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Beiträge von Hörnli

  • Verstrebungen...wieviele und an welcher Stelle?

    • Hörnli
    • 8. Juni 2005 um 21:49

    Moin,

    stell dir den Druck in der Box vor, dieser versucht das Gehäuse "aufzublasen" bzw. zusammenzuziehen. Je Größer die Fläche einer Wandung, desto nachgiebiger ist diese. Leisten in den Ecken bringen da relativ wenig. Du mußt die Flächen am durchbiegen bzw. schwingen hindern.

    Sascha-B. hat völlig recht, wenn er sagt nicht übertreiben. Bei 18 mm MPX werden freitragende Flächen über ca 40 cm problematisch. Eine Dachlatte hochkant an der Fläche ist leicht und wirkt wunder. Bei quaderförmigen Gehäusen helfen auch Dachlatten quer durch das Boxvolumen.

    Die kannst Du je nach Konstruktion auch nachträglich einbauen. Wenn eine Fläche im Lautsprecherbetrieb schwingt fühlst Du das mit den Fingern. Oder Du schlägst mit der Faust an den Rohbau, hörst Du ein booong schwingt was. Ich denke Du wirst dir vorstellen können wie eine steife feste Fläche klingt, wie ein massiver Holzblock eben. Das wäre das Optimum.....

    Bei Deiner Box sind die 76*64,5 - Flächen kritisch, die bekommst Du mit 47,5 - 2* Holzdicke langen Dachlatten quer durch die Box stabil, so 6 Stück...., dann nochmal 4 davon an die 47,5er Flächen, gerecht verteilen. Dann ist es ok, denke ich....

    Gruß

  • Verstrebungen...wieviele und an welcher Stelle?

    • Hörnli
    • 8. Juni 2005 um 21:49

    Moin,

    stell dir den Druck in der Box vor, dieser versucht das Gehäuse "aufzublasen" bzw. zusammenzuziehen. Je Größer die Fläche einer Wandung, desto nachgiebiger ist diese. Leisten in den Ecken bringen da relativ wenig. Du mußt die Flächen am durchbiegen bzw. schwingen hindern.

    Sascha-B. hat völlig recht, wenn er sagt nicht übertreiben. Bei 18 mm MPX werden freitragende Flächen über ca 40 cm problematisch. Eine Dachlatte hochkant an der Fläche ist leicht und wirkt wunder. Bei quaderförmigen Gehäusen helfen auch Dachlatten quer durch das Boxvolumen.

    Die kannst Du je nach Konstruktion auch nachträglich einbauen. Wenn eine Fläche im Lautsprecherbetrieb schwingt fühlst Du das mit den Fingern. Oder Du schlägst mit der Faust an den Rohbau, hörst Du ein booong schwingt was. Ich denke Du wirst dir vorstellen können wie eine steife feste Fläche klingt, wie ein massiver Holzblock eben. Das wäre das Optimum.....

    Bei Deiner Box sind die 76*64,5 - Flächen kritisch, die bekommst Du mit 47,5 - 2* Holzdicke langen Dachlatten quer durch die Box stabil, so 6 Stück...., dann nochmal 4 davon an die 47,5er Flächen, gerecht verteilen. Dann ist es ok, denke ich....

    Gruß

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 7. Juni 2005 um 22:06

    Moin,

    Der erste Eindruck ist der Raum. Wenn ich einen Kubus schallharter Flächen vor mir habe, ist mir der Abend verdorben. Unbrauchbare Räume behindern mich mehr, als jeder Lautsprecher. Wenn dann noch sündhaft teure Marken stehen, vermute ich arrogante Dummheit. Wenn dann noch 90° Tops in langen schmalen Clubs, oder longthrow in breiten Clubs steht, am besten in Nasenhöhe, komme ich schon mal "von oben" rüber...
    DÄMPFEN!
    In sehr gut gedämpften 250er Clubs mache ich Noiserock mit Gesangsanlage, meine Bands hatten immer genug Leistung auf der Bühne. In schallharten Quadern klingts eben schrill von der Bühne, dann brauche ich fettes Holz, und muß grenzwertige Lautstärken fahren. Blöd wenn dann im einzig wirklich fehlenden Frequenzbereich von 100-500 Hz nichts aus der Anlage kommt.
    DÄMPFEN!
    Zur Akzeptanz von Technik allgemein : Die größte Freude bereiten immer noch Anlagen, die gepflegt und vollständig in gutem Zustand sind. Das freut jeden Tech mehr als die Anwesenheit von Supermarken, die in Clubs dieser Kategorie doch eher der abgerockte Ausschuß der örtlichen Verleihbude sind, oft mit Billigchassis bestückt....

