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Was machen mit bekloppten DJ's ?

  • mastermacs
  • 19. April 2004 um 16:56
  • Matthias M.
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    Beiträge
    474
    • 20. April 2004 um 14:12
    • #21

    Aber dann würde die Musik ja von Anfang zu laut sein. Aber Tatsache ist, dass offensichtlich viele DJ's, und anscheinend auch welche mit Monitorbox, die Musik über den ganzen Abend fast kontinuierlich lauter drehen.

    Kann schon sein, dass ein Monitor hier schon teilweise Abhilfe schafft, aber ich denke, dass ein wesentlicher anteil an der misere auch die gewöhnung an den schallpegel ist.

    Matthias

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 20. April 2004 um 15:14
    • #22

    Normalerweise sollte man davon ausgehen, dass jemand mit gesundem Menschenverstand sich an die Regeln hält, die er von seinem Auftraggeber vermittelt bekommt. Und wenn der sagt, die letzten beiden LEDs am Pult bleiben aus, dann sollte man davon ausgehen, dass dies auch beherzigt wird. Wenn ich Winterreifen habe, die bis 160km/h zugelassen sind, fahre ich auch nicht 200 damit oder ich bewege mein Auto auch nicht dauerhaft im roten Bereich des Drehzahlmessers. Das ist alles so banal und einleuchtend dass man sich wirklich fragt, was bei der roten Peak-LED oder den roten Aussteuerungsanzeigen in der LED-Kette misszuverstehen ist. Wahrscheinlich denken sich die Leute: Ist nicht mein Zeug und wenn was kaputt geht, kümmert's mich nicht, irgendeine Versicherung wird's schon zahlen. Diese Mentalität ist bei Mietwagenfahrern zuweilen auch zu beobachten.

    Ich fasse noch einmal zusammen:

    Vorsorgen ist besser als heilen.
    Wenn möglich, sollte man Vorkehrungen treffen, die ein Übersteuern oder zulaut werden nicht zulassen:
    -Übersteuerungsfestes Pult mit nachgeschaltetem Limiter
    -Wenn das Pult Einstellungsmöglichkeiten hat, die den EQ oder den Gainregler begrenzen können, diese auch einstellen.
    -Eingangsempfindlichkeit des Pultes herabsenken (z.B. durch interne Jumper, wenn möglich)
    -nachgeschalteten Limiter vor unbefugtem Verstellen sichern

    Wenn das nicht reicht, muss man dem DJ das Problem verständlich machen oder es muss wehtun.

    -Monitorbox mit gleichem Pegel wie auf der Tanzfläche
    -Hinweisen auf die 0dB-Grenze in der Aussteuerungsanzeige
    -Deutliche optische Anzeige bei Übersteuerung -> Gibt es einen Limiter mit Schaltausgang bei Überschreiten eines Grenzwertes? Da könnte ein Stroboblitzer o.ä. den DJ warnen

    -Monitorbox so laut pegeln, dass sie bei zu hohem Pegel verzerrt. Nachteil - Monitorbox könnte kaputt gehen

    -Kurzer Totalausfall oder deutlicher Pegelabfall der Anlage über entsprechenden Limiter - Nachteil: Geräte sind teuer und es macht keinen guten Eindruck auf die Gäste

    -Limiter für die Tanzfläche, aber nicht für die Monitorbox - der DJ denkt, es wird lauter, aber auf der Tanzfläche wird der Maximalpegel nicht überschritten


    Wenn ich mir das alles so durchlese, könnte man denken, ein DJ ist zum Sch... zu doof. ...sorry...

    Vielleicht ist auch alles nur ein Problem der mangelnden Kenntnis?
    Letztendlich sollte ein klärendes Gespräch mit dem DJ den besten Erfolg versprechen. Wer nach so einem Gespräch immer noch uneinsichtig ist, dem sollte man zeigen, wo sich der Ausgang befindet.

    Jörg.

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 20. April 2004 um 15:19
    • #23

    Achso, das Problem mit dem steigenden Pegel im Laufe des Abends hatte ich vergessen:

    Da würde ich dem DJ genauso erklären, dass er sein Pult bis 0dB aufdrehen darf und den Rest der Anlage so kalibrieren, dass sich dann die gewünschte Lautstärke einstellt.

    Der DJ muss nur ab und zu die Pegelanzeige im Blick behalten um zu sehen, ob er es übertreibt. Auch wenn's dann am späten Abend schwerfällt, darf er nicht lauter drehen. Das sollte doch hinzubekommen sein, oder?

