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Beiträge von billbo

  • Vermietung über längere Zeit !!

    • billbo
    • 28. November 2009 um 12:56
    Zitat

    Ganz einfach, behalte das Zeug und vermiete es noch 2 mal in der Weihnachtsfeierzeit und einmal zu Silvester und Du hast mehr davon...

    Dazu gibt es ganz sicher genau so viele verschiedene Betrachtungs – und Herangehensweisen wie Marktakteure.
    Ich bin froh über jede Kiste, die – egal zu welcher Jahreszeit – in Form irgendeiner Dauervermietung oder Festinstallation aushäusig lagert und sich dort gemütlich refinanziert (bzw. noch besser: längst refinanziert hat und seither regelmäßig Bonuserträge einspielt) anstatt sie tagtäglich vor Augen (im Lager, in der Werkstatt, auf der Ladefläche, beim Gewichtheben, ...) haben und mich mit ihr rumärgern zu müssen. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich eine ehrliche und konsequente Unterscheidung zwischen ‚Gerätemiete‘ und ‚Personaldienstleistung‘; und zwar sowohl dem Kunden gegenüber (bei der Rechnungsstellung) als auch für sich selbst bei der internen Kalkulation.
    Bzgl. der Wichtigkeit von sich (egal aus welcher Arbeitsweise) u.U. ergebenden Synergieeffekten sind wir uns allerdings einig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • LS 9 Faderproblem

    • billbo
    • 28. November 2009 um 02:35

    Pertinax? Bist Du sicher?
    01V hatte ich noch nicht offen. LS9, M7, PM5 schon. Da grünte Epoxy, kein Pertinax.

    Kenne ich aber aus sonstigen älteren Yamaha - Geräten (Endstufen wie PC2002, EQs wie Q2031, alte SPXe).

    Davon ab: was ist eigentlich der Nachteil von Phenolharz (wenns nicht gerade brennt, aber dann habe/ hatte ich sicher vorher irgendwo schon ein anderes kleines Primärproblemchen :D )? Alterung? Ermüdung? Mechanische Belastbarkeit? Weiß ich tatsächlich nicht.

    Zusätzlich zu der von Klauston erwähnten generellen Verschmutzungsproblematik bei den einfachen (N-Serie) Alps - Motorfadern gab's zeitweise wohl aber auch mal komplette Chargen, die sich - aus welchen Gründen auch immer - einfach nicht vernünftig kalibrieren ließen. Einige LS9 sind bekanntermaßen damit gesegnet; dort fällt es sehr schnell durch die 31Bd - EQ - Funktion auf. Wurden/ werden von Yamaha aber auf Kulanz anstandslos ausgetauscht.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Vermietung über längere Zeit !!

    • billbo
    • 28. November 2009 um 01:27

    Dein Kunde ist offensichtlich Realist. Viel mehr an Miete wird er in diesem Zeitraum für seinen gesamten Laden nicht zahlen müssen. Und der war bei der Anschaffung sicherlich teurer als EUR 1500,-.

    Zitat

    So nach dem Motto, wenn Du zu teuer bist, dann nehm ich halt den nächsten
    Billigverleiher mit Chinazeugs.

    Und er hat das Prinzip ‚Marktwirtschaft‘ verstanden.
    (Oder er liest hier mit :lol:)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • LS 9 Faderproblem

    • billbo
    • 27. November 2009 um 11:02
    Zitat

    Ich habs geahnt...

    Entschuldigung, darf ich mal übersetzen? :roll:

    Zitat

    meine Beobachtung das rundherum das große "LS-9-Sterben" anfängt täuscht mich scheinbar nicht...

    Meine Hoffnung dass rundherum das große "LS-9-Sterben" anfangen möge gebe ich so schnell nicht auf...

    Zitat

    Mein persönliches LS-9-Fazit: Bin froh keins gekauft zu haben.

    ... weil ich mich bis heute ärgere, nicht dabei zu sein.

    Zitat

    und die Potis an den Stereo-Inputs sind ja zum Glück ab Werk "defekt".

    Die „Potis“ an den Stereo – Inputs sind standard – Encoder, deren sofwareseitige Einbindung tatsächlich kein Yamaha – Ruhmesblatt darstellt.