    An der Verkabelung, auch am Pult erkenne ich alles.....

    Natürlich kommen immer wieder Bandtechs, die mit ihrer Studio- oder 0-erfahrung Schwierigkeiten Live haben, und Inkompetenz mit Nörgelei überdecken. Solche hatte ich jedenfalls regelmäßig an meiner Basshorn- PA. Da habe ich genauso regelmäßig höflich gefragt ob ich mal an der Bassdrum drehen darf. "ah, ja, danke"....Schon klar, daß ein fehlender Resonator nicht resoniert....
    DÄMPFEN! Nutze die Chance!
    Dann reichen 12"/1" oder 2*10"/1"Tops. Ohren, Nachbarn, Erfolg....

    Gruß

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 6. Juni 2005 um 19:46

    Moin,

    F2/B1 :D burnin´ down the house....burn m.....f....r burn....

    Ich hole mir das Schmerzensgeld und ruiniere das Cairo....

    Centercluster..., weder die Tops ganz an die Wand, noch in die Mitte. Wegen der Abstrahlbreite kam mein Vorschlag normale 80*40 Tops aufzuhängen, 90° gedreht mit den Hörnern auf der Seite der Raummitte. Mit den 80° wird die erste bis letzte Reihe Publikum erreicht, mit den 40° nicht die Wand... Malt Euch doch mal das Profil des Cairo auf, schmal, hoch. 60° horizontal geht total an die Wand, eindrehen ist nicht, geht dann nicht in die Tiefe.

    Bisher ist nun wirklich nichts dabei mit dem man im Cairo arbeiten kann !

    Gruß

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 6. Juni 2005 um 14:34

    Moin,

    Seven:

    Zitat

    Klar können 15er auch 250 hz wiedergeben, trotzdem können das kleinere Pappen besser. UND 15er die 250 hz wiedergeben müssen, schaffen dann weniger gut die 100 hz und vor allem noch schlechter die 50 hz.

    ...und ein 12" der 120 Hz muß, schafft eben keine 1000 Hz.

    40- 200 = knapp über 2 Oktaven = 15" . 2, zwei !! Oktaven, wo ist das Problem ?
    200- 1600 = 3 Oktaven = 12" oder 2*10"
    1600- 13k = 3 Oktaven = 1"

    Zitat

    Ein richtiges Tiefmittenbrett gepaart mit schönem Bassdruck ist bei dem Budget halt leider nicht drin.


    Wenn mans genau nimmt ist in dem Budget kein Platz für audiophilen Blödsinn. Wenn man blödsinnige Wünsche weglässt klappt das auch mit dem Spaßbereich.

    Nehme ich das Coda System als Beispiel: Der 12" ist bei weitem das schwächste Glied.
    Der Rest rausgeworfenes Geld.
    Dynachord: 2"er klingen eklig, immer! Wenns kein BMS ist.

    Ihr werdet sehen, da hängen am Ende zwei 12"/1" und (leider) zwei schwermembran 18" . Zwei Doppel-15" : nutzen das Amping besser, spielen, dank Membranefläche im Standgas und haben mindestens genausoviel Power bei 40 Hz. Auch mit leichten Pappen, die 250 können.

    Auch wenn das kein Forum für Innenarchitektur ist, ohne Dämpfung des Raumes ist egal was da reingebaut wird. Auch eine gutklingende superlaute PA kanns nur lauter machen und das macht einen Club nicht erfolgreich.

    Gruß

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 6. Juni 2005 um 11:03

    Moin,

    und mir sind keine 2*10 oder 12" Tops bekannt die ab 100 Hz im Vollraum ordentlich Pegel machen, es geht hier um Live bis zur harten Gangart. Seit wann kann ein 15"er, der auch in 15"/1" Kombis läuft keine 250 Hz mehr ? Ich meine ja nicht die 200 Gramm Bleipappen mit Pampe drauf.

