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  2. Hörnli

Beiträge von Hörnli

  • Leichter 18" BR fürs Autodach

    • Hörnli
    • 21. Mai 2006 um 06:21

    Moin,

    sodala, ist nun nicht ganz so leicht geworden, aber ich bekomme ihn alleine aufs Dach, den CB18 aus 15mm MPX. BR ist es dann doch nicht geworden, nach einigen Diskussionen habe ich mich entschlossen, den BMS 18N850 mit seinen 13mm realen Auslenkung in einen simplen 60er Würfel zu packen.... und bohre nie wieder ein Loch....

    Gestern war ich mit der gewünschten Kleinwagenladung unterwegs. Dabei 2* CB18, natürlich die leichten Fliegetops (auf Stängle), Und alles was man für 16 Kanäle Live so braucht. VW Polo- Klasse (Kia Pride) reicht mir jetzt, um diese Gigs wirtschaftlich abgrasen, ohne soundtechnische Kompromisse. That`s real fun!

    Die superleichte Flugversion des CB 18 folgt...

    Ein Foto des tiefgelegten (:D) Pride kommt vorher :wink: ....

    Gruß

  • kleinpappenbässe 4x10 oder so

    • Hörnli
    • 16. Mai 2006 um 02:54

    Moin,

    hmmm, ich würde immer noch in diesem Fall 18"CB bauen, auch wenn die K3 von 120 Hz bei 360 Hz sehr wohl auf partialschwingungswillige Pappe trifft und diese Partialschwingung dann auch ihre Obertöne hat, welche sich dann nicht mehr, noch bevor sie das Gitter erreichen, auslöschen. 10" Pappen haben da ganz sicher ein anderes Spektrum.....aber sie haben auch eines.....

    Gehäusebautipps vom Bau der Holzversion hier:
    http://www.2sound.de/musiker-forum/…n-t8093-10.html

    @ maha: Tortenstück-Laola oder Ringe? :D

    Gruß

  • kleinpappenbässe 4x10 oder so

    • Hörnli
    • 15. Mai 2006 um 00:19

    Moin,

    @ Mediennutte: Auch bei mir gehts um Livemusik :wink: Du mußt Dich erstmal entscheiden ob Du Kompromisse eingehen willst und welche. Nachteil von CB ist das erforderliche Hubvermögen des Chassis und die nötige Ampleistung. Dafür ist Musikwiedergabe ein Ereigniss.

    BRs verfälschen die Hüllkurven der Teilfrequenzen, finden die 0- Lage nicht wieder, erzeugen lärmende Artefakte usw. usf. Und sind lauter, bei etwas geringerer Ampleistung. Also mehr Lärm fürs Geld, wenn Das Volumen gleichbleibt. Mußt Du sparen?

    Hast Du schon geschrieben wie hoch Du trennen willst/mußt?

    @ Thomas: >> mhhh wie wärs mit dem bms 18N850 in 90 Litern Bassreflex.
    Kompakt, leicht und mit großem amping bestimmt auch laut.

    ich bin bei den bms chassis aufgrund der extrem hohen membranmasse immer noch skeptisch, aber ich habe noch keins in den fingern gehabt oder gehört. und wenn hörnli sagt, dass das chassis taugt glaub ich das jetzt einfach mal <<

    In 150 Litern geschlossenem Gehäuse taugts....GESCHLOSSEN, CB, sealed enclosure..... verfluchtnochmal. Was das Chassis in einer BR macht weiß ich nicht und werde ich nie wissen. Wenn ich jemals eine BR- Kiste für Kinderfasching baue, dann mit Kappa LF, dann kostet der Lärm wenigstens nix.

    So wie hier diskutiert wird sind wir bald bei BMS 1" Treibern im Unterresonanzbetreib, nur weil BMS 1" Treiber gut sind... :roll:

    mit Majo...

    Gruß

  • kleinpappenbässe 4x10 oder so

    • Hörnli
    • 13. Mai 2006 um 21:13

    Moin,

    @ AlphaC und alle: Ich kann Deinen Erklärungen und Betrachtungsweisen uneingeschränkt zustimmen.

