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    1. Bewertungen

Einige Fragen zur Frequenzweichenentwicklung

  • tubetom
  • 26. Oktober 2006 um 14:16
  • tubetom
    Beiträge
    457
    • 26. Oktober 2006 um 14:16
    • #1

    Ich möchte nun mal mein erstes Top bauen und bin seit einigen Tagen dabei, mich mit den Grundlagen des Frequenzweichenbaus zu bschäftigen. Nun habe ich mal versucht, die Weiche der PS12 zu analysieren und bin da auf einige Unklarheiten gestoßen...

    1.) Der TT: Wenn ich diesen Weichenzweig richtig interpretiert habe, besteht dieser aus einer Impendanzlinearisierung und einer 12dB Frequenzweiche, richtig? Angelblich wurde der Treiber bei 1600Hz angekoppelt. Bei meinen Berechnungen komme ich dann aber immer auf 1.13mH und 1.13uF. Wo ist mein Rechenfehler? Das parallele R-C-Glied zur Frequenzweiche ist doch die Impendanzlinearisierung, oder?

    2.) Der HT: Dieser Weichenzweig besteht aus einer 18dB Frequenzweiche. Was macht genau der 1Ohm Widerstand und warum besteht der Pegelbegrenzer nur aus einem parallelem Widerstand? Warum wird hier kein Serieller benötigt?

    Werden im PA-Bereich immer 18/12db Weichen bevorzugt?

    Wie ist das genau mit der Impendanzlinearisierung. In der Literatur finde ich immer nur so Sätze wie: "Es empfiehlt sich eine sogenannte Impedanzlinearisierung vorzunehmen". Sollte man die daher immer mit einplanen, damit man dem Impedanzanstieg mit einer speziell auf das Chassis abgestimmten Wiederstand-Kondensatorschaltung entgegenwirken kann, um der Frequenzweiche einen genau definierten Einsatzwiederstand zur Verfügung zu stellen?

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 27. Oktober 2006 um 00:17
    • #2

    Ich hab die Frequenzweiche der PS12 jetzt nicht vorliegen, einiges lässt sich aber pauschal beantworten:

    Zitat

    Angelblich wurde der Treiber bei 1600Hz angekoppelt. Bei meinen Berechnungen komme ich dann aber immer auf 1.13mH und 1.13uF. Wo ist mein Rechenfehler? Das parallele R-C-Glied zur Frequenzweiche ist doch die Impendanzlinearisierung, oder?


    Ich nehme an, Du rechnest "ideal", also nicht mit den realen Messdaten. Die Trennung gibt man akustisch an, also nicht das, was die FW theoretisch macht, sondern wie sich der Lautsprecher mit dieser Weiche konkret verhält. Hat ein Teiftöner z.B. einen Roll-Off, wird dieser durch eine FW noch verstärkt, so dass ein 12dB Weiche akustisch bei 18dB/Okt rauskommen kann.
    Yepp, RC-Glied ist Impedanzlinearisierung für den "oberen" Übertragunsgbereich des Tieftöners. Nutzt man, wie Du schon vermutest, damit die Weiche sauber arbeiten kann (die Weiche "sieht" dann eine konstatnte Impedanz)

    Zitat

    Werden im PA-Bereich immer 18/12db Weichen bevorzugt?
    Nicht immer, aber immer öfter :) Es gilt abzuwägen: Hohe Flankensteilheit im Hochpass kommt der Belastbarkeit des HT zu Gute, aber je steilflankiger, desto größer die Phasendreher und je mehr Aufwand / teurer.

    hornresp

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 27. Oktober 2006 um 08:10
    • #3

    die effektive Trennfrequenz, sprich da wo sich die linien der beiden lautsprecher schneiden ist 1600Hz, die elektronische Trennung der Weichenkomponenten setzt da aber schon früher ein. die Weiche hat 12/18db auf grund der verschiedenen akustischen zentren der lautsprecher, durch die unterschiedlichen flanken wird die phase der jeweiligen lautsprecher so verschoben, dass sie im trennbereicht, weitlaufen gleich ist(würden die akustischen zentren nun gleich liegen, könnte es unter umständen auch ein 12/12db filter sein). der widerstand unter der spule bewirkt einen zusätzlichen abfall im unteren bereich des hochtöners, so was kann man aber nicht wirklich berechnen, das sollte man simulieren mit einer aussagekräftigen messung als basis.... genauso die phasenanpassung und die auswahl der flankensteilheiten ist nur mit messung möglich....

    http://www.ae-rental.de

  • Clyde
    Reaktionen
    5
    Beiträge
    2.962
    Marktplatz Einträge
    2
    • 27. Oktober 2006 um 08:14
    • #4

    Und die Impedanz sollte man auch nicht vernachlässigen.
    Im Impedanzgang sieht man häufig sehr gut, unzulänglichkeiten, die sich auf Betriebssicherheit und auch Fgang auswirken(Resonanzen usw.)
    Also Ganzheitlich betrachten und messen(und Hören natürlich).

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