Du erinnerst Dich, das wir in diesem Forum schon vorgerechnet bekommen haben, dass es mathematisch wurscht ist, ob wir vor oder nach dem Hall prozessieren? ![]()
Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks
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Du erinnerst Dich, das wir in diesem Forum schon vorgerechnet bekommen haben, dass es mathematisch wurscht ist, ob wir vor oder nach dem Hall prozessieren?

jepp - aber ich hab's mir angewoht davor bissi zurecht zu biegen, als danach mehr biegen zu müssen

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„Besonders“ ist der Umstand, dass ich feststellen musste, dass ich NICHT den Return Kanal dazu benutzt habe, den Hall in den Raum einzubinden, wie Du es selbst gerade beschreibst sondern um den DÄMLICHEN Algorithmus zurechtzubiegen.
Drastisch genug?
Vielleicht nutze ich Mischpulte seit Jahren falsch, aber ein EQ auf dem Hall ist doch so selbstverständlich wie "Wasser ist nass". Hast du bis jetzt immer Effekt-Hopping betrieben, bis du einen Hall gefunden hattest, der deinen Vorstellungen entsprach und ich bin einfach komisch?

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Ich verstehe es auch nicht ganz. 🤷
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Kommt drauf an, was ich da gerade verhalle:
Die klassische Hardware und deren algorithmische Nachfolger haben ja selbst sowohl statische als auch zeitabhängige Fllter, die sehr effektiv sind. Für typische Solistenhalls komme ich damit sehr gut zurecht, wenn alles andere (Raum, Systemtuning) OK sind. Gerade im Freien brauche für einen schönen Gesangshall keinen weiteren EQ. EQ im Send oder Return nutze ich zusätzlich z.B. für Snare, dort aber oft nur Hoch- und Tiefpass um die Bandbreite zu begrenzen.
Wenn ich an einem guten Hardware-Hall oder dessen Emulation die internen Parameter und Filter richtig nutze, benötige ich keine weitere Filterung,
„Ich lade concert hall und den Rest mache ich mit EQ“ war noch nie meins. Erst wenn ich, wie in diesem Fall, die internen Optionen ausgereizt habe und es immer noch nicht gut klingt, probiere ich ob ich mit einem externen EQ noch weiter komme.
Wenn Du regelmäßig „externen“ EQ brauchst, stimmt entweder mit dem 'Apparat‘ oder Deiner Herangehensweise was nicht.
Vielleicht ist es aber auch einfach nur so, dass ich mich die letzten 40 Jahre mit sehr guten Gerätschaften verwöhnt habe und beispielsweise 'Yamaha-Hall' außer für Snare tabu war. Außerdem hatte ich die großen Hallmaschinen immer selbst, weil ich wusste, dass man für gute Ergebnisse genug Zeit damit verbringen muss. Wahrscheinlich kommt man mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonten da zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
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Hast du bis jetzt immer Effekt-Hopping betrieben, bis du einen Hall gefunden hattest…
Genau das Gegenteil trifft zu:
Ich nutze extensiv die Parameter, niemals Werkspresets und bin ziemlich gut darin, auch komplexe Parametersätze zielgerichtet einzusetzen.
Vielleicht nutze ich Mischpulte seit Jahren falsch
Sei nicht traurig aber die meisten internen Reverbs der gängigen Pulte sind eher bescheiden, Da kann man schon auf die Idee kommen, zusätzlich mit den send/return EQs dran rum zu biegen.

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Es ging hier aber um einen Pult Hall. 🤷
Edit: komplexe Parametersätze? Da musste ich als Keyboarder jetzt lachen. Setz dich mal an einen DX7 oder an die Kurzweil VAST Synthese. DIe paar Reverb Parameter, lol...

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Vielleicht nutze ich Mischpulte seit Jahren falsch, aber ein EQ auf dem Hall ist doch so selbstverständlich wie "Wasser ist nass". Hast du bis jetzt immer Effekt-Hopping betrieben, bis du einen Hall gefunden hattest, der deinen Vorstellungen entsprach und ich bin einfach komisch?

