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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Eigene Anlage - womit vergleichbar?

  • flaxmo
  • 14. August 2009 um 18:41
  • flaxmo
    Beiträge
    93
    • 14. August 2009 um 18:41
    • #1

    Hey Leute,

    Unsere Anlage soll in Zukunft auch vermietet werden und mich interessiert mit welchem "Fertigmaterial" das Holz vergleichbar ist (von der Qualität, nicht unbedingt vom Preis)

    Die Anlage besteht aus 6 Stück Bässen nach dem Plan von D. Achenbach bestückt mit B&C 18TBX100, gebaut vom örtlichen Boxenschreiner - Verarbeitung tadellos gut.

    Und 2 Stück Topteile bestückt mit dem 18sound 15/2 Selbstbaukit, Gehäuse exakt nach 18sound Bauplan. Weiche ist vom Elektroniker gelötet worden.

    Preis pro Top ca 1000€
    Preis pro Sub ca 600€

    Womit kann ich das Holz also am besten vergleichen?

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 14. August 2009 um 22:00
    • #2

    mit was möchtest Du den vergleichen?
    - Markennamen-Holz
    - Anzahl der zu beschallenden Meute

    wenn Deine Fragen genauer stellst , bekommst auch genauere Antworten :wink:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • flaxmo
    Beiträge
    93
    • 15. August 2009 um 12:31
    • #3

    Die Anlage ist äusserst Potent, auch der Sound des Tops ist subjektiv sehr brilliant also wirklich sauber und auch bei hohen Lautstärken sehr verzerrungsarm. Naja und die Subs konnte ich noch nicht direkt vergleichen, ist halt BR aber die Treiber sind echt brutal. Wir ampen die Bässe immer mit einer QSC PL 380 und die arbeiten richtig gut. 300 Leute Drum n Bass Partys macht die Anlage gut mit und wir haben auch immer sehr positive Resonanzen der Gäste bezüglich der Qualität der Anlage. Bei örtlichen Verleihern haben wir nach ähnlichen Setups nachgefragt und uns wurden Preise ab 250€ aufwärts (mit amping) genannt. Könnte man diesen Preis auch verlangen? Es steht halt kein Name auf den Boxen aber die Qualität haben sie ja trotzdem.

    Einen Hörvergleich habe ich bisher nur mit Studt-Akustik Boxen aber nur die Tops und Achenbach Bässe hat hier keiner weiter, zumindest nicht dass ich wüsste. Gibt es denn andere Hersteller die in ihren BR Kisten die B&C 18TBX100 einbauen oder Topteile die mit Eighteensound bestückt sind? Mich interessieren Hersteller.

    Ideen?

    Edit, Topteil hat verbaut: 15W700, ND1460 Hochtöner und XT1460 Horn.

  • Jobsti
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    11
    Beiträge
    7.942
    • 15. August 2009 um 12:42
    • #4

    Das Thomann Achat 115 hat nen 1460 und nen ähnlichen 15er drinne.
    Wobei der W700 sicher in den Mitten besser sein sollte, das Thomann Ding setzt sich wenig durch.

    Spontan wüsste ich erst mal nix Vergleichbares.

    Aber 200-250,-EUR kannst du auf alle Fälle verlangen für 4 Subs und 2 der Tops inkl. Amping, leg halt noch nen Mixer mit drauf.
    Ich nehme auch 220,- für zwei 12er Tops und vier 18er Subs.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

    Einmal editiert, zuletzt von Jobsti (15. August 2009 um 12:43)

  • mike j.
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    1
    Beiträge
    2.924
    • 15. August 2009 um 12:43
    • #5

    Ich finde Anlagen muss man hören. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, einmal bei einem Forentreff oder größerer VA mit mehreren Verleihern zu vergleichen.

    Eventuell aber auch über die Kunden selbst - bei uns zumindest hört man immerwieder mal, dass unsere Anlage besser als XY ist, deshalb leihen sie sie sich. Hierbei merkt man auch die Musikrichtung - keine Anlage ist überall gleich Top.