    Zitat

    Wenn du noch Garantie hast -> ab in den Service.
    Wenn du keine Garantie aber Erfahrung hast -> wird machbar sein.
    Wenn du keine Garantie und keine Erfahrung hast -> ab in den Service.

    Richtig.

    Zitat

    Die Software ist für Live-Anwendungen echt toll - die Hardware ist für die Tonne und das schlechteste was Yamaha je geliefert hat.

    Die Software ist okay und ziemlich bugfrei (da einfach dem M7 - Baukasten entnommen), aber verbesserungswürdig – deshalb wird sie auch ständig verbessert. Die Yamaha – Hardware (Encoder/ Taster/ Steckverbinder) ist von 01V bis PM1 die gleiche; lediglich die Fader sind bei den ‚Großen‘ eine Nummer hochwertiger.

    Zitat

    Grundsätzlich aber trotzdem: Lieber LS-9 als vergammelte Analogreste

    Das ist wohl wahr.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo
    (der LS9 nicht liebt, die Dinger als Cashcow und simple Allround - Arbeitspferde aber zu schätzen weiß)

  • Procon an PRG verkauft!

    • billbo
    • 26. November 2009 um 17:27

    Sie haben das Übernahmeangebot angenommen. Also VERkauft.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Vermietung über längere Zeit !!

    • billbo
    • 26. November 2009 um 17:20
    Zitat

    Also mach doch z.B. eine Gesamtmiete von 1.200,- EUR - also für Dich bis auf 300,- EUR der EK.


    1200 Euro? Wow, Deine Kunden möcht‘ ich haben. Mailst Du mir mal Deine Rechnungsadressenkartei? Ich versprech‘ Dir auch ganz bestimmt nicht zu baggern :roll:.

    Meine Kunden würden leider wissen: 1500 Euro Gesamtwert? Aha, also Kleinkram/ Billiggeraffel; deshalb max. 2% Tagessatz (statt 1 oder 1,5% für Profizeugs).
    Meine Kunden kennen die gängige Regel ‚Woche = 3 Tage, Monat = 3 Wochen‘.
    Meine Kunden würden bei ‚noch länger‘ noch mal anfangen zu feilschen.

    Also würden EUR 300,-, max. 350,- raus kommen; Verbrauchsmittel zu Lasten des Mieters.

    Felix Bavaria! :D

    Mit neidischem Gruß
    BillBo

  • Analog Setup auf Digital ohne Qualitätseinbusen umstellen

    • billbo
    • 25. November 2009 um 13:33

    Auch wenn (zumindest in diesem Board :roll:) gerade ein anderes Konzept schwer in Mode ist: das ist geradezu der typische Ideal - Anwendungsfall für ein LS9/16 + 8er ADDA – Karte. Damit hast Du 16x Mic. - Kanäle, 8x Line – Kanäle, 16x Ausspielwege. Sämtliche Dynamics, 4 Effekte, alle nötigen Eqs und Lowcuts. Das Ganze erprobt narren – und betriebssicher, in weiten Grenzen individuell konfigurierbar, und mit Leichtigkeit mit einer Hand im Köfferchen zu transportieren. Ohne abgesetzte Stagebox, und garantiert frei von jeglichen IP – Adressen - /Accesspoint -/ LAN – oder W – LAN – Verbindungsproblemchen. All das ist imho noch zu unausgereift und macht erst bei 150m 64 – Kanal – Multicoreanlagen und versierter Technikcrew wirklich Sinn.

    Ich gehe davon aus, dass ein professionell genutzter Venice auch so langsam in die Jahre kommt, sich früher oder später zwangsläufig die ersten Macken einstellen, und sich auch von daher die Frage nach einer Umstellung irgendwann aufdrängt. (Wer neben dem Mischen auch noch spielt kann auf Insertaussetzer, Schalterproblemchen und alternde Centerfreqeunz – Potis bei diesem Pulttyp sicher ganz gut verzichten).
    Klangliche oder qualitative Abstriche – keine. Ein ganzes Ende günstiger als das jetzige Setup bei der Neuanschaffung ist es auch.

