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Beiträge von Hörnli

  • Group Delay: Mystizismuss und Realität

    • Hörnli
    • 6. Februar 2006 um 20:59

    Moin,

    ich will wissen: 95% oder 5 % :wink:

    Das Group Delay einer Lautsprecheranlage mit Filtern ist die Zeit, die sich aus der Phasenlage zwischen Eingangsignal und abgestrahltem Schall ergibt? Der frequenzunabhängige Zeitversatz von Digitalcontrollern heißt Latenzzeit und zählt nicht zum Groupdelay? Kommt ein 50 Hz Ton um 90° verzögert ist das eine viertel Periode also 5 Millisekunden Groupdelay bei dieser Frequenz?

    Dynamische Vorgänge wie die Hüllkurve des Einschwingens oder Ausschwingens werden nicht mit dem Groupdelay beschrieben?

    Dröhnen ist billiger?

    Warum habe ich mich noch nie mit dem Groupdelay beschäftigt? Gefühlte Irrelevanz? oder Genialität?, 1%? :D

    Gruß

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • Hörnli
    • 6. Februar 2006 um 20:30

    Moin,

    Inspiron: >> Du analysierst sehrwohl das reele Spektrum,... welches ja nur das Zeitsignal ohne Phaseninformation enthält (die man ohnehin nicht wahrnimmt) <<

    Naja, eine gewisse zeitliche Zuordnung ist schon nötig, im Bereich einer Halbwelle geht, doch oft ist es mehr... Wenn der Grundton verspätet kommt ist die Residuum Illusion dahin, oder der verspätete Grundton wird gar als eigenständiger Ton mit eigenen Harmonischen aus Lautsprecherklirr oder dem klappernden Nummernschild :D gehört.

    So mancher Bandpass kommt wirklich zu spät, aber immerhin ohne Klirr.

    Gruß

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • Hörnli
    • 6. Februar 2006 um 15:53
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;


    Das hängt dann sicher von der Größe des "zeitlichen Versatzes" (bei tiefen Frequenzen ist die Toleranzschwelle dann sicher auch größer) ab.

    In eingeschwungenem Zustand dürfte dies weniger stark hörbar sein als beim "Toneinsatz" (d.h. beim Anschlagen einer Saite, oder beim Anblasen eines Blechblasinstrumentes ...).

    Wenn obertonreiche Klänge eines Instrumentes nicht zeitgleich wiedergegeben werden (z.B. bei einer Orchesteraufnahme), kann die Ortbarkeit des Instrumentes leiden.

    Da wäre meine Frage wieviel Toleranz der zeitliche Versatz im Bass verträgt, meint: wieviel später darf der vorher fehlende Grundton einsetzen, ohne als weiterer Ton wahrgenommen zu werden.

    Gruß

  • Soffitten sicherung!?

    • Hörnli
    • 6. Februar 2006 um 13:24

    Moin,

    >> jbl frequenzweiche mit stage line lautsprecher, sollte aber kein problem sein, oder? << :shock:

    Aaaalso, bist Du sicher, daß die Trennfrequenz auch mit dem Stageline HT stimmt? :cry: Hochtöner sterben nicht nur durch thermische Schwingspulenüberlastung. :roll:

    Gruß

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • Hörnli
    • 6. Februar 2006 um 13:03

    Moin,

    @ Sound-Klinik: nochmal lesen?

    Zitat von &quot;Hörnli&quot;

    Moin,
    Dann wäre ja nur noch zu klären, unter welchen Bedingungen das Residuumhören klappt und wann nicht. Bei BR und BP? Horn/einseitig geschlossener Rohrresonator? Bei CB <0,7? Beim URPS? Wann wird der Grundton durch seine Harmonischen verstärkt? Wann entsteht ein Ton, der isoliert von den Obertönen des Originalsignals, als eigener Ton mit eigenen Harmonischen wahrgenommen wird?

    Dröhnt weiter Eure Meßapparaturen voll :D


    Mißverständniss?, klarere(?) Frage : Was ist, wenn der Grundton zwar wiedergegeben wird aber in seinem zeitlichen Verlauf nicht dem Original entspricht und somit nicht mehr zu den Obertönen passt?? (Einschwingvorgang, Phasenlage, Gruppenlaufzeit) Dann ist das ein neuer Ton, mit seinen eigenen (Klirr-) Harmonischen. welche wiederum nichts mit dem zeitlichen Verlauf der Original- Harmonischen zu tun haben?