    Gruß

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 6. Juni 2005 um 04:48

    Moin Andi,

    mit Idiotensicherheit sagst Du was. Jeder Idiot kennt die Schwächen idiotischer üblicher Anlagen, mit dem üblichen Asthma im Spaßbereich. Die BP- Bässe gehen nicht hoch genug, die Tops klingen, wenn man nicht von vornehinein auf Pegel um 100- 300 Hz verzichtet, gequält. Idiotischerweise kann jeder damit arbeiten. Dann macht die Snare eben "peck" und vom Tom hört man nur den Drumstick, der Bass wummert, die Gitarre beißt nur.
    Das mußte raus :oops:

    Dir ist das schon bekannt.

    Daß Du nach einer Anlage gefragt wurdest, um die Probleme zu lösen ist auch "das Übliche". Und dann wird der Tech gebeten nicht zu laut zu machen, obwohl er schon versucht, auch für den Erfolg der Band, im Rahmen zu bleiben. Auch im Cairo ist es gänzlich unmöglich gehörschonend zu mischen. Mit den Peavys, die ja eigentlich laut genug wären ging kaum der Gesang. Und der Ruf nach leiseren Instrumenten ist zwar berechtigt, aber Wunschdenken.

    Warum sind die Peavys denn ständig kaputt, wenn nicht vom verzweifelten Versuch aller Techs an den Bühnenlärm wenigstens ranzukommen ?

    Raidertauglichkeit: Ich habe über 100 deutsche Clubs bereist und zwei in meiner Nähe betreut. Lustig fand ich immer die Nörgelei an meiner raideruntauglichen Technik. Als ich dann fragte: "wo ward ihr gestern?" wurde immer von tollen Anlagen geschwärmt. Ich kannte so manchen dieser Clubs, bla bla bla.....15/3er mit CS800 verwandelten sich in Nexo PS 15 mit Controller... und so weiter und so fort. Nichts als Geschwätz. Wer in Clubs wie dem Cairo auf raidertauglicher Technik besteht.... Im Cairo stand ein raidertauglicher doppel15" (Limmer) Bass, mit laut klapperndem Wartungsdeckel, 2 Eminence ARLS hätten mich glücklicher gemacht.

    So ein PA- Controller ist ohne die Einstellung eines liveerfahrenen Meßtechnikers nicht besser als eine Behringer Analog mit nichtamtlichem Terz. Im später nochmal erwähnten Kongresshaus habe ich die Nexus Controller eingestellt (6 Delaylines, 15 Lautsprecherpositionen), mein Setup läuft heute noch, nicht etwa das des hochbezahlten Meßtechs der 2 Tage auf den MLSSA Bildschirm starrte.
    auch das mußte raus :oops:

    Darum: dämpfen dämpfen, mir schon klar, daß Du nach einer Anlage gefragt wurdest. Und eben nicht nach einer Lösung. Man geht wie immer davon aus, daß die Anlage akustische Probleme löst.

    Nicht nur in Clubs, selbst in großen Veranstaltungshäusern, wie dem 4. größten Kongresszentrum der Republik. Da werden 100tausende Eus verbraten um in einen Saal mit 2,5 Sekunden Hall Sprachverständlichkeit zu zaubern. Und das Ergebnis ist nicht besser als zwei Doppel12" auf der Bühne. Das war der andere Saal... Schöne Architektur, gute Akustik, aber eben nur von der Bühne ausgehend.

    Du kannst diesen Post gerne Ausdrucken und den Cairoern zeigen. Die 5000 sind locker einzuhalten, für 1000 Eus gibts genügend Mat um das Cairo zu dämpfen, und für 4000 sicher eine geile Anlage vom Audio Zenith oder Sound-Klinik oder...... Ohne Dämpfung gibts garnix.

    Gruß

    PS Wenn am Ende zwei 15" BR- Bässe, 2*10"/1" Tops "von der Stange", geflogen, im stark gedämpften Cairo hängen ist alles gut. Aber nur wenn ich die Trennung auf 250 hochdrehen kann. Mit einer passwortgeschützten 120 Hz Trennung kann ich nicht arbeiten. :wink:

    PPS ich habe in meiner kompletten Kariere nur eine fremde Anlage totgefahren: Fullrangetaugliche 12"...