    @ Wellenfront: Gut, daß Du auf Deine ureigenste Weise mahnst.

    Also lasse ich mal die Hosen runter, und beschreibe die Nachteile von Großpappen, obwohl auch mir (zunächst) keine andere Lösung möglich scheint. Die Verbiegung der Pappe spielt im Bassbereich (40-120) tatsächlich keine Rolle, wieso auch? Wir reden hier über "Kleinunterhalter- Bässe" also die Dinger, die mit dem PKW-Kombi zu Zweien auf der Baustelle aufschlagen. Bei diesen Bässen ist die Pappe hauptsächlich damit beschäftigt, der Schwingspule zu folgen. All ihre Stabilität braucht sie um auch den Rand folgen zu lassen. Ein ewiger Kampf mit der Masse der Pappe, mehr nicht. Von Strahlungswiderstand keine Spur, die Luft flutscht weg, als wäre da nix. Sobald wir in den Strahlerflächenbereich kommen, der uns eine Anpassung an die Luftschallausbreitung bietet, sieht das natürlich aus wie Wellenfront mahnt, alles biegt sich der, Membranrand steht still.

    So aber jetzt zum Nachteil, der auch bei Kleinbässen zur kontroversen Diskussion führt.
    wenn man Klirr nur bis K3 misst, und die Ohren nur zur Bestätigung des Irrglaubens einsetzt....Macht mal folgendes: Klopft mit der Fingerkuppe auf die Membrane Eures "Wunderbasses". Merkt Euch das entstehende Geräusch und legt Musik auf. Ihr werdet dieses Geräusch der Pappe mit ihrer Dicke, Masse, Größe.... ,das Geräusch des Pappkegels wiederfinden. Vergleicht mehrere Bässe zur Übung. Bei K3 ist nicht Schluß! Und kleine Pappen klingen deutlichst anders!

    Oberhalb K3 liegt die Ursache endloser Diskussionen über Chassis, die von 40-120 Hz betrieben werden und sich in ihrem Einsatzbereich meßtechnisch kaum unterscheiden. Und dort, und nur dort liegt der Unterschied zwischen 4*10 und 1*18"

    Bei Resonator, oder Hornkonstrukten lärmt die Schallführung noch mit und fügt nicht nur durch zeitfalsche Wiedergabe, sondern gerade oberhalb des Einsatzbereichs nochmals jede Menge Lärm hinzu.

    Hätte ich 4 bezahlbare 10"Chassis mit vergleichbaren Eigenschaften eines 18N850, würde ich das ausprobieren, natürlich CB. Habe ich aber nicht....... Dann würde auch eine gewisse Skalierbarkeit nach oben dazukommen, wenigstens die Membranen könnten ohne Verbiegung Luft verschieben, die Antriebe ließen natürlich im Stack zu wünschen übrig.


    Einen 18N850 durch 4 zu 4*10" teilen ist ja keine Kunst, aber auch kein Markt bisher. Immerhin würde die Statik kleiner Membranen kaum Probleme mit der Luftlast haben im Falle der Skalierung nach oben.

    Also immer noch 18CB im Vorteil, bei SingleStack und darum gehts hier.

    @ Schrecki7289: >> Irgendwie verhaspelt er sich in seiner Theorie. << Schwätzer!

    Gruß

  • kleinpappenbässe 4x10 oder so

    • Hörnli
    • 11. Mai 2006 um 22:17

    Moin,

    Zitat von &quot;Blubbkompensator&quot;

    Kannst ja mal als unabhängige Meinung z.B. Hörnli WF usw. befragen

    Anderswo sind zu dieser Aufgabenstellung Bandpässe im Gespräch... :roll: Ich bleibe erstmal beim CB18, als wirtschaftliche Möglichkeit den Löchern zu entgehen, und so originalinformationshaltig zu beschallen. Einen Töckdröhner brauche jedenfalls ich nicht.


