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EQ als aktive Frequenzweiche?

  • Streetskater1489
  • 30. Januar 2005 um 19:35
  • Streetskater1489
    Beiträge
    150
    • 30. Januar 2005 um 19:35
    • #1

    Hi, könnt ihr mir diese ^ einfache Frage beantworten? Danke schonmal

  • ukw
    Verifiziert
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    1.566
    • 30. Januar 2005 um 20:14
    • #2

    Man kann auch aus einem Küchenmesser eine Brechstange machen :wink:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • ADMIN
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    1
    • 30. Januar 2005 um 20:21
    • #3

    In der Not frisst der Teufel Fliegen...

    EQs haben einen Regelbereich von etwa +/- 15 dB, eine Frequenzweiche mindestens 12 dB/ Oktave. Nehmen wir einmal an, wir trennen einen Sub damit bei 250 Hz. dann haben wir:

    Code
    Freq        EQ        Weiche
    500 Hz     - 30         - 12
    1 k        - 30         - 24
    2 k        - 30         - 36
    4 k        - 30         - 48
    8 k        - 30         - 60
    16 k       - 30         - 72

    Gegenüber einer 24 dB/Okt-Weiche ist das noch krasser...

    Bei manchen EQs wird zudem der Frequenzgang recht wellig, wenn die Regler auf Extrempositionen gezogen werden.


    Aber immer noch besser als gar nix.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • tom noise
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    1.572
    • 30. Januar 2005 um 21:11
    • #4

    bei vielen parametrischen eqs kann man einen low und high pass filter einstellen. mit dem alesis peq 450 zum beispiel geht das in der not prima :D

    ligr,
    tom

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • partyequipment
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    546
    • 30. Januar 2005 um 22:13
    • #5

    ich würde davon abraten, daher du sehr warscheinlich kein grosses budget hast wird der equalizer auch nicht viel wert sein. und daher einen billigen equ mit der "constatn c" technik gemacht ist und somit sehr frequenzübergreifend arbeitet wirst du nimmer schön schneiden können.


    aber wie ja erwähnt, besser als nichts :D

  • ph-showtechnik
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    443
    • 30. Januar 2005 um 23:43
    • #6

    so teuer sind aktive Weichen ja nun auch nicht.
    Habe sogar welche auf Lager.
    Ich habe sogar schonmal einen EQ umfunktioniert, ist aber nicht der Hit.
    Dann lieber ein sauberes Passiv-System

    rettet den ROCKPALAST

  • Sound-Klinik
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    • 31. Januar 2005 um 09:55
    • #7

    ... ohne das jetzt als Empfehlung hier abzugeben:

    Es geht auch passiv zwischen Mixer und Endstufe (da Endstufen i.d.R. erheblich höhere Eingangswiderstände haben als die Ausgangswiderstände gängiger Mixer ...) !

    Die Bauteilkosten (man benötigt lediiglich einige MKP-Kondensatoren und Widerstände mit 1/8-Watt ...) sind minimal - die Kosten werden durch die mechanischen Anschlußmöglichkeiten festgelegt (also entweder kleines Gehäuse mit Buchsen .. oder sowas gleich in Steckern einbauen ...

  • Online
    test
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    • 31. Januar 2005 um 10:41
    • #8

    dafür muß man sich aber mit der materie beschäftigen und das hat der schreiber hier offensichtlich nicht getan

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • treibsand
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    • 31. Januar 2005 um 11:02
    • #9

    Wobei die Passiv-Lösung wieder ohne jegliche Verstellmöglichkeit funktioniert...
    Also erstmal überlegen und berechnen, welche Trennfrequenz gesucht wird.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Sound-Klinik
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    • 31. Januar 2005 um 12:15
    • #10
    Zitat von "treibsand"

    Wobei die Passiv-Lösung wieder ohne jegliche Verstellmöglichkeit funktioniert...
    Also erstmal überlegen und berechnen, welche Trennfrequenz gesucht wird.

