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Beiträge von wora

  • Drum-Mikro Vergleichstest

    • wora
    • 2. Juli 2007 um 00:41

    also ich behaupte jetzt mal frech, das es "den goldenen winkel" für die snareabnahme nicht gibt.

    es kommt auf die snare und die spielweise an, wie man am geschicktesten mikrofoniert.

    es gibt snares, da kann man mit nur eimem mikro ein fantastisches ergebnis erzielen, bei anderen snares benötigt man unbedingt ein bottom-mikro für den geilen sound...

  • Shure KSM9: Erfahrungen?

    • wora
    • 2. Juli 2007 um 00:32

    guma:
    eine falsche einstellung der D12, verbunden mit falschem curving der Q kann ich eigentlich ausschliessen.
    denn die 935er kapsel und die SM58 taten völlig klaglos ihren dienst, ohne zischeln oder sonstige übertriebene höhenwiedergabe.
    ich bin mir auch nicht sicher, ob du diesen "komplettanbieter" kennst...

    btw: ich denke ich weiss, welche sängerin du meinst.
    aber bei ihr ist vor allem in 1-4 kHz bereich viel alarm, darüber kenne ich schlimmere kandidaten ;)


    oton:
    es ist natürlich eine frage der mischgewohnheit.
    ich benutze z.b. beim SM58 in der regel keine höhenanhebung, das mikro hat ja schon ne präsenzanhebung.
    wenn ich deine antwort richtig deute, hast du da beim KSM9 entgegen deiner mischgewohnheit kein "top end" zugefügt, was dann ja möglicherweise einer reduktion dieses bereiches meinerseits nahe kommt.

    deine aussage bezügl. der aufnahmefähigkeiten der kompletten bühne durch das KMS105 kann ich aber definitiv nachvollziehen.
    sobald die bühne richtig laut wird, hört man das auch...
    dies schien mir beim KSM deutlich besser zu sein.

  • QSA Digitalendstufe bei ebay

    • wora
    • 1. Juli 2007 um 02:33

    also ich meine, das man in discos verbaute komponenten nicht mit livetauglicher technik vergleichen darf.
    ich habe vor etwa einem viertel jahrundert mit discos angefangen, ich denke ich darf mitreden.

    erstens wurde in der überwiegenden mehrzahl der discos schon immer nur das billigste verbaut, was es gerade gab.
    der einfache grund: gewinnmaximierung.

    und in zeiten von "ich kann heut frei saufen für 10 euro" ist das mit sicherheit nicht besser geworden. woher soll denn die kohle für gutes equipment noch kommen, wenn die jugend alles in klamotten und handygebühren investiert?
    mit ein grund, warum ich heut nicht mehr in discos gehe, sind diese quääk-speaker, die da überall rumhängen. meistens wahre klirr-generatoren!
    igitt....
    der andere grund: ich bin zu alt für diesen käse ;)

    wenn in einer disse mal nen amp ausfällt, interessiert das meistens niemand. denn irgendwann sind eh alle besoffen, einschliesslich der dee jotts...
    jaja, ich weiss, ausnahmen gibts immer!
    aber wie oft hab ich schon festgestellt, das abgeschossene speaker oder defekte amps erst am nächsten tag beim einschalten der anlage bemerkt wurden... wenn überhaupt!

    qualität zählt also in discos meistens nicht.
    so ist das eben - im leben.

    im musikbereich sieht das aber anders aus.
    da stehen normalerweise leute AUF der bühne, die extra dafür angereist sind, um den leuten VOR der bühne ein gutes feeling und einen schönen abend zu ermöglichen.
    hier gehts meist nicht um "wettsaufen", sondern um "erleben".
    ausnahmen bestätigen natürlich die regel...

    und hier die selben masstäbe wie für discos anzusetzten, das kann nicht wirklich gutgehen.

  • Windlasten / Donauinselfestival

    • wora
    • 1. Juli 2007 um 01:22

    also die bühnen, die ich kenne, haben in der regel eine seitenverkleidung aus agroflor (was mir aus akustischer sicht am liebsten ist) - oder sogar richtige planen.
    und meistens wird das alles mit gummispannern oder sogar kabelbindern befestigt.
    das bedeutet, im falle eines aufkommenden gewitters müsste man ein paar leute in die planen schicken, die diese ganzen befestigungen lösen, denn von alleine tun sie es ja nicht.

    aber wer schickt schon seine leute bei aufkommenden winden in eine plane, die sich ja dann bei zunehmendem wind auch lossreissen will. das ist ja fast so ne art himmelfahrtskommando!
    also lässt man das normalerweise sein.

    ich habe erst ein einziges mal erlebt, das ein bühnendach auch während der VA nur auf halbe höhe gefahren wurde, weil böen angekündigt waren (die dann allerdings ausblieben). das war in Kiel.
    ansonsten gilt doch eher das motto:
    wird schon halten...

    was ich nicht ganz verstehe: wieso müsste ein bühnendach für höhere windgeschwindigeiten aus stahl sein?
    könnte man nicht auch einfach die restliche konstruktion stabiler auslegen?