    Gruß

  • neue bässe gesucht für kneipengigs und kleine säle

    • Hörnli
    • 11. Mai 2006 um 21:26

    Moin,

    @ >> bitte nicht, nicht in diesem thread << :

    OK, es gibt nicht nur tief abgestimmte wubbelige Bandpässe, sondern auch praxistauglich höher abgestimmte, mit Lowcut bei 50 Hz....Doch präzise Wiedergabe ist physikalisch damit nicht möglich. Resonatoren entfernen resonierend die Wahrheit aus dem Signal...

    Also, ich habe garnichts dagegen "geschmacksgetunte" Schallerzeuger zu nutzen, ich bleibe bei originalinformationshaltiger Wiedergabe..... und schweige...

    Gruß

  • Baby-LA's

    • Hörnli
    • 11. Mai 2006 um 02:56

    Moin,

    :D dann tuts eine einzige 12"1" auch ganz gut, nur damit LA draufsteht :roll:

    Gruß

  • neue bässe gesucht für kneipengigs und kleine säle

    • Hörnli
    • 11. Mai 2006 um 02:36

    Moin,

    @ laolu: Die B52- Bässe standen auf der PLS gegenüber dem Rane/PAT- Stand mit meiner Anlage :D Sicher ordentliche Standardware :wink:

    @ mediennutte (was ein Nickname...): Tja, leider ist das mit den erhältlichen Kleinpappen noch nicht so recht machbar. Auch meine CB18- Bässe wurden erst möglich mit einem 13mm Auslenkung- Chassis. (nein, der Oberdöner hat keine 12mm Auslenkung). Um einen Single/Kleinststack- Bass wirtschaftlich lochfrei betreiben zu können muß dieser eben Luft nur mit der Membrane verschieben. Das tut er dafür seeeeehr kontrolliert. Kleinpappen erzeugen natürlich höherliegende Membranresonanzen und ermöglichen eventuell (noch)stärkere, thermisch duldsamere Antriebe, die man jedoch nicht braucht, denn der Hub ist die Grenze. Und die elektrische Güte weiter reduzieren ist zumindest im Kleinstack/Single- Betrieb Unsinn. Und ab 64 10"ern, oder 40 12"ern (PI mal Daumen) gibts Lösungen, die dem Strahlungswiderstand Kraft entgegensetzen und dann ja auch deutlich weniger Hub können müssen.

    Eine single 4*10"- Lösung könnte man höher trennen, weitere Vorteile sind eher philosophisch, obwohl..... naja geschlossen eher nicht, und mit Loch wirds wieder sch..... Es ist interessant was Du über die 4*10" Musiker- Bassbox schreibst, wenn also, dann auch hoch getrennt.

    Schaun mer mal, ob sich jemand mit seinen 150 Liter BR, oder Hybrid, oder Viertelwellenresonator, dem Vergleich stellt.

    Gruß


    @ 4Art: >>....Bandpass-Konstruktion, die ich aber als sehr wohlklingend in Erinnerung habe.....<< :shock: :roll: ver-gis-ses

  • neue bässe gesucht für kneipengigs und kleine säle

    • Hörnli
    • 9. Mai 2006 um 01:55

    Moin,

    @ mediennutte: Mit Pegel ist das ja so eine Sache, BRs sind ja schon laut, aber nicht besonders nah am Original. Mein Eindruck ist, daß viel subjektive Lautheit von den Artefakten kommt, an deren vollständiger theoretischer Erklärung es noch mangelt.

    Nehmen wir eine klassische BR mit 7mm - Auslenkung Chassis, also alle mit Oberdöner, und seinen Artverwandten LW1400...usw. usf. Die theoretische Hubersparniss durchs Loch sollte im Bereich 2/3 liegen, also ist so ein Bass einer CB mit 13mm Auslenkung überlegen >>>>> bei Sinuston auf der Abstimmfrequenz. Nach meiner Beobachtung machen BRs bei Musik zuweilen Stolperhübe und sind dank Loch erheblich durch DC- Offset, mangelnde Null- Lagenfindung bis hin zum VOICECOIL DC DISPLACEMENT COLLAPSE gefährdet, also nur solange vollastfest, wie die Einspannungsnotbremse hält. Dann gibt es den musikalsich wichtigen Bereich um 60/70 Hz, wo der Hub NICHT durch das Reflexloch reduziert wird.