    Ich wiederhole mich nochmal: Ich glaube, es ist alles eine Frage der unzureichenden Kommunikation zwischen Techniker und DJ, weil jeder glaubt, der andere hätte keine Ahnung.

    Jörg.

  • Johnny
    Verifiziert
    Beiträge
    474
    • 20. April 2004 um 16:06
    • #24

    Ursachenforschung:

    Zu Beginn eines Abends finde ich einen leeren Raum vor. Testweise lege ich einen oder zwei Tracks auf und hör mir an, wie sich die Anlage bei 0dB-Anzeige am Mixer anhört. Meist ist das tatsächlich genug Pegel und hört sich auch recht laut an - viel zu laut, um den Abend in dieser Lautstärke zu beginnen.
    Wenn sich nun im Lauf des Abends der Raum, Saal oder die Halle füllt, orientiere ich mich meistens am Geräuschpegel, den die Gäste erzeugen und regel mich so langsam hoch. Die Kunst dabei ist es, zu merken, wann das Limit erreicht ist. Drehe ich lauter, dann "störe" ich die Unterhaltung der Gäste, also versuchen sie wiederum, ihre Gespräche mit erhöhter Lautstärke fortzusetzen. Schwups steigt der "Störgeräusch"-Anteil, an dem ich meine eigene Musiklautstärke bemesse - ein Teufelskreis, dem jeder ausgesetzt ist und für den es wohl auch kein Patentrezept gibt.
    Ich habe mir daher angewöhnt, 2-3 lange Tracks während des Abends verteilt einzuwerfen und mich dann ein wenig unter die Leute zu mischen. Dadurch dass der volle Raum subjektiv ganz anders klingt, als der leere, muss ich das einfach tun, um mir einen vernünftigen Eindruck machen zu können, die reine Kontrolle über LED-Ketten reicht da meiner Meinung nach nicht aus - "Hören statt Sehen" sollte die Devise lauten, und ein vernünftiger DJ sollte sogar ohne Output-Anzeige wissen, wann's genug ist.

    Johnny
    just enjoy it! - meet Johnny B. & friends at the DJFactory
    Handyfragen? - Hier gibt's die Antworten

  • weissnicht
    Beiträge
    962
    • 20. April 2004 um 16:59
    • #25

    Naja, dass man auch ohne Anzeige merken sollte wann es zu viel ist find ich nur bedingt richtig, schließlich bekommt der DJ wenn es laut und spät ist (Alkohol nicht zu vergessen!) nicht mehr mit ob er sich wirklich noch an seine Grenzen hält, auch wegen der Tatsache, dass Hören ein sehr subjektiver Sinn ist, vorallem wenn man den Pegel gewohnt ist.

    Die Idee mit dem Strobe und dem Schaltausgang find ich geil, schön in Richtung DJ richten und dann zublitzen wenn er sich nicht an die Vereinbarung hält. Ob sie dann wohl bei der nächsten Party mit Sonnenbrille kommen :mrgreen: Und auch wenn sie sich dann wegdrehen wird es sicherlich nerven, man könnte ja auch noch ein paar par64 über ihnen aufhängen, dann wird ihnen noch ordentlich warm und sie werden geblendet..

  • jenz
    Beiträge
    295
    • 20. April 2004 um 17:33
    • #26

    Das Problem ist einfach, dass man sich an die Lautstärke gewöhnt, der DJ steht ja normal auch die ganze Zeit am selben Ort, und denkt dann irgendwann: is verdammt leise. Hilft schon viel mal 5 Minuten rauszugehen und dann wieder rein... Die meisten haben halt wenig Ahnung von PA, haben die meiste Zeit nen Kopfhörer auf und stehen meist hinter der PA mit Monitor und hören nicht wanns verzerrt. Der Kanal-EQ und Gain ist zum Mixen meist notwendig, das würde ich nicht einschränken. Aber gibt ja auch Pulte mit "Zauberschraube" (die könnte man auch benutzen um den Ausgang des Mixers zu limitieren auch wenn dort alles am Anschlag ist). Oder noch ein kleines Mischpult in den Signalweg hängen um noch ne Eingriffs-Möglichkeit zu haben

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 20. April 2004 um 17:39
    • #27

    noch ne verrückte idee:
    bevor die cd-player des dj's in seinen mixer gehn über das eigene pult laufen lassen (heimlich) und evtl gain nachregeln, dann evtl s singal vom dj pult vorm masterfader abgreifen, aufs eigene pult => amp
    den masterfader des dj's auf dem seinen monitor.....
    :twisted: :twisted: :twisted:
    bin ich nicht gehässig......