    ... ja und ?
    Wenn ein Systeme - mit dem man unterwegs ist - einmal richtig konfiguriert ist ... und wenn dann "technisch Interessierte" am rätseln sind, wo denn die Weiche sein könnte ... ich find sowas dann richtig witzig.

    Bei meiner Oldieband suchen andere Mucker immer vergeblich unsere Monitorendstufe (... bei kleinen Jobs: zwei Stereoendstufen im Rack, "richtige" aktive F-Weiche ...).
    Der Witz ist, daß ich von der Bassendstufe nur einen Kanal für beide Bässe (L/R) und den anderen Kanal dann für zwei Monis verwende (sowas geht allerdings nur mit disziplinierten Muckern !) ...

  • berot
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    • 31. Januar 2005 um 13:10
    • #11
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Bei meiner Oldieband suchen andere Mucker immer vergeblich unsere Monitorendstufe ...

    Man muß nur kräftig am Moni-Kabel ziehen. Das was dann angerollt kommt, ist die Monitorendstufe. :D

    Die passive Trennung zwischen Mixer und Endstufe haben wir früher zu Zonenzeiten erfolgreich gemacht. Einfach eine passive Klangregelung aus'm Bastelbuch nachgebaut (mit Festwiderständen). Ging prima und hat fast nichts gekostet. Erstaunlicherweise ist das heute kein Thema mehr. Gut, daß SK es mal wieder vorgeholt hat. Wäre doch mal ein Anlaß, ein paar Weichenkonstellationen hier anzubieten. Mit den üblichen verdächtigen Trennfrequenzen (100, 120, 140 Hz). Die eingestiegenen Einsteiger würden sich sicher freuen.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • treibsand
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    • 31. Januar 2005 um 17:58
    • #12
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... ja und ?
    Wenn ein Systeme - mit dem man unterwegs ist - einmal richtig konfiguriert ist ...

    Du gibst jemandem tatsächlich so einen Rat, wenn er vorher eine solche Frage gestellt hat ???? :roll: :shock: :cry: :cry: :cry:
    Da ist das System bestimmt noch nicht (schon garnicht richtig) konfiguriert.

    Im Profibrett würden wahrscheinlich alle die Hand vorn Kopp schlagen, weil keiner auf die Idee gekommen wäre (einfach Genial, genial Einfach) aber hier im Einsteigerbrett neige ich dazu, wegen erhöhter Verletzungsgefahr nicht zu Lötkolben oder anderen Werkzeugen zu raten.

    Die Frage hat sicherlich Ihre Daseinsberechtigung (auch ich hab in der Not (Einlass in 6 Minuten...) mal schnell ein paar zusätzliche Subs aktiv EQ-geweicht :oops: :oops: ).

    Fazit der bisherigen Antworten ist aber: man kann den EQ nutzen, musses aber nicht. Bei T gibts Weichen ab 59,- und bei eBÄHy schon drunter. Einen BilligEQ schlagen die allemal.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Sound-Klinik
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    • 1. Februar 2005 um 15:29
    • #13

    treibsand
    ... die Frage ist wohl auch, wieviel Anlagen "mit Verstellmöglichkeiten" denn wirklich "richtig" konfiguriert sind ...

    Viele erwarten eine Spitzenlösung, ohne dafür Geld auszugeben zu wollen.

    Ich finde die "passive Aktivlösung" gar nicht mal sooo dumm - und was das Löten eines solchen "Adapters" dann angeht, müssen PA-Anfänger auch nicht immer "dümmer" als einige vermeintliche "Profis" sein ...

    Vielleicht hat die die Elektronik-Fraktion (PSpice-Experten vortreten !) einige "Rezepte" (120 Hz ... 150 Hz ... 180 Hz) parat ?

  • treibsand
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    • 1. Februar 2005 um 18:39
    • #14
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... die Frage ist wohl auch, wieviel Anlagen "mit Verstellmöglichkeiten" denn wirklich "richtig" konfiguriert sind ...

    Vermutlich viel zu wenige. Aber mann kann immernoch nachkonfigurieren, ohne den Schraubendreher anzusetzen...

    Zitat von "Sound-Klinik"


    Viele erwarten eine Spitzenlösung, ohne dafür Geld auszugeben zu wollen.