    Mindestens dort ist eine CB mit 13mm- Auslenkung- Chassis überlegen. Auch der bereich um 40/50 Hz geht nicht unter, da hilft die Hör-/ und Wahrnehmungsphysiologie mit, die Hüllkurven der Teiltöne eines Klanges bleiben erhalten, was den Menschen wesentlich mehr beeindruckt als Lochdröhnen. Residuum....

    Auf der PROLIGHT & SOUND liefen sie ohne jede Entzerrung, keiner hat was vermisst, ich auch nicht. In allen Tests hat sich gezeigt, daß ein Boost unten schlicht nicht nötig ist um mit Musik Eindrücke zu hinterlassen. Die Sinussimulations- und meßtechnischen Defizite untenrum werden ganz offensichtlich durch eine eindruckvolle Anpassung an die menschliche Basswahrnehmung wettgemacht. Da fehlt nichts, auch 20 Hz werden wiedergegeben, ohne jedes Risiko und musikalisch Zeit- / und Hüllkurvenrichtig.

    Also bin ich CB- Fan. Und URPS- Erfahrener, wer geurpst hat wird süchtig nach zeitstabiler Basswiedergabe. Die CB18 ist nicht weit weg davon. Nach bisherigen Versuchen lassen sich die 13mm Auslenkung sicher und dauerhaft mit Musik fahren, dazu sind etwa 1500 Watt nötig. Auch Sinusdauertöne mit 1500 Watt bringen bei keiner Frequenz, auch nicht bei 20 HZ irgendwelche Mißtöne. ( Macht das mal mit Lochboxen :D )

    Ich kann also den Betrieb ohne Lowcut empfehlen, eine weitere Schweinerei im Zeitverhalten weniger....

    Banales Fazit: nix entzerren, keinesfalls lowcutten, auf 1500 Watt begrenzen (slow Release) und ganz puritanisch und bedenkenlos zur Beschallung nutzen. Ich habe nicht die geringste Sorge anderen Anbietern mit 60er BR- Basswürfelchen unterlegen zu sein....

    Aktivmodul, hmmmm. 1500 Watt/8 Ohm aus einer gebrückten Standardendstufe sind billig. Das Chassis gibts auch in 4 Ohm, dann mit dem Digammodul ran?

    Lochfreie Grüße


    PS Eines muß natürlich klar sein, 18"- Pappen, egal wie verbaut, sind ein Kompromiss. Ich warte auf Neo- 10"er mit 13mm Auslenkung...the next step...

  • Neues Holz für Live-Band muss her

    • Hörnli
    • 7. Mai 2006 um 07:25

    HP: >>Welchen Sinn macht es , bei einem Bastelhorn die tiefen Frequenzen anzuheben...wenn eine Reflexkiste diesen Wirkungsgrad ohne Anhebung liefert?<<

    tja, wie soll man das Klangbild einer BR beschreiben? rauh? unmusikalisch? 2- Loch- Sound? zeitunrichtig? Oder, letzter Versuch, eine BR fügt der Musik ein "Zusatzgeräusch" hinzu. UND stört erheblich die Wahrnehmung. Bei Versuchen mit BR (EVX180A) und einer CB mit (18N850) habe ich nachweisen können, daß zwischen BR und CB grundsätzliche Unterschiede in der Wirkung auf die menschlichen Sinne bestehen. Sehr Interessant war der Vergleich zwischen der BR, deren Loch ich verstopft hatte, und der CB. Der verstopfte EVX bekam eine leichte Anhebung ganz unten, die Frequenzgänge waren nun doch sehr ähnlich.... Ergebniss: Die Testhörer konnten die Bassboxen nicht mehr auseinanderhalten :wink: ALSO :?:
    DAS BEHARRUNGSVERMÖGEN hier im Forum ist beachtlich. Ich sage ja garnicht ÖRPS... und ich verstehe sehr wohl die Hysterie um eine Ansammlung von 10"ern in Thiele & Small verhöhnenden in Kleinstvolumen. Ich zähle ja auch schon zu den Opas, die noch auf Hornstacks gemischt haben, JA, da war Was anders. Auch noch bei 3 Martins/Seite, was ja nicht das Großstack ist. UND JA ich kann auch auf BR mischen, sogar BP geht. BUMMM geht immer.......

