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Patch Penal

  • nr8
  • 26. Juni 2012 um 22:14
  • nr8
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    281
    • 26. Juni 2012 um 22:14
    • #1

    Hallo Leute.

    Ich habe mir vor ein paar Wochen für ein Rack eine Anschlussblende gemacht um vorne alles gemütlich anstecken zu können.
    Da sind natürlich auch Speakon und Powercon verbaut.

    Ich habe die üblichen Stecker verwendet jedoch muss ich sagen das die Kabel in diesen Steckern nicht sonderlich gut halten.
    Hier das übliche Bild der Speakon-Buchs von hinten
    http://www.thomann.de/at/media_bdbviewer_AR_105219.html?image=8&small=1

    Die Stecker von mir passen sehr gut auf die Buchs nur die Kabel in den Steckern rutschen gerne raus obwohl die Stecker gut gequetscht sind. Sowas kann man natürlich bei einer VA nicht brauchen.

    Wie macht ihr das?
    Verlötet ihr nur zuätzlich oder verwendet ihr vielleicht andere Stecker die eine bessere Kabelführung haben?

    Danke.

    corn* corn* corn*

  • J3004
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    • 26. Juni 2012 um 22:21
    • #2

    Wenn die Flachstecker gut gepresst sind rutschen die Kabel nicht raus.. und ich verlöte die Flachstecker zusätzlich.

    Man kann nicht immer nur gewinnen.

  • partymucke
    Verifiziert
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    • 27. Juni 2012 um 00:24
    • #3
    Zitat von "J3004"

    Wenn die Flachstecker gut gepresst sind rutschen die Kabel nicht raus.. und ich verlöte die Flachstecker zusätzlich.

    Das ist ja schon fast ein Widerspruch und außerdem nicht zu empfehlen. Der Vorteil von Quetschverbindungen ist, dass das Kabel im Gegensatz zur Lötverbindung nicht hart und brüchig wird.
    Einfach ne Zange >5€ kaufen und fertig ist die Laube ;)

    Grüße
    Matthias

    ***
    Meine Beiträge sind in der Regel freundlich, sachlich richtig, ernst gemeint und kompetent sowiso. Ausnahmen dienen zur Bestätigung der Regel.
    ***

  • Reini
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    • 27. Juni 2012 um 08:08
    • #4
    Zitat von "J3004"

    Wenn die Flachstecker gut gepresst sind rutschen die Kabel nicht raus.. und ich verlöte die Flachstecker zusätzlich.

    das verlöten bezieht sich auf den Kabelschuh mit dem Stecker; weniger bis gar nicht auf den Kabelschuh mit dem Kabel!

    wenn der Flachstecker mit einer Zange nach bearbeitet wird, dann stellt man fest, dass der Kabelschuh, dies genau 1x mit macht, danach hat die Lasche nicht mehr seine ursprüngliche Festigkeit mehr! und die Gefahr dass der Kabelschuh bricht ist in Verhältnis ein vielfaches größer als das Lot hart und brüchig wird.

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • J3004
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    2.145
    • 27. Juni 2012 um 11:00
    • #5

    jenau.

    Ich löte die Flachsteckhülse mit ein bisschen Lötzinn am Flachstecker fest. Die Hülse hält nur durch gequetsche :D

    Man kann nicht immer nur gewinnen.

  • jan klewin
    Beiträge
    223
    • 27. Juni 2012 um 15:23
    • #6

    selbst mit einer <5€ zange halten die adern sowohl in den hülsen als auch ohne gelöte die schuhe auf den pinnökeln...vernünftig abfangen und gut

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 27. Juni 2012 um 15:55
    • #7
    Zitat von &quot;jan klewin&quot;

    selbst mit einer <5€ zange halten die adern sowohl in den hülsen als auch ohne gelöte die schuhe auf den pinnökeln...vernünftig abfangen und gut


    froh ist der, welcher dieses Schicksal bisher noch nicht erleben durfte :wink:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 27. Juni 2012 um 21:39
    • #8

    Tja, und stellt euch mal vor, wenn man ordentlich löten kann, dann kann man sich auch die Kabelschuhe sparen. Die Leitungen faßt man dann ordentlich zu einem Kabelbaum zusammen -nein, halt. Ich will die richtige Reihenfolge angeben
    1. Ausmessen der benötigten Leitungslänge und -richtung
    2. Aufzeichnen des Kabelbaumes auf ein hinreichend großes Holzbrett
    3. An allen Knick- Abgangs- und Endpunkten Stahlstifte einschlagen
    4. Leitungen entsprechend auf dem Brett verlegen
    5. Kabelbaum per Sattlernadel mit Bindegarn aus Perfol oder Wachsband abbinden: bei jeder Abzweigung einen X-Bund setzen, die Abbundschlaufen so legen, daß die weiterlaufende Schnur unter dem Ring liegt
    6. Kabelbaum aus der Drahtform nehmen und abisolieren
    7. Einlöten

    Ordentlich gemacht, sieht das dann so oder so (ganz rechts) aus.
    Manche Menschen nehmen Kabelbinder. Aber das sieht so furchtbar billig aus...