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • mckrise
    Beiträge
    945
    • 20. April 2004 um 18:28
    • #28

    Hi!
    Zu der Idee mit dem Strobo.
    Ich habe das schon desöfteren so ähnlich gemacht um mein Stroboskop anzusteuern. Musikoutput gepackt und an meine PC-Aktivboxen angeschlossen ( nur den Eingang, der keinen Lautsprecher ansteuert.) An dem Ausgang dieser kleinen Endstufe habe ich dann das Strobo angeschlossen, hat prima funktioniert. Natürlich habe ich das Strobo nicht auf mich selber gerichtet.

    Ich denke es liegt einfach daran, dass der Dj mit fremden Material arbeitet und dieses nicht so würdigt als wenn er es selber gekauft und/oder gebaut hätte.

    Was ich nicht verstehe ist, dass das Publikum überhöhte Pegel akzeptiert.
    Bei meinen kleineren Partys kamen immer irgendwelche Mädels angeschissen und haben sich über die Lautstärke (Anlage nicht am Limit) beschwert. Das nervt irgendwann so wie das Strobo und man macht einfach leiser. Schliesslich ist der DJ dafür da für Stimmung zu sorgen und wie soll gute Stimmung aufkommen, wenn die Gäste unzufrieden sind ???


    weissnicht hat geschrieben:

    Zitat

    Naja, dass man auch ohne Anzeige merken sollte wann es zu viel ist find ich nur bedingt richtig, schließlich bekommt der DJ wenn es laut und spät ist (Alkohol nicht zu vergessen!) nicht mehr mit ob er sich wirklich noch an seine Grenzen hält, auch wegen der Tatsache, dass Hören ein sehr subjektiver Sinn ist, vorallem wenn man den Pegel gewohnt ist.

    Wenn ein DJ auf meiner Party Alkohol trinkt (oder ich sag´s mal humaner)
    Wenn ich merke, dass der DJ aufgrund von Alkohol nen Fehler macht, dann geht der DJ nach Hause und ich mach seine Arbeit!!!


    Man darf nicht immer alles Tolerieren. Ruhig mal drauf hinweisen, dass der Dj beim nächsten mal nicht genommen wird, wenn er sich nicht an die Regeln hält.
    Ich denke dass auch der Verleiher der Anlage sagen kann: "Nicht mit dem DJ" !!! Dann geht vielleicht der Auftrag verloren, aber Eure Anlage geht bestimmt nicht kaputt!!
    Dem DJ hinterher nachzuweisen dass er die Anlage kaputt gemacht hat und den Schaden zu tragen hat kann unter Umständen sehr schwierig werden!!

    Viele Grüße

    MCKRISE

  • ~*Raver*~
    Beiträge
    22
    • 20. April 2004 um 18:44
    • #29

    Hi!
    Also ich lege grundsätzlich selber auf und lass nur sehr ungern jemanden mit meinem Equipment auflegen. Wenn dann nur (wie schon jemand sagte) mit meinem separaten Pult, wo ich bei Bedarf runterdrehen kann. Weil ich tolerier es einfach nicht das irgend ein SPasti ohne Ahnung von PA der sich für den coolsten hält wenn er lauter macht meine Geräte beschädigt und/oder zerstört. Ausserdem ists auch nicht gut für die Stimmung. Ich lege ja selber auf, aber meist mit meinem eigenen Zeug und ich bin einer der wenigen die Ahnung von sowas haben und ich fahr nie über 0dB weil ich weiss wie scheisse sich das anhört, ich fahr meistens nichtmal am Limit. Was man noch machen könnte ist die Endstufen von vornerein so zu regeln das bei maximal aufgerissenem Masterfader, vollem Gain und vollem Kanalfader eine maximale Lautstärke nicht überschritten wird. Dann kann er die ganze Zeit vollgas fahren :D Naja grundsätzlich sag ich mir: Unerfahrener DJ ohne Ahnung + meine Anlage ?! Nein!

    MfG
    Tarek

    always :D!

  • mastermacs
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    174
    • 20. April 2004 um 19:22
    • #30

    Da habe ich ja eine heftig Diskusion ausgelöst. Schön
    Würde mich freuen wenn möglichst viele aktive DJ's das lesen und auch umsetzen.

    Ja, das mit der Ursachenforschung ist sicherlich auch ein wichtiger Punkt. Aber ich habe den Eindruck die De-sensibilisierung im Laufe des Abends ist weniger das Problem. Bei Live-Acts bekommen die TonIngs das ja auch in den Griff, warum sollte ein DJ nicht dazu in der Lage sein. Zumal ich ihm ja noch die Hilfestellung mit der dB Anzeige gebe.