    Aber der Singlebetrieb eines Bastelhorns ist genausowenig der Hit wie eine BR an dessen Stelle, Viertelwellenresonatoren werden erst musikalisch, wenn sie wenigstens in der Nähe eines relevanten Strahlungswiderstandes betrieben werden. Davor klingen sie zwar toller als BR, aber das ist nun wirklich subjektiv.... hm, der Schall kommt auch beim Viertelwellenresonator aus einem Loch, so wie beim Hornstack, dem ÖRPZ, und einer 18" CB.... hoppla da war doch was....

    Der Lack ist trocken, zwei unscheinbare Kaschterln warten darauf Eure Blähungen um BR, HYBRID... endgültig zu entsorgen. Ich bitte um (Ein)Ladung vors Hohe Gericht. Was ist aus dem Wellenfront/ ADMIN- Treffen geworden?

    Gruß


    6,5mm Hub im Spalt :lol:

  • neue bässe gesucht für kneipengigs und kleine säle

    • Hörnli
    • 7. Mai 2006 um 05:49

    Moin,

    mediennutte: >> na ja, leicht wäre auch nett, muß aber nicht...
    was mich an den jetzigen stört ist ein ziemlich undefinierter bass, wenig punch.
    ...
    helft mir mal....
    ach ja, rider etc. ist total egal, soll halt nur gut sein, ich habe auch keine angst vor fremden namen.<<

    Schwer ist er nicht, spielt sehr definiert, musikalisch direkt, riderfest erst morgen, gut schon heute, wenn Du auch vor meinem Namen keine Angst hast...
    18N850 in 150 Litern geschlossen. Kaschterln gibts beim Schreiner, oder alles zusammen bei mir. :wink:

    Wie soll ich dir jetzt beibringen wie geil ein simpler geschlossener Basslautsprecher klingt? Ich kann jedenfalls keine Lochfurzen mehr ertragen...

    Gruß

  • Füße....?

    • Hörnli
    • 27. April 2006 um 03:38

    Moin,

    Treibsand: >> .......oder doch alle 27,483 Jahre die (ständig sichtbare) Unterseite neulackieren. <<

    :lol: , der war gut


    Gruß

  • Band-PA

    • Hörnli
    • 24. April 2006 um 23:04

    Moin schorsch,

    Glückwunsch und Kompliment, Du bist fertig, die PA- tut was sie soll, sieht ordentlich aus, Respekt!

    Das mit den 1,2 Metern und dem Stacking ist natürlich ein altes Dilemma. Auch die Schwierigkeit mit 4 Bässen, und nur 2 mit Flanschloch kenne ich gut. Eventuell könntest Du Transportkisten im Bassdesign bauen, doch die sollten Dir dann mindestens noch 60 cm, besser 80 cm Höhe bringen, werden also groß.

    Ich habe früher Getränkekisten unter- gestackt, natürlich alles mit Spanngurten rempelfest verzurrt, aber nicht immer mit Mollton drüber. Vorteil: Die waren in der Location immer vorhanden.

    Deine Lösung mit Stativ ist mir jedenfalls weit symphatischer, als die "Bauchnabelbeschallung", die einfach nicht aussterben will (Hauptsache ein Stack...gähn). Daß der Untergrund zu der etwas bedenklichen Position des Stativs geführt hat habe ich begriffen. In Locations mit "gutem" Boden würde ich die Stative für die Tops hinter die Bässe stellen, damit nicht doch mal ein Tanzwütiger deine Tops umwirft. Das bissl Zeitversatz kann man ignorieren oder am Controller korrigieren. Die Bässe haben ja auch eine Laufzeit in der Schallführung und kommen wahrscheinlich nie zu früh.

    Viel Spaß noch on Stage!