Richtig oder Falsch ist hier nicht die richtige Denkrichtung. Es kommt ja immer auf die persönliche Arbeitsweise an, welcher Weg der praktischere ist.
Ich nutze EQ auf Hallgeräten fast gar nicht, in der Regel mache ich da nur Lo- und Hicut - und nutze dafür meistens sogar nur die Parameter in den Effktgeräten.
Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, sich intensiv mit den Effektgeräten auseinander zu setzen - und erstmal viel auszuprobieren. Da kann man zu ganz netten Erkenntnissen kommen, wenn man mehr und mehr versteht, was die einzelnen Parameter wirklich machen. Ich bin jedenfalls auch so einer, der eher keine Standardeffekte der Effektgeräte benutzt, sondern sich immer eigene Effekte zusammenbastelt. So habe ich mir immer verschiedene Hall-Presets gebastelt, die ich je nach Musikrichtung und Tempi des aktuellen Songs benutze... ich passe die Effekte also immer an den aktuellen Song an, dazu habe ich verschiedene Vorlagen, die ich je nach Programm mehr oder weniger oft umschalte.Einen Pult-EQ für die Effektwege nutze ich jedenfalls höchstens, wenn es gar nicht anders geht. Aber das kommt nur sehr selten vor.
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Es ging hier aber um einen Pult Hall. 🤷
… der wie ich schon mehrfach sagte, im Ansatz nicht gut ist. Das hat die Firma A&H ja jetzt auch eingesehen und die Ultra FX Reverbs sind der Beweis, dass es besser geht.
Mein Weg ist für gewöhnlich nicht, dass ich den schlechten Pulthall mit EQ zu verbessern versuche sondern ich schließe wie oben beschrieben an das Pult etwas an, aus dem gscheiter Hall kommt. So habe ich das die letzten 20 digitalen Jahre gemacht und finde das sehr OK. Ob das nun ein Hardware-Gerät oder der siebte Himmel aus dem Rechner ist, spielt dafür erst mal keine Rolle.
Sowohl an meinen Yamahas als auch an meinen DiGiCos gabs/gibts IMMER ordentlichen outboard Hall.
Das einzige Mischgerät, bei dem ich mit den onboard Reverbs richtig zufrieden bin, ist das Wing und wenn ich da 80er Drum-Hall machen muß, gibts noch ein SPX2000 dazu.
Dass ich mich in diesem Fall mit dem SMR des SQalt gequält habe, war eine Ausnahme, die insofern Geschichte ist, als dass im Club schon seit ein paar Wochen ein SQ+ mit UFX steht und der Kollege, für den ich das SQalt bedient habe, seit letzten Samstag ebenfalls zwei SQ+ im Lager stehen hat.

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Edit: komplexe Parametersätze? Da musste ich als Keyboarder jetzt lachen. Setz dich mal an einen DX7 oder an die Kurzweil VAST Synthese. DIe paar Reverb Parameter, lol...

Das ist schön für Dich allerdings sagt meine Beobachtung, dass die Parametrierung der klassischen Hall-Algorithmen für die meisten Mischanwender zu komplex ist und DESHALB nach predelay und reverb time der Einfachheit halber erst mal der EQ im Send- oder Return-Kanal dran ist.

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allerdings sagt meine Beobachtung, dass die Parametrierung der klassischen Hall-Algorithmen für die meisten Mischanwender zu komplex ist
Würde ich jetzt nicht sagen, aber bei komplexen Arrangements finde ich LC + HC nicht verkehrt, um "aufzuräumen" + einen dynamischen EQ auf dem Hinweg, finde ich bei Vocal FX oftmals ebenso nicht verkehrt. Und Ja, bei einem System 6000 könte ich das im Gerät einstellen, sonst eher weniger.
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Ich seh das überhaupt nicht als entweder/oder und das hat null damit zu tun, ob man sich mit den Parametern auseinander setzt, was Grundvoraussetzung ist.
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@ MH3
M3000,4000,5000 können das auch ganz gut und wie oben erwähnt, setze ich manchmal auch Hoch- und Tiefpass, was aber viele Klassiker selbst on Board haben.
Du bist der Beste, allerdings ist das nicht die Regel und zum werkelnden Tonkutschern über die Schulter zu schauen hatte ich als Sitter genügend Gelegenheiten um meine Beobachtung als repräsentativ zu betrachten.