    Gruß

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • Hörnli
    • 6. Februar 2006 um 01:14

    Moin,

    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    ... Stichwort: Residuumhören !

    Man "hört" einen tiefen Ton, auch wenn er nicht von den Lautsprechern selbst übertragen werden kann, sofern die Obertöne dieses Tons übertragen werden. Mit einem "passenden" Klirrspektrum funktionierte das schon in alten Röhrenradios (und - vermutlich - auch tadellos bei einem "Örps", von denen es darum keine Messungen geben darf ... :D ) ... :)

    Nie ohne Seitenhieb.... Heute schon gedröhnt?

    Dann wäre ja nur noch zu klären, unter welchen Bedingungen das Residuumhören klappt und wann nicht. Bei BR und BP? Horn/einseitig geschlossener Rohrresonator? Bei CB <0,7? Beim URPS? Wann wird der Grundton durch seine Harmonischen verstärkt? Wann entsteht ein Ton, der isoliert von den Obertönen des Originalsignals, als eigener Ton mit eigenen Harmonischen wahrgenommen wird? Siehe auch:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Akustische_Täuschung#Verdeckung
    als Folge... (Link kopieren)

    Dröhnt weiter Eure Meßapparaturen voll :D

    Gruß

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • Hörnli
    • 5. Februar 2006 um 03:46

    Moin,

    Tja, wo kommt der tiefe Ton dann her? So eine Tröte wird von einen Flatterventil geladen, das mit seiner Resonanzfreqenz schwingt. Dieser Grundton ist jedoch im abgestrahlten Schall (fast) nicht vorhanden. Hörbar sind die Oberwellen der "Schaltflanken", die einigermaßen phasenrichtig das Horn verlassen. Daraus bastelt der "Rezeptionsprozessor" in Hörschnecke, Hörnerv und Hirn die Wahrnehmung des Grundtones.

    Den Örpz hat ja auch niemand begriffen :D

    Gruß

  • Verstärkt Ausfälle von Neodym-Bass-Chassis?

    • Hörnli
    • 31. Januar 2006 um 06:40

    Moin,

    in Industrierobotern wackelt es gewaltig.....

    Gruß

  • Verstärkt Ausfälle von Neodym-Bass-Chassis?

    • Hörnli
    • 30. Januar 2006 um 20:12

    Moin,

    und ich weiß aus PNs mit einen Forumsmitglied, daß ein modernes Basschassis nach mehrstündigem gesteigerten Belastungstest bei ca. 100°C Magnettemperatur den Schwingspulentod starb. Daran erkennt man auch wie lächerlich schlecht die Wärmeübertragung der Schwingspule zum Eisen ist. Wie schon geschrieben halten moderne Spulenkleber 300° aus.

    Und, daß Dauerlast von JBL- Chassis in Martinhörnern zuweilen mit an der Klemme abgelöteten Litzen endeten was 185°C wären.

    Mein Schluß daraus ist Neodym nicht in schlecht gekühlten Rückkammern von Hörnern in Holzbauweise einzusetzen. Das wäre auch unter Gewichtsaspekten Blödsinn. Und bei allen anderen Konstruktionen den Abtransport der Wärme nicht künstlich zu behindern, zum Beispiel durch untenliegende BR Löcher, die man auch oben und unten aufteilen kann. Oder durch Einpacken der Magnete in Dämpfwolle bei Tops.

    Wird Neodym in Industrierobotern verbaut?

    Gruß

  • Verstärkt Ausfälle von Neodym-Bass-Chassis?

    • Hörnli
    • 30. Januar 2006 um 17:01

    Moin,

    @ flyingbeats: >>NdFeB Magneten verlieren erst ab etwa 130Grad ihre magnetischen Eigenschaften. Kurzzeitig überstehen sie bis zu 230Grad.<<

    hast Du da eine Quellenangabe?

    Mit den Erschütterungen bin ich mir nicht so sicher, ob es einen Beschleunigungsgrenzwert gibt. Dann würde der Neo wohl "weiche" Vibrationen des Betriebs wegstecken und nur auf Hammerschläge entmagnetisieren. Gibt es keinen, hm... wer weiß was?

    Gruß

  • Passender Hochtöner für Doppel 8" midbin gesucht

    • Hörnli
    • 30. Januar 2006 um 13:31

    Moin,

    mit einer analogen Aktivweiche kommst Du eher nicht zum Ziel, denn alle 1" Hornkombis benötigen eine Entzerrung, die Du zwar mit dem nicht gewünschten EQ "hinbiegen" könntest, doch das bringts nicht.