    Ja, leider. Die meissten davon erwarten diese Lösung sogar ohne Nachdenken oder gar Eigeninitiative/Arbeit. Aber dummerweise nicht nur im PA bereich.

    Zitat von "Sound-Klinik"

    .. und was das Löten eines solchen "Adapters" dann angeht, müssen PA-Anfänger auch nicht immer "dümmer" als einige vermeintliche "Profis" sein ...

    Gerade das macht mir sorgen, da ich einen Haufen Profis und deren Umgang mit Werkzeig (speziell Lötwerkzeug) kenne. Lötkolben scheinen ein Relikt aus den 70ern und 80er zu sein :roll: (oder sie wurden alle aus Kostengründen nach China exportiert...)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • guessi
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    • 3. Februar 2005 um 01:24
    • #15

    um in fortsetzung der antwort des admin die frage nochmal deutlicher zu beantworten (inkl. kleiner spontan-pseudo-grafiken):

    EQs:
    der amplitudenfrequenzgang wird an der eingestellten frequenz angehoben/abgesenkt und ist "drumherum" unbeeinflusst - das wäre ein "peaking / bell / glocken"-filter

    Code
    ___....___
       \  /
        \/


    oder
    der amplitudenfrequenzgang wird an der eingestellten frequenz angehoben/abgesenkt und bleibt ober/unterhalb der frequenz auf eben diesem wert - das wäre ein "shelving / kuhschwanz"-filter

    Code
    ___......
       \
        \____

    "richtige" filter in frequenzweichen:
    der amplitudenfrequenzgang wird ab der eingestellten frequenz kontinuierlich um bspw. 12db/Oktave (flankensteilheit) abgesenkt

    Code
    ___......
       \
        \
         \
          \
  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 3. Februar 2005 um 10:01
    • #16

    Ich habe gar nicht gewußt, dass der Texteditor des Forums grafikfähig ist :shock: :D

    Zu meiner Zeit wurde der Umgang mit´nem Lötkolben in der Schule gelehrt, das nannte sich dann PA (praktische Arbeit) vormals "Werken".
    Im Übrigen finde ich die Idee mit der aktiven Passiv-Trennung ganz toll. Habe das vollkommen verdrängt, wo es doch auch bei meiner Ur-PA so gemacht wurde.

    Beste Grüße aus Ostsachsen

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • treibsand
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    1
    • 3. Februar 2005 um 11:10
    • #17
    Zitat von "Uwe 1"

    ...bei meiner Ur-PA so gemacht wurde.

    Na andlich hat jemand des Pendant zum Grand-MA gefunden... :D:D:D

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • TBF
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    1.785
    • 3. Februar 2005 um 16:05
    • #18

    wenns wirklich nichtanderst geht dann geht das völlig problemlos auch wenn Profis aufstöhnen mache ich auchab und an - während andere nochEinmessen töntsbei mir schon

    Hintergründe:
    dreht man bei nemOpal z.b. unten rein oben raus hatmanshcon eine ungefähre el. Trennfrequenz da die meisten bässe sowieso obenrumabfallen liegt die akustische dann schon recht passend - nicht toll aber selten :)

    dem besucher fällt da nix auf solange die bässe präzise sind passts bei wummerbässen kanns anders aussehn

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Jobsti
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    11
    Beiträge
    7.942
    • 28. April 2006 um 19:14
    • #19

    Ich kenne auch super viele Leute welchen einfach nicht Löten können und es glaube ich auch niemals lernen, egal was man sagt und zeigt...
    Ich jedanfalls hab das auch gelernt, allerdings hasse ich Lötkolben, wenn schon ne Lötstation :D
    (Bei ner PS2 mit schöner Nadelspitze)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • zeck(e)
    Beiträge
    1.287
    • 1. Mai 2006 um 13:32
    • #20

    Auf diese weise kann ich dan doch auch einen Low Cut bei 50 hz herstellen oder?

    Wen man in seiner billig Weiche vom T keinen Low Cut hat. :grin:

    Pisa 05 ich war dabei...

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