    Gruß

  • Line-Signal sinnvoll auf mehrere Endstufen

    • Hörnli
    • 24. April 2006 um 21:21

    Moin,

    Ich bin mir nicht sicher was die DI- Box (Pegelverlust) oder der vorgeschlagene Lineübertrager denn tun soll. Zwei Aufgaben gibt es zu erledigen, beide am DJ- Platz: Symmetrierung und halbwegs niedrige Quellimpedanz. Eine vollständige galvanische Trennung ist unter normalen Bedingungen, bei sinnvoller Stromversorgung nicht nötig.

    Das sieht dann wie folgt aus :

    -DJ- Pult,
    -Adapterkabel Chinch auf XLR - Signal an 2, Schirm an 1+3 >>>>>>>diese 1+3- -Verbindung muß im Chinch- Stecker unmittelbar am DJ- Pult vorgenommen werden<<<<<<<
    -"Leitungstreiber", das kann ein Kompressor, EQ, Mischpult.... sein, alles was eine gewisse Pegelanpassung zulässt und einen symmetrischen Ausgang hat.
    -Und dann die Endstufen komplett symmetrisch durchgelinkt.

    Brummprobleme erwarte ich vielleicht in Locations mit klassischer Nullung, doch da legt man den Strom eben vom Amprack zum DJ- Platz. Eine Tonanlage sollte immer einen definierten Erdungspunkt haben. Alle weitere Verkabelung, Strom und Signal sternförmig dazu. So bekommt bei mir das/die Ampracks auf der Bühne Strom, und von dort lege ich ein Stromkabel zum Mischpult, längs des Multicores. Auf des Konkreten Fall bezogen: Amps an den Strom und von dort, parallel zur Signalleitung Strom zum DJ- Platz.

    Die Version 2 sollte auch funktionieren, das hängt aber vom Ausgang des DJ- Pultes ab. Ist dieser halbwegs korrekt mit hinreichendem Koppel- C und einer Impedanz unter 600 Ohm ausgestattet, sollte dieser problemlos auch 10*10kOhm Endstufeneingänge treiben, bissl mehr als 0 dB wird der Ausgang schon packen. Also Version 2: Das beschriebene Adapterkabel direkt zu den Endstufen.

    Gruß

  • BR vs. Bastelhorn

    • Hörnli
    • 18. April 2006 um 19:22

    Moin,

    Waschhausernst: >> bei normalen pegeln wird der sicherlich sehr schön klingen, aber bei vollgas...!? <<

    Vollgas ist mit 1500 Watt Sinustönen ab 20 Hz und Rosarauschen getestet, ohne Lowcut. Da macht das Chassis über +-13mm Hub und klirrt wenig. Bei Musik klingts immer noch sehr gut. Um etwas Unruhe in die Wiedergabe zu bringen muß der Amp schon clippen.

    Wieviel Pegel sind +-13mm mit 18" Membran?

    Klar, das Bastelhorn wird etwas lauter spielen oder weniger Ampleistung brauchen und verspricht viel mehr Spaß als BR.

    Du hast die zwei sp-10/100pa in geschlossenen Gehäusen? Selbst eine der vorgeschlagenen CB ist dagegen ein Mordsgerät, und 2 Bastelhörner ermöglichen dann schon extrem basslastige Partys :D

    Klar, beim Bastelhorn kannst Du das Gitter sparen.....die Membran ist allenfalls für Tiere erreichbar.

    Gruß

  • Amping für Oberton XB700

    • Hörnli
    • 17. April 2006 um 16:46

    Moin,

    18XB700 in welchem Gehäuse?

    Gruß

  • BR vs. Bastelhorn

    • Hörnli
    • 17. April 2006 um 16:42

    Moin Waschhausernst,

    einige Anmerkungen:

    -Ich nehme an Du baust 2 Bastelhörner, dann zwingt Dich niemand, diese Stereo einzeln aufzustellen. Ein (mono) 2er Stack hast Du also beisammen :wink: Auch ein eizelnes Bastelhorn spielt tief, rückt man es an die Wand oder gar in eine Raumecke.......