    Bleiben Passivweichen, die Kunst beherrsche ich nicht, Du auch nicht!?

    Darum meine Empfehlung: Digitalcontroller, alles aktiv trennen und entzerren. Das ist der sinnvolle Weg. Alles andere Blödsinn.

    Meinen Ohren sind BMS- Treiber sehr angenehm, der 4550 arbeitet auch in einer Forumsbekannten 2*8/1" Kombi.

    Gruß

  • wie zügelt ihr zu "rote dj`s" ???

    • Hörnli
    • 29. Januar 2006 um 23:43

    Moin,

    simplify! Es sollte doch problemlos möglich sein, ein X- beliebiges DJ- Pult durch Tausch oder Einbau einiger Widerstände unclippbar umzubauen. Da muß sich nichts an den Anzeigen ändern, nichts an der Arbeitsweise des DJ, garnichts. Eingänge absenken, ruhig übergründlich; Ausgänge und VU- Treiber in der Verstärkung erhöhen, das bisschen Rauschzuwachs......Ich kann das Problem nicht erkennen.

    Ich verstehe jeden, der nicht mit Künstlern reden will denn das schadet der Kunst und nervt. Bei Livemukke gehört das zum Job, aber wegen son bisschen DJ......

    Gruß

  • Faschingsparty!!!!!! angst das die anlage nicht ausreicht ??

    • Hörnli
    • 29. Januar 2006 um 22:37

    Moin,

    mit Deiner Anlage bekommst Du allenfalls eine Tanzfläche für 100 Leute in dem Zelt beschallt. Es kommt also drauf an, was in dem Zelt sonst noch los ist und ob Du Ansagen zu allen Gästen bringen sollst, was so garnicht klappen wird.

    Um Dich nicht zu blamieren sollte der Aufbau von vornehinein klarmachen : hier Tanzfläche, anderswo nur Dach gegen Regen...mit Soundmatsche....

    Jeder DJ wird Dir die Anlage totfahren, legst Du ausschließlich selbst auf?

    Gruß

  • Verstärkt Ausfälle von Neodym-Bass-Chassis?

    • Hörnli
    • 29. Januar 2006 um 22:05

    Moin,

    Wora:

    Zitat

    neodym ist in meinen augen lediglich für topteile wirklich interessant, da diese immer auf stative gehoben oder im rigg geflogen werden müssen. hierfür spielt das gewicht natürlich eine große rolle.

    So isses. Ich setze Neodymchassis/Treiber in Topteilen ein, die nur 8 kg die 12"/1" wiegen.

    Baut man Bässe in herkömlichen Holzgehäusen macht Ferrit den Kohl nicht fett. Wer also beim Gehäuse kein Gewicht einspart braucht keine Neo- Chassis. Meine projektierten 18" Flugbässe werden 10 kg nicht überschreiten.

    Die Geschichte mit der Curie- Temperatur ist für "Dauergrenzlastfahrer" durchaus relevant. Für seriöse Beschaller kaum, wenns lauter sein soll stelle/hänge ich mehr hin. 100°C heiße Magnete haben miesen Klang zur Folge, alle Parameter ändern sich... auch bei Ferrit.

    Die Emmi- Neos haben schlicht merkwürdige TS- Parameter, wer sollte was damit bauen?


    Gruß

  • Truss auf steilem Schihang

    • Hörnli
    • 23. Januar 2006 um 14:14

    Moin,

    ich habe nur gelesen "Fotografen im Gerüst" und "Anprall". Ich bin ja nun nicht Veranstalter kenne dieses "Volk" jedoch gut. Das nötige Budget für eine sichere Ausführung ist vermutlich kaum vorhanden. Also seinlassen!?

    Woraus wird denn der "Kicker" gebaut? Eventuell auch aus Gerüstmaterial? Dann wäre eine Kombilösung denkbar (quasi Einteilig). Aber ich gebe zu bedenken, jedes Teil das im "Weg" sein könnte kostet den Boarder das Leben. Bitte auch bedenken, daß ein Boarder seine Akrobatik nicht im Scheinwerferlicht übt und allzuleicht geblendet die Orientierung verlieren könnte, auch da würde ich den Fachmann fragen, einen Boarder eben. Ich nehme an, daß die Absprungkante auch nach dem Absprung eine wichtige "Landmarke" bleibt, die der Boarder deutlich sehen muß.