    Viel Bands sind inzwischen mit so was unterwegs (für FOH, für In Ear Monitor, für beides...); durchaus auch solche aus nicht „nur“dem Party -/ Coverbandbereich.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Shure SLX Kopf - Störungen

    • billbo
    • 24. November 2009 um 19:59

    Wenn wirklich das Signal aussetzt (und nicht etwa der Träger) tippe ich auf die Kapsel selbst. Shure Beta sind – ganz im Gegensatz zu den rustikaleren SM - für gelegentliche Kabelbrüche in der Schwingspule bzw. deren Zuführung durchaus bekannt; die Drähtchen sind dort arg dünn geraten. Erst Aussetzer, später endgültiges Schweigen.
    Der Preis für die dank geringerer bewegter Masse ‚bessere‘ Auflösung im Hochtonbereich.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • End Fire Array

    • billbo
    • 24. November 2009 um 15:10

    ‚Mono unter der Bühne‘ funktioniert in der Praxis hervorragend – aber der Sänger muss das schon mögen... :lol:

    2 Boxen nebeneinander (1m Abstand) unter die Bassdrum = Nulllinie,
    2 Boxen nebeneinander 1m davor (ich gehe mal von Gehäusetiefe ca. 80cm aus) – um 1,8m verzögert,
    2 Boxen nebeneinander wieder 1m davor,
    wenn‘s passt davor noch mal 2,
    und nicht vergessen, die Bananen ebenfalls passend 'auf Nulllinie' zu verzögern.

    Der Effekt ist spektakulär: nach vorne enorm gleichmäßiger Druck, kaum Auslöschungen. Seitlich neben und seitlich auf der Bühne kaum was; dahinter gar nichts. Und den Helfern drückt man einen Zollstock in die Hand und sagt „stellt einfach alle Kisten mit 1m Abstand zueinander auf“ – das kapiert jeder.
    Ich mache so was gelegentlich mit 6 oder 8 MTL4. Das reicht locker für 5-stellige Zuschauerzahlen und sorgt für ungläubiges Staunen, weil man nur 2 davon sieht.

    Nachteil: falls der Sänger seinen Schellenkranz an geeigneter Stelle auf dem (Holz-) Bühnenboden liegen lässt kann der Drummer den mit der Bassdrum ebenfalls spielen :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • zwei FOH Pulte

    • billbo
    • 16. November 2009 um 12:22

    3. Mischpult.

  • Diskussion um Mischpultreinigung

    • billbo
    • 11. November 2009 um 16:51

    Für gelegentliches oder arbeitstägliches Abstauben: Quast. Viel effektiver als irgendwelche Pinselchen.
    Wenn der 'Staub' schon eine eher zusammenhängende Konsistenz angenommen hat und es schnell gehen muß: (neuer!) Straßenbesenkopf. Erfordert gewisses Vertrauen in seine motorischen Fähigkeiten und sicheres Einschätzungsvermögen mechanischer Belastungsgrenzen von Potiachsen!
    Wenn wirklich alle Knöpfe runter müssen: in warmer Spüllauge einweichen, mit Handmixer + Schneebesen ordentlich durchquirlen und mehrmals nachspülen.

    Zum Glück alles Probleme der Vergangenheit. Wer das ein paar mal an einem XL3 erster Baureihe (da muss jeder Knopf noch mit Spezialwerkzeug gelöst werden) + Extender gemacht hat weiß die wahren Vorteile digitaler Bedienoberflächen erst wirklich zu schätzen: hin und wieder mit ein wenig Fensterreiniger einsprühen, mit sauberem Lappen vorsichtig etwas rumfeudeln – fertig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • kennt jemand diesen ringradiator?

    • billbo
    • 24. Oktober 2009 um 10:47

    Die genaue Bezeichnung des Teils ist "Cone H-20".
    Hersteller gibt es nicht mehr, kam - glaube ich - aus England.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Der Nachwuchs schläft nicht...zieht euch warm an

    • billbo
    • 20. Oktober 2009 um 12:57
    Zitat

    Und trotzdem hat keiner so getan, als ob das Material State-Of-The-Art war.