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 6. Juni 2005 um 00:34

    Moin,

    dann grüße mal die netten Leute dort, war immer ein Vergnügen dort zu arbeiten !
    Daß die Peavys bis gestern gelebt haben mag ich ja kaum glauben :lol:

    Als erstes viel mehr Schalldämpfung, und dann nochmal mehr...Eventuell mit sandfarbenem Mollton die Architektur berücksichtigen. Das ist irre viel Arbeit, nicht billig aber sicher viiieeeel sinnvoller als alles in die Anlage zu stecken.

    Dann das was ich geschrieben habe.

    zwei echte nicht Fullrangetaugliche 12"/1" Tops, geflogen so hoch wies geht. Eventuell gibts da Probleme mit dem Fronttruss, denn die Tops dürfen nicht vor der Bühnenkante hängen, eher etwas in die Bühne hinein. Diese Tops sollen ab 200 Hz 99 dB/1W schaffen. Dann reicht eine LDPA 1000- Seite je Top.

    Alternativ können auch zwei 2*10"/1" Tops mit 97 dB1W mit der dann besseren Endstufennutzung sinnvoll und kräftig genug sein sein. sowas gibts bei Audio Zenith.

    Die Abstrahlung würde ich tatsächlich drehen, 60°hor. 80°ver könnten passen.

    Zudem kann die direkte Ankopplung an die Decke Sinn machen, weniger Auslöschungen und mehr Pegel in den tiefen Mitten. Mit Noppenschaum die überflüssige Abstrahlung an die Decke dämpfen.

    Bässe, hm, eine 2*15" Langhub reicht sicher, quält sich jedoch mit der vorgeschlagenen 250 Hz- Trennung. Da würde ich eher doch zwei 2*15" mit LeichtmembranKurzhubern ala EV 15 B nehmen, vielleicht den 450 Oberton ? Tief bei etwa 45 Hz abstimmen, egal was die Simu sagt. Falls Du nicht selbst bauen willst, frage das Forum oder mich. Auch da reicht ein LDPA 1000.

    Wegen der Weiche brauchts sicher kein Digitaltamtam, Behringer analog tuts. Zur Begrenzung einen billigen DBX Compressor dazu, langsamen Release einstellen ! An der Weiche den Bassweg reichlich laut einstellen, damit man unter 200 Hz am EQ spielen kann und nicht mit dem Bassdrumboost im Kanal den Limiter sinnlos erschreckt.

    Wenn ein Mischer was kann, kommt er damit zurecht, wenn nicht pumpts. Dann muß er lernen in den Kanälen sauber zu arbeiten, ist ja alles nötige da am FOH.

    Viel Raumdämpfung vorrausgesetzt wäre das dann mein "Idealclub"

    Gruß

    PS Mir fehlt zur guten Arbeit regelmäßig die Pegelfestigkeit im Spaßbereich von 100- 300 Hz, darum kann ich "Übliches" nicht empfehlen.

  • 12"/1" Top ab 200 Hz

    • Hörnli
    • 5. Juni 2005 um 23:25

    Moin Wellenfront,

    3 Martins vs. 64er, das Packmaß passt doch? :lol:
    E120, das war das einzige niedrig- Qts Chassis, das ich für den Vorversuch greifbar hatte. Ich hätte auch den TAD 1201 nehmen können, auch der macht keine 200 Hz freiwillig ohne EQ und spielt bestimmt super mit R. :wink:
    Leider 11 kg schwer und damit nicht zu diesem Projekt passend, hast Du ja ohnehin nicht durchgelesen :D oder hat der neben Dir klirrende 64 ARPS das Lesen unmöglich gemacht ? :D
    Das Top wiegt momentan 8,5 kg, spielfertig :wink: 11 kg, nur der 12" :roll:

    Ich werde damit Geld verdienen, während Du ratlos den ARPS im Lager hin und her schiebst :D
    Bau mir einen guten Bass, der die lächerlichen 2,5 Oktaven bis 200 Hz schafft, und stänker nicht rum. Einen Bass, der 20 Oktaven unter 80 Hz spielt, und mit Klirrpappen an die Tops gefillert wird, braucht kein Mensch.... :wink:
    Mach´ doch mal was gescheites, statt im Fernsehton von RTL2 urpsbare Frequenzen zu suchen :idea:

    Gruß

  • ....