    Nur Anhand der Technologie und der verwendeten Treiber kann man den Klang und Performance nicht vorhersagen. Es gibt Hersteller, die verbauen sehr gute Treiber, die Box selbst - gibts 100x mit günstigeren Treibern und die machen nicht viel weniger...

    Zum Preis: was auf den Boxen steht ist bei vielen Kunden egal, Hauptsache es geht was. Wir haben JBL Boxen im Verleih, die schon lange keinen JBL Mitteltöner sondern irgenwas aus nem Actor Bass beeinhalten. Klingen - naja -> Kunde: sehr zufrieden, da JBL. Natürlich kommen die dann nicht bei größeren Events zum Einsatz sondern nur bei Partys oder DJ Monitoring.
    Preislich richtest dich am besten am örtlichen Verleiher, eventuell etwas darunter und einen Mixer mit drauf (wie Jobsti schon gesagt hat). Somit bist du günstiger und es gibt sogar mehr. Man könnte das als Dumping verstehen, aber anders kommt man anfangs als kleiner "Einsteiger" nicht weiter.

  • flaxmo
    Beiträge
    93
    • 15. August 2009 um 13:15
    • #6

    Naja wir wollen natürlich die Preise hier nicht kaputt machen, deswegen erkundige ich mich erstmal. Da wir wie gesagt die Stufe selber noch hinzumieten müssen wäre also 300€ machbar? (Für die Stufe zahlen wir immer 30€) also 270 für das ganze Setup mit 6 Bässen?!

    Im Rack haben wir ansonsten nur noch die Yamaha CP2000 (wahrscheinlich etwas zu schwach für die Tops?) und ein DriveRack PA+.

    Wir hatten allerdings auch schon den Fall das eine DJ Kombo unbedingt D&B C7 Stacks haben wollte und da waren wir uns halt im unklaren ob das vergleichbar ist. Das Holz soll halt auch zu anspruchsvolleren "schick&schön" Veranstaltungen raus gehen. (Radio Sputnik Partys, Koks-und-Nutten-EdelRaves... also wo auch bischen Geld zu holen ist. :-))

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 15. August 2009 um 15:19
    • #7

    Hi,

    das ist schon recht schwierig, wenn ein "Act" nach bestimmten Material verlang hat das meist einen Grund. Das ganze kann man in zwei Fraktionen trennen, zum einen Markenfetishisten zum anderen die Leute die damit gute Erfahrungen gemacht haben. Bei beiden ist es sehr komplieziet bis unmöglich sie von "selbstbau Holz" zu begeistern.
    Vieleicht kannst du zum Verleiher deines Vertrauens fahren und mal einen Stack mitnehmen um zu vergleichen bis wohin die Anlage mithalten kann. Kann gut sein das du sie auch mal "gegen" eine C7 spielen lässt. Denn bei einem A/B Vergleich hörst du schnell wie gut dein Material wirklich ist. (das meine ich jetzt durchaus positiv) :wink:

    Sebastian

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 15. August 2009 um 17:10
    • #8

    na die anlage kenn ich doch denke ich :wink:
    die steht hin und wieder im Kronik bzw. in der gießer?
    Meine Tips dazu:
    wenn jemand Namen hören will: die Tops (hatten die'n mufu-gehäuse?)würd ich knallhart als nexo ps15 durchbringen... kennt jede sau bei uns und wird gern genommen. Du mußt ja nich sagen das es orginale sind, aber für qualitativ vergleichbar halte ich sie schon... (die studs von ltl liegen imho klanglich nochmal bissel drüber)
    die bässe..hm.. eigentlich reicht den leuten immer wenn man 'amtliche' 18er sagt... wir haben auch nur selbstbau... je nach anforderung gibts halt 15er oder 18er genaueres interessiert eigentlich keinen.

    jetzt nochn riesentip: kauft euch mal ne Bassendstufe!! ihr könnt doch nich für jede mugge ne stufe zumieten! Die chinesen bauen mittlerweile wirklich brauchbare sachen... forum lesen und oder bei interesse pn ;)

    ...ein Beck's bitte...