    Ja - wie jetzt? Aber selbstverständlich haben wir das :!:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Der Nachwuchs schläft nicht...zieht euch warm an

    • billbo
    • 19. Oktober 2009 um 23:33
    Zitat

    500W R7S-Baufluter wurde zu der Zeit nicht für 10,-€ im Baumarkt verkauft (wenn es sie überhaupt schon gab...),

    ... aber das Leuchtmittel gab es einzeln für DM 38,- beim örtlichen Elektrofachhandel; und man konnte es mit etwas Geschick in eine Kastenkuchenform einbauen. Leider sprengte es beim ersten Versuch die Grenzen des „1000W max" – Moduls der besagten Dreikanallichtorgel bei Weitem – schade, aber immerhin erahnte man daraufhin die Bedeutung des Wortes ‚Einschaltstrom‘ in dessen fataler Verbindung mit ‚Triac‘.

    Ton schien da fürs Erste bedeutend ungefährlicher, vor Allem für den Geldbeutel. Welch ein Trugschluss!

    Zitat

    Ich hätte mit 15 so einen Auftritt nicht zustande gebracht,

    dito. Schlimmer noch: so was in der Art kriege ich bis heute nicht hin.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Der Nachwuchs schläft nicht...zieht euch warm an

    • billbo
    • 19. Oktober 2009 um 20:21

    Sehr aufschlußreicher Thread. Ich fasse meine Eindrücke mal zusammen:

    - Der junge Kollege zeigt Phantasie und Eigeninitiative. Zumindest mehr als ich in seinem Alter.
    - Er beweist technischen Einfallsreichtum und Sinn für wirtschaftliche Zusammenhänge.
    - Er versteht es, sich unter Ausnutzung der Medien ‚seiner Generation‘ zu präsentieren.
    - Er verfügt über Sprachwitz und weiß sich auszudrücken; ist auf bestem Wege zu eigenem Stil.
    - Er besitzt ein gutes Gefühl für Rhythmus und Takt. Ziemlich perfekte ‚Blinder – Cues‘ per Netzkippschalter – bitte nachmachen!

    Er wird sich auch in Jahrzehnten ganz sicher nicht dessen schämen müssen, was er da mit Elan und jugendlicher Begeisterung auf die Beine gestellt hat. Statt dessen gewinnt ein Begriff für mich angesichts einiger Beiträge in diesem Thread eine überaus konkrete Bedeutung: Fremdschämen. Und das nicht zu knapp.
    Ich kann mich nicht erinnern es im Alter von 15 mit Lehrern oder Ausbildern zu tun gehabt zu haben, die meinten, meine eifrigen, unfertigen und laienhaften Einsteigerversuche ausschließlich mit unverhohlener Häme kommentieren zu müssen. Da hatte ich wohl viel Glück; offensichtlich ist solches zumindest heute längst keine Selbstverständlichkeit.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 17. Oktober 2009 um 11:03
    Zitat

    Der Draht im Glühbirnchen oder in der Sicherung hat immer den gleichen Widerstand, woher soll der bitte variieren?

    Tja, woher?
    Zum Glück sind sie ja bald endgültig verboten. Mit solcherlei technischen Rafinessen mögen sich bis dahin doch bitteschön die Lampis rumärgern. Und im Übrigen passen Kaltleiter ohnehin nur schlecht zu einer derart hitzigen Diskussion.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 17. Oktober 2009 um 00:01

    Volt, Watt, Ampere und Ohm – ohne mich gibt’s keinen Strom.

    Mani Neumeier oder Wikipedia – das ist hier die Frage.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 16. Oktober 2009 um 23:01
    Zitat

    Der Unterschied dazu: mich interessiert es überhaupt nicht ob die Stufe 60V oder 600V ausspuckt. Einzig der Strom ist ausschlaggebend und das interessiert auch einzig und allein die Schwingspule in Bezug auf die thermische Belastung.

    Damals, im Physikunterricht, war Leistung noch das Produkt aus Spannung und Strom. Was wisst Ihr, was ich nicht weiß?