    • Hörnli
    • 5. Juni 2005 um 23:25

    ....

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 5. Juni 2005 um 21:00

    Moin,

    eine Ergänzung zu Tops an die Decke noch: Eventuell die Abstrahlung um 90° drehen, meint, 40°-60° horizontal, 90° vertikal, oder so ähnlich. Hörner auf der Seite der Raummitte, nicht an der Wand. Noppenschaum an die Decke gegen die überschüssige Abstrahlung nach oben.

    Gruß

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 5. Juni 2005 um 20:00

    Moin,

    Kairo ?? Cairo ??? ==>> PN

    Gruß

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 5. Juni 2005 um 19:42

    Moin,

    schön, daß an der Raumakustik schon gearbeitet wurde, Die Decke ist auch wichtig (Schlagzeug), mehr ist immer besser. Der Raum ist relativ hoch, also Tops an die Decke, eventuell die frühe Reflexion an Decke und Wand mit Noppenschaum wegnehmen. Der Raum unter der Bühne ist ein auch guter Ort für Bassabsorber.

    Allgemein werden Lautsprecher als schwächstes Glied in der Kette beschrieben. Es ist jedoch der real existierende Raum mit der real existierenden Band auf der Bühne.

    Die von mir vorgeschlagene hohe 250 Hz Trennung bringt in der Praxis die Vorteile:
    weniger Bühnenrückkopplung durch kugelstrahlende Tops.
    besserer Grundton in die Tiefe des Raumes
    weniger Mißklang durch überlastete Mitteltöner.
    Keine tief trennbaren und (bis auf einen) grottig klingenden 2"er Höhen nötig.

    Gruß

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 5. Juni 2005 um 18:54

    Moin,

    @JamSound : alles Spielzeug, selbst das (2.) "große" JBL MPro 4. Da sind Pseudofullranges mit lächerlichen 260 Watt geamped, das rockt nicht, das kotzt....Wenn schon müssen da 500 Watt dran um den lächerlichen Wirkungsgrad zu überwinden.

    Gruß

  • Welche LEICHTE Endstufe?

    • Hörnli
    • 5. Juni 2005 um 18:35

    Moin,

    Manuela: >>Desweiteren ist Murks kein chinesisches Alleinerbe ! Kann ich mit ausgebrannten Endstufen europäischer Herkunft belegen.<< :!:8)

    Gruß

  • Festinstallation, 250 Personen, 5000 Euro

    • Hörnli
    • 5. Juni 2005 um 18:15

    Moin Andi,

    Ich halte mich erstmal mit Produktempfehlungen zurück, andere Dinge scheinen mir wichtiger.

    Wichtiger als die Wahl der Endstufen ist mir die Frage des Staubes, der in Clubs massiv die Endstufen verstopft. Die Investition in eine Kiste mit Filterlüfter oder die gezielte Luftführung durch ein auf die Ansaugseite der AMPkiste getackertes Dunstabzugshaubenvließ, bei abgedichtetem Endstufeneinbau....

    Die Bedienung, bzw. Bertreuung der Anlage durch verantwortungsbewusstes Fachperonal spart viel Geld....

    Als Club- Profi wünsche ich mir oft akustische Maßnahmen im Bühnenbereich, statt einer Monster-PA. Glasfaserplatten 50mm mit schwarzem auflaminiertem Vließ sind billig und reduzieren die erforderliche, sowieso verbotene Mehrleistung der PA.

    Vielleicht kannst Du Dir extra Geld verdienen, indem Du an den Platz unter der Bühne angepasste Subs baust ??