    Vielmehr habe ich den Eindruck, daß viele Hobby-DJ's wenn Sie plötzlich mit mehr als Ihrem DAP-MONACOR-SONSTWAS Setup arbeiten dürfen meinen Sie müssen mal so richtig Gas geben.
    Soll heißen: Diese Klientel hat keinerlei Anspruch an den Klang und die Qualität - Hauptsache laut. So sind sie es ja auch von Ihren DAP-MONACOR-SONSTWAS Hamsterkäfigen gewohnt.

    Zitat

    Ich wiederhole mich nochmal: Ich glaube, es ist alles eine Frage der unzureichenden Kommunikation zwischen Techniker und DJ, weil jeder glaubt, der andere hätte keine Ahnung.


    Das bezweifle ich in meinen Fällen. Der DJ bekommt grundsätzlich eine (sehr freundliche) ausführliche Einweisung. Ich erkläre ihm alles ganz genau - bis auf Amping und Controller, die sind eh für DJ' off limits.

    Und zu der Sache mit dem Strobo-Blitz: Ihr werdet lachen aber ich habe schon mehrfach sowas benutzt. Eine Verkehrsampel ROT/GRÜN ausgerüstet mit einem Funk-Schalter, den Sender habe ich am Schlüsselbund. Der DJ sieht den ganzen Abend grün solange alles OK ist. Wenn er außer Kontrolle gerät >>>ZONK - ROT. Aber auch die Lösung bedarf auch, daß ein Tech den Abend über vorort ist.

    Ich bin ausschließlich im Mobil-Disco Bereich tätig, mit laufend wechselnden, vom Veranstalter gestellten DJ's. Selbst wenn ich mich langsam zum DJ-Hasser entwickel. Ich habe auch schon mit Anfängern gearbeitet die sehr interessiert waren und meine Hinweise und Anmerkungen angenommen haben. Inklusive zwischendurch Sound abhören auf der Tanzfläche.
    Also liebe DJ's: DJ-Hasser ja, aber Ihr könnt mich jederzeit überzeugen. Noch sind die Schubladen nicht zu...

    "We've f*cked up bigger shows than yours!"

  • ADMIN
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    • 20. April 2004 um 22:10
    • #31

    Bei einem normalen Limitern wird der DJ so lange schieben, bis Rechtecksignale in den Amp kommen, und dann ist der Sound so beschissen, dass man den Auftrag kein zweites mal bekommt.

    Heftiges Monitoring, ok, aber irgendwann sind alle DJs komplett schwerhörig, das hilft auf Dauer auch nichts...

    Es gibt Geräte, so 'ne Art "Über-Limiter", die begrenzen nicht, sondern machen dann leiser. Und zwar um so leiser, je weiter das Pult aufgedreht wird. Das lernen die Leute dann recht schnell....

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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    • 20. April 2004 um 22:20
    • #32

    @ admin: Was ist das für ein Gerät??

  • Mnyut
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    • 20. April 2004 um 22:41
    • #33

    Wie ich schön öfter geschrieben hab: Es muss was sein, das es dem DJ peinlich ist.
    Ich hab oft den Eindruck, die DJs machen das nur weil sie meinen, das sie dann cool sind (so wie die Mofa Gängs mit Kippe im Mund); meinen das sie die Stimmung mit der Lautstärke gepuscht werden kann.

    UND: die mit der wenigsten Ahnung, z.B. weil erst neu im Geschäft ("Profi" mäßig vor "großem" Publikum) sind die Schlimmsten. Immer wenn ich solche Leute hab, schau ich drauf, das ich die Lautstärke von meine LJ Platz aus regeln kann (der steht schon aus Lautstäke Gründen weit weg vom DJ -> meist laufen die Monitor von Anfang an auf Vollgas!!). Denn eine Party, bei der die PA schon von Anfang an auf Vollgas läuft, wird selten gut. Da gehen viele schon früh wieder.
    Genau so wichtig wie der Aufbau eines DJ Sets ist der Aufbau der Lautstärke. MEINE Meinung.

    Zitat von "ADMIN"

    Es gibt Geräte, so 'ne Art "Über-Limiter", die begrenzen nicht, sondern machen dann leiser. Und zwar um so leiser, je weiter das Pult aufgedreht wird. Das lernen die Leute dann recht schnell....


    Ja, das hast du ja schon mal wo geschrieben. Wie mach ich das?

    So hätte ich das gerne:
    Ab Pegel x, soll das Signal um y dB abgesenkt werden. Ab Pegel z soll der Pegel x wieder um Pegel y erhöht werden (wieder normal).

