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    1. Bewertungen

Verständnissprobleme Basshörner Funktionsweise & Stackin

  • user
  • 1. Februar 2005 um 17:23
  • user
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    513
    • 1. Februar 2005 um 17:23
    • #1

    Hallo

    Ich habe zu meinen Fragen schon im Forum "Einsteiger Pa" ein Thema offen, möchte meine Fragen hier allerdings ein zweites mal stellen.
    Ich erhoffe mir hier in diesem Bereich weitere Anregungen auch von anderen Leuten.
    Ich hoffe das ist ok.

    Mein Grundlegende Frage habe ich hier auch mit einem Bild verdeutlicht.
    der alte Beitrag Link:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=33064


    Es geht mir im allgemeinem weiterhin um Basshörner ihre Funktionsweise und besonders um ihre Veränderung und ihr Verhalten im Stack.

    Soweit ich es verstanden habe soll es so sein, das je größer ein Stack
    (im Bass) bestehend aus
    (z.B. 15" Druckammerhörnern (HD15, Visaton MB/15 u.ä.))
    je mehr Pegel bekommt man (ca. 3dB pro weitere Kiste)
    >ZUSÄTZLICH ABER< erhoht sich durch vergrößerung der abstrahlenden Fläche/Hornmund jedoch auch die Möglichkeit des Stacks insbesondere tiefe Frequenzen wiedergeben zu können.

    Kurz gesagt: Die ungleicheit des Basshornpegels
    (z.B.:Pegel bei 60Hz < 100Hz)
    wird je großer der Stack ist mehr und mehr aufgehoben ?

    Ist das richtig so ?

    Oder ist es einfach nur so das >NUR< der Gesamte gemessene Fgang des Stacks um 3 dB pro weitere Box anseigt und man insgesamt einfach nur mehr pegel hat ?

    Ich hoffe ihr habt verstanden worauf ich hinaus Will und würde mich über einige Antworten und Anregungen freuen.

    vielen dank user

  • twin
    Beiträge
    572
    • 1. Februar 2005 um 17:36
    • #2
    Zitat von &quot;USER&quot;

    Kurz gesagt: Die ungleicheit des Basshornpegels
    (z.B.:Pegel bei 60Hz < 100Hz)
    wird je großer der Stack ist mehr und mehr aufgehoben ?

    Ist das richtig so ?

    So kann man das sagen. Der Frequenzbereich wird zugunsten tieferer Frequenzen erweitert (was jedoch noch nichts über mögliche Veränderungen im oberen Bereich sagt).

    Gruß
    twin

    http://www.lautsprecher-technik.de

  • user
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    513
    • 1. Februar 2005 um 17:42
    • #3

    eben genau das interessiert mich.
    es würde ja, wenn sich der obere Bassbereich gleichstark mitsteigert,immer ein unverhältniss zwischen tieferer basswiedergabe und der höheren geben.


    Hat jemand mal ein Anwendungsbeispiel (Diagram Rechnung irgendwas)
    an dem man sehen kann wie sich tiefgang und pegel von der einzelbox gegenüber dem stack verändert ?

    danke

  • Habicht
    Beiträge
    171
    • 1. Februar 2005 um 20:50
    • #4
    Zitat

    je mehr Pegel bekommt man (ca. 3dB pro weitere Kiste)

    muß so lauten "3dB pro Verdoppelung der Kisten"

    Zitat

    erhoht sich durch vergrößerung der abstrahlenden Fläche/Hornmund jedoch auch die Möglichkeit des Stacks insbesondere tiefe Frequenzen wiedergeben zu können.

    Zitat

    der Frequenzbereich wird zugunsten tieferer Frequenzen erweitert (was jedoch noch nichts über mögliche Veränderungen im oberen Bereich sagt

    Beim oberen Bereich arbeitet die Box/Horn schon als wirkliches Horn, um auch im unteren Bereich als wirkliches Horn arbeiten zu können muß die Box/Horn genügend Mundfläche und Länge haben. Hat sie das nicht, dann arbeitet sie im unteren Breich als eine Art Resonator/TL.

    Mann kann nun ein großes Horn bauen um tief runter zu kommen, oder man baut viele Kleine und stackt die dann.

    Gruß
    Habicht

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 2. Februar 2005 um 01:14
    • #5

    Ein thread reicht aber doch, oder nicht?
    Sonst kommt man ja ganz durcheinander.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. Februar 2005 um 08:08
    • #6
    Zitat von &quot;Habicht&quot;

    muß so lauten "3dB pro Verdoppelung der Kisten"

    ... ganz sicher ?

  • Holger
    Profi
    Beiträge
    589
    • 2. Februar 2005 um 12:19
    • #7

    Ist ja logisch, das man da sehr unsicher ist.
    Ma liest ja oft bei Herstellern 97dB anechoic Chamber und 100dB half space, z.B. Tannoy.

    Wenn du es aber genau siehst, schafst du mit der Begrenzungsfläche Boden, eine virtuelle 2. Box.
    2. Box, virtuell oder tatsächlich heißt 6dB mehr Schalldruck.

    und mit dem mehr an Tiefgang ist es genau das gleiche, die virtuelle
    2. Box verhält sich auch hier wie eine 2. Box.

    Das ganze ist natürlich idealisiert zu sehen, in der Praxis ist´s meistens nicht ganz so .

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 2. Februar 2005 um 12:26
    • #8
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    ... ganz sicher ?