    Mein liebstes Konzept in solchen Clubs sind bei 250 Hz getrennte Doppel 15"er 2 Stück unter der Bühne mit 2*700 Watt geamped, dazu zwei Tops mit 1*12"/1" oder 2*10"1". >>>wichtig: das müssen<<< echte Mitten 12" oder 10" sein ala E120, Beyma122 ND, 102ND, also kurzhubige, antriebsstarke, Leichtmembranteile. Pseudofullranges bringen zu wenig ! Amping 2* 400 Watt. Dazu eine Analogweiche >>und<< einen Analogkompressor, der selbstverständlich mit langem Release betrieben wird. (Oder garnicht, wenn ich damit arbeite)

    Ich komme mit diesen Leistungen zurecht (ja, auch bei Noiserock!), habe jedoch gerne die Clip LEDs im Blick, also die Amps an den FOH ? Kupfer ist billig ! Wenn ich keine blödsinnige Bühnenakustik zu überwinden habe macht das sogar Spaß.

    Mit diesem Konzept sollte locker Geld für eine vollständige Schalldämpfung der Bühne übrigbleiben. Mit Behringer, LDPA 1000, DBX- Billigkompressor, selbstgetackerten SpanplattenBässen, Eminence habe ich keinerlei Problem.

    Fullrangetops mit tiefgetrennten Bässen machen jedoch niemals Rock, schon garnicht in diesem Budget. Bei diesen räumlichen Bedingungen ist für 2*2 PseudoFullrangeDoppelzwölfer ohnehin keine Möglichkeit...

    Gruß

    @ Manuela: Du warst schneller. Die A Kurve lässt zumindest fürs Publikum 2*18" oder 4*15" zu.... Delay ist eine gute Idee, ich denke jedoch, daß sich mit einer vollständigen Dämpfung des Bühnenraumes in der Praxis mehr zum Schutz der Zuschauerohren machen lässt. Der Lärm kommt bei 250 Leuten NoisePunkRock immer von der Bühne :wink:

  • Welche LEICHTE Endstufe?

    • Hörnli
    • 5. Juni 2005 um 16:56

    Moin Thorsten,

    Du bist sicher schon selbst drauf gekommen: Bau die Endstufe in ein extra Case, nur so groß wie die Endstufe selbst.

    Aktiv 2- Wege Ampracks sind bei mir getrennt, Weiche und MH Amp in eines, Bass Amp ins andere. Je 2 Speakon und Signalbrücken müssen verbunden werden, alle weiteren Anschlüsse finden sich am Anschlußfeld des MH Amps. Überhaupt erleichtern Anschlußfelder mit logischem Aufbau und kurze Patchkabel die Arbeit und schützen vor fatalen Fehlern. Ich kaufe weder weitere leichte Endstufen noch baue ich mehr als eine schwere in eine Kiste......
    Leichte Endstufen kosten leider, ich habe QSC PLX 1602, kann diese jedoch absolut nicht empfehlen. Die Verarbeitungsqualität ist lieblos, die Pegelpotis von lächerlicher Qualität, die Flachbandkabel unzuverlässig, die Kühlluftführung sehr schnell blockiert und schlecht zu reinigen. Amerikanski Qualitatski.....
    Die Camco Tecton 28.2 läuft bisher, mal sehen wie lang.....

    Gruß

  • 12"/1" Top ab 200 Hz

    • Hörnli
    • 4. Juni 2005 um 17:03

    Moin,

    @ ERICH: :oops: Mein Hirn......
    Offenbar vertragen Chassis mit starkem Antrieb das Tuning über kleine Gehäuse nicht. Was das kleine Gehäuse an Gewinn bringt macht die Antriebsbremse zunichte. Dieses rumgezerre an der Membrane klingt nicht toll ? Was meinst Du ?

    Gruß

  • ....

    • Hörnli
    • 4. Juni 2005 um 17:03

    ....

  • Aufbau Dynacord F 17 PHW ???

    • Hörnli
    • 4. Juni 2005 um 05:40

    Moin,

    ein ordentlich designter Hybrid, wie zum Beispiel der von Sound-Klinik, liefert gute Ergebnisse. Einer ist gutklingend und lauter als BR. Vier derselben klingen, ganz im Gegensatz zur nicht auf Stacking optimierten BR immer noch sehr gut. Das sind Größenordnungen wo Hörner eher unterlegen sind. Darüber sind echte Hörner interessanter, aber wer hat schon Veranstaltungen die Hornstacks erfordern und bezahlen.

    Gruß

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