  • flaxmo
    Beiträge
    93
    • 15. August 2009 um 17:40
    • #9

    *schmunzel* Das Internet ist halt auch nur ein Dorf^^
    Die Tops sind standard Trapez Gehäuse.

    Die Bassstufe kommt, wir wollen halt ne "richtige" Endstufe und die PL 380 von Frontsound hats mir irgendwie angetan und auf ein 40Kg Eisenschwein habe ich ehrlich gesagt keinen Bock ebenso soll da keine SYNQ oder sowas dran, vielleicht unsere neuen Doppel 15er mit eingebauten SYNQ Stufen, aber jetzt soll erstmal diese Mörderendstufe ran.

    Die Anlage soll jetzt auch im Kronik stehen bleiben zum schön machen, durch die ganzen Kellerpartys sieht das Holz ganz schön mitgenommen aus. Neuer Schaumstoff, bissel Warnex usw...

    Zum Thema PS15, ich frage mich ernsthaft warum diese technisch längst überholte und überteuerte Box so ein Ansehen genießt naja wie auch immer, jedenfalls finde ich die Studts von LTL nicht wirklich besser, würde die vom Sound her in etwa gleichsetzen.

    Ok im Groben bin ich mir soweit klar. Danke für die Antworten.

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 15. August 2009 um 18:06
    • #10

    na ich glaube bzgl. PS15 is in den Foren schon viel gesagt worden... an der stelle würd ich mir die Reputation der Box zu nutze machen.. das klappt in der regel hervorragend.. wir bezeichnen selbst unsere 15"/1" als ps15 (bzw. ps15like) wenn jemand fragt was das für mat. is. Danach is immer ruhe.. 8) Geht natürlich nicht bei großen sachen bzw live, aber in den partykreisen (und ja, auch noch bei der schickimicki electrohouse fraktion) klappts.

    ...ein Beck's bitte...

  • ralle14
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    2.512
    • 15. August 2009 um 19:49
    • #11

    Evtl. sollte man doch angeben, was man für Material hat. IMHO ist das eine Lüge wenn man den Selbstbau als Nexo hinstellt und erfüllt den Rider des Künstlers nicht wirklich .

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 15. August 2009 um 22:35
    • #12

    Sobald ein technischer Rider vorliegt muss er erfüllt werden, oder man ruft dort mal nett an. Meist beißt man aber auf Granit, da zu viele schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Kenn ich noch von der Zeit als ich beim Verleiher gejobt habe.

    Somit würde ich mir gar keine Gedanken machen, sonder lieber ehem. Kunden fragen ob ihr ihr Feedback auf eure Seite posten dürft. Davon hat ein potentieller Kunde sicher mehr und wenn er sich auskennt, wird er sich wohl nur über einen Probelauf im Lager überzeugen lassen oder gleich auf 'amtliches' Material bestehen. Wobei amtlich hier nur Markenmaterial bedeutet.

  • flaxmo
    Beiträge
    93
    • 16. August 2009 um 00:30
    • #13

    Ich finde das mit dem Markensinn sehr schwammig. Das Zeuch was in den Boxen verbaut ist ist amtlich. Große Marken kochen im Grunde auch nur mit Wasser und verbauen leicht modifizierte OEM Chassis der bekannten Lautsprecherhersteller. Wenn ich nun auf das Top nen schmucken 3D Eighteensound Batch draufkleb` wirds sofort zu ner hoch akzeptablen Markenbox und das wäre nichtmal gelogen.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 16. August 2009 um 08:49
    • #14

    Natürlich hast du damit Recht, aber so ticken die Kunden nicht. Wenn dir bei einem Autoverleih jemand einen Tuxidudu anbietet, der baugleich mit einem Golf sein soll, würdest du ihn dann nehmen wenn der Golf beim anderen Verleiher für das selbe Geld noch zu haben ist?