    ??? nicht??

    also ok im grunde rechnerische 6db (doppeltes amping) - PC + zusätzlichen tiefgang + gewinn aus hubbegrenzung durch erhähten strahlungswiderstand.... aber im prinzip hat er doch recht oder??

  • Holger
    Profi
    Beiträge
    589
    • 2. Februar 2005 um 13:10
    • #9

    Ja was jetzt,
    eigentlcih rechnerische 6dB ( aber wenn dann ohne doppeltes Amping)
    aber im Prinzip hat er recht? 3dB
    :?:

  • Fabs
    Beiträge
    465
    • 2. Februar 2005 um 15:27
    • #10
    Zitat

    muß so lauten "3dB pro Verdoppelung der Kisten"

    so hab ich das eigentlich auch gesehen... verdopplung der leistung (bspw. 8ohm->4ohm) = +3db

    sprich doppelte anzahl kisten = +3db


    ok dazu kommt sicher der wachsende strahlungswiederstand (kleinere Auslenkung... weniger PC..) und durch die größere abstahlende fläche die bessere richtwirkung also effektiv vielleicht +4-5db??

    grüße
    Fabian

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. Februar 2005 um 15:50
    • #11

    ... 3 dB sind es in diesem Fall nicht.

    Wenn zwei gleiche Basskisten gleichphasig abstrahlen, erfolgt eine Addition der Schallpegel ... d.h. es sind (... andere Effekte mal zum besseren Verständnis "außen vor" ...) genau +6 dB.

    NUn bedeuten allerdings 6 dB mehr Schallpegel auch eine (auf den ersten Blick) Vervierfachung der Leistung, die aber ja nicht sein kann (Energieerhaltung).

    Die Lösung ist ganz einfach: Es wird insgesamt (d.h. in ALLE Richtungen !!!) etwa die doppelte Schall-Leistung (+3 dB) abgegeben .. die 6 dB Pegelgewinn resultiert aus einer Schallpegeladdition auf Hauptabstrahlachse (also "genau von vorn") ... in anderen Richtungen verringert sich der Schallpegel beim Stacking (erhöhte Richtwirkung !).

  • Fabs
    Beiträge
    465
    • 2. Februar 2005 um 15:57
    • #12

    na da lag ich ja garnich so weit daneben :D

  • user
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    513
    • 2. Februar 2005 um 16:47
    • #13

    mmmh interessant

    Jemand sowas mal mit nem Referenzlautsprechert gemessen?
    Ich würde sehr gern mal einige Diagramme sehen wollen in dennen man sehen kann wie sich der Pegel & Fgang im Stack gegenüber der einzellkiste verändert.

    Insbesondere würden mich nat. Messungen mit 15" Druckammerhörnern interessieren.
    (HD15, Visaton MB/15 u.s.w.)

    hat da jemand was...

  • Holger
    Profi
    Beiträge
    589
    • 2. Februar 2005 um 17:28
    • #14

    ??? Was Bedeutet Energieerhaltung??
    Wenn ich 2 gleich Lautsprecher habe, habe ich +6dB, soweit klar,
    die kommen von +3dB für erhöhten Empfindlichkeit bei 1W/1m und +3dB
    durch die doppelte Belastbarkeit. Also nix vierfache Leistung.
    Mit vierfacher Leistung könnte ich nicht mal Theoretisch auf +6dB kommen.

    Was dann aber bedeutet, das im Grunde die +6dB in alle Richtungen wirken.
    SK wenn durch stacking sich der Pegel in alle Richtungen außer der Hauptstrahlachse verringern würde, wären einige, auch ich viel Glücklicher.
    Ein großes Problem bei einem großen Monostack vor der Bühne ist halt,
    das diese Stack je größer es ist, auch auf der Bühne die +6dB je Verdoppelung stattfinden, und das finden Musiker wie DJ´s nicht immer
    lustig.
    Außer du meintest der Schallpegelgewinn ist in den anderen Richtungen
    kleiner, dann bin ich deiner Meinung.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. Februar 2005 um 19:26
    • #15
    Zitat von &quot;Holger&quot;

    ??? Was Bedeutet Energieerhaltung??

    Leistung ist Energie pro Zeit ... und wenn ich die elektrische Leistung verdopple (zwei Boxen ergeben halbe elektrische Impedanz), kann ich
    insgesamt nicht mehr als die doppelte Schall-Leistung haben ...

    Zitat von &quot;Holger&quot;

    ... die kommen von +3dB für erhöhten Empfindlichkeit bei 1W/1m und +3dB durch die doppelte Belastbarkeit.

    ... auch wenn diese "Erklärung" weit verbreitet ist, wird sie darum nicht richtiger ... :?
    Lies mal meinen Beitrag genauer, dann weißt Du, was ich meine ...

    Zitat von &quot;Holger&quot;

    Mit vierfacher Leistung könnte ich nicht mal Theoretisch auf +6dB kommen.

    Theoretisch aber sicher doch !
    Leistungsverdopplung bedeutet +3 dB ... vierfache Leistung bedeutet +6 dB ... achtfache Leistung bedeutet +9 dB ... :wink:
    Wenn ich die doppelte elektrische Leistung auf eine Kiste gebe, dann erhöht sich die Leistung um 3 dB (... und der Schalldruck übrigens auch ... nur sind es hier dann 1,414... mal soviel Schallpegel ...)

    ... jetzt fehlt eigentlich nur noch das Märchen von der Verdopplung der Membranfläche ... :)

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