  • Shure KSM9: Erfahrungen?

    • wora
    • 1. Juli 2007 um 01:02

    na ja, es geht mir nicht unbedingt darum, wieviel dämpfung ich nun genau bei dieser frequenz habe.
    es geht mir darum, das ich bei einem gesangsmikrofon noch nie derart viele höhen herausdrehen musste.
    und der deesser arbeitete quasi ständig.

    das macht micht halt stutzig, weil ich das von keinem anderen Shure mike so kenne.

  • Treshold bei der Kick-drum

    • wora
    • 30. Juni 2007 um 13:40

    der erste kick fehlt?

    nicht alle drummer können doppelschläge gleich stark spielen. vielleicht geht das im soundcheck noch, wenn man sich darauf konzentriert. aber während des konzertes ist die sachlage eine andere.

    schalte das gate mal auf bypass und schaue, ob es dann besser wird.
    wenn ja, gate weglassen. wenn es dennoch aus irgendwelchen gründen unbedingt gebraucht wird, den threshold noch ein gutes stück runterziehen und vor allem die attack-zeit so kurz wie möglich einstellen.

  • Shure KSM9: Erfahrungen?

    • wora
    • 30. Juni 2007 um 13:10

    im bereich der gesangsmikrofone bin ich ja immer noch ein großer freund von Shure, das mal gleich vorweg.

    das KSM9 mikro soll meiner einschätzung nach die antwort von Shure auf das Neumann KMS105 sein.

    nun, gestern hatte ich damit zum ersten mal zu tun (3 stück auf UHF-R).
    PA war d&b Q-serie, pult war ein M7CL.
    also nix aussergewöhnliches.
    im direkten vergleich hatte ich auf der bühne 2x SM58 und ein Sennheiser UHF mit 935 kopf.

    was mir und auch dem monitormann sofort aufgefallen ist:
    wir mussten bei den KSM die höhen heftigst zurücknehmen.
    im M7 hab ich einen hishelf von -6dB ab 9kHz eingestellt und zusätzlich noch nen deesser ab 4kHz drübergeschoben. dann ging es einigermaßen...

    hat jemand schon erfahrungen mit diesem mikrofon gesammelt?
    würde mich interessieren, denn der effekt war bei allen 3 mikros der gleiche, was einen defekt einer kapsel ja fast ausschliesst.

  • Windlasten / Donauinselfestival

    • wora
    • 30. Juni 2007 um 02:52

    hallo Bernie,

    zunächst mal finde ich es wirklich klasse, wenn sich hier kompetente menschen zu wort melden.

    wenn ich dich richtig verstanden habe, können auch professionelle bühnen, die ja in der regel eine seitenverkleidung benötigen, theoretisch keiner W10 standhalten.
    bitte berichtige mich, falls ich das missverstanden haben sollte.

    nun meine frage:
    so wie es ausschaut, nehmen die extremen wetterverhältnisse in zukunft sicher zu. auch auf der donauinsel hatte man allem vernehmen nach tatsächlich bis zu W12.
    wie müsste man denn für die zukunft vorgehen, um hier eine maximal mögliche sicherheit, bei vertretbaren kosten, zu erreichen?

  • Hallgerät für Klassik

    • wora
    • 29. Juni 2007 um 15:28
    Zitat von "guma"

    ...denn Open Air Bühnen haben sehr wohl einen Eigenklang durch Reflektionen zwischen Boden und Dach, die ausgesprochen scheußlich sein können...


    dem kann ich aus erfahrung zustimmen.
    vor allem die aus optischen gründen leider sehr beliebten rundbogenbühnen haben da manchmal einen sehr unangenehmen eingensound!

  • FOH- bzw. Stage-Bilder

    • wora
    • 29. Juni 2007 um 14:48

    aber ein 19" rack hängt man sich und anderen leuten doch wohl eher selten über den kopf?

  • Aufstellung 18er Bässe

    • wora
    • 29. Juni 2007 um 14:04

    deine 12"er werden schon bei 160Hz getrennt?
    das ist IMHO aber ungewöhnlich hoch.
    anyway.

    wenn dein system also bei 160Hz trennt, solltest du die bässe in der nähe der tops lassen. das klingt einfach besser.
    die interferenzen muss man dann halt in kauf nehmen, die sind sicher das kleinere übel.
    wie gesagt, lautsprecherbau besteht immer aus kompromissen.