    Bitte ferner zu bedenken: „Rfuse“ ist in diesem Fall variabel. Das ist nämlich der wesentliche Effekt dieser einfachsten Form des Treiberschutzes mittels Glühlampen – Reihenschaltung: Powercompression at it’s best. Wenig Spannung = kalter Glühfaden = minimaler Widerstand = minimaler Spannungsfall am Glühfaden, hoher Spannungsfall am Schwingspulendraht. Viel Spannung = heißer Glühfaden = hoher Widerstand = hoher Spannungsfall am Glühfaden, niedriger Spannungsfall am Schwingspulendraht.
    Sehr viel Spannung = Hochspannung: Was geht als Erstes kaputt? Meist gewinnt Murphy; also beides.

    Eigentlich eine pfiffige Billigstlösung; in Passivweichen allerdings ziemlicher Käse, weil sich mit der Änderung des Lastwiderstandes natürlich auch die Trennfrequenz des Hochpasses verschiebt. Selbstverständlich dummerweise auch noch in die falsche Richtung.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Zurück zu analogen Pulten?

    • billbo
    • 15. Oktober 2009 um 11:28

    rockline: schön aus dem Leben, und überspitzt ist da gar nichts. Vor 2 Jahren oder so habe ich hier irgendwo mal etwas Ähnliches reingestellt: in nicht all zu ferner Zukunft wird jedes Bierzelt, jeder Kneipensaal, jede Schulaula ganz selbstverständlich über ihren 512 - Kanal ‚Tonverteilserver‘ verfügen. Wandler gibt’s noch an Mikrofonkapseln, in DI – Boxen und Aktivlautsprechersystemen; die Software ist Gratisgimmick eines amerikanischen Betriebssystems ab Verkaufsstufe ‚Premium‘. Wer sich dort dann wann zu welchem Zweck mit welcher Bedieneinheit einloggt bleibt jedem selbst überlassen.
    Und wehe, die Masterclock versagt. :D
    Trotzdem sehe ich’s weniger pessimistisch. Diejenigen, die wirklich damit umgehen können und sich auch sonst darauf verstehen, die Schnittstelle zwischen Performer und Publikum effektiv und unauffällig zu besetzen werden auch dann noch ihren Lebensunterhalt damit verdienen können.

    Zitat

    (wie oft hatte ich einen Eventide H3000D/SE auf dem Rider und was war beim Gig aus?)

    Sehr fein beobachtet. Ich gestehe: richtig bedienen kann ich das Ding nicht. Zusammen mit ‚Röhrenkompressor‘ (irgendwas mit 5mm Alufrontplatte, dicken Messingknöpfen dran und mindestens einem RICHTIG großen, indirekt beleuchteten ‚VU – Meter‘ drin) dennoch mein absolutes Lieblingsgerät aus der Rubrik ‚diverse Sonderwünsche‘. Seit 20 Jahren regelmäßig im Einsatz, dabei bis heute nahezu völlig frei von irgendwelchen unliebsamen Abnutzungserscheinungen im Bedienbereichsumfeld. Und jedesmal 25 oder 30 Euro extra!

    Zitat

    sonst müssen wir bald alle unsere liebgewonnenen pulte und geräte mit den speziellem eigenschaften wegwerfen und dürfen nur noch LS9 spielzeuge verwenden, die mittlerweile zu einer wahren pest geworden sind (so hatte ich neulich sogar einen gig mit grosser Meyer-anlage und LS9!

    Sehen wir’s doch mal ganz nüchtern: jeder hat aus alter Gewohnheit die gängigen Standard – Renommierobjekte (D5/ PM5/ VI6; falls analog ab H2000 + Vollausstattung aufwärts) im Rider stehen. (SD7 und XL8 tauchen interessanterweise bisher recht selten auf; woher eigentlich so viel Skrupel bei Vorverkaufszahlen um die +/- 300, meine Herren?). Im Tourbusanhänger wird dann aber doch nur der LS9 oder M7 + Alibichannelstrip mitgebracht („Du weißt schon, das Transportproblem, die Umstände, blablabla ...“).
    Und Örtliche sind gute Beobachter und scharfe Rechner.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 15. Oktober 2009 um 01:31

    Bei aller Begeisterung über Diskussionen zu Glühlampendraht – Schwingspulendraht – Reihenschaltungen: bitte nicht vergessen, dass die eigentliche Todesursache für den Treiber doch vielleicht eher dem Frequenzbereich Null bis 500 Hertz zuzurechnen sein dürfte :roll:.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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