    -Bassreflex liefert, vor allem subjektiv durch dröhnen, mehr Bass untenrum. Oder klarer ausgedrückt, sie ist subjektiv sogar insgesamt viel lauter, da Artefakte Lärm hinzufügen. Da hier schon wieder die Kategorie der wiederzugebenden Musik erwähnt wurde: Es gibt nicht den geringsten Grund (auch nicht die Hörgewohnheit des Publikums :wink: ) Chartsmucke über unmusikalische Bässe zu spielen.

    -ungefragt erlaube ich mir meine 18" CB ins Rennen zu schicken. Einfach zu bauen, sehr musikalisch (vermutlich auch sauberer als das Bastelhorn, hat ja keinen Trichter), vom akustischen Output einer BR nicht unterlegen. Einziger Nachteil, sie will Endstufeneistung.
    hier ein Link dazu:
    http://www.2sound.de/musiker-forum/…e-t3819-30.html
    Hörbericht:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=419982&highlight=#419982


    hört man wenn das Chassis am Ende ist.....boosten....
    Nun, jeden Basslautsprecher kann man EQen - in Rahmen seiner Hubfähigkeit. Bei Hubüberschreitung entsteht zunehmend Klirr, der aber bei Hörnern, BRs und BPs nicht immer deutlich zu hören ist. Gerade habe ich von 18XB 700 gelesen, die (bei krassem Amping!) mit völlig weichgespielter Sicke und Membranrissen verendet sind. Da hat man offenbar nichts gehört.... auch der VOICECOIL DC DISPLACEMENT FOLLOWED COLLAPSE kann einem Chassis den Garaus machen, ohne daß sich die Box vorher gequält anhört.

    zum Boosten möchte ich einwerfen, daß für eine musikalisch treffende Wiedergabe nicht so sehr der Pegel bei 40 Hz entscheidet. Vielmehr kommt es darauf an, daß Grundton und Öbertöne zeitrichtig zusammenpassen. Ist dies der Fall übertrifft der subjektive "sonic impact" leicht die Vermutungen aus den Meßwerten. So ist meine CB zwar leiser als BR - die Lärmartefakte und das Resonatordröhnen fehlen - , aber vom Erlebniss/Vergnügen dennoch weit eindrucksvoller im Sinne von Klarheit (trocken...) und Impulsivität (schnell.....). Zumindest in der singel- 18" Klasse das derzeit machbare. Ähnliches gilt für das Bastelhorn, der bessere Wirkungsgrad ist mit den Nachteilen der Trichterartefakte "erkauft", was weit akzeptabler ist als BR.

    Gegen den maximalen Lärm hast Du dich ja schon entschieden....

    Ich habe nochmal nachgeschaut, Du hast 2 Stück 10"1" Tops? Dann halte ich es für möglich, daß Du mit bereits mit einem BMS 18N850 (8Ohm) in 150 Liter CB, angetrieben von der gebrückten SM900 gücklich wirst. Solange Du nicht brutal clippst, kannst Du mit diesem Setup machen was Du willst, es wirds aushalten. Den Test mit 200+ Hz Sinus @ 1000 Watt bitte nicht machen, ein Langhuber braucht Hub zur Kühlung :wink:

    Gruß

  • KV2 Anlage auf PLS 2006

    • Hörnli
    • 10. April 2006 um 17:57

    Moin,

    endlich gefunden, der bedeutenste Satz aller PLS- Reviews:

    Zitat von &quot;mediennutte&quot;

    Die Theorie die dahinter steckt ist ja, dass man mit einem gut ausbalancierten System nicht so laut fahren muß, ... , je durchsichtiger/klarer der Sound desto weniger Pegel brauche ich.

    Gruß

  • PLS - Eindrücke vom ersten Messetag

    • Hörnli
    • 2. April 2006 um 23:31

    Moin,

    PLS, diesmal was Besonderes für mich...ist ein großartiger Start, wenn man sein Auto beim Messeabschleppdienst abholen darf....ALS EINZIGER DES AUFBAUTAGES :evil:

    Sehr gefreut hat mich das rege Interesse einiger Foren- Mitglieder an meiner Lautsprecheranlage.