    Bsp.:
    x = +6 dB (Master-LED am Mischer)
    y = -10 dB
    z = +2 dB (Master-LED am Mischer)

    Dabei soll die Absenkung bzw. Anhebung weich (z.B. innerhalb von 0,5 s) erfolgen. Eventuell auch eine mindest Zeit einstellbar um die das Signal abgesenkt wird.

    Ein Kompressor bringt nicht das gewünschte Ergebnis. Der fängt nur blöd an zu Pumpen (der DJ blickt nicht was los ist) und dann bekomm ich wieder Ärger weils so scheiße klingt.
    Mit dem Dyn-EQ des Ultradrive hab ich auch schon was probiert: Verhält sich aber auch zu weich.

  • Mnyut
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    • 20. April 2004 um 22:52
    • #34

    So lange ich keine andere Lösung habe, mach ich's halt so:
    TC Triple C an den Master Out vom DJ Mischer, alles großzügig einstellen und wenn der Mischer anfägt zu zerren rüber zum DJ und einfach mal in den Mischer greifen.
    Die sind dann zwar am rumfluchen, weil ich das immer ausgerechnet dann mache wenn sie gerade dabei sind einen Übergang zu machen, aber wer die Warnungen davor nicht beachtet und keine Einsicht zeigt...

  • ADMIN
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    • 21. April 2004 um 10:37
    • #35
    Zitat von "Mnyut"


    Ja, das hast du ja schon mal wo geschrieben. Wie mach ich das?

    Das ist ein eigenes Gerät. Kostet fertig etwa 1000,- Euro, was maßlos überzogen ist. Vielleicht sollte ich mal einen Bausatz entwickeln, mit ordentlicher Frontplatte sollte man mit etwa 150,- Euro dabei sein...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Jeremy
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    • 21. April 2004 um 11:01
    • #36

    Zum Thema "Strafmaßnahmen gegen uneinsichtige DJs" fällt mir da noch was ein: Wie wäre es, wenn bei Überschreitung des vorher festgelegten Maximalpegels ein Delay tätig wird, dass die beiden am Crossfader aufliegenden Signale LFO-gesteuert um, sagen wir mal, 200 ms vor- und zurückschiebt?

    Dann wäre der Klang der PA nach wie vor einwandfrei, nur der DJ ist offenbar nicht in der Lage präzise zu arbeiten ...

    Böse, aber wirksam ...

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • uaewg
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    • 21. April 2004 um 11:22
    • #37
    Zitat von "ADMIN"

    Das ist ein eigenes Gerät. Kostet fertig etwa 1000,- Euro, was maßlos überzogen ist. Vielleicht sollte ich mal einen Bausatz entwickeln, mit ordentlicher Frontplatte sollte man mit etwa 150,- Euro dabei sein...

    oh bitte, ich würde sofort eins nehmen!
    ich bastle auch grade an einer lösung für das problem "bekloppter dj" herum, die nennt sich sich "spannungsteiler". :wink:
    zu hause funktionierts, der praxistest kommt demnächst. sieht aber halt recht unschön aus!

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • Mnyut
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    • 21. April 2004 um 11:41
    • #38
    Zitat von "ADMIN"

    Das ist ein eigenes Gerät. Kostet fertig etwa 1000,- Euro, was maßlos überzogen ist. Vielleicht sollte ich mal einen Bausatz entwickeln, mit ordentlicher Frontplatte sollte man mit etwa 150,- Euro dabei sein...


    Und wie heist das Gerät/Hersteller?

    Bausatz währe auch eine Überlegung.

  • ADMIN
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    • 21. April 2004 um 21:18
    • #39
    Zitat von "Mnyut"


    Und wie heist das Gerät/Hersteller?

    Das Gerät kommt von FormulaSound und kann über mich bezogen werden.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Fossi
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    • 22. April 2004 um 00:10
    • #40
    Zitat von "ADMIN"

    Vielleicht sollte ich mal einen Bausatz entwickeln, mit ordentlicher Frontplatte sollte man mit etwa 150,- Euro dabei sein...


    Gute Idee,
    vielleicht könnte man sich das ganze noch etwas vereinfachen, wenn man die Schaltung so entwirft, das sie nur über den Sidechain einen Kompressors(sowas hat ja eigentl. jeder) steuert.
    Vereinfacht das ganze dahingehend, das man nicht so viel Wert auf Klangbeinflussung geben muss und günstigere OPVs verwenden kann(da das Nutzsignal nicht durch das Gerät geht).

    Gruss Thomas

    blubb.

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