    Natürlich könnt ihr da 18Sound Inside draufkleben, aber dann müsste der Kunde sich schon mehr in der Materie auskennen. Bringt also auch nichts. Große Marken kochen auch nur mit Wasser aber sie stecken z.T. sehr viel Zeit in die Entwicklung und Optimierung der Boxen, etc. Genau dies ist von einigen Marken bekannt und daher stehen die auch auf den Riders.

    Wie gesagt, ich würde eher auf Kundenfeedback aus sein. Denn wenn ihr selten Rider erfüllen müsst, dann ist dies wichtiger. Vielleicht dann auf der Seite einfach die Eckdaten wie a) Openair b) 400PAX c)am.... in.... d)Feedback des Kunden:... Dann belegt ihr ja auch wofür die Anlage eingesetzt wurde und das sie dort den Kunden glücklich gemacht hat. Oder noch Feedback aus dem Publikum dazufügen...

  • tim soltek
    Beiträge
    98
    • 16. August 2009 um 20:54
    • #15

    ...darf ich mal blöd zwischenfragen was ein "Rider" ist und was "ridertauglich" bedeutet? Mit Pferden hats ja wohl nix zu tun...

  • pachl manuel
    Beiträge
    159
    • 16. August 2009 um 22:03
    • #16

    wenn eine band zum beispiel einen verleiher sucht schreibt sie einen rider wo z.b, drinnsteht dass sie pro seite 4 18zoll subs von kling und freitag will oder vergleichbares fertiges,
    dann hat man als verleih mit selbstbausachen die arschkarte gezogen

    Homepage
    http://www.veranstaltungstechnik-pachl.de/

    Facebook
    http://www.facebook.com/Veranstaltungs…ngstechnikPachl

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 16. August 2009 um 23:08
    • #17

    Ne hat's nicht aber es gibt VT Meister die das Ding trotzdem eisern Reiter nennen :grin:

    Rider kommt aus dem Englischen und bedeutet ursprünglich so was wie 'Nebenklausel' eines Vertrags. Wenn also eine Band ein Engagement-Vertrag zukommen lässt, gibt es meist eine Nebenklausel, die Bestandteil des Vertrags ist. In dieser steht dann welches Equipment sie benötigen etc. Da dies aber Bestandteil des Vertrags ist, muss diese Anforderung eigentlich zwingend erfüllt werden. Ridertauglich heißt jetzt nicht einmal, dass es das Beste vom Besten sein muss, sondern vielmehr, dass es gängiges Equipment ist, das immer wieder auf solch einem Rider auftaucht.

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    • 17. August 2009 um 11:49
    • #18

    die anlage ist mit jeder handelsüblichen 15/1,5 box vergleichbar. sie ist so in der range eine nexo ps15.
    was soll das bringen?
    bässe sind sicher zu viele da für die beiden tops

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
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  • unknown_artist
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    2.849
    • 18. August 2009 um 18:57
    • #19
    Zitat von "flaxmo"


    Wir hatten allerdings auch schon den Fall das eine DJ Kombo unbedingt D&B C7 Stacks haben wollte und da waren wir uns halt im unklaren ob das vergleichbar ist.


    Eine C7 hat ein Stückerl Hornladung. Das spielt in einer anderen Pegelklasse.
    Ansonsten wird die Kiste halt so laut gehen wie die meisten 15/1,xx er. Irgendwo ist halt Schluss.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • flaxmo
    Beiträge
    93
    • 19. August 2009 um 14:55
    • #20

    Ich sehe das eher so dass weniger die Lautstärke hier ausschlaggebend ist, als vielmehr die Klangqualität. Persönlich mag ich ja 12" TMT, 1" oder 1,4" Tops lieber, deswegen werden unsere nächsten Tops wieder 18sound aber das 12" Kit.
    Das Eighteensound-zeug hat mich halt von der Quali sehr überzeugt vor allem im Topteilbetrieb. Deswegen würde mich natürlich auch interessieren welcher Markenholzhersteller auch Eighteensound verbaut, einfach um mal zu wissen in welcher Kategorie die Anlage reell mitspielen kann.

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