    Gruß

  • Umfrage: die drei größten Gefahren

    • Hörnli
    • 23. Januar 2006 um 13:40

    Moin,

    die größte Gefahr? Menschliche Inkompetenz! Neudeutsch: fehlende "Softskills"

    Auf einen Meister kommt eine Verantwortung, die deutlich über der eines Verkehrsflugpiloten anzusiedeln ist. Auch die Aufgabe ist weit schwieriger. Piloten werden bis in den Privatbereich hinein auf ihre Eignung geprüft, auch auf ihre menschliche.

    Azubis werden mit Vorschriften gefüttert, niemand bringt ihnen die wettbewerbsfähige Anwendung des Wortes "NEIN" bei. Die völlig vorschriftsgemäße Baustelle gibts nicht, die sichere schon. Die menschliche Eignung Sicherheit "einzufädeln" fehlt in unserer Branche total.


    Gruß

  • Unfall in Discothek

    • Hörnli
    • 23. Januar 2006 um 10:13

    Moin,

    Aluminium sieht man den bevorstehenden Ermüdungsbruch doch nicht an? Und roentgen wird keiner. Also?

    Gruß

  • mal ehrlich!?

    • Hörnli
    • 22. Januar 2006 um 23:44

    Moin,

    Sicherheitsschuhe immer, auch privat. Staubsauger auf Zehnagel- Erfahrung...

    An alle, die immer noch bequeme Schuhe suchen, gebt nicht auf, wer Straßenschuhe verträgt findet auch einen S3, alles andere ist faule Ausrede. Meine Auszubildende hat von mir eine klare Ansage bekommen: "Wenn Du die S3 nicht tragen kannst, weil sie unbequem sind, dann kaufe ich MIT dir andere" Offenbar sind ihre jetzigen bequem.
    Einfach Schuhe in entsprechender Größe hinstellen finde ich fuß-, wenn nicht menschenverachtend. Selbst zwischen verschiedenen Exemplaren des gleichen Modells gibts erhebliche Unterschiede.

    Gehörschutz, wenn ich nichts hören muß die Schaumdinger, wenn ich noch hören muß Zigarettenfilter (sehr guter gleichmäßiger Dämpfungsfaktor). Meine Auszubildende liebt ihr Gehör wie ich auch. Nasses Klopapier dichtet auch, da kennen wir nix. Wir sind vergeßlich....

    Aludengeln, Rockbühne ohne Stöpsel? Das werde, will und kann ich nicht nachvollziehen!

    Handschuhe, hm, ich bin Tontechniker, kein Hand, also nein. Auszubildende desgleichen, wir machen "Softjobs"

    Helm, den Fall unter einer Baustelle zu arbeiten gibts bei uns nicht, habe ich uns beiden verboten. Ich reagiere phobisch, wenn über mir gearbeitet wird.


    Wieder einmal fällt mir auf, daß Menschen offenbar nur beim Kauf von Mode-/Straßenschuhen bereit sind erheblichen Aufwand zum Kauf zu betreiben. "Ich kann keine S3 tragen, meine Füße....." Kein Mitgefühl für Faulheit/Dummheit!

    Gruß

  • Unfall in Discothek

    • Hörnli
    • 22. Januar 2006 um 22:20

    Moin,

    ich finde es gut und sinnvoll Unfälle in Foren zu besprechen. Mir fehlt aber am Ende der Besprechung immer der konkrete Vorschlag zur Vermeidung. In diesem Fall zeigt sich wieder einmal, daß "doppelt genäht" besser gewesen wäre.

    Ohne Bezug zum aktuellen Fall: Ich kenne persönlich 3 Personen, die sich beim spontanen Bruch von Aluminium Fahrradlenkern verletzt haben. Im Fahrradrennsport werden AluRahmen nicht auf unendliche Lebensdauer ausgelegt. Wie wird der Faktor Materialermüdung im Veranstaltungsbereich gehandhabt?

    Gruß

  • jbl srx serie

    • Hörnli
    • 17. Januar 2006 um 23:56

    Moin,

    da hier wiedermal der Eindruck entstehen könnte miese LS ließen sich mit EQ verbessern...

    DAS GEHT NICHT

    wenn der Blechdeckel- HT scheppert, kratzt und die Ohren hart beleidigt ist da mit EQ nichts zu machen, da brauchts einen besseren Ht und bei 15"1" auch ein besseres Konzept. 15"1" geht allenfalls für Partykonserve, gerade akustische Instrumente benötigen "feinere" Werkzeuge.

    Gruß

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