    Da ich ja nun die "Andere" Seite kenne.....Da stehe ich also am Rane und Serato DJ Stand und werde selbstverständlich über die Vorzüge der Rane/Serato DJ- Wunderwelt ausgefragt. ....und habe natürlich keine Ahnung. Die Fachleute haben mir das System erklärt und mich mit den Hauptargumenten "geimpft" (mit Timecodevinyl MP3s steuern :shock: sehr echtes Gefühl.....) und was ein irre guter Fader und ein tolles Potigefühl ist kann ich selbst beurteilen. Sehr positiv an den vorführenden DJs ist mir der angenehme Umgang mit Lautstärke aufgefallen. Auch, daß ein Profi nicht die Klangregelung des Pultes verdreht, sondern sich mit DJ- Kunst beschäftigt. Jazzy Jay spielte für einen meiner potentiellen Kunden ein wirklich tolles Set.

    Auf die "wieviel Watt- Frage" habe ich nach wie vor keine Antwort.
    :roll:

    Und wie man einem "Pinguin" einen Lautsprecher verkauft, bekam ich am Stand von Pro Audio Technik am realen "Pinguin" vorgeführt. Sehr professionell und unaufdringlich die wichtigsten Botschaften, dem professionellen Kunden platzt sonst der Kopf. Bei P.A.T. gefällt mir die freundliche Ausstrahlung der ganzen Firma. Und es gibt tatsächlich "Pinguine" die dem Entwickler lauschen, der in Wollpullover, Jeans und Arbeitsschuhen das "Bild" architektonisch unsichtbarer, fadendünner Stahlseile aufruft, als eine denkmalgeschützte Kirche ins Gespräch kommt, deren Wände unantastbar sind. Bin mal gespannt, was der Denkmalschützer dazu sagt, wenn er das in der Kirche versteckte Fädchen finden soll. :wink:

    Dann bin natürlich auch ich Kunde. Also zu BMS, nach erstem Erschrecken, der 18N850 ist weiterentwickelt zur Version 2 und hat geänderte Daten... Also schlürfe ich einen Kaffee und werde gecheckt... Test bestanden, ich bin Chefsache.... also werde ich zu Svetley Alexandrov eskortiert. Ich mache Ihm meine Sorge begreiflich, er versichert mir, daß ich Version 1 immer bekomme und erklärt mir die Ermittlung der Daten bei Konuschassis. Bewegte Masse und BL als Spielball......Auch V2 werde ich testen, natürlich CB. Sehr Interessant, er kennt den DC- Offset seiner Chassis auswendig. Auch wie man ein homogenes Magnetfeld in einen Spalt bekommt, weiß ich nun, genial. Tandemantriebe ala JBL sind nicht die einzige Lösung.......Sichtlich neugierig nimmt er die Broschüre meines Leichtbau- LS und fragt mich die wesentlichen Dinge. Leider kann ich Svetley weder nach Halle 5.1 eskortieren noch bis zur BMS- Party bleiben, muß weg, habe Job, heute zurück.....

    Nacht...!

    Gruß

    PS @ TBF: Danke fürs Bild! Zum Fotografieren hatte ich nun wirklich keinen Nerv....

  • Group Delay: Mystizismuss und Realität

    • Hörnli
    • 29. März 2006 um 00:10

    Moin,

    @ wetbf: >> Nicht die Zeitverzögerung eines Signalpaketes sondern die Laufzeit einer Frequenzgruppe ('spektrale Komponente') wird mit Gruppenlaufzeit bezeichnet. <<

    aahh, der rettende Satz. Könnte man also auch sagen, das Groupdelay bezeichnet die Laufzeit einer Frequenzgruppe ('spektrale Komponente'), jedoch sagt die Gruppenlaufzeit nichts über die Hüllkurve derelben nach Lautsprecherwiedergabe aus? Auch nichts über den Nachhall? Also auch nichts über das "hochschaukeln" eines Resonators?

    @ FF. habe ichs jetzt übersehen? Bitte gib mir die richtige Formel.

    Gruß

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