betrieb vielleicht, so als Experiment...

    Gruß

  • Betrieb von Bässen außerhalb des xmax

    • Hörnli
    • 22. August 2006 um 04:18

    Moin,

    Der Gleichstromwiderstand einer Kupferschwingspule verdoppelt sich durch Erwärmung. Berechne die Temperaturerhöhung!

    @ unbekannter schwätzer: damit auch Du das ausrechnen kannst: Der Meßstrom hat 0 dB Crest
    @ Inspiron: das stimmt bei beidem, Country UND Western...
    @ Vondralbra: Einer von uns beiden rechnet falsch, aber warten wir doch was uns vorgerechnet wird.

    @ Mr.Minz: BRs haben das Problem, daß der Resonator der schwingenden Membrane nur im Bereich der Abstimmfrequenz Energie entzieht. Im musikalisch wichtigen Frequenzbereich darüber wird X- max gerade bei Musikwiedergabe früh überschritten. Das wird hier im Forum stoisch ignoriert.
    AlphaC gibt gute Hinweise zu den beschränkten Simulationsmöglichkeiten. Der von SRAM für den CB18 mit kalter Schwingspule simulierte Hub entspricht den praktisch meßbaren Werten. Seine Werte bei heißer Schwingspule haben sich als falsch herausgestellt. Alle anderen im Forum veröffentlichten Hubsimulationen wurden nie überprüft. Auch Hubsimulationen unter Berücksichtigung des Strahlungswiderstandes waren stets widersprüchlich. So bleibt es beim Meinungswissen, das man auch als Geschwätz bezeichnen könnte....

    So ist es bisher niemandem gelungen den Schalldruck eines CB18 aus dem gemessenen Hub zu berechnen. Sollte einfach sein, ist es aber offensichtlich nicht. Selbst diplomierte Physiker in Schallkrankenhäusern fordern Messungen des absoluten SPL.

    Berechne den Schalldruck eines 18"ers in geschlossenem Gehäuse bei 70 Hz und 26mm Hub Peak to Peak im Halbraum für 10 Meter Distanz!

    Gruß

  • tieftöner wechseln, zubeachten?

    • Hörnli
    • 21. August 2006 um 14:39

    Moin,

    Du vermutest es ja schon, anderes Chassis anderer Klang, mindestens... Chassis kann man auch reparieren (reconen) lassen, doch ob sich das lohnt...

    versuchs mal hier:
    http://www.global.yamaha.com/support/index.html
    das Formular könnte passen:
    https://www.yamaha.co.jp/info/global/ma…sional+Speakers

    Vielleicht lassen die Dich ja beim Ersatzteil- Vertrieb direkt bestellen...

    Ansonsten werden in solchen Boxen häufig Chassis verbaut, die dem Eminence Beta15 ähneln, aber genauso klingen wirds natürlich nicht.

    Gruß

  • Betrieb von Bässen außerhalb des xmax

    • Hörnli
    • 21. August 2006 um 14:17

    Moin,

    die Schwingspule wird mit Sinus beheizt, und dann mittels Schalter auf ein Multimeter geschaltet. Aus dem Re kalt, dem Re warm, und dem Spulenmaterial(konstante) lässt sich die mittlere Spulen- Temperatur errechnen. Damit die Spulenenden, die ja schlechter gekühlt werden, nicht abrauchen heize ich mit Frequenzen, bei denen das Chassis X- max erreicht. Bei einer Verdopplung des Re war ich schon, die Zeitkonstanten sind spannend. Spannend wirds dann sicher auch mit realem Musikmaterial. Den Knall erwarte ich allerdings beim Vergleich CB/BR. Kein Hub, keine Kühlung, kein Gewinn durch Hubminderung....Versuchsobjekt ist, wer hätte das gedacht, der CB18.

    Gruß

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