  • Digidesign D-Show

    • wora
    • 29. Juni 2007 um 13:57

    na ja, gerade die alten jungs sind oft sehr schelmisch unterwegs :D

  • Rider-Auslegungsfragen

    • wora
    • 29. Juni 2007 um 13:50

    ja, sowas ist mir auch schon passiert.
    als ich im telefonat bessere overheads als C1000 forderte, fragte mich der techniker vorwurfsvoll: "sag mal, seid ihr die rolling stones?" :evil:

    vor allem bei der mikrofonierung ist es mir früher öfter passiert, das die verleiher in keinster weise auf meine wünsche eingegangen sind. obwohl ich versucht habe, mich an standards zu halten, kam ich öfter auf gigs die mit völlig anderen mikros bestückt waren.
    die für mich leider unbefriedigende standardantwort: "damit arbeiten wir ja auch".
    klar hab ich damit auch irgendwie ein ergebniss erzielt, aber manchmal war das mikrofonangebot einfach nur mies.

    seither bring ich meine mikrofone selber mit, da kann ich dann auch ein paar nette exoten benutzen und mich so schon mal vom einheitssound abheben...

  • Aufstellung 18er Bässe

    • wora
    • 29. Juni 2007 um 13:38
    Zitat von "blade11"

    sorry wenn ich jetzt noch mal so blöd frage...aber

    a) warum habt ihr alle so niedrige trennfrequenzen?
    ich kenne das so, dass 160Hz standart ist für die trennung bass-top?

    ...

    es gibt keinen allgemeingültigen standard für eine trennfrequenz.
    sonst könnte man ja alle lautsprechersysteme mit einem einzigen controller betreiben.
    nein, die wahl der trennfrequenz hängt von mehreren faktoren ab, die vor allem akustische gründe haben.

    eine trennung von 160Hz sagt mir, das eure topteile kleine pappen haben müssen, die den frequenzbereich unter 160 Hz nicht mehr adäquat wiedergeben können. dann muss man den bass natürlich so auslegen, das er bis zu dieser frequenz hochlaufen kann, ohne rumzudröhnen.
    im idealfall können die tops auch bass, das klingt immer besser.
    aber lautsprecherbau ist immer ein kompromiss, das wissen wir ja alle...

  • Digidesign D-Show

    • wora
    • 29. Juni 2007 um 02:25
    Zitat von "oTon"

    ... "Wie, von Yamaha? ich dachte die bauen Aussenbordmotoren & Motorräder ..."...

    hähä, ich könnte mir auch vorstellen, das dies durchaus ironisch gemeint war. schliesslich verwendet man auch beim rundfunk durchaus schon seit jahren pulte dieses herstellers.

  • Aufstellung 18er Bässe

    • wora
    • 28. Juni 2007 um 15:35

    die antwort hast du ja selber gegeben:

    Zitat von "Dirk Meier"

    ...
    Hast ja irgendwie recht. Aber ich bin einer von denen, die immer versuchen das Ideale Ergebnis abzuliefern. Denn dazu bezahlen mich meine Kunden ja.


    :D

    ansonsten bleibt wohl doch nur:

    Zitat von "wora"


    es gibt doch auch den schönen begriff:
    "kompromiss" 8)

  • Aufstellung 18er Bässe

    • wora
    • 28. Juni 2007 um 14:53

    alea eacta est... oder so.

    dann also 14 bässe, dem sound kanns ja nicht schaden:
    hubraum ist durch nichts zu ersetzen! :wink:

  • rolling stones - frankfurt

    • wora
    • 28. Juni 2007 um 14:50

    also ich denke schon, das ich fähig bin das eine vom anderen zu unterscheiden. auch ich hab schon schlechte bands gemischt, aber den sound hab ich trotzdem noch besser hinbekommen als das, was ich bei diesem großkonzert angeboten bekam ;)
    ich bleibe jedenfalls dabei: diese band bekommt von mir keinen cent mehr...

  • Windlasten / Donauinselfestival

    • wora
    • 28. Juni 2007 um 14:41

    nochmal kurz zum Donauinselfest.

    laut meteorologischem institut wurde in der messtation WIEN/UNTERLAA am 21.06.07 eine wind-spitzengeschwindigeit von 122km/h gemessen.

  • Gain-Poti BSS Omnidrive

    • wora
    • 28. Juni 2007 um 02:15

    nein, die potis sind sicherlich nur drehgeber für parameterwerte, da läuft mit sicherheit kein audio drüber.
    das wär ja wirklich ein bisschen doof und würde die latenz und die herstellungskosten nur unnötig in die höhe treiben.

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