    MfG
    DirkB

  • constantin oberrath
    Beiträge
    909
    • 5. Juli 2012 um 22:28
    • #9

    Wenn das ganze "Normgerecht" also mit entsprechender Zugentlastung sowie Berührungsschutz ausgeführt wird rutscht auch nix ab !

  • audionrg
    Beiträge
    1.648
    • 22. Juli 2012 um 11:23
    • #10

    Ich besutze die Speakon zum schrauben. Da rutscht nichts raus ;)

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    506
    Beiträge
    4.855
    • 22. Juli 2012 um 12:04
    • #11

    Wie bitte - Kabelbaum binden? Da kommen mir grad die Wochen in der Ausbildung ins Gedächtnis, mit wunden Fingern und dem Horror von der Strippe, die man am Schluss doch vergessen hatte einzubinden :x
    Die Arbeit mache ich mir heute nicht mehr...

    Es gibt Blenden, an denen man sehr schön die Leitungen mit Kabelbinder abfangen kann, dann reißt zumindest nichts mehr an der Verbindungsstelle. Für die Speakons sollte man natürlich die RICHTIGEN Quetsch-Schuhe benutzen! In der Fertigung von Industriegeräten wird in der Regel auch nicht noch zusätzlich der Kabelschuh festgelötet und hält trotzdem Transportbelastungen und hohen Strömen stand - problematisch wird es, wenn Hitze dazukommt und sich die Isolation von Kabelschuh, oder Leitung zersetzt, dann "gammelt" die Leitung hinter´m Kabelschuh ab - das ist aber bei VA-Technik kein Thema...

    Wer sich unsicher, ob der Haltbarkeit der Verbindung ist, soll halt zusätzlich löten - aber bitte nicht mit der 15 Watt Lötnadel, bis da das Metall warm ist, schmort schon das Plastik weg - da darf der 80 Watt-Prügel gerne hergenommen werden oder auch die (unter Elektronikern verpönte) Schnell-Lötpistole, die gleich mal mit 100...150 Watt drangehen :twisted: Zinn muss fließen, Bollen halten nicht...

    Ach so...die 5€-Zange: Ich hab so´n Ding, da kann man zwar die Quetschkraft einstellen, aber selbst auf Stellung MAX rutschen die Drähte beim kräftig dran ziehen raus - geht gar nicht! Da muss dann die KLAUKE aus dem Firmen-Werkzeugkoffer herhalten = bombenfest :grin:
    Wenn die Billigzange stabil quetscht und der Verbinder auch bei Nennstrombelastung nicht heiß wird, dann ist sie brauchbar, wenn nicht - Tonne :P

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • jan zipper
    Beiträge
    340
    • 22. Juli 2012 um 15:29
    • #12

    Meiner Erfahrung nach sind eher die Kabelschuhe minderer Qualität schuld als die Zange wenn das Kabel den Schuh verlässt.
    Ein kleineres Quetschverbinder Sortiment vom Elektronikteilevertrieb mit R. fand bei mir nach ersten Versuchen gleich den Weg in die Tonne.
    Die Zange für unter 10 € tut einwandfrei. :D

  • Daniel Muntau
    Beiträge
    296
    • 28. August 2012 um 14:31
    • #13

    Hi
    Bei den Buchsen da Verlöte ich! Wir haben aber auch Stecker dafür, aber die Ummantelung ist so groß, das ich sie beschneiden muss, da sie nicht dran passen im Kreis...

    Dann eher Löten und schön mit Schrumpfschlauch...

    Gruß
    Daniel

    AKA Hitower
    [V]SA 900C(280W@8)

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 20. September 2012 um 09:30
    • #14

    Sehe ich genauso:
    Löten + Schrupfschlauch
    sieht gut aus, geht gut von der Hand, hält ewig...
    Habe in der Vergangenheit min 20 Anschlusspanel in der Art für Kunden/Bekannte gebaut und bisher gabe es keinen Defekt.
    Weniger reibungsfrei ist das Anlöten der XLR Buchsen. Hier muss man richtig sauber arbeiten und die Kabel an der Blende schön abfangen, sonst kommt es schnell zu Problemen. Oder eben Buchsen mit Steckeranschluss auf der Rückseite nutzen, aber das ist dann 1.) teuer und 2.) gibt es eine weitere Kontaktstelle...

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