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Du bist der Beste
Aha. Auf dem Kindergarten Niveau machts für mich keinen Sinn hier weiter zu machen.
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Das stimmt. darauf lege ich ebenfalls keinen Wert. Allerdings lege ich Wert darauf, dass Leute, die austeilen auch einstecken können und dabei ihren hoffentlich vorhandenen Humor nicht verlieren.
Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass ich Dir glaube, dass Du und noch einige andere das können, ändert aber daran nichts, dass Du damit im live mischenden Volk eher die Ausnahme bist.
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Hm, also reden wir hier üblichen Parameter, die man z.B. bei Yamaha schnell mal nachgucken kann wenn man da eine Wissenslücke haben sollte? Wie die hier so:
Also zumindest ich habe normalerweise mit Tontechnikern zu tun die sowas schon wissen und benutzen können. Oder reden wir hier über was anderes und ich verstehe das falsch?
Also nur für den Fall, dass diese Parameter gemeint sind, würde ich sagen, dass du den falschenMischanwender
über die Schulter schaust.
Ansonsten lebe ich persönlich nach dem Motto "das Ziel ist das Ziel und der Weg dahin egal und möglichst einfach zu halten". Und wenn mir ein EQ im Send oder Return hilft das Ziel zu erreichen, why not? Dann kommt da halt ein EQ rein. -
Oder reden wir hier über was anderes und ich verstehe das falsch?
Genau das!
Zu den Parametern:
Die „Frequenzweiche“ in den größeren Lexicon und TC Maschinen machte den Live Mischern schon immer Mühe und bei Shape, Spread, Spin und Wander war dann Ende.
Die alten Yamaha Algos waren für mich wie oben gesagt nur für Drums und Percussion zu gebrauchen, hatten aber immerhin wie ebenfalls oben gesagt die Filter, sodass man auch da die Pultfilter nicht unbedingt brauchte und sie sind ein exzellentes Beispiel dafür, dass eine bescheiden klingende Maschine mit EQ nicht besser wird.
Was ich verstehen kann, ist, dass man bei den Faltungshalls, bei denen man prinzipbedingt weniger Zugriff hat, versucht, über Kanal-EQs was zu reißen, alledings ist es da nicht anders: Ist der Falter dünn, hat zu wenig Kontent, wird das mit EQ nicht besser.
Ich finde leider nichts an euren Beiträgen, was an meiner Meinung rüttelt:
Wenn ich anfange, am Kanal-EQ zu biegen, um den Hall zu retten, ist entweder die Maschine murks, der Anwender kennt sich nicht damit aus oder das Raum/PA-Setting hat ein Problem. Wenn das wie in meinem setting im Freien mit einer guten, eingemessenen PA so ist und ich mich mit dem Algo auskenne (der SMR ist schon seit meinem 2014er GLD immer der gleiche
) und eine externe Maschine wie oben beschrieben ohne EQ gut klingt, wirds wohl am Algo und der dafür zur Verfügung stehenden Rechenleistung liegen.Zum Punkt 'Ziel' ist es für mich am pragmatischsten, das Gerät, was etwas nicht kann, was ich möchte, abzuwählen, was inzwischen wie gesagt auch geschehen ist, oder das so zu ergänzen, dass es tut was ich möchte. Das machen ja auch genügend Kollegen mit ihren Waves/liveprofessor/fourier-Servern und da ich (ausser mit dem Hall) mit dem meisten andern internen processing der Pulte gut kann, tuts bei mir auch die eine oder andere alte Hardwarehallmaschine.
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SQ+ MixPad V2.0.3 iOS Version
Angebliche Mindestanforderung iOS 14 or higher
Ein ipad pro 13 2024 aktuelles iOS 26.x funktioniert wie erwartet
Ein ipad pro 12.9 2017 letztes iOS 17.7.1 stürzt im offline mode bei dem Versuch, einen beliebigen UltraFX aus der Libray zu laden zuverlässig komplett ab.

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OK, man könnte jetzt argumentieren: ein 9 jahre altes Tablet müsste sich schon sehr lange amortisiert haben und man sollte mal aktuellere Hardware benutzen.
Andererseits sehe ich schon ein, dass man aus Umweltschutzgründen ein tadellos funktionierendes Tablet nicht nach ein paar Jahren in den Müll werfen sollte... -
Mich stört, dass die A&H-eigene Angabe für die 'requirements' dann halt nicht stimmt. Dort steht wie gesagt für das SQ+ Mixpad iOS14 or higher. Das sollte dann 17.7.1 locker einschließen.
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